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Ethik Zusammenfassung Abitur

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 Utilitarismus (lat.nutzen)
Prinzip der Nützlichkeit
Nützlichkeit:
Eigenschaft eines Individuums,durch die es dazu neigt,Gewinn, Vorteil ode

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Diese Zusammenfassung beinhaltet • Moralbegründungen • Verteilungsgerechtigkeit • Religionskritik bei Moralbegründungen fehlt allerdings Aristoteles !!!!

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Utilitarismus (lat.nutzen) Prinzip der Nützlichkeit Nützlichkeit: Eigenschaft eines Individuums,durch die es dazu neigt,Gewinn, Vorteil oder Glück hervorzubringen oder die Gruppe, deren Interesse erwogen wird ,vor Unheil,Leid oder Unglück zu bewahren(was nützlich ist ist auch gut) Die meisten Menschen halten sich intuitiv an das Prinzip der Nützlichkeit Menschenbild: Alle Wesen streben danach,Glück /Freude zu mehren und Leid/Schmerz zu vermeiden Quantitativer Hedonismus Jeremy Bentham 1748-1832) Lust-/Leidprinzip „Der Maßstab für Gut und Böse ist das größte Glück für möglichst viele“-Bentham (Quantitative Betrachtung jeder Situation) 5 Prinzipien Konsequenzprinzip Moralische Richtigkeit einer Handlung bestimmt sich ausschließlich durch die kurzfristigen und langfristigen Folgen (Konsequenzen) ● ● Ethik Selbst Handlungen die unmittelbar als schlecht gelten ,können für gut befunden werden wenn sie in den Hinblick auf ihren Zweck betrachtet werden Voraussetzung: Folgen lassen sich umfassend ermitteln und präzise voraussagen Utilitaristischesprinzip Maßstab zur Beurteilung einer Handlung ist ihr Nutzen für den Einzelnen und die Gemeinschaft Universalitätsprinzip „Das größte Glück für die größte Zahl“ Größter Nutzen für alle Betroffenen Hedonistischenprinzip Menschliches Handeln wird durch 2 Tendenzen bestimmt Das streben nach Lust/Glück Das Vermeiden von Schmerz/Leid Egalitätsprinzip Freude und Leid aller Betroffener Zählt gleich (keine Bevorzugung/Benachteiligung) Handle so, dass für alle Betroffenen möglichst viel Freude und möglichst wenig Leid mit einer Handlung erreichtwird Das Hedonistische Kalkül Ist der Meinung das man moralisches Handeln errechnen kann (wiegen der Anzahl der Betroffenen und der Menge des Glücks) Jeder Mensch/jedes Wesen zählt gleichwertig Körperliche und geistige Freuden sind gleichwertig Handlungen werden nach Maßstäben...

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bewertet. Intensität Dauer Gewissheit Wie stark werden Leid/Freude empfunden? Wie lange wird Freud/Leid andauern ? Wie wahrscheinlich sind Freud/Leid jeweils ? Nähe(zeitl.) Folgenträchtigkeit Reinheit Ausdehnung Werte aller Freuden/Leiden werden addiert Freude überwiegt-Gute Handlung Leid überwiegt = Schlechte Handlung Wie bald kommen Freude/Leid? Wird weitere Freude oder Leid folgen? Folgt der Freude Leid oder dem Leid Freude ?(dann fehlt die Reinheit) Wie viele sind betroffen? Bsp. Bentham ist der Meinung, dass sich auf diese Weise eine exakte Gesamtbilanz des Glücks aller Individuen bestimmen lässt Kritik Lustbegriff zu eingeschränkt (rein quantitativ) Lust/Freude nicht bei jedem gleichstark Menschen können Folgen von Handlungen nicht perfekt abschätzen Keine ausreichende Rücksicht auf Folgen für den Handelnden Utilitaristisches Handeln heißt oft Kontrainutiv zu handeln (entgegen seinem Gefühl) Fehlender Schutz von Minderheiten (Z.b Mobbing 10 vs 1) Stärken Verallgemeinerung -Vermeidung von Egoismus (Alle sind Gleichberechtigt auch Tiere) Berechenbarkeit moralisch richtiger Handlungen Qualitativer Hedonismus (John Stuart Mill 1806-1873) Versuchte den Quantitativen Hedonismus zu Korrigieren! Die Nützlichkeit oder das Prinzip des größten Glückes ist die Grundlage der Moral Es müsse Handlungsregeln geben(daher Regelutilitarismus),weil Kalkül ohne Regeln zu unmoralischen Handlungen führen kann z.B das Töten einer Minderheit um eine Mehrheit zu retten Qualität geht über Quantität Wert einer Freude kann nicht nur quantitativ bestimmt werden (nicht alle Freuden sind gleich gut ) Freuden des Verstandes,der Empfindung und Vorstellungskraft sowie des sittlichen Gefühl ist ein Weit aus höherer Wert zuzuschreiben als den Freuden der bloßen Sinnlichkeit (Philosophie Buch >Süßigkeit) Unterschied Geistiger und Körperlicher Freuden ,,besser ein unzufriedener Mensch als ein Zufriedenes Schwein" ,,besser ein unzureichender Sokrates als ein zufriedener Narr" Wesen mit geringen Fähigkeiten sind leicht zufrieden (Schwein) jedoch fehlt ihnen die qualitative Lust. Wesen mit höheren Fähigkeiten sind schwerer Zufrieden zu stellen,dafür Qualitative Lust (=Besseres Leben und ist sich seiner Unvollkommenenheit bewusst kann nach Vollkommenheit streben) Mensch geht nicht allen Lüsten nach (Vernunft) Stolz, Freiheitsliebe,Streben nach Unabhängigkeit,Liebe zur Macht,Würde Fähig zu Glück nicht nur zur Zufriedenheit Wenn der Narr/Schwein anderer Meinung sind dann nur weil sie nur eine Seite kennen Welche Lüste sind niedere Freuden und welche Höhere/wer entscheidet das? Menschen mit dem größten Erfahrungshorizont und der höchsten Bildung sollen Handlungsregeln und- pflichten für die Gesellschaft aufstellen (Competent Judges die beide Seiten kennen) Bildung und Erziehung ist wichtig(nur aufgeklärte Bürger können den Fortschritt einer Gesellschaft mit gestalten) Das das größte Glück für die Größte Anzahl gesichert ist :2 Regeln 1.Jeder soll auf jeden Rücksicht nehmen 2.Es muss ausgeschlossen werden das ein einzelner gegen das Wohl der Allgemeinheit handelt Durch die Unterscheidung von Lüsten aber auch mit seiner Idee der kompetenten Beurteiler und der Betonung der Bedeutung von Bildung und dem Gesellschaftlichen Engament viele Schwächen von Benthams hedonistischem Kalkül beheben Handlungs-Regelutilitarismus Handlungsutilitarismus Jede Situation soll einzeln gemäß Utilitaristischen Maßstäben beurteilt werden • Jedoch könnte in manchen Situationen durch das missachten der Regeln mehr Freude entstehen Betrachtet Lust quantitativ (alle Lüste körperliche und geistige haben denselben Wert) stiehlt Geld Regelutilitarismus Aufstellen von Regeln(gemäß Utilitaristischen Prinzipien) damit nicht jede Situation einzeln beurteilt werden muss (z.B du sollt Versprechen halten) ist Reich Begründung: durch diese Regeln wird das Glück aller betroffenen Maximiert,denn wenn z.B versprechen gehalten werden ‚kann man vertrauen Glück Gemeinsamkeit Beide gehen davon aus,das der Mensch nach Glück und dem Vermeiden von Leid strebt Mit Handlungen soll das Glück der Mehrheit Maximiert werden Beispiel Betrachtet Lust qualitativ&quantitativ (Geistige Lüste>körperlichen Lüsten da nur der Mensch sie empfinden kann) Handlungsutilitarismus : Führe diejenigen Handlung aus,durch die die größtmögliche Summe an Nutzen für alle Betroffenen erreicht wird Gute Handlung da der arme Jungen einen größeren Nutzen hat und der Reiche Man kaum einen Schaden (Schaut auf Konkrete Einzelne Handlungen) Stehlen soll Richtig sein ? Regelutilitarismus man bildet eine über die Handlung hinausgehende übergeordnete Regel(welchen nutzen hat die Regel ?) ,,stehlen ist erlaubt"=Chaos,Gewalt (keinen allgemeinen Nutzen) Folgt die Handlung einer Regel ,die vermutlich den größten Nutzen für alle hervorbringt(deontologisch) Nach der Regel „stehlen ist falsch“ wäre die Handlung falsch da der arme Junge sonst selbst damit rechnen müsste bestohlen zu werden &wie andere Angst haben müsste Schaut auf die Nützlichkeit der Regel,der Handlungen folgen Präferenzutilitarismus (Peter Singer *1946) Auslegung des Utilitarismus von Peter Singer Präferenzen: Wünsche, Interessen, Bevorzugungen,Bedürfnisse es werden nicht Freude oder Leid betrachtet, sondern eben die Präferenzen die Präferenzen werden alle gleich betrachtet → das Prinzip der gleichen Interessenabwägung Interessen werden unparteiisch abgewogen zu wählen ist der Handlungsverlauf, der für alle die besten Konsequenzen hat "beste Konsequenz” fördert das Interesse der Betroffenen betroffen sind alle Wesen einer Gattung mit vergleichbaren Interessen Singer Unterscheidet dabei zwischen Bewusstsein einer Person oder Lebewesens Wesen ohne Bewusstsein :ohne ZNS /Keine Empfindung von Leid und Schmerz /Kein Wert an sich und ihnen gegenüber haben wir keine Verpflichtung(z.B Leblose dinge ,Pflanzen,Föten oder Tiere ohne ZNS) Bewusst empfindende Wesen :Können Lust/Schmerz empfinden sind individuell austauschbar Dürften Schmerzfrei getötet werden wenn die meisten Interessen aller Betroffenen befriedigt werden(Utilitaristische Behandlung)(z.B Tiere mit ZNS ,Neugeborene,Schwerbehinderte) Selbstbewusste Wesen :Selbstbewusst,Empfindungsfähig,Autonom (Präferenzutilitaristische Behandlung+Individuelles Recht auf Leben) (Z.B Menschen, Schimpansen, Gorillas, Wale oder Delfine) Ein Wesen ist nur dann Person,wenn es aktuell in der Lage ist,die Kennzeichen des Personseins zu vollziehen ! (Embryonen, Neugeborene Behinderte,Komatöse,ider Demente Menschen sind somit keine Person) So steht ein Affe über einem Dementen/Ein Schwein über einem Embryo Für den Mensch gibt es kein Absolutes Lebensrecht Das Konkrete Einzelinteressen wird von der Person abgelöst betrachtet Bsp. Tierethik Das Interesse wird an sich betrachtet und im Verhältnis zu anderen Interessen abgewogen irrationale Emotionen des Betroffenen /Vorurteile/Weltanschauliche-Phänotypische Unterschiede sollen ausgenommen werden So soll ein Differenzierter Standpunkt erreicht werde der eine objektiv richtige Entscheidung ermöglicht Pelzfarmen/Massentierhaltung/Transporte von Schlachtvieh /Schmerzhafte Tierversuche etc. sind nicht legitim Präferenzen der Tiere werden zu wenig geachtet /Menschenaffen sind Personen und müssen Präferenz-utilitaristisch behandelt werden-Verbot von Zoohaltung/Tierversuchen Medizinethik Tötung von nicht-Personen (schwerbehinderte Säuglinge Demenzkranken und Komatösen) legitim Präimplantationsdiagnostik, Klonierung menschlicher Stammzellen etc. legitim Kritik Bruch mit Traditionen der Unantastbarkeit/Heiligkeit des menschlichen Lebens Deklassierung von Menschen zu Nicht-Personen ist menschenverachtend (z.B Behinderte erinnert an Euthanasie ) Wesen die aktuell nicht den Status des Persons-Sein erfüllen(Neugeborene/Komatöse)haben das Potential sich zu Personen mit individuellen Recht auf Leben zu Entwickeln Sollten Interessen von Tieren über menschliche hinweggesetzt werden? Singer plädiert für die Berücksichtigung der Interessen aller von einer Handlung betroffenen über Landes und Spezies Grenzen hinweg Dies macht ihn zu einem Engagierten Kämpfer für mehr Globale Gerechtigkeit, Umweltschutz und Tierrechte Immanuel Kant(1724-1804) Deontologische Ethik(Pflichtethik)=Handlungen werden danach beurteilt, ob sie einer verpflichtenden Regel entsprechen Kant will ein eindeutiges und universal gültiges Kriterium zur Bewertung menschlicher Handlungen finden Was ist ohne Einschränkung gut? Vernunft Theorie basiert auf Vernunft und nimmt einen Guten Willen beim Menschen an Mensch ist ein Vernunft begabtes Wesen,das von Geburt an mit moralischen Grundgerüst(Guter Wille) ausgestattet ist Vernunft ist mit Moral gleichzusetzen ● „reiner Vernunft“ = Fähigkeit Urteile fällen zu können, durch reine Begriffsbildung und reines logisches Kombinieren ,,reiner praktischer Vernunft“ = überträgt die Idee der reinen Vernunft in die Lebenswirklichkeit Vernunft: Fähigkeit, Urteile, ohne andere vernünftige Erwägungen, fällen zu können Pflicht Glück ist laut Kant kein Maßstab,da es etwas Unberechenbares ist hier spielen Pflichten eine große Rolle Pflicht:Menschen haben Pflichten (=Grundwerte) gegen sich selbst und andere Pflichten orientieren sich an Sittengesetzen Verstoß gegen die Pflichten:Wert der eigenen Person geschädigt (sichtbar durch schlechtes Gewissen) Menschenbild (Bürger zweier Welten) Vernunftwelt Vernunftwesen Geistiges Geschöpf =Unabhängig von seinen Sinnen und Trieben (autonom) Bedeutend: Durch seine Erkenntnis Teil des unendlichen Universums Unsterblich:Mehr als bloße Materie _Motivation Der Wille macht die moralisch richtige Handlung aus Guter Wille Arzt will einem Menschen helfen Böser Wille Man will ein Baby töten Handlung ,,Es ist überall nichts in der Welt [...]was ohne Einschränkung für gut könne gehalten werden, als allein ein guter Wille Sinnenwelt Sinnenwesen Tier unter Tieren =Abhängig von seinen Sinnen und Trieben(determiniert) Unbedeutend: Winziger Teil des Universums Sterblich: Bloße Materie die nach dem Rod zerfällt Gegensätzlich zur Konsequenzen Ethik (Utilitarismus) Konsequenz bei einer moralischen Der gute Wille darf weder nach seinen Wirkungen noch als Mittel Handlungen zählen nicht die für eine bestimmte Wirkung beurteilt werden, denn er ist an sich gut, allein durch das gute Wollen. Dadurch ist er unbeeinflusst durch Konsequenzen etwas, das außer ihm liegt und ihn erst „gut“ macht. schlechte Konsequenzen (trotzdem Moralisch richtig) Mensch stirbt gute Konsequenzen (moralisch falsch) Dieses Baby war Hitler man verhindert Millionen tote

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Nützlichkeit:
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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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bewertet. Intensität Dauer Gewissheit Wie stark werden Leid/Freude empfunden? Wie lange wird Freud/Leid andauern ? Wie wahrscheinlich sind Freud/Leid jeweils ? Nähe(zeitl.) Folgenträchtigkeit Reinheit Ausdehnung Werte aller Freuden/Leiden werden addiert Freude überwiegt-Gute Handlung Leid überwiegt = Schlechte Handlung Wie bald kommen Freude/Leid? Wird weitere Freude oder Leid folgen? Folgt der Freude Leid oder dem Leid Freude ?(dann fehlt die Reinheit) Wie viele sind betroffen? Bsp. Bentham ist der Meinung, dass sich auf diese Weise eine exakte Gesamtbilanz des Glücks aller Individuen bestimmen lässt Kritik Lustbegriff zu eingeschränkt (rein quantitativ) Lust/Freude nicht bei jedem gleichstark Menschen können Folgen von Handlungen nicht perfekt abschätzen Keine ausreichende Rücksicht auf Folgen für den Handelnden Utilitaristisches Handeln heißt oft Kontrainutiv zu handeln (entgegen seinem Gefühl) Fehlender Schutz von Minderheiten (Z.b Mobbing 10 vs 1) Stärken Verallgemeinerung -Vermeidung von Egoismus (Alle sind Gleichberechtigt auch Tiere) Berechenbarkeit moralisch richtiger Handlungen Qualitativer Hedonismus (John Stuart Mill 1806-1873) Versuchte den Quantitativen Hedonismus zu Korrigieren! Die Nützlichkeit oder das Prinzip des größten Glückes ist die Grundlage der Moral Es müsse Handlungsregeln geben(daher Regelutilitarismus),weil Kalkül ohne Regeln zu unmoralischen Handlungen führen kann z.B das Töten einer Minderheit um eine Mehrheit zu retten Qualität geht über Quantität Wert einer Freude kann nicht nur quantitativ bestimmt werden (nicht alle Freuden sind gleich gut ) Freuden des Verstandes,der Empfindung und Vorstellungskraft sowie des sittlichen Gefühl ist ein Weit aus höherer Wert zuzuschreiben als den Freuden der bloßen Sinnlichkeit (Philosophie Buch >Süßigkeit) Unterschied Geistiger und Körperlicher Freuden ,,besser ein unzufriedener Mensch als ein Zufriedenes Schwein" ,,besser ein unzureichender Sokrates als ein zufriedener Narr" Wesen mit geringen Fähigkeiten sind leicht zufrieden (Schwein) jedoch fehlt ihnen die qualitative Lust. Wesen mit höheren Fähigkeiten sind schwerer Zufrieden zu stellen,dafür Qualitative Lust (=Besseres Leben und ist sich seiner Unvollkommenenheit bewusst kann nach Vollkommenheit streben) Mensch geht nicht allen Lüsten nach (Vernunft) Stolz, Freiheitsliebe,Streben nach Unabhängigkeit,Liebe zur Macht,Würde Fähig zu Glück nicht nur zur Zufriedenheit Wenn der Narr/Schwein anderer Meinung sind dann nur weil sie nur eine Seite kennen Welche Lüste sind niedere Freuden und welche Höhere/wer entscheidet das? 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Regelutilitarismus man bildet eine über die Handlung hinausgehende übergeordnete Regel(welchen nutzen hat die Regel ?) ,,stehlen ist erlaubt"=Chaos,Gewalt (keinen allgemeinen Nutzen) Folgt die Handlung einer Regel ,die vermutlich den größten Nutzen für alle hervorbringt(deontologisch) Nach der Regel „stehlen ist falsch“ wäre die Handlung falsch da der arme Junge sonst selbst damit rechnen müsste bestohlen zu werden &wie andere Angst haben müsste Schaut auf die Nützlichkeit der Regel,der Handlungen folgen Präferenzutilitarismus (Peter Singer *1946) Auslegung des Utilitarismus von Peter Singer Präferenzen: Wünsche, Interessen, Bevorzugungen,Bedürfnisse es werden nicht Freude oder Leid betrachtet, sondern eben die Präferenzen die Präferenzen werden alle gleich betrachtet → das Prinzip der gleichen Interessenabwägung Interessen werden unparteiisch abgewogen zu wählen ist der Handlungsverlauf, der für alle die besten Konsequenzen hat "beste Konsequenz” fördert das Interesse der Betroffenen betroffen sind alle Wesen einer Gattung mit vergleichbaren Interessen Singer Unterscheidet dabei zwischen Bewusstsein einer Person oder Lebewesens Wesen ohne Bewusstsein :ohne ZNS /Keine Empfindung von Leid und Schmerz /Kein Wert an sich und ihnen gegenüber haben wir keine Verpflichtung(z.B Leblose dinge ,Pflanzen,Föten oder Tiere ohne ZNS) Bewusst empfindende Wesen :Können Lust/Schmerz empfinden sind individuell austauschbar Dürften Schmerzfrei getötet werden wenn die meisten Interessen aller Betroffenen befriedigt werden(Utilitaristische Behandlung)(z.B Tiere mit ZNS ,Neugeborene,Schwerbehinderte) Selbstbewusste Wesen :Selbstbewusst,Empfindungsfähig,Autonom (Präferenzutilitaristische Behandlung+Individuelles Recht auf Leben) (Z.B Menschen, Schimpansen, Gorillas, Wale oder Delfine) Ein Wesen ist nur dann Person,wenn es aktuell in der Lage ist,die Kennzeichen des Personseins zu vollziehen ! 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Tierethik Das Interesse wird an sich betrachtet und im Verhältnis zu anderen Interessen abgewogen irrationale Emotionen des Betroffenen /Vorurteile/Weltanschauliche-Phänotypische Unterschiede sollen ausgenommen werden So soll ein Differenzierter Standpunkt erreicht werde der eine objektiv richtige Entscheidung ermöglicht Pelzfarmen/Massentierhaltung/Transporte von Schlachtvieh /Schmerzhafte Tierversuche etc. sind nicht legitim Präferenzen der Tiere werden zu wenig geachtet /Menschenaffen sind Personen und müssen Präferenz-utilitaristisch behandelt werden-Verbot von Zoohaltung/Tierversuchen Medizinethik Tötung von nicht-Personen (schwerbehinderte Säuglinge Demenzkranken und Komatösen) legitim Präimplantationsdiagnostik, Klonierung menschlicher Stammzellen etc. legitim Kritik Bruch mit Traditionen der Unantastbarkeit/Heiligkeit des menschlichen Lebens Deklassierung von Menschen zu Nicht-Personen ist menschenverachtend (z.B Behinderte erinnert an Euthanasie ) Wesen die aktuell nicht den Status des Persons-Sein erfüllen(Neugeborene/Komatöse)haben das Potential sich zu Personen mit individuellen Recht auf Leben zu Entwickeln Sollten Interessen von Tieren über menschliche hinweggesetzt werden? 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Dadurch ist er unbeeinflusst durch Konsequenzen etwas, das außer ihm liegt und ihn erst „gut“ macht. schlechte Konsequenzen (trotzdem Moralisch richtig) Mensch stirbt gute Konsequenzen (moralisch falsch) Dieses Baby war Hitler man verhindert Millionen tote