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Hinduismus, Kastenwesen und Gandhi

Hinduismus, Kastenwesen und Gandhi

 Was ist eigentlich „Hinduismus“?
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Kommt Wort ,,Hindu“ von dem Fluss „Indus“ und ist eine Fremdbezeichnung der
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Definition Hinduismus, Yoga- Askese und Meditation, Wiedergeburt, hinduistische Götterwelt, indisches Kastenwesen, Gayatri Mantra, Veden, Puranas, Mahatma Gandhi...

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Was ist eigentlich „Hinduismus“? * Kommt Wort ,,Hindu“ von dem Fluss „Indus“ und ist eine Fremdbezeichnung der Nachbarländer Indiens, um die Bewohner zu betiteln Das Wort ,,Hinduismus“ stammt von englischen Besatzern Sammelbezeichnung für eine ganze Gruppe zwar miteinander verwandter, aber durchaus verschiedener Religionen. Einzelne Gruppierungen haben so viel miteinander zu tun, wie Judentum, Christentum und Islam * Es gibt keine Religionsstifter, keine kirchenähnliche Organisation, kein religiöses Oberhaupt und kein verbindendes Symbol Hindu ist, wer...: ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ Yoga- Askese und Meditation Askese: Freiwilliger Verzicht auf die Befriedigung körperlicher Bedürfnisse (Nahrung, Kleidung, Schlaf, Geld, Wohnung, Sexualität). Ziel ist das Zügeln und Kontrollieren der Begierden und Gedanken In einer hinduistischen Familie geboren ist Die Veden, die Upanischaden und die Puranas als heilige Bücher akzeptiert An Gebote von Wahrheit, Gewaltlosigkeit, etc. glaubt, nach ihnen handelt, so gut er kann An ein Selbst (Atman) und ein höheres Selbst (Brahman) glaubt Dass das Selbst nie geborgen wird und nie stirbt, sondern durch Inkarnation in einem Körper von Leben zu Leben wandert und Erlösung erlangen kann Glaubt, dass Erlösung das vornehmste Ziel menschlichen Strebens ist An die Gesellschaftsordnung von Kasten glaubt An den Schutz der Kuh glaubt Meditation: geistige Versenkung mit dem Ziel, das Wesen der Wirklichkeit zu erkennen. Regelmäßige Übungen über lange Zeiträume sind nötig Yoga: praktische Anleitung zum Erlangen der Erlösung. Basiert auf Überzeugung, dass Askese und Meditation zu Gelassenheit, Einsicht in das Wesen...

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der Wirklichkeit und schließlich zur Befreiung von den Verstrickungen der materiellen Welt führen können. Raja Yoga: wird als königlicher Weg des Yoga bezeichnet, an dessen Ende absolute Beherrschung des eigenen Geistes steht. Er besteht aus 8 Stufen: 1. Einhalten moralischer Verhaltensregeln 2. Reinigungsvorschriften, Schriftstudium, Askese 3. Richtige Körperhaltung 4. Atemkontrolle 5. Zurückziehen der Sinne von der Außenwelt 6. Konzentration der Gedanken auf einen Punkt 7. Meditation 8. Völlige Geistesruhe: Erfahrung der Einheit mit Brahman Fragen zum Film 1. Was bedeutet der Rote Punkt zwischen den Augenbraun gläubiger Hindus? ■ Binde, 3.Auge Priester tragen ihn als Zeichen der Weisheit Verheiratete Frauen tragen ihn zum Schutz 2. Welche Tiere gelten als heilig? Kuh Elefant Rabe ■ 1 Affe 3. Ab wann kann man sich zum Priester ausbilden lassen? Wie lang dauert diese Ausbildung? Mit 5 Jahren Beginn der Ausbildung Dauer: 5 Jahre 4. Welche Stellung hat die Frau im Hinduismus? ■ Quelle des Lebens 22 5. Was ist Karma? ■ Brahma: ■ I ■ Die hinduistische Wiedergeburt Allgemeines: Shiva: Karma entscheidet Wiedergeburt (Reinkarnation) Befreiung aus dem Kreislauf heißt Moksha, darauf folgt Brahman, in der kosmischen Weltenseele aufzugehen Kreislauf des ewigen Lebens heiß Samsara 2 ,,ewiges Weltgesetz“ -> Dharma beherrscht das ganze Weltall Die hinduistische Götterwelt ■ ■ I ■ I Mit der Heirat darf das Amt des Priesters ausgeübt werden ■ ■ Traditionell für Kindererziehung und Haushalt verantwortlich Schöpfergott Vier bärtige Gesichter -> in alle Himmelsrichtungen blicken ■ Vier Arme -> Allmacht Spirituelles Konzept Jede Handlung hat eine Wirkung Wichtigste Gottheit : ,,Brahma“ sonstige wichtige Götter: ,,Vishnu“, „Shiva“, „Shakti" Avataras: Gottheiten, die Gestalt eines Menschen, Tieres annehmen. Z.B. Ganesha In Händen hält er: Veden, Muschel aus Urwasser, Trank der Unendlichkeit, Gebetsperlen als Zeichen der Frömmigkeit Reitet aus weißer Wildgans oder Schwan Weibliche Seite: Sarasvati, Göttin der Weisheit, Wissenschaft und Künste Gott der Zerstörung, Erneuerung Mächtigster Gott der Gegensätze I Dreizack -> universeller Gott Tigerfell -> Unmenschen Vier Arme + drei Augen -> universeller Gott Körper wird von Schlangen umschlängelt ■ Halbmond im Haar Weibliche Seite: Parvati → gemeinsamer Sohn, Avatara Ganesha Trommel -> Schöpfung der Welt, Getöse bei Entstehung Wird zweigeschlechtlich dargestellt 2 Vishna: Vertritt als Erhalter der Welt die ewige Ordnung: Dharma Wenn Ordnung in Gefahr: erscheint als Avatara Gott der Güte Ist der gute Hirte, beschützt Menschen vor Bösem ■ Edelstein auf Brust kann heilsame Wünsche erfüllen I ■ Aus Bauchnabel wächst Lotusblume Weibliche Seite: Lakshmi, Göttin der Liebe, Glücks, Schönheit → gemeinsamer Sohn ist Karma Ganesha: I Beseitigt Probleme Gott der ewigen Überlieferung I Beschützer der Weisheit Elefantenkopf → man kann als Mensch nicht das Universum verstehen Elefant für Inder weisestes Landtier Stirnauge weist auf Zugehörigkeit mit Shiva hin Dicker Bauch zeigt Wohlergehen Reitet auf Maus -> Getreidespeicher ■ ■ Vergleich mit dem Christentum Christentum: Monotheismus 20 Hinduismus: Polytheismus ABER: Im Hinduismus stellen alle Götter Brahma dar = spezielle Form von Monotheismus. Auch im Christentum hat Gott verschiedene Seiten Das indische Kastenwesen Brahmanen: Politiker Manager Kshatriyas: Beamte Vaishyas: Fernhändler, wohlhabende Bauern Shudars: Handwerker, Diener, Tagelöhner Parias: Nichthindus, Putzfrau, Schlachter, Hebamme 3 Gayatri Mantra * Bedeutendste vedische Hymne Wendet sich an Savitar, den Aspekt der Sonne bei ihrem Auf- und Untergang Ist für viele Hindus das tägliche Gebet Enthält Lobpreisung und Bitte um geistige Erleuchtung Wird weitgehend von alles Hindus gebetet, in gesungener Form Ist Pflicht für Angehörige der Brahmanen-Kaste Soll spirituelle Kräfte fördern und geistige Unreinheiten beseitigen 2 * Heilige Bücher in Hinduismus Keine Zentrale heilige Schrift Veden: 2 2 1. Haben sechsfachen Umfang unserer Bibel Hängt mir lateinischem Wort videre und mit deutschem Wort wissen zusammen Umfassen Vielzahl von Hymnen, Lehrgedichten, Legenden, Göttermythen, Zaubersprüchen, Abhandlungen und gesetzlichen Regelungen 22 2. 3. * Upanischaden: 1. Späte vedische Texte 2. Gelten als ,,Abschluss der Veden" 3. Haben stärkeren philosophischen Charakter 4. Erörtern Verhältnis von Atman, Brahman und Seelenwanderung Puranas: 1. Werden als weniger „heilig" angesehen 2. Heißen wörtlich übersetzt „alte Erzählungen" 3. Wurden im ersten Jahrtausend n.Chr. aufgezeichnet 4. Im Stil einfacher als Veden 5. In Puranas geht es um Göttergeschichten, Mythen und Legenden → mit antiker Sagenwelt vergleichbar Mahatma Gandhi (1896 -1948) 6. 20 Geburt: 1896 * Heirat mit 13 2 Jurastudium in England 2 Gefallen an Bergpredigt → Gerechtigkeit und Frieden ohne Gewalt Nach Zugerlebnis will er für Entrechteten kämpfen 20 Gandhi wird zum Führer einer Kampagne für indische Selbstbestimmung gegen Existieren in vielfältiger Form: Theaterstücke, Comics und Marionettenspiele, in jüngster Zeit auch Fernsehn und Kino Kolonialmacht Großbritanniens Er ruft zum aktiven Widerstand auf-> britische Kleidung verweigern Auch ständige Inhaftierungen können ihn nicht stoppen Gründet ein Dorf, um mit Gleichgesinnten zusammenzuleben-> erledigt dort jede Arbeit Gewaltloser Salzmarsch 1947 wird Indien unabhängig Bei Aufstellen einer eigenen Regierung kommt es zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen zwischen Hindus und Muslimen Gandhi, bis Hindus und Muslime wieder Frieden schließen Hungerstreik Nur wenige Monate später wird Gandhi (mit 78 Jahren) von einem radikalen Glaubensgenossen erschossen 4

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Welche Stellung hat die Frau im Hinduismus? ■ Quelle des Lebens 22 5. Was ist Karma? ■ Brahma: ■ I ■ Die hinduistische Wiedergeburt Allgemeines: Shiva: Karma entscheidet Wiedergeburt (Reinkarnation) Befreiung aus dem Kreislauf heißt Moksha, darauf folgt Brahman, in der kosmischen Weltenseele aufzugehen Kreislauf des ewigen Lebens heiß Samsara 2 ,,ewiges Weltgesetz“ -> Dharma beherrscht das ganze Weltall Die hinduistische Götterwelt ■ ■ I ■ I Mit der Heirat darf das Amt des Priesters ausgeübt werden ■ ■ Traditionell für Kindererziehung und Haushalt verantwortlich Schöpfergott Vier bärtige Gesichter -> in alle Himmelsrichtungen blicken ■ Vier Arme -> Allmacht Spirituelles Konzept Jede Handlung hat eine Wirkung Wichtigste Gottheit : ,,Brahma“ sonstige wichtige Götter: ,,Vishnu“, „Shiva“, „Shakti" Avataras: Gottheiten, die Gestalt eines Menschen, Tieres annehmen. Z.B. Ganesha In Händen hält er: Veden, Muschel aus Urwasser, Trank der Unendlichkeit, Gebetsperlen als Zeichen der Frömmigkeit Reitet aus weißer Wildgans oder Schwan Weibliche Seite: Sarasvati, Göttin der Weisheit, Wissenschaft und Künste Gott der Zerstörung, Erneuerung Mächtigster Gott der Gegensätze I Dreizack -> universeller Gott Tigerfell -> Unmenschen Vier Arme + drei Augen -> universeller Gott Körper wird von Schlangen umschlängelt ■ Halbmond im Haar Weibliche Seite: Parvati → gemeinsamer Sohn, Avatara Ganesha Trommel -> Schöpfung der Welt, Getöse bei Entstehung Wird zweigeschlechtlich dargestellt 2 Vishna: Vertritt als Erhalter der Welt die ewige Ordnung: Dharma Wenn Ordnung in Gefahr: erscheint als Avatara Gott der Güte Ist der gute Hirte, beschützt Menschen vor Bösem ■ Edelstein auf Brust kann heilsame Wünsche erfüllen I ■ Aus Bauchnabel wächst Lotusblume Weibliche Seite: Lakshmi, Göttin der Liebe, Glücks, Schönheit → gemeinsamer Sohn ist Karma Ganesha: I Beseitigt Probleme Gott der ewigen Überlieferung I Beschützer der Weisheit Elefantenkopf → man kann als Mensch nicht das Universum verstehen Elefant für Inder weisestes Landtier Stirnauge weist auf Zugehörigkeit mit Shiva hin Dicker Bauch zeigt Wohlergehen Reitet auf Maus -> Getreidespeicher ■ ■ Vergleich mit dem Christentum Christentum: Monotheismus 20 Hinduismus: Polytheismus ABER: Im Hinduismus stellen alle Götter Brahma dar = spezielle Form von Monotheismus. Auch im Christentum hat Gott verschiedene Seiten Das indische Kastenwesen Brahmanen: Politiker Manager Kshatriyas: Beamte Vaishyas: Fernhändler, wohlhabende Bauern Shudars: Handwerker, Diener, Tagelöhner Parias: Nichthindus, Putzfrau, Schlachter, Hebamme 3 Gayatri Mantra * Bedeutendste vedische Hymne Wendet sich an Savitar, den Aspekt der Sonne bei ihrem Auf- und Untergang Ist für viele Hindus das tägliche Gebet Enthält Lobpreisung und Bitte um geistige Erleuchtung Wird weitgehend von alles Hindus gebetet, in gesungener Form Ist Pflicht für Angehörige der Brahmanen-Kaste Soll spirituelle Kräfte fördern und geistige Unreinheiten beseitigen 2 * Heilige Bücher in Hinduismus Keine Zentrale heilige Schrift Veden: 2 2 1. Haben sechsfachen Umfang unserer Bibel Hängt mir lateinischem Wort videre und mit deutschem Wort wissen zusammen Umfassen Vielzahl von Hymnen, Lehrgedichten, Legenden, Göttermythen, Zaubersprüchen, Abhandlungen und gesetzlichen Regelungen 22 2. 3. * Upanischaden: 1. Späte vedische Texte 2. Gelten als ,,Abschluss der Veden" 3. Haben stärkeren philosophischen Charakter 4. Erörtern Verhältnis von Atman, Brahman und Seelenwanderung Puranas: 1. Werden als weniger „heilig" angesehen 2. Heißen wörtlich übersetzt „alte Erzählungen" 3. Wurden im ersten Jahrtausend n.Chr. aufgezeichnet 4. Im Stil einfacher als Veden 5. In Puranas geht es um Göttergeschichten, Mythen und Legenden → mit antiker Sagenwelt vergleichbar Mahatma Gandhi (1896 -1948) 6. 20 Geburt: 1896 * Heirat mit 13 2 Jurastudium in England 2 Gefallen an Bergpredigt → Gerechtigkeit und Frieden ohne Gewalt Nach Zugerlebnis will er für Entrechteten kämpfen 20 Gandhi wird zum Führer einer Kampagne für indische Selbstbestimmung gegen Existieren in vielfältiger Form: Theaterstücke, Comics und Marionettenspiele, in jüngster Zeit auch Fernsehn und Kino Kolonialmacht Großbritanniens Er ruft zum aktiven Widerstand auf-> britische Kleidung verweigern Auch ständige Inhaftierungen können ihn nicht stoppen Gründet ein Dorf, um mit Gleichgesinnten zusammenzuleben-> erledigt dort jede Arbeit Gewaltloser Salzmarsch 1947 wird Indien unabhängig Bei Aufstellen einer eigenen Regierung kommt es zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen zwischen Hindus und Muslimen Gandhi, bis Hindus und Muslime wieder Frieden schließen Hungerstreik Nur wenige Monate später wird Gandhi (mit 78 Jahren) von einem radikalen Glaubensgenossen erschossen 4