Die Entwicklung des Hinduismus durch die Jahrtausende
Stell dir vor, eine Religion entwickelt sich über fast 4000 Jahre hinweg - genau das ist beim Hinduismus passiert. Die Geschichte beginnt schon vor 1750 v. Chr. mit den vorvedischen Völkern, die Muttergottheiten und Naturgewalten verehrten.
Den großen Wandel brachten die arischen Gruppen, die nach Indien einwanderten und ihre eigenen Götter mitbrachten. Sie schufen die Veden - die heiligsten Schriften des Hinduismus - und entwickelten ein komplexes Opferwesen zur Stärkung ihrer Götter.
Zwischen 500-200 v. Chr. entstanden zwei revolutionäre Lehren: die "Lehre von Brahman und Atman" und die "Lehre von Karma und Wiedergeburt". Gleichzeitig bildete sich das Kastensystem heraus, das die Gesellschaft in verschiedene Schichten unterteilte.
Merktipp: Die drei Hauptgötter Shiva, Brahma und Vishnu stehen im Zentrum des modernen Hinduismus, während das Dharma als grundlegende Lebensordnung alle vier Lebensziele umfasst: Reichtum, Liebe, Pflichterfüllung und Erlösung.





































