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Kant, Utilitarismus, Freiheit, John Rawls,

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 Anthropologische Grundposition
I.Kants doppelte Perspektive vom Menschen
Ding
Der Mensch gehört der Welt der
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-Utilitarimus --Anthropologische Grundposition - Immanuel Kant -Freiheit -Sigmund Freud -John Rawls -Rene Descartes -Max Stirner -Aristoteles -Jeremy Bentham -Pathozentrismus -Tiertethik -Kategorischer Imperativ -Gerechtigkeit -Sterbehilfe

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Anthropologische Grundposition I.Kants doppelte Perspektive vom Menschen Ding Der Mensch gehört der Welt der Erscheinungen an, in der eine mechanische Kausalität herrscht Dem Menschen sind Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen gegeben Freiheit Tierische Freiheit Ethik Lernzettel ABI 2021 Eine Willkür, die durch die Sinne bestimmt wird und Handlungen lenkt Anthropologie Das Vermögen, sinnliche Eindrücke zu überwinden, besteht in der Vernunft, die objektive Gesetze der Freiheit gibt und anleitet, was geschehen ist Immanuel Kant definiert den Menschen als animal rationabile (mit Vernunftfähigkeit begabtes Tier), das durch Verwirklichung seiner Vernunftfähigkeit erst zum animal rationale (vernünftiges Tier) werden kann. Der Mensch wird erst durch Erziehung und Bildung zum Menschen: Aussagen Gehlen 1. Sich selbst und die anderen Menschen am Leben erhalten 2. Sich belehren 3. Sie gesellschaftsfähig machen Ding an sich Unspezialisertheit Die Auffassung Kants vom Menschen bestimmt ihn als Vernunftwesen oder als Ding an sich Freiheit von Trieben und Instinkten Gesetz bestimmt den Willen, ohne dass der Mensch seine Freiheit verliert: der kategorische Imperativ Man unterscheidet zwischen naturwissenschaftlich-medizinischer bzw. naturwissenschaftlich- biologischer, soziologischer, ethnologischer, theologischer, philosophischer Anthropologie und Kulturanthropologie. Individualität, Leben in der Gemeinschaft, Umgang mit Konflikten, Freiheit und Determination macht Menschen besonders Praktische Freiheit Philosophische Anthropologie Die Lehre von der menschlichen Natur entsteht erst zwischen dem 16. Und dem 18. Jahrhundert. Die philosophische Anthropologie gibt es erst im 20. Jahrhundert bei Max Scheler. Die Besinnung auf den Menschen knüpft an die einzelwissenschaftlichen Aussagen über den Menschen an. Unter Entwicklung eines Menschenbildes ist zu verstehen, was die...

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verschiedenen Philosophien an spezifischen Kenntnissen über den Menschen als Mensch zu lehren haben. Dabei heben sie bestimmte Aspekte hervor: den Geist, die Seele, das Animal rationale, das zoon politikon, die Kommunikation, das Lebewesen, den Trieb und die Existenz. Aussagen Kant Mensch unterscheidet Wenn vernünftige Gründe Handlungen leiten und sinnliche Antriebe überwunden werden, liegt eine freie Willkür vor sich technische, Aussagen Aristoteles Mesnch als zoon logikon (denkendes/ vernünftiges Wesen) + zoon polikon ● ● Mangel ist der Antrieb, Natur zu erschaffen ● Entlastung durch Orientierung und Reduzierung auf's Wesentliche Entscheidende Instrumente: Intelligenz und Vernunft eigen Handlung zu reflektieren Meisterleistung der Natur statt Fehler der Biologie Vorteil: Ausgleich der biologischen Defizite Probleme, die uns begegnen, bringen uns weiter -> stetige Suche nach Lösungen progmatische und moralische Anlagen Gestalt und Organisation seiner Hand Durch Vernunft passt der Mensch die Natur an sich an -> wird zum vernünftigen Tier Pragmatische Anlage der Zivilisierung durch Kultur -> gesittetes Wesen werden wollen Lebt in Gesellschaft und will sich durch Kunst und Wissenschaften kultilieren, zivilisieren und moralisieren ● Hat einen Charakter, den er sich selbst schaffen und perfektionieren Sigmund Freud: Der psychische Apparat Kulturtheorie- Sigmund Freud kann Schutz der Menschen gegen die Natur Ordnung, Reinheit und Gerechtigkeit ● Kultur im Sinne von Zivilisation Der Mensch ist in der Kultur vom Tier getrennt Regelung der Menschen untereinander Funktion der Kultur Der Mensch ist in der Kultur vom Tier getrennt (soziales politisches Wesen ● Unterscheidest sich von Tieren durch Gewissen, Triebsteuerung und Verstand ● Hand als außergewöhnlicher Werkzeug Spezifischer körperliche tätigkeit - > Hand als Werkzeug für Herstellung v. Werkzeugen -> Tiere haben nur ein Hilfsmittel (können dies nicht ablegen) Gemeinschaftswesen -> vollkommenes und bedürfniserfüllendes Leben -> Mensch kann zwischen Gut und Böse unterscheiden Vernunftwesen -> Gemeinschaftsleben möglich Physische Tätigkeiten -> Wissenschaft Sublimierung -> ungebändigte Trieben (Zähmung der Triebe) Begriff Kultur allgemein Kultur wurde dem Begriff der Zivilisation gegenübergestellt ● Zivilisation sollte die äußere Kultur meinen, die Kultur wurde auf die innere Zivilisation reduziert Kultur wurde auch als ein Ideal verstanden, das erstrebt werden sollte, d.h. als ein Sollzustand Als eine begriffliche Einheit wird Bildung und Kultur verstanden Das Verständnis von Kultur der Gegenwart will intellektuelle, ästhetische, rechtliche und sittliche Erscheinungen neben den Mitteln der Gewohnheiten in Nahrung, Kleidungen in den Begriff bringen Damit umgreift der Begriff auch das Leben, das was ein Land als Sitte auszeichnet „Kultur ist die Erhebung des Menschen über den Naturzustand durch die Ausbildung und Bestätigung seiner geistigen und sittlichen Kräfte. Sie entsteht durch das Zusammenwirken vieler innerhalb einer menschlichen Gesellschaft, die sich auch selbst wieder in Wechselwirkung mit der Kultur zu festen und hohen Foren entwickelt" Sigmund Freud: ● ● ● ● ● ● Wesen der Kultur: Alle Tätigkeiten und Werte, die dem Menschen zum Vorteil gereichen, um sich die Erde dienstbar zu machen ● ● Den Begriff Kultur entwickelt Freud in Abgrenzung zum Tier, indem er den Menschen zu einer Person bestimmt. Die menschliche Kultur realisiert sich nach Freud in den nächsten zwei Funktionen: Dem Schutz des Menschen gegen die Natur Der Regelung der Beziehungen der Menschen untereinander - Die Kulturhöhe bemisst sich nach Freud an der Sorgfalt unnützer Dinge und der Pflege des Landes Zeichen von Reinlichkeit, Ordnung und Schönheit gehören als weitere Kulturanforderungen dazu Die Art und Weise der Regelung sozialer Beziehungen macht einen weiteren Wesenszug der Kultur aus. Es stellt sich Recht gegen rohe Gewalt und die Gerechtigkeit sorgt für die Erhaltung der Rechtsordnung gegen individuelle Willkür Sigmund Freud- Bedeutung des Willens Triebtheorie Über-Ich, Ich Menschenbild Sigmund Freud Als weiteres Merkmal von Kultur zählt die Pflege der höheren psychischen Tätigkeiten, d.h. den Ideen im Leben der Menschen Menschen sind Triebs gesteuert Menschen brauchen einen Führer (Autoritätsperson) Handeln nach Trieben und nicht dem Verstand Kulturfeinde, die in der Minderheit gehalten werden, müssen für eine funktionierende Gesellschaft Die Kultur umfasst all das Wissen und Können, das die Menschen erworben haben, um die Kräfte der Natur zu beherrschen und andererseits alle die Einrichtungen, die notwendig sind, um die Beziehungen der Menschen zueinander und besonders die Verteilung der erreichbaren Güter zu regeln. Die beiden Richtungen der Kultur sind nicht unabhängig voneinander René Descartes: Das Ich als denkende Substanz Monismus -> Annahme einer Substanz Monismus: Materie (materialistischer Monismus) und Geist (Immaterialität Phänomenalismus) ● René Descartes (1596-1650) ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Substanz: Zugrundliegende, - das, was in sich selbst und durch sich selbst ist, - der bleibende Kern eines Seienden ● Nähere Bestimmung des Ichs-Anliegen von Descartes Methode des Zweifels=Fundament (unerschüttliche Gewissheit der Existenz) Verortung im Leib-Seele-Problem: Dualist, Annahme des Interaktionismus Körper: teilbar, ausgedehnt -> res extensa Geist: denkenden Ding= Ich (Geist, Verstand und Vernuft) -> Wahrhaft seiendes Ding Empfindung, Bewegung, Nahrungsaufnahme, feiner Stoff, Wind, Feuer, Äther, unteilbar Verbindung von Körper und Geist im Gehirn (in der Zirbeldrüse) Lebensgeister im Körper verteilt (esprits animaux) -> hohe Konzentration im Gehirn Die Lebensgeister leiten Informationen von den Sinnesorganen zur Zirbeldrüse weiter, deren Bewegungen die Seele affizieren -> dadurch entstehen die Wahrnehmungen und die Ideen Die Seele bewegt die Zirbeldrüse, die Lebensgeister aussendet, welche auf die Muskeln einwirken und diese in Bewegung setzen Sieht den Menschen als Doppelwesen: Einerseit besteht er aus Materie, dazu zählt Descartes alle körperlichen Bedürfnisse, Gefühle und Reize, andererseits ist er ein materieloses Geistwesen Zum Geist gehören Verstand und freier Wille Descartes ist Dualist Der Verstand ermöglicht es, Vorstellungen zu entwickeln, Erkenntnisse zu erlangen, aber er kann keine Urteile fällen. Das kann der allein der Wille Ein eigene Schöpfungskraft, Teil des Geistwesens Mensch Eine göttliche Fähigkeit, weil sie uns zu Herren über uns macht Nicht identisch mit dem Verstand, der weniger weit reicht Irrtumsanfällig, weil ich auch wollen kann, was ich nicht überblicke Etwas Lobenswertes, weil wir mit ihr unsere Impulse beherrschen Eine Bewegung der Drüse ändert die Bewegungsrichtung der Lebensgeister Die Lebensgeister können die Zirbeldrüse in verschiedenen Richtungen drehen Kritik: die psychophysische Wechselwirkung verletzt die kausale Geschlossenheit der physikalischen Welt -> Verletzung des Energieerhaltungssatzes Beweg der Geist tatsächlich Atome oder Moleküle oder ändert der Geist deren Energiezustände, so müsste eine bestimmte Menge an Energie aufgewendet werden, die unabhängig von physikalischen Ursachen aus dem Nichts entstünden Dualismus Annahme zweier Substanzen Körper und Geist Interaktionismus Verbindung von Körper und Geist Wechselwirkung von Körper und Geist, wonach der Körper den Geist durch Sinnesempfindungen (Körperbilder) affiziert und umgekehrt der Geist durch seine Willenskraft den Körper bewegt Leib-Seele-Problem ● ● ● Dualismus ● Monismus: ● Es geht um die Frage des Geistigen und seine Beziehungen zum Körperlichen Sind Geist und Körperzwei verschieden Entitäten? Der Körper in der Reflexion der psychophsysischen Auffassungen: Auffassungen des Dualismus von Körper und Seele Auffassungen des Monismus von Körper und Seele ● Dualismus: Interaktionismus, Epiphänomenalismus, Parallelismus, Panpsychismus Monismus: Idealismus/ Phänomenalismus, elliminativer Materialismus, emergentischer Materialismus, reduktiver Materialismus, Identitätstheorie ● ● Interaktionismus: Psychophysische Wechselwirkung, Vertreter: Decartes, Popper Epiphänomenalismus: Alleinige Einwirkung der Physis auf die Psyche, Vertreter: Huxley Parallelismus: Physische und psychische Vorgänge laufen parallel ab, Vertreter: Leibniz Panpsychismus: Gesamte Natur hat psychische und physische Eigenschaften, Vertreter: Spinoza Max Stirner: Der Einzige und sein Eigentum, Erstausgabe 1845 Motto des Werkes ist ein Zitat aus Goethes Gedicht: Vanitas! Vanitatum Vanitas! Stirner setzt Ich und Nichts gleich -> ich habe meine Sache auf nichts gestellt = ich habe meine Sache auf mich gestellt Idealismus/ Phänomenalismus: Alleinige Existenz der Psyche. Vertreter: Berkeley, Hegel Eliminativer Materialismus: Leugnung der Psyche. Vertreter: Quine Emergentistischer Materialismus: Psyche ist ein Kollektiv emergenter Hirnaktivitäten, Produkt neuronaler Prozesse. Vertreter: Bunge Reduktiver Materialismus: Die Psyche ist physischer Struktur. Vertreter: La Mettrie Identitätstheorie: Psychische Prozesse sind identisch mit einer bestimmten Art von physiko- chemischen Hirnprozessen Stirner fordert Egoismus Formen des Individualismus: Egoismus, Altruismus, Liberalismus Lehre des Egoismus: anknüpfend an den Gebrauch des Begriffs Ende des 18.Jahrhunderts als Eigenliebe, Selbstliebe, Selbstsucht zu verstehen Anarchismus des 19. Jahrhunderts wurzelt in M.Stirner Aufklärung: das Ursprüngliche in Gesellschaftsleben ist der Einzelne Urbild: Gerechtigkeit - -> Ideal Abbild: Teil an dem Urbild durch unser Handeln Stirner wendet sich gegen Hegel Hegel das Allgemeine hat Vorrang vor dem Besonderen Stirner: das Besondere hat Vorrang vor dem Allgemeinen Plato: das Allgemeine ist das Wesen der Dinge Universalienstreit: in MA werden platonische, aristotelische als auch der nominalistische Standpunkt vertreten Wenn die Universalien (Gattungsbegriff) eine von den individuellen Realitäten unabhängige und Selbständige Existenz sind, ihnen vorausgehen und ihm zugrunde liegen wie die platonischen Ideen, spricht man von einem extremen Begriffsrealismus

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Aussagen Kant Mensch unterscheidet Wenn vernünftige Gründe Handlungen leiten und sinnliche Antriebe überwunden werden, liegt eine freie Willkür vor sich technische, Aussagen Aristoteles Mesnch als zoon logikon (denkendes/ vernünftiges Wesen) + zoon polikon ● ● Mangel ist der Antrieb, Natur zu erschaffen ● Entlastung durch Orientierung und Reduzierung auf's Wesentliche Entscheidende Instrumente: Intelligenz und Vernunft eigen Handlung zu reflektieren Meisterleistung der Natur statt Fehler der Biologie Vorteil: Ausgleich der biologischen Defizite Probleme, die uns begegnen, bringen uns weiter -> stetige Suche nach Lösungen progmatische und moralische Anlagen Gestalt und Organisation seiner Hand Durch Vernunft passt der Mensch die Natur an sich an -> wird zum vernünftigen Tier Pragmatische Anlage der Zivilisierung durch Kultur -> gesittetes Wesen werden wollen Lebt in Gesellschaft und will sich durch Kunst und Wissenschaften kultilieren, zivilisieren und moralisieren ● Hat einen Charakter, den er sich selbst schaffen und perfektionieren Sigmund Freud: Der psychische Apparat Kulturtheorie- Sigmund Freud kann Schutz der Menschen gegen die Natur Ordnung, Reinheit und Gerechtigkeit ● Kultur im Sinne von Zivilisation Der Mensch ist in der Kultur vom Tier getrennt Regelung der Menschen untereinander Funktion der Kultur Der Mensch ist in der Kultur vom Tier getrennt (soziales politisches Wesen ● Unterscheidest sich von Tieren durch Gewissen, Triebsteuerung und Verstand ● Hand als außergewöhnlicher Werkzeug Spezifischer körperliche tätigkeit - > Hand als Werkzeug für Herstellung v. Werkzeugen -> Tiere haben nur ein Hilfsmittel (können dies nicht ablegen) Gemeinschaftswesen -> vollkommenes und bedürfniserfüllendes Leben -> Mensch kann zwischen Gut und Böse unterscheiden Vernunftwesen -> Gemeinschaftsleben möglich Physische Tätigkeiten -> Wissenschaft Sublimierung -> ungebändigte Trieben (Zähmung der Triebe) Begriff Kultur allgemein Kultur wurde dem Begriff der Zivilisation gegenübergestellt ● Zivilisation sollte die äußere Kultur meinen, die Kultur wurde auf die innere Zivilisation reduziert Kultur wurde auch als ein Ideal verstanden, das erstrebt werden sollte, d.h. als ein Sollzustand Als eine begriffliche Einheit wird Bildung und Kultur verstanden Das Verständnis von Kultur der Gegenwart will intellektuelle, ästhetische, rechtliche und sittliche Erscheinungen neben den Mitteln der Gewohnheiten in Nahrung, Kleidungen in den Begriff bringen Damit umgreift der Begriff auch das Leben, das was ein Land als Sitte auszeichnet „Kultur ist die Erhebung des Menschen über den Naturzustand durch die Ausbildung und Bestätigung seiner geistigen und sittlichen Kräfte. Sie entsteht durch das Zusammenwirken vieler innerhalb einer menschlichen Gesellschaft, die sich auch selbst wieder in Wechselwirkung mit der Kultur zu festen und hohen Foren entwickelt" Sigmund Freud: ● ● ● ● ● ● Wesen der Kultur: Alle Tätigkeiten und Werte, die dem Menschen zum Vorteil gereichen, um sich die Erde dienstbar zu machen ● ● Den Begriff Kultur entwickelt Freud in Abgrenzung zum Tier, indem er den Menschen zu einer Person bestimmt. Die menschliche Kultur realisiert sich nach Freud in den nächsten zwei Funktionen: Dem Schutz des Menschen gegen die Natur Der Regelung der Beziehungen der Menschen untereinander - Die Kulturhöhe bemisst sich nach Freud an der Sorgfalt unnützer Dinge und der Pflege des Landes Zeichen von Reinlichkeit, Ordnung und Schönheit gehören als weitere Kulturanforderungen dazu Die Art und Weise der Regelung sozialer Beziehungen macht einen weiteren Wesenszug der Kultur aus. Es stellt sich Recht gegen rohe Gewalt und die Gerechtigkeit sorgt für die Erhaltung der Rechtsordnung gegen individuelle Willkür Sigmund Freud- Bedeutung des Willens Triebtheorie Über-Ich, Ich Menschenbild Sigmund Freud Als weiteres Merkmal von Kultur zählt die Pflege der höheren psychischen Tätigkeiten, d.h. den Ideen im Leben der Menschen Menschen sind Triebs gesteuert Menschen brauchen einen Führer (Autoritätsperson) Handeln nach Trieben und nicht dem Verstand Kulturfeinde, die in der Minderheit gehalten werden, müssen für eine funktionierende Gesellschaft Die Kultur umfasst all das Wissen und Können, das die Menschen erworben haben, um die Kräfte der Natur zu beherrschen und andererseits alle die Einrichtungen, die notwendig sind, um die Beziehungen der Menschen zueinander und besonders die Verteilung der erreichbaren Güter zu regeln. Die beiden Richtungen der Kultur sind nicht unabhängig voneinander René Descartes: Das Ich als denkende Substanz Monismus -> Annahme einer Substanz Monismus: Materie (materialistischer Monismus) und Geist (Immaterialität Phänomenalismus) ● René Descartes (1596-1650) ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Substanz: Zugrundliegende, - das, was in sich selbst und durch sich selbst ist, - der bleibende Kern eines Seienden ● Nähere Bestimmung des Ichs-Anliegen von Descartes Methode des Zweifels=Fundament (unerschüttliche Gewissheit der Existenz) Verortung im Leib-Seele-Problem: Dualist, Annahme des Interaktionismus Körper: teilbar, ausgedehnt -> res extensa Geist: denkenden Ding= Ich (Geist, Verstand und Vernuft) -> Wahrhaft seiendes Ding Empfindung, Bewegung, Nahrungsaufnahme, feiner Stoff, Wind, Feuer, Äther, unteilbar Verbindung von Körper und Geist im Gehirn (in der Zirbeldrüse) Lebensgeister im Körper verteilt (esprits animaux) -> hohe Konzentration im Gehirn Die Lebensgeister leiten Informationen von den Sinnesorganen zur Zirbeldrüse weiter, deren Bewegungen die Seele affizieren -> dadurch entstehen die Wahrnehmungen und die Ideen Die Seele bewegt die Zirbeldrüse, die Lebensgeister aussendet, welche auf die Muskeln einwirken und diese in Bewegung setzen Sieht den Menschen als Doppelwesen: Einerseit besteht er aus Materie, dazu zählt Descartes alle körperlichen Bedürfnisse, Gefühle und Reize, andererseits ist er ein materieloses Geistwesen Zum Geist gehören Verstand und freier Wille Descartes ist Dualist Der Verstand ermöglicht es, Vorstellungen zu entwickeln, Erkenntnisse zu erlangen, aber er kann keine Urteile fällen. Das kann der allein der Wille Ein eigene Schöpfungskraft, Teil des Geistwesens Mensch Eine göttliche Fähigkeit, weil sie uns zu Herren über uns macht Nicht identisch mit dem Verstand, der weniger weit reicht Irrtumsanfällig, weil ich auch wollen kann, was ich nicht überblicke Etwas Lobenswertes, weil wir mit ihr unsere Impulse beherrschen Eine Bewegung der Drüse ändert die Bewegungsrichtung der Lebensgeister Die Lebensgeister können die Zirbeldrüse in verschiedenen Richtungen drehen Kritik: die psychophysische Wechselwirkung verletzt die kausale Geschlossenheit der physikalischen Welt -> Verletzung des Energieerhaltungssatzes Beweg der Geist tatsächlich Atome oder Moleküle oder ändert der Geist deren Energiezustände, so müsste eine bestimmte Menge an Energie aufgewendet werden, die unabhängig von physikalischen Ursachen aus dem Nichts entstünden Dualismus Annahme zweier Substanzen Körper und Geist Interaktionismus Verbindung von Körper und Geist Wechselwirkung von Körper und Geist, wonach der Körper den Geist durch Sinnesempfindungen (Körperbilder) affiziert und umgekehrt der Geist durch seine Willenskraft den Körper bewegt Leib-Seele-Problem ● ● ● Dualismus ● Monismus: ● Es geht um die Frage des Geistigen und seine Beziehungen zum Körperlichen Sind Geist und Körperzwei verschieden Entitäten? Der Körper in der Reflexion der psychophsysischen Auffassungen: Auffassungen des Dualismus von Körper und Seele Auffassungen des Monismus von Körper und Seele ● Dualismus: Interaktionismus, Epiphänomenalismus, Parallelismus, Panpsychismus Monismus: Idealismus/ Phänomenalismus, elliminativer Materialismus, emergentischer Materialismus, reduktiver Materialismus, Identitätstheorie ● ● Interaktionismus: Psychophysische Wechselwirkung, Vertreter: Decartes, Popper Epiphänomenalismus: Alleinige Einwirkung der Physis auf die Psyche, Vertreter: Huxley Parallelismus: Physische und psychische Vorgänge laufen parallel ab, Vertreter: Leibniz Panpsychismus: Gesamte Natur hat psychische und physische Eigenschaften, Vertreter: Spinoza Max Stirner: Der Einzige und sein Eigentum, Erstausgabe 1845 Motto des Werkes ist ein Zitat aus Goethes Gedicht: Vanitas! Vanitatum Vanitas! Stirner setzt Ich und Nichts gleich -> ich habe meine Sache auf nichts gestellt = ich habe meine Sache auf mich gestellt Idealismus/ Phänomenalismus: Alleinige Existenz der Psyche. Vertreter: Berkeley, Hegel Eliminativer Materialismus: Leugnung der Psyche. Vertreter: Quine Emergentistischer Materialismus: Psyche ist ein Kollektiv emergenter Hirnaktivitäten, Produkt neuronaler Prozesse. Vertreter: Bunge Reduktiver Materialismus: Die Psyche ist physischer Struktur. Vertreter: La Mettrie Identitätstheorie: Psychische Prozesse sind identisch mit einer bestimmten Art von physiko- chemischen Hirnprozessen Stirner fordert Egoismus Formen des Individualismus: Egoismus, Altruismus, Liberalismus Lehre des Egoismus: anknüpfend an den Gebrauch des Begriffs Ende des 18.Jahrhunderts als Eigenliebe, Selbstliebe, Selbstsucht zu verstehen Anarchismus des 19. Jahrhunderts wurzelt in M.Stirner Aufklärung: das Ursprüngliche in Gesellschaftsleben ist der Einzelne Urbild: Gerechtigkeit - -> Ideal Abbild: Teil an dem Urbild durch unser Handeln Stirner wendet sich gegen Hegel Hegel das Allgemeine hat Vorrang vor dem Besonderen Stirner: das Besondere hat Vorrang vor dem Allgemeinen Plato: das Allgemeine ist das Wesen der Dinge Universalienstreit: in MA werden platonische, aristotelische als auch der nominalistische Standpunkt vertreten Wenn die Universalien (Gattungsbegriff) eine von den individuellen Realitäten unabhängige und Selbständige Existenz sind, ihnen vorausgehen und ihm zugrunde liegen wie die platonischen Ideen, spricht man von einem extremen Begriffsrealismus