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Lernzettel Werte und Normen: Recht & Gerechtigkeit

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Lernzettel Werte und Normen: Recht & Gerechtigkeit

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Gleichbehandlung bedeutet nicht gleich Gerechtigkeit
verschiedene Positionen
Perelman:
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• Was ist Gerechtigkeit? Merkmalbestimmung
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→ G

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Recht & Gerechtigkeit ( John Rawls und Aristoteles)

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● Gleichbehandlung bedeutet nicht gleich Gerechtigkeit verschiedene Positionen Perelman: ● • Was ist Gerechtigkeit? Merkmalbestimmung • → Gleienbehandlung aller, die in relevanter Hinsicht gleich sind Platon → jedem das ihm schuldige / Rebührende gelen Spaemam → ungleichbenonalung bealorf over gut begründeten Rechtfertigung; un porteilichkeit, kom eingefordert werden. Hume → Situationen, in denen nicht Liebe und wohlwollen herrscht Höffe → Wiederstreitende interessen, Pflichten, Ansprüche; Gerechtigkeit kann eingefordert werden; vorraussetzung: zumindest teilweise nanallungsfähige subjekle Karikaturanalyse Die kritische Kernaussage der Karikatur lautet, dass oftmals fälschlicherweise versucht wird Gerechtigkeit durch Gleichbehandlung zu erzeugen. Aufgrund objektiv vorhandener unterschiedlicher Voraussetzungen (z.B. Fähigkeiten und Fertigkeit) von Individuen führt eine strikte Gleichbehandlung in spezifischen Situationen (z.B. in Prüfungssituationen) keinesfalls zu Gerechtigkeit sondern vornehmlich zu Ungerechtigkeit in Form einer diskriminierenden Benachteiligung. Diese Kernaussage lässt sich stimmig mit der Aussage von Perelmann in Beziehung setzten, da eine gerechte Gleichbehandlung nur dann greifen kann, wenn die Betroffenen in relevanter Hinsicht gleich sind. Auch Platons Anmerkung, dass jedem das Gebührende zuteil werden soll, schwingt hier mit. Laut Spaemann bedarf die Ungleichbehandlung einer gut gegründeten Rechtfertigung, die hier in Form der unterschiedlichen Fähigkeiten der Betroffenen implizit vorliegt. Gleichzeitig passt die Situation auch zum dem Merkmal von Hume, da eine Prüfungssituation nicht von Liebe und Wohlwollen bestimmt ist. ● Systematik der Gerechtigkeit nach Aristoteles Aristoteles neuer Gedanke: → Was ist die besondere Gerechtigkeit liustitia particularis)? Differenzierung der besonderen Gerechtigkeit: besondere Gerechtigkeit I zuteilungsgerechtigkeit (verteilungsgerechtigkeit) → betrifft one verteilung von Gütern, Geld, Ehre u.a. Ungleichneit möglion schlechthin (,, abstrakt") allgemeine G. (i. universalis) Verteilung (i....

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distributiva) freiwillig (Zivilrecht) Tauschgerechtigkeit ITa freiwillige Tauschgerechtigkeit. → betrifft freiwillige Geschäfte, verträge u.a. Gerechtigkeit (iustitia) besondere G. (i. particularis) Ordnung (i. commutativa) II oranende Gerechtigkeit in Institutionen nicht-politische G. (z. B. Haus- Gemeinschaft) Gleichneit gesetzliche G. (positives Recht) unfreiwillig (Strafrecht) korrektive Gerechtigkeit (i. correctiva) IIb unfreiwillige Korrektive Gerechtig keit politische G. (Selbstregierung freier Bürger) natürliche G. (Naturrecht) Formen der Gerechtigkeit Soziale Gerechtigkeit Leistungsgerechtigkeit chancengerechtigkeit Verteilungsgerechtigkeit Erläuterung betrifft das gesenschaftliche Gesomt gefüge und den sozialen Ausgleich zwischen verschiedenen Gruppen; eine Art oberbegriff hängt stark mit over politischen- und Verteilungsgerechtigkeit Zusammen ihren Ausdruck findet sie in den Gesetzen, aso dem positiven Recht 12. B. Stevergesetzel betrifft das verhältnis zwischen (persönliche) Leistung und dem abadurch erziellen Einkommen kann unter Tauschgerechtigkeit subsumiert werden, da bestimmter Leistung auch bestimmter verdienst entspricht bebrifft die Möglichkeit, unabhängig der sozialen Herkunft, Bildung, wohistand und einflussreiche Positionen zu erreichen wird von Aristoteles nicht berücksichtigt betrifft de verteilung von materiellen, finanzieven und anderen Gütern innerhalb einer Geselschaft bildet auch bei Aristoteles eine eigene Kategorie Generationengerechtigkeit betrifft das Verhältnis zwischen Jungen und Älteren sowie die verteilung der Lasten innerhalb der Gesenschaft liber der kindererziehung, der Rente, Pflege u.a.) auch Teil der politisch-gesetzlichen Regelung kann auch als verteilungsgerechtigkeit oder generationen- übergreifende Tauschgerechigkeit betrachtet werden Grundsactze der Gerechtigkeit Rawls | Schlüsselbegriffe Grundkonzeption der Theorie der Gerechtigkeit nach Rawls Vertragstheorie / Kontraktualismus Gesenschaftsvertrag Naturzustand ● Piktiver Urzustana "Schieier des Nientwissens" Fairness Grundsätze John Rawls: Gerechtigkeit als Fairness urustana theoretisch- Riktive Ausgangssituation → konzeption nach dem Moden → Grundsätze der vertragstheorie Kriterien des urzustondres 1. Freiheit und Gleichheit 2. vernünftige Akteure 3. Schleier oes Nightwissens Unporteilichkeit Gerechtigkeit aus Fairness. faire wan von > Gerechtigkeitsätzen → für eine gerechte Gesenschaft 1. Prinop gleicher Grundrechte und Grunagreineiten (bezient sich. auf den politisch-rechtlichen Bereich) 20. Prinzip zur Rechtfertigung von ungleichheiten (unterschieasprinzip: betrifft Sozio ökonomischen Bereich) 216. Prinzip der fairen chancengleichheit Beachte: vorrongregel 1>20720 Von links nach rechts gelesen zeichnet das Schema den Gedankengang vom Urzustand über die Vertragssituation bis zu den Gerechtigkeitsgrundsätzen nach. Wichtige Fachtermini sollten hervorgehoben und im Zusammenhang dargestellt werden. Erläuterungen (M 6) Zu 1: Der erste Gerechtigkeitsgrundsatz bezieht sich auf den rechtlich-politischen Bereich. Jeder erhält alle Rechte und Freiheiten, die sich mit denen der anderen vertragen. Diese Freiheiten und Rechte sind für jeden gleich. Rawls nennt hier konkret die politischen Freiheiten, die Rede- und Versammlungsfreiheit (bzw. Meinungsfreiheit), das Recht auf persönliches Eigentum (nicht das Recht auf Eigentum an Produktionsmitteln), den Schutz vor willkürlicher Verhaftung sowie die Unverletzlichkeit der Person. Es ist unschwer zu erkennen, dass Rawls hier die politischen und bürgerlichen Abwehr- und Gestaltungsrechte (die erste Generation der Menschenrechte) vor Augen hat. Zu 2: Der zweite Grundsatz besteht aus zwei Prinzipien: a) dem Unterschieds- bzw. Differenz- prinzip und b) dem Prinzip der Chancengleichheit. Das Unterschiedsprinzip bezieht sich auf den sozio-ökonomischen Bereich. Hierbei geht es um die Verteilung von Einkommen und Vermögen. Ungleichheiten sind nur dann legitim, wenn sie zu jedermanns Vorteil sind, insbesondere aber den am wenigsten Begünstigen Vorteile verschaffen. Prinzipiell muss eine faire Chancengleich- heit im Hinblick auf die Besetzung von Ämtern und Positionen bestehen. Jedermann muss die gleiche Chance haben, ein bestimmtes Amt einzunehmen. Zu 3: Rawls spricht von einer lexikalischen Ordnung. Gemeint ist damit eine Hierarchie der Grundsätze. Dieser Hierarchie zufolge steht Grundsatz 1 über Grundsatz 2. Innerhalb des Grund- satzes 2 steht das Prinzip der Chancengleichheit über dem Unterschiedsprinzip. Diese Vor- rangregel kann man auch so darstellen: Prinzip 1 > Prinzip 2b > Prinzip 2a. Geraten die beiden Prinzipien miteinander in Konflikt, so hat Prinzip 1 Vorrang. Mit anderen Worten: Grundrechte dürfen niemals zugunsten wirtschaftlicher Vorteile aufgegeben werden. Ideen zur praktischen Umsetzung von John Rawls Gerechtigkeitsgheorie Regeln für die freien märke, die übermäßige Wirtschaftlione Macht verhindern. letwa kartenent). • kostenloser Schulbesuch und Studium für alle, die entsprechende Leistungen erbringen finanzieve Grundsicherung für ave Erbschaftssover und Einkommensslever zur veninderung übermäßige vermögenskonzen- tration weitgehende verwirklichung des Rechts auf Arbeit Kontraktualismus (Vertragstheorie) noch Raws Naturzustand -Ohne Staat Ľ Gesenschaftsvert og Freiheit fiktiv raire Ausgangssituation Gleichstellung der rationalen individuen --Schleier des Nichawissens" kene kategorisierung kein wissen über Herkunft Fänigkeiten Fertigkeiten paire Bealingungen. Gesellschaftszustand -kein konkretes politisches System gerechte Gesellschaft - Grundsätze als Basis Fairness & Gerechtigkeit

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Stevergesetzel betrifft das verhältnis zwischen (persönliche) Leistung und dem abadurch erziellen Einkommen kann unter Tauschgerechtigkeit subsumiert werden, da bestimmter Leistung auch bestimmter verdienst entspricht bebrifft die Möglichkeit, unabhängig der sozialen Herkunft, Bildung, wohistand und einflussreiche Positionen zu erreichen wird von Aristoteles nicht berücksichtigt betrifft de verteilung von materiellen, finanzieven und anderen Gütern innerhalb einer Geselschaft bildet auch bei Aristoteles eine eigene Kategorie Generationengerechtigkeit betrifft das Verhältnis zwischen Jungen und Älteren sowie die verteilung der Lasten innerhalb der Gesenschaft liber der kindererziehung, der Rente, Pflege u.a.) auch Teil der politisch-gesetzlichen Regelung kann auch als verteilungsgerechtigkeit oder generationen- übergreifende Tauschgerechigkeit betrachtet werden Grundsactze der Gerechtigkeit Rawls | Schlüsselbegriffe Grundkonzeption der Theorie der Gerechtigkeit nach Rawls Vertragstheorie / Kontraktualismus Gesenschaftsvertrag Naturzustand ● Piktiver Urzustana "Schieier des Nientwissens" Fairness Grundsätze John Rawls: Gerechtigkeit als Fairness urustana theoretisch- Riktive Ausgangssituation → konzeption nach dem Moden → Grundsätze der vertragstheorie Kriterien des urzustondres 1. 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Rawls nennt hier konkret die politischen Freiheiten, die Rede- und Versammlungsfreiheit (bzw. Meinungsfreiheit), das Recht auf persönliches Eigentum (nicht das Recht auf Eigentum an Produktionsmitteln), den Schutz vor willkürlicher Verhaftung sowie die Unverletzlichkeit der Person. Es ist unschwer zu erkennen, dass Rawls hier die politischen und bürgerlichen Abwehr- und Gestaltungsrechte (die erste Generation der Menschenrechte) vor Augen hat. Zu 2: Der zweite Grundsatz besteht aus zwei Prinzipien: a) dem Unterschieds- bzw. Differenz- prinzip und b) dem Prinzip der Chancengleichheit. Das Unterschiedsprinzip bezieht sich auf den sozio-ökonomischen Bereich. Hierbei geht es um die Verteilung von Einkommen und Vermögen. Ungleichheiten sind nur dann legitim, wenn sie zu jedermanns Vorteil sind, insbesondere aber den am wenigsten Begünstigen Vorteile verschaffen. Prinzipiell muss eine faire Chancengleich- heit im Hinblick auf die Besetzung von Ämtern und Positionen bestehen. Jedermann muss die gleiche Chance haben, ein bestimmtes Amt einzunehmen. Zu 3: Rawls spricht von einer lexikalischen Ordnung. Gemeint ist damit eine Hierarchie der Grundsätze. Dieser Hierarchie zufolge steht Grundsatz 1 über Grundsatz 2. Innerhalb des Grund- satzes 2 steht das Prinzip der Chancengleichheit über dem Unterschiedsprinzip. Diese Vor- rangregel kann man auch so darstellen: Prinzip 1 > Prinzip 2b > Prinzip 2a. Geraten die beiden Prinzipien miteinander in Konflikt, so hat Prinzip 1 Vorrang. Mit anderen Worten: Grundrechte dürfen niemals zugunsten wirtschaftlicher Vorteile aufgegeben werden. Ideen zur praktischen Umsetzung von John Rawls Gerechtigkeitsgheorie Regeln für die freien märke, die übermäßige Wirtschaftlione Macht verhindern. letwa kartenent). • kostenloser Schulbesuch und Studium für alle, die entsprechende Leistungen erbringen finanzieve Grundsicherung für ave Erbschaftssover und Einkommensslever zur veninderung übermäßige vermögenskonzen- tration weitgehende verwirklichung des Rechts auf Arbeit Kontraktualismus (Vertragstheorie) noch Raws Naturzustand -Ohne Staat Ľ Gesenschaftsvert og Freiheit fiktiv raire Ausgangssituation Gleichstellung der rationalen individuen --Schleier des Nichawissens" kene kategorisierung kein wissen über Herkunft Fänigkeiten Fertigkeiten paire Bealingungen. Gesellschaftszustand -kein konkretes politisches System gerechte Gesellschaft - Grundsätze als Basis Fairness & Gerechtigkeit