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Abiturzusammenfassung Religion (Ethik, Jesus, Wunder, Gleichnisse, Gott, Kirche)

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Abiturzusammenfassung im Fach Religion über die Themen Ethik, Jesus, Wunder, Gleichnisse, Gott, Kirche etc.

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Religion Abiturstoff Q1: Jesus Christus- das menschgewordene Wort Gottes: Die Reich-Gottes-Botschaft, Die Auferstehung Jesu (Hoffnung über den Tod hinaus), Jesus nachfolgen, Jesus in Kunst und Kultur Jesusbilder der Kunst- im Wandel der Geschichte: Wir wissen nicht, wie Gott aussah Vorteile: mehr Freiheiten/ Freiraum für Interpretation Christusbilder sind Zeugnisse der Zeit und Selbstbildnisse der Künstler Christusbilder sind wichtige Themen und zeigen Christus so, wie er im Glauben erfahren wird (Hirte, Philosoph, Helios, ...) Wandel des Christusbildes im Laufe der Zeit Schwierigkeiten für Künstler: kein genaues Bild von Jesus, Gott und Mensch in einem Bild darstellen (,,Ebenbild eines unsichtbaren Gottes") Bilderverbot in der Bibel: Bilderstreit in der Geschichte Götzendienst 787 wurde Bilderverehrung erlaubt Stationen und Entwicklung: Versuche, das wahre Antlitz Christi zu finden: Gesandter des Königs Abgar von Edessa habe Jesus portraitiert Veronika-Legende: Züge des Gesichtes auf dem Schweißtuch (1400 n.Chr.) Christusbild auf dem Grabtuch von Turin (um 1300) Erst erhaltene Christusbilder in den Katakomben von Rom entstanden (Kapellen unter der Erde, Christentum verboten, Caesar wollte angebetet werden wie Gott) Frühzeit des Christentums (4.Jh): Religionsfreiheit, Kreuzigungsdarstellungen verboten (Strafe) Konstantinische Wende: Kreuzigungsdarstellungen Byzantinisches Kaisertum (6.Jh.): Christentum Staatsreligion, Jesus als Imperator und Allherscher (Pantokrator), Hoheitszeichen (Zepter, ...) ? Nachwirkung des antiken Götterbildes, starke Beeinflussung bis heute Romanik (9.Jh.): lebendige Weiterentwicklung des Christusbildes, Jesus als Weltenrichter, König am Kreuz Gotik (1200): neue Menschlichkeit Jesu (Pest, Nähe der Menschen zu Gott), Beau Dieu (schöner Gott)...

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Schmerzensmann, Leben und Leiden Jesu Renaissance (1500): Leidlose Schönheit (Menschenbild), Wiedergeburt der Antike Barock (1655): sinnhafte Farbigkeit, ungestüme Bewegung, Todesverfallenheit der Schöpfung, Rembrandt stellt Jesu nach Art der holländischen Juden dar (Juden wurden für das Leiden Jesu verantwortlich gemacht 19. Jahrhundert: Niedergang des Christusbildes, junger Jesu, unkonventionelle Bilder (zuerst nicht akzeptiert) 20. Jahrhundert: Jesusbild wesentliches Thema; Malerei und Plastik, Zeichnungen und Grafiken; Künstler: Dali, Chagall, Knaupp, Beuys; Tradition, Provokation, Kritik, Verehrung, Hoffnung; Bilder zeigen Jesus hauptsächlich als Mensch (Angst, einsam im Leiden, Menschen fühlen sich nicht verstanden) Letzten Jahre: Jesusbilder weniger großes Thema, Tendenz zur Gegenstandslosigkeit, abnehmendes Interesse am christlichen Thema, Jesusbilder in den Medien (Film, Fotografie) „Bilder sind wie Fahrzeuge“- Anselm Grün: Bilder legen nicht fest; wie Fenster: jedes Fenster bietet neue Aussicht Bilder laden ein, sich ein eigenes Bild zu machen; öffnen Augen; Freiheit darüber hinwegzuschauen Bilder wollen Fenster öffnen, damit wir Jesus auf eine neue Weise sehen Neues in der Gestalt Jesu Bilder sind wie Fahrzeuge: bringen uns in Bewegung, bringen uns weiter (Interpretation) Umsteigen in ein anderes Fahrzeug, um Neues an Jesus zu entdecken Bilder wollen guttun, Jesus in einem anderen Licht zeigen, uns einladen zu einer neuen Kunst des Lebens Bilder von Jesus = Bilder des gelingenden Lebens (exemplarisches Leben) Chancen und Grenzen von Jesusbildern: Chancen Eigenes Christusbild machen Glaubenszeugnisse Neue Sichtweisen des Glaubens Erlauben Entwicklung eines persönlichen Glaubens Notwendigkeit und Möglichkeit der Interpretation Vielfalt der Bilder ermöglicht unpassende Bilder beiseite zu lassen (Freiheit) Emotionale und geistige Inspiration Wegweiser für ein gelingendes Leben, einfache und gute Hilfe im Glauben (Anregung) Historizität Jesu: Chancen führen zum Jesus des Glaubens und damit zur Frage: Was bedeutet Jesus für mein Leben? Grenzen Interpretationsbedürftige Hinweisschilder Jedes Bild hat ein Mangel Historische Zeit des Bildes stellen Glaubenszeugnis der Zeit dar Unsere Vorstellung von Gott kann durch Bilder eingeengt werden (Verengung, Verabsolutierung) Fundamentalismus, Grenze liegt bei uns Grenzen führen zur Frage: Was wissen wir genau von Jesus? Wer war der historische Jesus? Personalbogen Jesu: aus der Bibel entnommene Infos Historische Sicherheit oder Aussagen dürfen angefragt werden Um dies abzusichern, kann man weitere nicht-christliche Quellen betrachten (z-B.: jüdische Quellen (Flavius Josephus, Talmud) oder römische Quellen (Tacitus, Plinius)) Nach Betrachtung der Quellen ist klar: Jesu Existenz ist historisch gesichert Jesu hatte eine Gruppe von Menschen/ Bewegung um sich (war bekannt) Jesus starb keinen natürlichen Tod, sondern wurde umgebracht (Vollstreckung durch Römer) Tatsächliche Existenz Jesu ist bewiesen Christlicher Glaube bezieht sich darauf, für wen wir Jesus halten (eigene Überzeugung, wer er war) Jesu Botschaft vom Reich Gottes: Historische Existenz Jesu ist klar Jesus näher kennenlernen: erfahren, was sie sagen, tun und denken Wort und Tat Jesu ehrfahren wir am Besten aus Quellen/ Autoren, die von Jesus begeistert waren: Evangelisten Die Grundüberzeugung Jesu (Überzeugung, aus der sein Denken und Handeln kommt), hat mit seinem Verhältnis zu (seinem) Gott zu tun Gottesbeziehung Jesu: Gottesvertrauen durch Tod gezeigt: Tod auf sich genommen Respekt/ Ehrfurcht vor Gott Akzeptiert Gottes Entscheidung Jesus unterwirft sich dem Willen Gottes Sieht Gott als den Herrscher und Mächtigen an Liebender Vater (,,abba") Jesu Liebe zu Gott, der Welt, den Menschen schließt auch die Feindesliebe mit ein Enge Beziehung Gott - Jesu Fast Gleichheit zwischen Gott und Jesu Jesus sieht Gott als Schöpfer von Himmel und Erde Bittet Gott angesichts von Todesangst festes Vertrauen Jesus überbietet die jüdischen Vorstellungen Kennzeichen seiner „Radikalität“: Bedingungslose Zuwendung zur Welt und zum Menschen Jesus restloses Gottvertrauen zeigt sich unter anderem im Gebet ? Vertrauen, Hingabe, Liebe Jesus möchte Mitmenschen in die Beziehung zu Gott führen (Formulierungen wir ,euer Vater" deuten das an) Gleichnisse: Gleichnis vom Senfkorn (kleinstes Korn, riesige Pflanze wächst daraus) Das Himmelreich wächst fast unscheinbar zu einem großen Baum (Deutung) Zum Verständnis von Gleichnissen ist ihr „Sitz im Leben" wichtig: Zeit, Situation (sozial und politisch) Prof. Hermann Gunkel: vier Ebenen/ Fragen, die zu berücksichtigen sind: Sprecher? Hörer? Stimmung? Wozu? Jesu nutzt Vergleiche („wie“) zur Veranschaulichung/ Beispiele, die jeder, noch heute, versteht Gleichnisse sind Wort und Tat der Botschaft Gottes Bildhafte Erzählungen/ Reden Sprechen über Gottesherrschaft Haben eine Aussage brauchen Interpretation (früher und heute verschieden!?) Sind in ihrem literarischen Kontext zu sehen Früher gab es andere Voraussetzungen als heute Handeln von der Erfahrung der Menschen (mit Naturvorgängen) Haben Bezug zur Gottesherrschaft/ Himmelreich Damalige Kultur und Welt (andere Lebensweise) Wollen aufmerksam und nachdenklich machen, Gott und die Menschen verbinden, Himmel und Erde verbinden Verschiedene Formen: Gleichnisse, Parabeln, Beispielerzählungen, Allegorien Auf Gleichnisse im anderen Kontext achten Großes Bedeutungsreichtum/ vielfältige Interpretationen (schließt beliebige Deutungen aus) Respekt, Sachverstand, Phantasie, Lebenserfahrung Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg 20,1-15: Deutung: Wozu? Leistungsgerechtigkeit (unser Denken) wird ,,untergraben" scheint ungerecht Bewusstsein für Ungerechtigkeit entsteht durch das Vergleichen mit Anderen, das zu Neid führt Neid ist eine Sünde (Absonderung von Gott), da man sich als oberste Beurteilungsinstanz über Gott (alle Menschen sind gleich (geliebt)) setzt Form von Hochmut Gutsbesitzer: Gott Weinberg: Himmelreich Sitz im Leben: Armut, viele Tagelöhner, Lohn pro Tag überlebenswichtig für die ganze Familie Kein Sozialsystem vorhanden, um Tagelöhner zu unterstützen Bezahlung von 1 Denar ist der Mindestlohn zur Überlebenssicherung der ganzen Familie Tagelöhner haben keine Materiellen Reserven/ Ersparnisse ? Bezahlung sichert das Überleben aller Tagelöhner und deren Familien ? Güte des Gutsbesitzers: Andere sollen leben können Selbst Güte ausüben Handeln gemäß Gott Reich Gottes hier auf Erden verwirklichen Gottes Urteil über die Menschen (Gleichwertigkeit) als oberstes Urteil akzeptieren, annehmen lernen Anderen etwas gönnen zeigt Güte Empathie beugt Neid vor (sich in andere hineinversetzen) Jesu Botschaft vom Reich Gottes in seinen Gleichnissen: Vergleiche werden genutzt: nur Vorstellungshilfen In Religionen verwendet, um komplizierte Aussagen über Gott/Jenseits/….. verständlich machen Gleichnisse sind mehr als Vergleiche: es geht um ein Geschehen also ein Prozess Gleichnisse sind Geschichten zur Verdeutlichung des Reich Gottes und des Handeln Gottes ,,Sitz im Leben" ist wichtig für das richtige Verständnis des Gleichnisses Gutsbesitzer handelt nicht nach irdischen Maßstäben von Gerechtigkeit, sondern danach, jedem das Lebensnotwendige geben Gott will seine Macht und Herrschaft über Welt und Mensch sichtbar enthüllen und dabei alle lebenszerstörenden Mächte wie Gewalt, Unrecht, Krankheit und Tod beseitigen. Den Zustand, in dem das Wirklichkeit wird, nannte Jesus Reich Gottes oder Gottesherrschaft Jesus möchte Zuhörer in die Geschichte Gottes mit den Menschen einbeziehen Jesus handelt im Sinne des Rech Gottes, lässt Gott ,,aufleuchten" Reich Gottes kann mitten unter uns gegenwärtig werden Jesus selbst wurde zum Gleichnis, das Gott und sein Reich vergegenwärtigte Christen sehen in Jesus den nahe gekommenen Gott Jesus überbietet alle Gleichnisse und hat Gott und sein Reich in einzigartiger Weise vergegenwärtig Wunder- Verdeutlichung der Botschaft Jesu vom Reich Gottes anhand von Taten Wort ,,Wunder" bringt oft Zweifel/ Skepsis, weil 0 Unser ,,Tagesablauf" dem widerspricht (unser Verständnis von Handlungsabläufen) O Es nicht zum normalen Menschenbild passt O Aus medizinischer Sicht (heute) früher vieles nicht möglich war ,,Wundertaten" unseren Horizont überschreiten Sie willkürlich erscheinen Heute viel als ,,Zufall“ angesehen wird (alles nicht-zufällige kann geplant werden) Heute eher von Schicksal gesprochen wird, was ggf. bald erklärt wird ооо Voraussetzungen für Wundergeschehen (Barcla) Beispiel: Das Wunder vom blinden Bartimäus Hartnäckigkeit und Entschlossenheit des Menschen Begegnung mit Gott als einmalige Chance (sofort nutzen) Gewohnheiten aufgeben und sich Jesus innig hingeben Dringendes Verlangen mit dem Ziel zu wissen, was man will Entschiedenheit, mit einem Problem zu Gott zu gehen, verlangt zuvor genaue Selbstprüfung Bei Unzugänglichkeit der menschlichen Vorstellung von Jesus ist die zentrale Voraussetzung des Wunders Glauben/ Vertrauen an/ in Jesus Ende: dankbar sein, Leben verändern, Treue zeigen Fazit: O Wundergeschehen = Beziehungsgeschehen zwischen Gott und Mensch O Inhaltliche Kennzeichen: Vertrauen, Hoffnung, Hingabe und Liebe 0 Voraussetzungen: Prüfung, Chance, Glaube, Vertrauen, Hingabe, Segen Psychologische Sichtweise auf die Wundererzählungen der Bibel Bartimäus hat Mut, die ,,Dressur der Angst abzulegen, die vorgibt, wie man die Welt zu betrachten habe" Sprengt gesellschaftliche Regeln und fordert sein Recht als Individuum ein Außenseiter, Rand des Lebens, Abhängigkeit von anderen Form des eigenen Willens und der Entscheidungskraft genommen Traurigkeit verdunkelt seine Welt, Aussichtslosigkeit lässt ihn erblinden Jesus sprengt die Fesseln der Erwartungen an ihn Wendepunkt Er vertraut Jesus, das gibt ihm Selbstvertrauen Für Jesus sind alle Menschen gleich und heben eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben ohne Druck der Gesellschaft

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Jahrhundert: Jesusbild wesentliches Thema; Malerei und Plastik, Zeichnungen und Grafiken; Künstler: Dali, Chagall, Knaupp, Beuys; Tradition, Provokation, Kritik, Verehrung, Hoffnung; Bilder zeigen Jesus hauptsächlich als Mensch (Angst, einsam im Leiden, Menschen fühlen sich nicht verstanden) Letzten Jahre: Jesusbilder weniger großes Thema, Tendenz zur Gegenstandslosigkeit, abnehmendes Interesse am christlichen Thema, Jesusbilder in den Medien (Film, Fotografie) „Bilder sind wie Fahrzeuge“- Anselm Grün: Bilder legen nicht fest; wie Fenster: jedes Fenster bietet neue Aussicht Bilder laden ein, sich ein eigenes Bild zu machen; öffnen Augen; Freiheit darüber hinwegzuschauen Bilder wollen Fenster öffnen, damit wir Jesus auf eine neue Weise sehen Neues in der Gestalt Jesu Bilder sind wie Fahrzeuge: bringen uns in Bewegung, bringen uns weiter (Interpretation) Umsteigen in ein anderes Fahrzeug, um Neues an Jesus zu entdecken Bilder wollen guttun, Jesus in einem anderen Licht zeigen, uns einladen zu einer neuen Kunst des Lebens Bilder von Jesus = Bilder des gelingenden Lebens (exemplarisches Leben) Chancen und Grenzen von Jesusbildern: Chancen Eigenes Christusbild machen Glaubenszeugnisse Neue Sichtweisen des Glaubens Erlauben Entwicklung eines persönlichen Glaubens Notwendigkeit und Möglichkeit der Interpretation Vielfalt der Bilder ermöglicht unpassende Bilder beiseite zu lassen (Freiheit) Emotionale und geistige Inspiration Wegweiser für ein gelingendes Leben, einfache und gute Hilfe im Glauben (Anregung) Historizität Jesu: Chancen führen zum Jesus des Glaubens und damit zur Frage: Was bedeutet Jesus für mein Leben? Grenzen Interpretationsbedürftige Hinweisschilder Jedes Bild hat ein Mangel Historische Zeit des Bildes stellen Glaubenszeugnis der Zeit dar Unsere Vorstellung von Gott kann durch Bilder eingeengt werden (Verengung, Verabsolutierung) Fundamentalismus, Grenze liegt bei uns Grenzen führen zur Frage: Was wissen wir genau von Jesus? Wer war der historische Jesus? Personalbogen Jesu: aus der Bibel entnommene Infos Historische Sicherheit oder Aussagen dürfen angefragt werden Um dies abzusichern, kann man weitere nicht-christliche Quellen betrachten (z-B.: jüdische Quellen (Flavius Josephus, Talmud) oder römische Quellen (Tacitus, Plinius)) Nach Betrachtung der Quellen ist klar: Jesu Existenz ist historisch gesichert Jesu hatte eine Gruppe von Menschen/ Bewegung um sich (war bekannt) Jesus starb keinen natürlichen Tod, sondern wurde umgebracht (Vollstreckung durch Römer) Tatsächliche Existenz Jesu ist bewiesen Christlicher Glaube bezieht sich darauf, für wen wir Jesus halten (eigene Überzeugung, wer er war) Jesu Botschaft vom Reich Gottes: Historische Existenz Jesu ist klar Jesus näher kennenlernen: erfahren, was sie sagen, tun und denken Wort und Tat Jesu ehrfahren wir am Besten aus Quellen/ Autoren, die von Jesus begeistert waren: Evangelisten Die Grundüberzeugung Jesu (Überzeugung, aus der sein Denken und Handeln kommt), hat mit seinem Verhältnis zu (seinem) Gott zu tun Gottesbeziehung Jesu: Gottesvertrauen durch Tod gezeigt: Tod auf sich genommen Respekt/ Ehrfurcht vor Gott Akzeptiert Gottes Entscheidung Jesus unterwirft sich dem Willen Gottes Sieht Gott als den Herrscher und Mächtigen an Liebender Vater (,,abba") Jesu Liebe zu Gott, der Welt, den Menschen schließt auch die Feindesliebe mit ein Enge Beziehung Gott - Jesu Fast Gleichheit zwischen Gott und Jesu Jesus sieht Gott als Schöpfer von Himmel und Erde Bittet Gott angesichts von Todesangst festes Vertrauen Jesus überbietet die jüdischen Vorstellungen Kennzeichen seiner „Radikalität“: Bedingungslose Zuwendung zur Welt und zum Menschen Jesus restloses Gottvertrauen zeigt sich unter anderem im Gebet ? Vertrauen, Hingabe, Liebe Jesus möchte Mitmenschen in die Beziehung zu Gott führen (Formulierungen wir ,euer Vater" deuten das an) Gleichnisse: Gleichnis vom Senfkorn (kleinstes Korn, riesige Pflanze wächst daraus) Das Himmelreich wächst fast unscheinbar zu einem großen Baum (Deutung) Zum Verständnis von Gleichnissen ist ihr „Sitz im Leben" wichtig: Zeit, Situation (sozial und politisch) Prof. Hermann Gunkel: vier Ebenen/ Fragen, die zu berücksichtigen sind: Sprecher? Hörer? Stimmung? Wozu? Jesu nutzt Vergleiche („wie“) zur Veranschaulichung/ Beispiele, die jeder, noch heute, versteht Gleichnisse sind Wort und Tat der Botschaft Gottes Bildhafte Erzählungen/ Reden Sprechen über Gottesherrschaft Haben eine Aussage brauchen Interpretation (früher und heute verschieden!?) Sind in ihrem literarischen Kontext zu sehen Früher gab es andere Voraussetzungen als heute Handeln von der Erfahrung der Menschen (mit Naturvorgängen) Haben Bezug zur Gottesherrschaft/ Himmelreich Damalige Kultur und Welt (andere Lebensweise) Wollen aufmerksam und nachdenklich machen, Gott und die Menschen verbinden, Himmel und Erde verbinden Verschiedene Formen: Gleichnisse, Parabeln, Beispielerzählungen, Allegorien Auf Gleichnisse im anderen Kontext achten Großes Bedeutungsreichtum/ vielfältige Interpretationen (schließt beliebige Deutungen aus) Respekt, Sachverstand, Phantasie, Lebenserfahrung Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg 20,1-15: Deutung: Wozu? Leistungsgerechtigkeit (unser Denken) wird ,,untergraben" scheint ungerecht Bewusstsein für Ungerechtigkeit entsteht durch das Vergleichen mit Anderen, das zu Neid führt Neid ist eine Sünde (Absonderung von Gott), da man sich als oberste Beurteilungsinstanz über Gott (alle Menschen sind gleich (geliebt)) setzt Form von Hochmut Gutsbesitzer: Gott Weinberg: Himmelreich Sitz im Leben: Armut, viele Tagelöhner, Lohn pro Tag überlebenswichtig für die ganze Familie Kein Sozialsystem vorhanden, um Tagelöhner zu unterstützen Bezahlung von 1 Denar ist der Mindestlohn zur Überlebenssicherung der ganzen Familie Tagelöhner haben keine Materiellen Reserven/ Ersparnisse ? Bezahlung sichert das Überleben aller Tagelöhner und deren Familien ? Güte des Gutsbesitzers: Andere sollen leben können Selbst Güte ausüben Handeln gemäß Gott Reich Gottes hier auf Erden verwirklichen Gottes Urteil über die Menschen (Gleichwertigkeit) als oberstes Urteil akzeptieren, annehmen lernen Anderen etwas gönnen zeigt Güte Empathie beugt Neid vor (sich in andere hineinversetzen) Jesu Botschaft vom Reich Gottes in seinen Gleichnissen: Vergleiche werden genutzt: nur Vorstellungshilfen In Religionen verwendet, um komplizierte Aussagen über Gott/Jenseits/….. verständlich machen Gleichnisse sind mehr als Vergleiche: es geht um ein Geschehen also ein Prozess Gleichnisse sind Geschichten zur Verdeutlichung des Reich Gottes und des Handeln Gottes ,,Sitz im Leben" ist wichtig für das richtige Verständnis des Gleichnisses Gutsbesitzer handelt nicht nach irdischen Maßstäben von Gerechtigkeit, sondern danach, jedem das Lebensnotwendige geben Gott will seine Macht und Herrschaft über Welt und Mensch sichtbar enthüllen und dabei alle lebenszerstörenden Mächte wie Gewalt, Unrecht, Krankheit und Tod beseitigen. Den Zustand, in dem das Wirklichkeit wird, nannte Jesus Reich Gottes oder Gottesherrschaft Jesus möchte Zuhörer in die Geschichte Gottes mit den Menschen einbeziehen Jesus handelt im Sinne des Rech Gottes, lässt Gott ,,aufleuchten" Reich Gottes kann mitten unter uns gegenwärtig werden Jesus selbst wurde zum Gleichnis, das Gott und sein Reich vergegenwärtigte Christen sehen in Jesus den nahe gekommenen Gott Jesus überbietet alle Gleichnisse und hat Gott und sein Reich in einzigartiger Weise vergegenwärtig Wunder- Verdeutlichung der Botschaft Jesu vom Reich Gottes anhand von Taten Wort ,,Wunder" bringt oft Zweifel/ Skepsis, weil 0 Unser ,,Tagesablauf" dem widerspricht (unser Verständnis von Handlungsabläufen) O Es nicht zum normalen Menschenbild passt O Aus medizinischer Sicht (heute) früher vieles nicht möglich war ,,Wundertaten" unseren Horizont überschreiten Sie willkürlich erscheinen Heute viel als ,,Zufall“ angesehen wird (alles nicht-zufällige kann geplant werden) Heute eher von Schicksal gesprochen wird, was ggf. bald erklärt wird ооо Voraussetzungen für Wundergeschehen (Barcla) Beispiel: Das Wunder vom blinden Bartimäus Hartnäckigkeit und Entschlossenheit des Menschen Begegnung mit Gott als einmalige Chance (sofort nutzen) Gewohnheiten aufgeben und sich Jesus innig hingeben Dringendes Verlangen mit dem Ziel zu wissen, was man will Entschiedenheit, mit einem Problem zu Gott zu gehen, verlangt zuvor genaue Selbstprüfung Bei Unzugänglichkeit der menschlichen Vorstellung von Jesus ist die zentrale Voraussetzung des Wunders Glauben/ Vertrauen an/ in Jesus Ende: dankbar sein, Leben verändern, Treue zeigen Fazit: O Wundergeschehen = Beziehungsgeschehen zwischen Gott und Mensch O Inhaltliche Kennzeichen: Vertrauen, Hoffnung, Hingabe und Liebe 0 Voraussetzungen: Prüfung, Chance, Glaube, Vertrauen, Hingabe, Segen Psychologische Sichtweise auf die Wundererzählungen der Bibel Bartimäus hat Mut, die ,,Dressur der Angst abzulegen, die vorgibt, wie man die Welt zu betrachten habe" Sprengt gesellschaftliche Regeln und fordert sein Recht als Individuum ein Außenseiter, Rand des Lebens, Abhängigkeit von anderen Form des eigenen Willens und der Entscheidungskraft genommen Traurigkeit verdunkelt seine Welt, Aussichtslosigkeit lässt ihn erblinden Jesus sprengt die Fesseln der Erwartungen an ihn Wendepunkt Er vertraut Jesus, das gibt ihm Selbstvertrauen Für Jesus sind alle Menschen gleich und heben eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben ohne Druck der Gesellschaft