Religion /

Bestattungskulturen

Bestattungskulturen

 Aufgaben KW 16_14.04.-17.04.
zu Aufgabe 1.)
Was könnte man einen Bestatter fragen...?
1. Wie individuell kann eine Trauerfeier oder eine Be

Bestattungskulturen

user profile picture

Luisa

5 Followers

Teilen

Speichern

9

 

10

Präsentation

Bestattungskulturen im Islam, Judentum und Christentum

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Aufgaben KW 16_14.04.-17.04. zu Aufgabe 1.) Was könnte man einen Bestatter fragen...? 1. Wie individuell kann eine Trauerfeier oder eine Bestattung gestaltet werden? 2. Ist es schwer, ein Bestatter zu sein? 3. Was muss man als Bestatter bei Trauernden besonders beachten? 4. Wie ist der Ablauf einer Bestattung? 5. Was für Arten von Bestattungen gibt es? 6. Was ist ein Krematorium? 7. Was ist ein Kolumbarium? 8. Darf ich auf einem Friedhof lachen? 9. Darf ich auf einer Beerdigung lachen? 10. Fällt es ihnen schwer, Menschen zu beerdigen? zu Aufgabe 2.) Trauer und Beerdigungen im Islam: Wenn ein Mensch im Islam verstirbt, dann wird er noch möglichst am selben Tag beerdigt. Beim Leichenzug wird der in Tücher gewickelte Körper zum Grab getragen und dort direkt in die Erde gelegt. Moslems werden ohne Sarg beerdigt. Die Erdbestattung ist im Islam zwingend vorgeschrieben. Der Leichnam wird auf die rechte Seite gelegt, denn sein Kopf soll in Richtung Mekka (heilige Stadt der Muslime) blicken. Nachdem der gewickelte Körper in die Erde gelegt wurde, füllen die Anwesenden das Grab mit Erde auf und sprechen Koranverse und religiöse Belehrungen. Im Christentum gibt es Grabschmuck, doch im Islam gibt es das nicht, denn die Gräber sollen so einfach wie möglich gehalten werden, weil sie nicht an den Toten selbst erinnern, sondern an das Jenseits. Nach der Bestattung gibt es eine...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

dreitägige Trauerzeit, in der Freunde, Nachbarn und Bekannte zu Besuch kommen und gemeinsam für den Verstorbenen beten. Die engeren Verwandten halten eine Trauerzeit bis zu 40 Tagen ein, die mit einem gemeinsamen Essen und einem Besuch am Grab beendet wird. Trauer und Beerdigungen im Judentum: Für die Vorbereitung der Beerdigung helfen ausgewählte Mitglieder der jüdischen Gemeinde, die Chewra Kadischa den Angehörigen, d.h. sie waschen den Toten und ziehen ihm ein weißes Totenhemd an. Im Judentum werden die Toten auch sehr schnell beerdigt, also innerhalb von 24 Stunden. Es sind auch hier nur Erdbestattungen erlaubt, denn der tote Körper soll in seinen ursprünglichen Zustand zurückkehren und zu Erde werden. Nach alter Tradition werden Steine auf die Gräber gelegt. In Israel ist es heute noch so, dass man den Verstorbenen in ein Leintuch einwickelt und dann begräbt. Anschließend legen die Angehörigen symbolisch ein Säckchen Erde aus Israel in den Sarg. Normalerweise ist es im Judentum üblich, dass man schwarz gekleidet zum Trauergottesdienst kommt. Nach Absenken des Leichnams spricht ein Rabbiner ein Abschiedsgebet, ein enger männlicher Angehöriger betet das Kaddisch (das wichtigste Gebet der Juden). Danach wirft jeder Trauergast drei Schaufeln Erde auf den Leichnam und reißt sich ein an die Kleidung geheftetes Band ab. Vor dem Verlassen des Friedhofs wäscht sich jeder Anwesende die Hände, er trocknet sich jedoch nicht die Hände ab, um die Erinnerung an den Toten zu verlängern. Nach der Beerdigung gibt es für die Familie des Toten eine siebentägige Trauerzeit, auch Schiwa genannt. In dieser Zeit besuchen Nachbarn und Freunde der Familie die Trauernden, um mit ihnen gemeinsam zu beten für den Verstorbenen. Außerdem gibt es noch einen Trauermonat, auch Schloschim genannt. Nach diesem Trauermonat findet eine Trauerfeier am Grab statt. Die engsten Angehörigen sollten noch elf Monate (Awelut) trauern. Am Ende des Trauerjahres stellt die Familie am Grab des Toten ein Gedenkstein auf. Das Grab wird nicht mit Blumen beschmückt, um die Totenruhe nicht zu stören. Das Grab ist für die Juden der Ort, an dem der Tote bis zu seiner Auferstehung bleiben wird. Trauer und Beerdigungen im Christentum: Vor der Beerdigung werden Verabschiedung und Ablauf von den Angehörigen und dem Bestatter oder Pfarrer festgelegt. Dabei wird auch die Entscheidung getroffen, ob es ein Sarg oder eine Urne sein soll. Man nennt es auch Trauerbesuch. Auch im Christentum ist es üblich, dass man sich schwarze Kleidung anzieht, als Zeichen der Trauer. Am Tag der Beerdigung wird der Sarg verschlossen in die Kirche oder in eine Trauerhalle auf dem Friedhof gebracht. Er ist mit Blumen, Kränzen und Kerzen geschmückt. Beim Trauergottesdienst oder Trauerfeier versammeln sich die Angehörigen, Freunde und alle Menschen, die den Verstorbenen nah waren in einer Kapelle. Es wird eine Rede gehalten, gebetet, gesungen, Musik abgespielt, ein Bibelwort gesprochen und eine Schriftlesung findet statt. Dies ist meist ein bewegender Moment. Anschließend wird der geschmückte Sarg zum offenen Grab gebracht oder getragen. Dieser Weg soll heißen, dass der Verstorbene auf dem Weg zu Gott ist. Das wird auch als Leichenzug bezeichnet. Wenn alle am Grab versammelt sind, wird vom Pfarrer ein biblisches Wort gesprochen. Die Christen begraben ihre Toten unter der Erde, denn der Leichnam soll wieder zu Erde zerfallen und als Symbol dafür, werfen die Trauergäste mit einer kleinen Schaufel etwas Erde auf den Sarg, auch dreifacher Erdwurf genannt. Zum Schluss wird das Vaterunser gebetet und der Pfarrer spricht einen Segen. Christen schmücken das Grab nach der Bestattung mit Blumen, Kerzen und einem Kreuz, später auch noch mit einem Grabstein. Nach der Beerdigung findet ein Leichenschmaus statt. Er dient als Ausklang der Trauerfeierlichkeiten und bereitet dabei den Weg in den Alltag vor. Dabei werden auch oft Erinnerungen und Fotos ausgetauscht, ,mit dem Blick auf das weitere Leben. Im Christentum ist die Erdbestattung die traditionelle Bestattungsform, jedoch gibt es mittlerweile die Feuerbestattung, die auch häufig gewählt wird. Abschließend kann man sagen, dass es zwischen einer Religion viele verschiedene Traditionen gibt, die sehr unterschiedlich sein können. Außerdem gibt es bei den Bestattungen in den verschiedenen Religionen viele unterschiedliche Rituale und Bräuche, um sich von dem Verstorbenen zu verabschieden. Man merkt, dass jede Religion ihre eigene Vorstellung vom Leben nach dem Tod hat und das binden sie halt dann in ihre Bestattungskultur ein.

Religion /

Bestattungskulturen

user profile picture

Luisa  

Follow

5 Followers

 Aufgaben KW 16_14.04.-17.04.
zu Aufgabe 1.)
Was könnte man einen Bestatter fragen...?
1. Wie individuell kann eine Trauerfeier oder eine Be

App öffnen

Bestattungskulturen im Islam, Judentum und Christentum

Ähnliche Knows

user profile picture

4

Rituale zum Lebensende

Know Rituale zum Lebensende thumbnail

6

 

8

M

26

Bestattungsarten Präsentation, Note 1-

Know Bestattungsarten Präsentation, Note 1- thumbnail

5

 

10

C

1

Religionen und der Tod

Know Religionen und der Tod  thumbnail

22

 

11

user profile picture

1

Bestattungsrituale

Know Bestattungsrituale  thumbnail

6

 

11/12/13

Aufgaben KW 16_14.04.-17.04. zu Aufgabe 1.) Was könnte man einen Bestatter fragen...? 1. Wie individuell kann eine Trauerfeier oder eine Bestattung gestaltet werden? 2. Ist es schwer, ein Bestatter zu sein? 3. Was muss man als Bestatter bei Trauernden besonders beachten? 4. Wie ist der Ablauf einer Bestattung? 5. Was für Arten von Bestattungen gibt es? 6. Was ist ein Krematorium? 7. Was ist ein Kolumbarium? 8. Darf ich auf einem Friedhof lachen? 9. Darf ich auf einer Beerdigung lachen? 10. Fällt es ihnen schwer, Menschen zu beerdigen? zu Aufgabe 2.) Trauer und Beerdigungen im Islam: Wenn ein Mensch im Islam verstirbt, dann wird er noch möglichst am selben Tag beerdigt. Beim Leichenzug wird der in Tücher gewickelte Körper zum Grab getragen und dort direkt in die Erde gelegt. Moslems werden ohne Sarg beerdigt. Die Erdbestattung ist im Islam zwingend vorgeschrieben. Der Leichnam wird auf die rechte Seite gelegt, denn sein Kopf soll in Richtung Mekka (heilige Stadt der Muslime) blicken. Nachdem der gewickelte Körper in die Erde gelegt wurde, füllen die Anwesenden das Grab mit Erde auf und sprechen Koranverse und religiöse Belehrungen. Im Christentum gibt es Grabschmuck, doch im Islam gibt es das nicht, denn die Gräber sollen so einfach wie möglich gehalten werden, weil sie nicht an den Toten selbst erinnern, sondern an das Jenseits. Nach der Bestattung gibt es eine...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

dreitägige Trauerzeit, in der Freunde, Nachbarn und Bekannte zu Besuch kommen und gemeinsam für den Verstorbenen beten. Die engeren Verwandten halten eine Trauerzeit bis zu 40 Tagen ein, die mit einem gemeinsamen Essen und einem Besuch am Grab beendet wird. Trauer und Beerdigungen im Judentum: Für die Vorbereitung der Beerdigung helfen ausgewählte Mitglieder der jüdischen Gemeinde, die Chewra Kadischa den Angehörigen, d.h. sie waschen den Toten und ziehen ihm ein weißes Totenhemd an. Im Judentum werden die Toten auch sehr schnell beerdigt, also innerhalb von 24 Stunden. Es sind auch hier nur Erdbestattungen erlaubt, denn der tote Körper soll in seinen ursprünglichen Zustand zurückkehren und zu Erde werden. Nach alter Tradition werden Steine auf die Gräber gelegt. In Israel ist es heute noch so, dass man den Verstorbenen in ein Leintuch einwickelt und dann begräbt. Anschließend legen die Angehörigen symbolisch ein Säckchen Erde aus Israel in den Sarg. Normalerweise ist es im Judentum üblich, dass man schwarz gekleidet zum Trauergottesdienst kommt. Nach Absenken des Leichnams spricht ein Rabbiner ein Abschiedsgebet, ein enger männlicher Angehöriger betet das Kaddisch (das wichtigste Gebet der Juden). Danach wirft jeder Trauergast drei Schaufeln Erde auf den Leichnam und reißt sich ein an die Kleidung geheftetes Band ab. Vor dem Verlassen des Friedhofs wäscht sich jeder Anwesende die Hände, er trocknet sich jedoch nicht die Hände ab, um die Erinnerung an den Toten zu verlängern. Nach der Beerdigung gibt es für die Familie des Toten eine siebentägige Trauerzeit, auch Schiwa genannt. In dieser Zeit besuchen Nachbarn und Freunde der Familie die Trauernden, um mit ihnen gemeinsam zu beten für den Verstorbenen. Außerdem gibt es noch einen Trauermonat, auch Schloschim genannt. Nach diesem Trauermonat findet eine Trauerfeier am Grab statt. Die engsten Angehörigen sollten noch elf Monate (Awelut) trauern. Am Ende des Trauerjahres stellt die Familie am Grab des Toten ein Gedenkstein auf. Das Grab wird nicht mit Blumen beschmückt, um die Totenruhe nicht zu stören. Das Grab ist für die Juden der Ort, an dem der Tote bis zu seiner Auferstehung bleiben wird. Trauer und Beerdigungen im Christentum: Vor der Beerdigung werden Verabschiedung und Ablauf von den Angehörigen und dem Bestatter oder Pfarrer festgelegt. Dabei wird auch die Entscheidung getroffen, ob es ein Sarg oder eine Urne sein soll. Man nennt es auch Trauerbesuch. Auch im Christentum ist es üblich, dass man sich schwarze Kleidung anzieht, als Zeichen der Trauer. Am Tag der Beerdigung wird der Sarg verschlossen in die Kirche oder in eine Trauerhalle auf dem Friedhof gebracht. Er ist mit Blumen, Kränzen und Kerzen geschmückt. Beim Trauergottesdienst oder Trauerfeier versammeln sich die Angehörigen, Freunde und alle Menschen, die den Verstorbenen nah waren in einer Kapelle. Es wird eine Rede gehalten, gebetet, gesungen, Musik abgespielt, ein Bibelwort gesprochen und eine Schriftlesung findet statt. Dies ist meist ein bewegender Moment. Anschließend wird der geschmückte Sarg zum offenen Grab gebracht oder getragen. Dieser Weg soll heißen, dass der Verstorbene auf dem Weg zu Gott ist. Das wird auch als Leichenzug bezeichnet. Wenn alle am Grab versammelt sind, wird vom Pfarrer ein biblisches Wort gesprochen. Die Christen begraben ihre Toten unter der Erde, denn der Leichnam soll wieder zu Erde zerfallen und als Symbol dafür, werfen die Trauergäste mit einer kleinen Schaufel etwas Erde auf den Sarg, auch dreifacher Erdwurf genannt. Zum Schluss wird das Vaterunser gebetet und der Pfarrer spricht einen Segen. Christen schmücken das Grab nach der Bestattung mit Blumen, Kerzen und einem Kreuz, später auch noch mit einem Grabstein. Nach der Beerdigung findet ein Leichenschmaus statt. Er dient als Ausklang der Trauerfeierlichkeiten und bereitet dabei den Weg in den Alltag vor. Dabei werden auch oft Erinnerungen und Fotos ausgetauscht, ,mit dem Blick auf das weitere Leben. Im Christentum ist die Erdbestattung die traditionelle Bestattungsform, jedoch gibt es mittlerweile die Feuerbestattung, die auch häufig gewählt wird. Abschließend kann man sagen, dass es zwischen einer Religion viele verschiedene Traditionen gibt, die sehr unterschiedlich sein können. Außerdem gibt es bei den Bestattungen in den verschiedenen Religionen viele unterschiedliche Rituale und Bräuche, um sich von dem Verstorbenen zu verabschieden. Man merkt, dass jede Religion ihre eigene Vorstellung vom Leben nach dem Tod hat und das binden sie halt dann in ihre Bestattungskultur ein.