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katholische Religion Abitur 2022

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Reich-Gottes-Verkündigung-Jesu
● Reich Gottes ist kein Ort, sondern ein Weg, der sich ständig ändert.
Jesus fordert auf den Weg mitzugehe

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● Reich-Gottes-Verkündigung-Jesu ● Reich Gottes ist kein Ort, sondern ein Weg, der sich ständig ändert. Jesus fordert auf den Weg mitzugehen. Das Reich Gottes auf Erden erfordert die Mitarbeit jedes Menschen. Es ist bereits angebrochen, durch Jesu Verkündigungen. Es ist erst vollendet, wenn alle Menschen im Frieden leben, die Sünden Vergeben, sich mit dem Feind versöhnen und grenzenlose Liebe herrscht. Nach Franz Josef Nocke: ● ● ● O O O O O O O O O Lernzettel Religion 2022 Befreiung von der Herrschaft des Todes Klassisches Symbol: Festmahl, es stellt Freude, Gemeinschaft, Teilen, Sattwerden und Verbundenheit mit Gott dar. Nach Franz Niehl: Das Reich Gottes ist eine zukünftige Größe und zugleich gegenwärtig. Es ist verborgen und anfanghaft schon da, es steht in seiner Vollendung aber noch aus. Das Reich Gottes ist das Ergebnis einer freien Tat Gottes. Der Mensch leistet in seiner Aktivität einen wesentlichen Beitrag zur Realisierung des Reich Gottes. Entsprechend soll der Mensch Einsatz und Anstrengung für das Reich Gottes auf sich nehmen. Doch zugleich wird er eingeladen Sorgen- und Tätigkeitslos das Kommen des Reich Gottes abzuwarten. O I. Christologie OO Die Nähe zu Gott selbst, Vergebung der Sünden Befreiung des Menschen von allen Problemen und Sorgen (Krankheit, Taubheit, Stummheit, Blindheit, Mutlosigkeit) Ende aller Ungerechtigkeit, dafür Brüderlichkeit, statt Herrschaft. Frieden Versöhnung Liebe Brot und Wein im Überfluss für alle Das Reich Gottes vollzieht sich im einzelnen Menschen und verändert ihn. Zugleich betrifft es die Vollendung der Geschichte und des Kosmos. Gleichnis...

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vom Sämann (Mk. 4,1-9) o ,,Und wieder begann er am Ufer des Sees zu lehren, und sehr viele Menschen versammelten sich um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot auf dem See und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer. Und er sprach zu ihnen und lehrte sie in Gleichnissen. Bei dieser Belehrung sagte er zu ihnen: Hört! Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und die Vögle kamen und fraßen es. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrt, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat und sie brachte keine Frucht. Ein anderer schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht; die Saat ging auf und wuchs empor und trug dreißigfach, sechzigfach und hundertfach. Und Jesus Sprach: Wer Ohren hat zum Hören, der höre!" Sämann: Gott/Jesus O Saat: Wort Gottes Schlechter Boden: ungläubige Guter Boden: gläubige ● ● o Aufgegangene Saat: Menschen, die das Wort Gottes weiterverkünden und Teil des Reich Gottes sind O Vögel: Satan; jene, die gegen den Glauben an Gott kämpfen O Sonne: Bedrängnis für Gläubige O Dornen: Gier und Sorge O Deutung: Gott sät das Wort, aber Mensch muss es aufnehmen und akzeptieren. Nicht jeder tut das; aus verschiedenen Gründen. Dies betont, dass das Reich Gottes nicht nur von Gott abhängt, sondern auch vom Menschen. Das Gleichnis den Arbeitern im Ölberg (Mt. 20,1-16) o ,,Denn mit dem Himmelsreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für den Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg. Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen, geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso. Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort untätig herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr den ganzen Tag untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg. Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinberges zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahle ihnen den Lohn aus, angefangen bei den letzten bis hin zu den ersten. Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar. Als nun die ersten an der Reihe waren, glaubte sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten nur einen Denar. Da begannen sie, über den Gutsherren zu murren, und sagten: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze ertragen. Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will den letzten ebenso viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich (zu anderen) gütig bin? So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten." Gutsherr: Gott Arbeiter: Gläubige O O Arbeit im Weinberg: frommes, gottesfürchtiges Leben O Denar: Liebe Gottes O Deutung: Egal, wann in seinem Leben ein Mensch zu Gott findet und Anteil am Reich Gottes hat, Gott liebt alle gleich, die zu ihm kommen. Im Reich Gottes gibt es keinen Unterschied zwischen den Menschen. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk. 15, 11-32) O Verlorener Sohn: Gläubiger, der sich abwendet und wiederkehrt. O Sohn: treuer Gläubiger O Vater: Gott O Deutung: Gott ist nicht nachtragend, er freut sich über jeden treuen Gläubigen und mehr noch über jenen, die sich abgewendet haben und zurückgekehrt sind. Die Beiden letzten Gleichnisse zeigen die unendliche und unverständliche Liebe Gottes gegenüber über allen Menschen, die sich ihm zuwenden, egal wann und unter welchen Umständen. O Im Reich Gottes ist alles von Gottes unendlicher Liebe umfasst, es gibt keine schlechten Gläubigen und keine guten Gläubigen, es gibt ausschließlich Gläubige. Das Reich Gottes in der Bergpredigt (Mt 5) O Antithesen (Feindesliebe, Vergeltung, Ehebruch) O Vater unser 2 ● o Seligpreisungen (angesprochen werden benachteiligte [die arm sind, die trauern] und gute Menschen, die keine Gewalt anwenden und Frieden stiften) Arm meint nicht nur ökonomisch Arme, sondern auch jene die machtlos sind und nur noch auf Gott vertrauen können Thema: Reich Gottes Intention: Wem gehört das Reich Gottes; bzw. wer kommt in das Reich Gottes Deutung des Todes Jesu ● O O Warum musste Jesus sterben O Politische Gründe: Sadduzäischer Priesteradel bekam Macht durch die Religion sadduzäischer Priesteradel stellten mit dem hohen Rat das oberste Gericht Man musste Steuern an den Tempel entrichten ■ Priester hatten die höchste Position in der Gesellschaft ■ Willibald Bösen Tempel als Nationalbank: politisch wirtschaftliches Machtzentrum Ganz Jerusalem profitiert vom Tempel: Arme von den Almosen, Handwerk von der Instandhaltung, „Einzelhändler" der Antike verkaufen Souvenirs und Opfergaben Arbeitsplatz für rund 17.000 Menschen (alleine 7000 Priester) → Wer sich also gegen den Tempel auflehnt greift ganz Jerusalem an und vor allem die Position und den Luxus der Priester. Daher spielt Jesu Tempelrede keine nebensächliche Rolle im Verhör, sondern ist insgeheim wohl der Hauptanklagepunkt. ■ ■ ■ Keiner Weise ein Scheitern. Durch die Deutung Jesu als Knecht Gottes stellt sein Sterben einen Höhepunkt und die Vollendung der Gottesknecht-Weissagung dar. Der Tod Jesu war somit unumgänglich, damit die Menschen Heil und Erlösung erfuhren. Tod Jesu als Heilsgeschehen → Sühneopfer Klaus Peter Jörns: O Jesus Tod war kein Sühneopfer → Jesus protestierte gegen die Opferkultur O Jesus am Kreuz für die Vergebung der Sünden zu opfern würde dieser Opferkultur allerdings entsprechen O Außerdem muss Vergebung ohne das „Opfer Jesu“ möglich sein, da in der Bibel von bedingungsloser Liebe geredet wird O Jesu Tod ist der letzte Schritt der Vermenschlichung Gottes, da zum Mensch sein die Sterblichkeit dazugehört → Liebesbeweis Gottes an den Menschen Jürgen Moltmann: O O Jesus stirbt für die Sünder, denn als Opfer kann er ihnen Vergeben O Jesus als Stellvertreter der Opfer kann Allen Sühne zukommen lassen O →Jesu Tod dadurch als Erlösung, dass er stellvertretend das Leid aller Opfer ist und somit auch stellvertretend die Erlösung/Sühne für alle Täter Tod Jesu als Sühneopfer 3 Deutung der Auferstehung Jesu ● Hans Küng: Was Auferstehung meint und nicht meint ● ● O Keine Wiederbelebung zum irdischen Leben O Tod wird überwunden → Eingang in Gottes Reich (Himmel nicht Reich Gottes) Hereinsterben in umfassende letzte und erste Wirklichkeit O O Tod als Durchgang zu Gott wie eine Tür (durch Tür in Laden → durch Tod zu Gott9 O Persönlichkeit bleibt erhalten O Kein anschaulicher biologischer Vorgang o Auferstehung erfolgt durch Gott → Hilfe von außen nötig; ein Mensch kann nicht von alleine auferstehen! Hans Kessler: o Auferstehung kann nur von außen, nur von Gott kommen O Machtdemonstration Gottes o Auferstehung ungeeignet; besser Auferweckung Hans Jürgen Verweyen: o Theologen fas einheitlich der Meinung, dass es eine Ostererscheinung gegeben haben muss Umfassende Änderung der Lebenspraxis jener die davon erzählten Eine Mehrheit geht davon aus, dass das nur durch ein Handeln Gottes am toten Jesus erklärt werden können Eine Minderheit meint, der Tod Jesu selber war bereits Grund genug solch umfassende Änderungen O Botschaft von Gottes Liebe → Konsequenz seiner Hingabe: er kann Jesus nicht von Kreuz nehmen ohne den freien Willen Jesu als Subjekt und der Henker zu verletzen Erst nach dem physischen Tod kann er eingreifen O O O t Kirchliches Selbstverständnis: Die Erklärung von „Nostra Aetate“ Die Konzilserklärung „Nostra Aetate" befasst sich mit dem Standpunkt der katholischen Kirche gegenüber anderen Religionen. Artikel 1 ● ● O Wie geht man mit nichtchristlichen Religionen um? Alle Menschen sind gleichen Ursprungs. Alle Menschen haben ultimativ dasselbe Ziel → Gott und das Verständnis der Welt durch Gott, das Verständnis für das Leben nach dem Tode. O Alle Menschen sind vor Gott gleich. O ⇒ Ziel der katholischen Kirche ist Einheit und Frieden unter den Menschen Artikel 2 O Alle Menschen erkennen Gott auf irgendeine Weise an (festhalten am christlichen Wahrheitsanspruch), wenn auch in anderen Formen. Lehren von Hinduismus und Buddhismus sind auch anerkannt, auch wenn sie von den Lehren der katholischen Kirche abweichen. Eigenschaften des Hinduismus nach der kath. Kirche O O O O O O II. Ekklesiologie ■ Erforschung des göttlichen Geheimnisses Unerschöpflicher Reichtum an Mythen und tiefgründigen philosophischen Ausdrücken ■ Asketische Lebensform ■ Tiefe Meditation Eigenschaften des Buddhismus nach der kath. Kirche Lehre des Weges auf dem man vollkommene Befreiung und höchste Erleuchtung erlangt. ■ Artikel 3 O Die Kirche achtet auch die Muslime und ihre Lehren O Konflikte der Vergangenheit sollen vergessen werden und man solle näher zusammenrücken Eigenschaften des Islam nach der kath. Kirche ■ Gleicher Gott unter anderem Namen ■ Jesus ist im Islam nur als Prophet vorhanden Viele Bezüge zu Abraham und Maria Erwarten ebenfalls den jüngsten Tag und das Weltgericht O Betonung der gemeinsamen Wurzeln Artikel 4 O Betonung der gemeinsamen Wurzeln von Christentum und Judentum o Ablehnung aller religiöser Konflikte (auch in der Vergangenheit). Artikel 5 O Betonung der Würde jedes einzelnen Menschen als Geschöpf Gottes. O Verurteilung jeglicher Form von Diskriminierung, da diese im Widerspruch zum Geiste Christi steht. O Aufruf mit allen Menschen im Frieden zu leben. Ziel des Konzilstextes: O Einigung und Frieden zwischen den Völkern O Alle können teilhaben O Respekt zwischen den Religionen soll erreicht werden o Widergutmachung gegenüber dem Judentum Bedeutung des zweiten Vatikanischen Konzils nach „Kirche in ihrem Anspruch und Auftrag" 5

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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vom Sämann (Mk. 4,1-9) o ,,Und wieder begann er am Ufer des Sees zu lehren, und sehr viele Menschen versammelten sich um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot auf dem See und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer. Und er sprach zu ihnen und lehrte sie in Gleichnissen. Bei dieser Belehrung sagte er zu ihnen: Hört! Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und die Vögle kamen und fraßen es. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrt, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat und sie brachte keine Frucht. Ein anderer schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht; die Saat ging auf und wuchs empor und trug dreißigfach, sechzigfach und hundertfach. Und Jesus Sprach: Wer Ohren hat zum Hören, der höre!" Sämann: Gott/Jesus O Saat: Wort Gottes Schlechter Boden: ungläubige Guter Boden: gläubige ● ● o Aufgegangene Saat: Menschen, die das Wort Gottes weiterverkünden und Teil des Reich Gottes sind O Vögel: Satan; jene, die gegen den Glauben an Gott kämpfen O Sonne: Bedrängnis für Gläubige O Dornen: Gier und Sorge O Deutung: Gott sät das Wort, aber Mensch muss es aufnehmen und akzeptieren. Nicht jeder tut das; aus verschiedenen Gründen. Dies betont, dass das Reich Gottes nicht nur von Gott abhängt, sondern auch vom Menschen. Das Gleichnis den Arbeitern im Ölberg (Mt. 20,1-16) o ,,Denn mit dem Himmelsreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für den Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg. Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen, geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso. Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort untätig herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr den ganzen Tag untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg. Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinberges zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahle ihnen den Lohn aus, angefangen bei den letzten bis hin zu den ersten. Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar. Als nun die ersten an der Reihe waren, glaubte sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten nur einen Denar. Da begannen sie, über den Gutsherren zu murren, und sagten: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze ertragen. Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will den letzten ebenso viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich (zu anderen) gütig bin? So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten." Gutsherr: Gott Arbeiter: Gläubige O O Arbeit im Weinberg: frommes, gottesfürchtiges Leben O Denar: Liebe Gottes O Deutung: Egal, wann in seinem Leben ein Mensch zu Gott findet und Anteil am Reich Gottes hat, Gott liebt alle gleich, die zu ihm kommen. Im Reich Gottes gibt es keinen Unterschied zwischen den Menschen. 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Das Reich Gottes in der Bergpredigt (Mt 5) O Antithesen (Feindesliebe, Vergeltung, Ehebruch) O Vater unser 2 ● o Seligpreisungen (angesprochen werden benachteiligte [die arm sind, die trauern] und gute Menschen, die keine Gewalt anwenden und Frieden stiften) Arm meint nicht nur ökonomisch Arme, sondern auch jene die machtlos sind und nur noch auf Gott vertrauen können Thema: Reich Gottes Intention: Wem gehört das Reich Gottes; bzw. wer kommt in das Reich Gottes Deutung des Todes Jesu ● O O Warum musste Jesus sterben O Politische Gründe: Sadduzäischer Priesteradel bekam Macht durch die Religion sadduzäischer Priesteradel stellten mit dem hohen Rat das oberste Gericht Man musste Steuern an den Tempel entrichten ■ Priester hatten die höchste Position in der Gesellschaft ■ Willibald Bösen Tempel als Nationalbank: politisch wirtschaftliches Machtzentrum Ganz Jerusalem profitiert vom Tempel: Arme von den Almosen, Handwerk von der Instandhaltung, „Einzelhändler" der Antike verkaufen Souvenirs und Opfergaben Arbeitsplatz für rund 17.000 Menschen (alleine 7000 Priester) → Wer sich also gegen den Tempel auflehnt greift ganz Jerusalem an und vor allem die Position und den Luxus der Priester. Daher spielt Jesu Tempelrede keine nebensächliche Rolle im Verhör, sondern ist insgeheim wohl der Hauptanklagepunkt. ■ ■ ■ Keiner Weise ein Scheitern. Durch die Deutung Jesu als Knecht Gottes stellt sein Sterben einen Höhepunkt und die Vollendung der Gottesknecht-Weissagung dar. Der Tod Jesu war somit unumgänglich, damit die Menschen Heil und Erlösung erfuhren. Tod Jesu als Heilsgeschehen → Sühneopfer Klaus Peter Jörns: O Jesus Tod war kein Sühneopfer → Jesus protestierte gegen die Opferkultur O Jesus am Kreuz für die Vergebung der Sünden zu opfern würde dieser Opferkultur allerdings entsprechen O Außerdem muss Vergebung ohne das „Opfer Jesu“ möglich sein, da in der Bibel von bedingungsloser Liebe geredet wird O Jesu Tod ist der letzte Schritt der Vermenschlichung Gottes, da zum Mensch sein die Sterblichkeit dazugehört → Liebesbeweis Gottes an den Menschen Jürgen Moltmann: O O Jesus stirbt für die Sünder, denn als Opfer kann er ihnen Vergeben O Jesus als Stellvertreter der Opfer kann Allen Sühne zukommen lassen O →Jesu Tod dadurch als Erlösung, dass er stellvertretend das Leid aller Opfer ist und somit auch stellvertretend die Erlösung/Sühne für alle Täter Tod Jesu als Sühneopfer 3 Deutung der Auferstehung Jesu ● Hans Küng: Was Auferstehung meint und nicht meint ● ● O Keine Wiederbelebung zum irdischen Leben O Tod wird überwunden → Eingang in Gottes Reich (Himmel nicht Reich Gottes) Hereinsterben in umfassende letzte und erste Wirklichkeit O O Tod als Durchgang zu Gott wie eine Tür (durch Tür in Laden → durch Tod zu Gott9 O Persönlichkeit bleibt erhalten O Kein anschaulicher biologischer Vorgang o Auferstehung erfolgt durch Gott → Hilfe von außen nötig; ein Mensch kann nicht von alleine auferstehen! Hans Kessler: o Auferstehung kann nur von außen, nur von Gott kommen O Machtdemonstration Gottes o Auferstehung ungeeignet; besser Auferweckung Hans Jürgen Verweyen: o Theologen fas einheitlich der Meinung, dass es eine Ostererscheinung gegeben haben muss Umfassende Änderung der Lebenspraxis jener die davon erzählten Eine Mehrheit geht davon aus, dass das nur durch ein Handeln Gottes am toten Jesus erklärt werden können Eine Minderheit meint, der Tod Jesu selber war bereits Grund genug solch umfassende Änderungen O Botschaft von Gottes Liebe → Konsequenz seiner Hingabe: er kann Jesus nicht von Kreuz nehmen ohne den freien Willen Jesu als Subjekt und der Henker zu verletzen Erst nach dem physischen Tod kann er eingreifen O O O t Kirchliches Selbstverständnis: Die Erklärung von „Nostra Aetate“ Die Konzilserklärung „Nostra Aetate" befasst sich mit dem Standpunkt der katholischen Kirche gegenüber anderen Religionen. Artikel 1 ● ● O Wie geht man mit nichtchristlichen Religionen um? Alle Menschen sind gleichen Ursprungs. Alle Menschen haben ultimativ dasselbe Ziel → Gott und das Verständnis der Welt durch Gott, das Verständnis für das Leben nach dem Tode. O Alle Menschen sind vor Gott gleich. O ⇒ Ziel der katholischen Kirche ist Einheit und Frieden unter den Menschen Artikel 2 O Alle Menschen erkennen Gott auf irgendeine Weise an (festhalten am christlichen Wahrheitsanspruch), wenn auch in anderen Formen. Lehren von Hinduismus und Buddhismus sind auch anerkannt, auch wenn sie von den Lehren der katholischen Kirche abweichen. Eigenschaften des Hinduismus nach der kath. Kirche O O O O O O II. Ekklesiologie ■ Erforschung des göttlichen Geheimnisses Unerschöpflicher Reichtum an Mythen und tiefgründigen philosophischen Ausdrücken ■ Asketische Lebensform ■ Tiefe Meditation Eigenschaften des Buddhismus nach der kath. Kirche Lehre des Weges auf dem man vollkommene Befreiung und höchste Erleuchtung erlangt. ■ Artikel 3 O Die Kirche achtet auch die Muslime und ihre Lehren O Konflikte der Vergangenheit sollen vergessen werden und man solle näher zusammenrücken Eigenschaften des Islam nach der kath. Kirche ■ Gleicher Gott unter anderem Namen ■ Jesus ist im Islam nur als Prophet vorhanden Viele Bezüge zu Abraham und Maria Erwarten ebenfalls den jüngsten Tag und das Weltgericht O Betonung der gemeinsamen Wurzeln Artikel 4 O Betonung der gemeinsamen Wurzeln von Christentum und Judentum o Ablehnung aller religiöser Konflikte (auch in der Vergangenheit). Artikel 5 O Betonung der Würde jedes einzelnen Menschen als Geschöpf Gottes. O Verurteilung jeglicher Form von Diskriminierung, da diese im Widerspruch zum Geiste Christi steht. O Aufruf mit allen Menschen im Frieden zu leben. 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