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Moral, Ethik & Gerechtigkeit

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Moral, Ethik & Gerechtigkeit

 Begriffe Maral, Ethik und Gerechtigkeit
Moral
man versteht die Verhaltensregeln, clie von der großen
Mehrheit einer Gessellschaft als verbi

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Themen: - Begriffserklärungen - ethische Konsequenzen aus Ebenbildlichkeit und Schöpfungsauftrag - Menschen sind Ebenbilder Gottes - deontologische Ethik - utilitaristische Ethik - interreligiöser & christlich-islamischer Dialog

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Begriffe Maral, Ethik und Gerechtigkeit Moral man versteht die Verhaltensregeln, clie von der großen Mehrheit einer Gessellschaft als verbindlich angesehen. werden. unmoralisches Verhalten wird verurteilt. Religion Gerechtigkeit jeder bekommt das, was ihm zusteht bei der Moral steht das richtige oder falsche Verhalten schon fest, die Ethik besteht im Nachdenken über die Grundlagen, die eine Handlung zu einer guten oder bösen machen am 01.06.2021 Bedürfnisgerechtigkeit jeder bekommt das, was er wirklich zum Leben braucht. Ethik man versteht die Theorie der menschlichen Lebensführung Leistungsgerechtigkeit der, der viel macht widerfährt gutes (z. B. heher Verdienst) Chancengerechtigkeit jeder hat die selbe Chance auf Bildung, Geld, Eigenteem Paulus und Luther Sie verwenden den Begriff der Gerechtigkeit vollkommen anders. Sie verstehen darunter die Begnadigung des sündigen Menschen. Gottes Gerechtigkeit besteht darin, dass Gott den Sünder gerecht macht und ihn rechtfertigt; dadurch ist der Mensch ver Gott so, wie er von Anfang an gedacht gewesen. ist ● ● ● deontologische Ethik deutsch: Pflicht am bekanntesten in dieser Ethik: Immanuel Kant Mensch ist vorgegeben, was er tun und lassen soll Pflichten sind uneingeschränkt und man muss sie bedingungslos einhalten, auch wenn sie negative Folgen haben Rechtsgrundlage ist die Wahrheit, Lügen würden diese zerstören. dieses Handeln ist gut, da man es auf alle Menschen anwenden kann Verallgemeinerbarkeit nennt Kant kategorischer imperativ. Handk so, class die Maxime - Maxime Grundprinzip, dem ein Mensch folgt Was du nicht willst, das man dir tu, das fug auch beinem...

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anderen zu! deines Handelns als Grundlage aller allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte es geht also em einen Befehl, dem jeder Mensch unbedingt gehorchen soll utilatiristische Ethik Ein Freund versteckt sich bei uns im Haus, weil er auf der Flucht vor einem Mörder ist. Dieser Mörder klingelt nun an unserer Haustür und fragt uns, ob sich der Freund bei uns versteckt habe. Die Pflicht fordert von uns, clie Wahrheit zu sagen. Das gilt immer und unabhängig von den Umständen, also auch in diesem Fall. So kommt Kant zu dem Ergebnis, dass wir dem Mörder die Wahrheit sagen müssen. Utilitarismus der Nutzen, clie Nützlichkeit Vertreter: Jeremy Benthan und Perter Singer Ziel: größtmöglicher Nutzen für die größtmögliche Zahl von Menschen Problem: Hilfsbedürftige und Minderheiten werden benachteiligt, da diese für die restliche Gesellschaft häufig keinen großen Nutzen haben Kritik: unschuldige Menschen würden zu Gunsten der Gesellschaft benachteiligt werden Eine Straßenbahn ist außer Kontrolk geraten und droht fünf Personen zu überrollen. Durch das Umstellen einer Weiche kann die Straßenbahn auf ein anderes Gleis umgeleitet werden. Unglücklicherweise befindet sich dort eine weitere Person. Darf durch Unlegen der Weiche der Tod einer Person in Kauf genommen werden, um das leben von 5 Personen zu retten? interreligiöser Dialog Exklusivismus Christentum ist die einzig wahre Religion; einzige Tür zum Definition Himmel (alle anderen sind falsch) Vorteile Glaubensüberzeugung kommt klar zum Ausdruck; eine einzige richtige Denkweise; bezieht eindeutig Stellung; feste Heilsgewissheit Gefahr der Ablehnung fremder Religionen: keine Toleranz; Überheblichkeit oder Nachteile gar Verfolgung Andersgläubiger christichrislamischer Dialog Inklusivismus Der christliche Inklusivismus geht davon aus, dass Gott sich in Jesus Christus den Menschen offenbart hat; Christen beanspruchen die maßgebliche Erkenntnis Gottes zu haben; es gibt nur eine Tür zum Himmel, durch diese gelangen auch Angehörige anderer Religionen in den Himmel (anonyme Christen) Nimmt die Tatsache erst, dass es vom Schamanen über buddh. Mönche viele Religionen gibt: größere Offenheit gegenüber Fremden; keine Ablehnung anderer Religionen Vereinnahmung der anderen Religionen Möglichkeiten: Pluralismus Es gibt viele Türen zum Himmel; jeder kann nach eigener Grenzen: Vorstellung selig werden; Friedliche Miteinander der Religionen; viele Übereinstimmungen in den Religionen: du sollst nicht töten, ,,goldene Regel"; Toleranz in einer globalisierten Welt: ,,überlebenswichtig" Inhaltliche Frage nach der Wahrheit verstummt; ausklammern von Konflikten; Haltung der Gleichgültigkeit; Absolutheitsanspruch konkurriert mit dem Pluralismus 3 Grundlegende Modelle, clie das Verhältnis der eigenen zu der fremden Religion näher bestimmen. Grundlegend für die Begegnungen der Religionen: Deutlichkeit: Ich bin nicht deiner Meinung" Toleranz: erträgt und akzeptiert die Meinung des anderen; Respekt Muslime achten (Juden) Christen als Schriftbesitzer Muslime schätzen vor allem Jesus als Propheten (mögliche Parallele zum christlichen Gottesbild: neben dem erwarteten Gehorsam wird auch die Vergebungsbereitschaft, Barmherzigkeit Gottes deutlich gemacht.) Das Christentum ist überzeugt, dass das göttl. Wort in der Person Jesus v. Nazareth Gestalt angenommen hat und zeigt, wer und wie Gott ist Christen glauben an das menschgewordene Wort Gottes → den Christus und ,,Sohn" Gottes (und nicht an das Buch der Bibel) Der Koran hat für die Muslime als schriftliches Gotteswort eine ganz andere Qualität. Christen feiern an Weihnachten die Geburt des Erlösers; Muslime feiern im Ramadan due Offenbarung des Koran an Mohammed durch den Erzengel Gabriel. Im Islam haben Schöpfung und Schöpfer keine enge Gemeinschaft wie im Christentum. Gott ,,Vater" zu nennen ist für das islam. Gottesverständnis unvorstellbar. Unterschied im Menschenbild: Islam geht davon aus, dass der Mensch durch eine ,,natürliche Religion" (fitra) fähig ist, den Willen Gottes zu erkennen und zu erfüllen (Begründung für seinen ethischen Anspruch): der Mensch ist gut, aber unvollkommen; daher braucht der Mensch ,,Rechtleitung", der ihn den rechten/richtigen Weg weist, den er dank seiner Religion (fitra) gehen kann. Der christliche Glaube sieht den Menschen so, dass er Gottes Willen widerstrebt und nur durch Gottes erlösendes Handeln in Christus erneuert werden kann. Jesu Göttlichkeit und sein Kreuzestod haben im Islam keine Bedeutung: beides wird entschieden geleugnet; wegen ihres Menschenbildes und anderem Sündenverständnis braucht der Islam kein stellvertretendes Leiden oder Versöhnungstat Gottes.

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Begriffe Maral, Ethik und Gerechtigkeit Moral man versteht die Verhaltensregeln, clie von der großen Mehrheit einer Gessellschaft als verbindlich angesehen. werden. unmoralisches Verhalten wird verurteilt. Religion Gerechtigkeit jeder bekommt das, was ihm zusteht bei der Moral steht das richtige oder falsche Verhalten schon fest, die Ethik besteht im Nachdenken über die Grundlagen, die eine Handlung zu einer guten oder bösen machen am 01.06.2021 Bedürfnisgerechtigkeit jeder bekommt das, was er wirklich zum Leben braucht. Ethik man versteht die Theorie der menschlichen Lebensführung Leistungsgerechtigkeit der, der viel macht widerfährt gutes (z. B. heher Verdienst) Chancengerechtigkeit jeder hat die selbe Chance auf Bildung, Geld, Eigenteem Paulus und Luther Sie verwenden den Begriff der Gerechtigkeit vollkommen anders. Sie verstehen darunter die Begnadigung des sündigen Menschen. Gottes Gerechtigkeit besteht darin, dass Gott den Sünder gerecht macht und ihn rechtfertigt; dadurch ist der Mensch ver Gott so, wie er von Anfang an gedacht gewesen. ist ● ● ● deontologische Ethik deutsch: Pflicht am bekanntesten in dieser Ethik: Immanuel Kant Mensch ist vorgegeben, was er tun und lassen soll Pflichten sind uneingeschränkt und man muss sie bedingungslos einhalten, auch wenn sie negative Folgen haben Rechtsgrundlage ist die Wahrheit, Lügen würden diese zerstören. dieses Handeln ist gut, da man es auf alle Menschen anwenden kann Verallgemeinerbarkeit nennt Kant kategorischer imperativ. Handk so, class die Maxime - Maxime Grundprinzip, dem ein Mensch folgt Was du nicht willst, das man dir tu, das fug auch beinem...

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