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Theodizee, Gottesbilder...

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 Abiturwissen Religion (10 - 12
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IQM-Gedanke
Altes Testament:
Gott wird durch Abbilder zu einem Gegenstand degradi

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- Gottesbilder - Religionskritik - Theodizee - Hiob - Hoheitstitel - Gleichnisse - Bergpredigt - Gottesbeweise - Schöpfungsgeschichte - der Teufel - biblisches Menschenbild - Zeit Jesu

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Abiturwissen Religion (10 - 12 Klasse) Gottesbilder ● ● ● IQM-Gedanke Altes Testament: Gott wird durch Abbilder zu einem Gegenstand degradiert Gott ist nicht darstellbar, quasi unverfügbar Dynamik der Gotteserfahrung steht im Vordergrund Neues Testament: Hören hat Vorrang vor Sehen Kirchen der Reformation lehnten es ab orthodoxe Kirchen sahen es als Stellenwert Judentum und Islam: Verbot, nur dekorative Kunst (Gestaltung der Moscheen, Synagogen oder Kalligrafie) Allgemein: Bild des Menschen sollte auch verboten werden, da er selbst ein Abbild Gottes ist ● Ursprünge des christlichen Glaubens Hoffnung auf Erlösung Exodustradition (Gott als Retter Israeliten) 10 Gebote als Antwort auf Exodus Gott als Schöpfer der Welt ● "das, worüber hinaus Höheres nicht gedacht werden kann." dynamischer Gottesbegriff Gott als höchstes Wesen, Mensch ist diesem untergeordnet Pascalsche Wette: Gibt es Gott? Ja oder nein JA, ich denke, dass es ihn gibt → es gibt ihn NEIN, ich denke, es gibt ihn nicht → es gibt ihn Himmel → Hölle NEIN, ich denke, es gibt ihn nicht →es gibt ihn nicht - →nichts JA, ich denke, dass es ihn gibt → es gibt ihn nicht - nichts Es lohnt sich, an die Existenz Gottes zu glauben, weil ich nichts verliere. Religionskritik Definition: ● Feuerbach: ● ● ● Religionskritik ist mit der Widerlegung religiöser Gotttesvorstellungen gleichzusetzen Gott ist ein Wunschprodukt des Menschen negatives Menschenbild ● Gott als Superlativ des Menschen (Projektionstheorie: positive Werte, die der Mensch nicht beherrscht, werden auf Gott projiziert, u.a. Vollkommenheit, Unendlichkeit, Allmacht, Allwissen) Gott als Rechtfertigung dafür, dass es Sachen gibt, die sich...

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der Mensch nie erklären kann den Menschen fehlt es an Vertrauen zur eigenen Gattung der Mensch sollte den Menschen selbst das höchste Gut sein Rivalität zwischen Gott und Mensch: Radikale Kontraste zwischen den beiden Polen Der Mensch negiert sich selbst und hält an der helfenden Hand Gottes fest Mensch: endlich, unvollkommen, zeitlich, ohnmächtig, sündhaft, Nichtigkeit, das schlechthin Böse Gott: unendlich, vollkommen, ewig, allmächtig, heilig, das schlechthin Gute, Absolutheit Theodizee Das Theodizeeproblem: Es beschreibt das Problem, dass Gott auf der einen Seite als vollkommen und allmächtig gilt, auf der anderen Seite allerdings großes Leid und Kriege zulässt. Gilt als Fels des Atheismus, da diese Frage Zweifel an der Allmächtigkeit Gottes aufwirft. Gott und das Leid 1. Gott leidet mit uns und ist nicht teilnahmslos und lässt sich vom Schicksal der Menschen erschüttern. 2. Leiden ist der Preis der Freiheit und Liebe. Alles Leid kann die Freiheit und die Liebe nicht aufwiegen. 3. Man muss glauben, um die Menschheit nicht aufzugeben. 4. Leid hilft uns, Zustimmung zu unserer Lebensgeschichte zu geben. Lösungsansätze zur Theodizee Epikur: Mensch soll seine Bedürfnisse befriedigen das Befriedigen nicht notwendiger Bedürfnisse führt zu Leid und Unglück Gott ist schwach, wenn er die Übel beseitigen will, es aber nicht kann wenn er es kann, aber nicht will, so ist er missgünstig wenn er es nicht will und nicht kann, dann ist er schwach, missgünstig und nicht Gott Menschen sind den Gesetzen der Materie unterworfen die Welt hat sich selbst erschaffen und die Götter existieren für sich in leeren Räumen Thomas von Aquin: Übel ist eine Nebenwirkung göttlichen Schaffens Gott schuf Seinsstufen, eine Ungleichheit, wonach physisches Übel von Gott gewollt ist und das moralische Übel ausgelassen ist malum morale: durch Menschen verursachtes Übel malum physicum: natürliches Übel ● ● ● ● ● Stosch: ● Das Buch Hiob Leiden als Preis der Freiheit für menschliche Katastrophen kann man nicht Gott zur Verantwortung ziehen Nie soll Gott eingreifen Leidempfinden ist subjektiv Aufbau: 1. Prolog 2. Hiob und seine Freunde (die Gespräche) 3. Gedichte über Gott & seine Unschuld, Forderung an Gott 4. Gottes Antwort 5. Epilog: Gott sagt, Hiobs Freunde hatten Unrecht, Hiob wird wieder gesund und wohlhabend Gottesbilder: ein weiser, allmächtiger Gott, der höher ist, als wir es uns vorstellen können und große Taten vollbracht hat (Hiobs Perspektive ist zu unbedeutend) ein Gott, der seine Macht und seinen Glauben beweisen muss ein gerechter Gott, der einen starken Glauben an ihn belohnt ein Gott, der sich um die Zukunft der Menschen sorgt und sie ehrt ● ● Intention: ● ● Kritik: ● ● Die christologischen Hoheitstitel Jesus als Messias bzw. Christus: Christos = der Gesalbte Ursprünglicher Ehrentitel für Könige Eschatologische Befreiungshoffnung ● Einsetzung in das himmlische Königsamt Einladung, Gottes Weisheit zu vertrauen Gottes Welt ist gut, nicht perfekt, schön, aber auch wild und gefährlich man soll sich auf die aufgeworfenen Fragen konzentrieren ● es gibt keine Antwort darauf, warum Menschen leiden müssen der Tun-Ergehen-Zusammenhang wird verneint Jesus als Kyrios: ● Kyrios = der Herr Stellvertretendes Sühneleiden (Gott erträgt alle Sünden und ermöglicht uns das freie Leben) wird nicht erwägt Ausdruck der Autorität Abgrenzung von der Verehrung anderer Herren Bezug auf irdische Wirksamkeit Jesu ● Jesus als Sieger über den Tod ● Jesus als Sohn Gottes: Göttliche Bevollmächtigung einer Aufgabe durch Gott ● Verhältnis zu Gott: Vater-Sohn-Beziehung • Heilsbringer göttlicher Abstammung ● Jesus als Menschensohn: Suggeriert, dass jeder Mensch messianische Würde trägt ● Jeder ist ein Gottesgeschöpf, eben wie Jesus es auch ist Jesus stellt das menschliche Verbindungsglied zur irdischen Welt dar Gleichnisse Definition: Ein Gleichnis ist eine kurze Erzählung, die zur Veranschaulichung eines Sachverhalts durch bildhafte Rede dient. Der Leser wird dazu eingeladen, seine Situation zu verändern und die Moral des Gleichnisses umzusetzen. Arbeiter im Weinberg ● Weinbergbesitzer = Gott; Arbeiter = Gotteskinder Alle Arbeiter erhalten gleichen Lohn Gotteskinder finden zu unterschiedlichen Zeiten zu ihm, werden aber gleich viel geliebt ● Das Kommen des Reich-Gottes ist für alle; egal, wann sie dazu kommen Bergpredigt ● ● Vom Verlorenen Sohn Der jüngere Sohn lässt sich sein Erbe vom Vater verfrüht auszahlen (Respektlosigkeit und Unehre) und verprasst es im Ausland Er wird zum Bettler, muss hungern und mit den Schweinen schlafen Er kehrt zurück zu seinem Vater und bittet um Vergebung Sein Vater nimmt ihn auf, feiert ein Fest und ist froh, dass er seinen jüngeren Sohn wieder hat ● ● ● Goldene Regel: Tue anderen nur das an, was auch sie dir antuen sollen. Hassen = Morden ● Andere Frau begehren = Ehebruch Suggerierte Werte sind u.a. Respekt, Frieden, Gewaltlosigkeit, Barmherzigkeit, Ehrlichkeit, Gutes tun, Rechtschaffenheit, neues Gesetztes- und Selbstverständnis Der ältere Sohn, der seinem Vater treu war, fühlt sich ungerecht behandelt und klagt Die Moral des Gleichnisses lautet: Gott vergibt unsere Sünden; er positioniert sich gegen Neid und liebt alle gleich und verstößt keinen; er spendet Sündern Trost und Hoffnung Gottesbeweise Der ontologische Gottesbeweis von Anselm von Canterbury Leitgedanke: Der ontologische Gottesbeweis schlussfolgert von der logisch- begrifflichen Ebene auf die Ebene des Seins (griech. „ontos“). Die Zuschreibung von Gott als einem, worüber hinaus Höheres nichts gedacht werden kann (IQM-Gedanke), funktioniert nur dann, wenn Gott auch existiert. Beweis: Dinge können im Verstand oder in Wirklichkeit existieren; oder in beidem. Dinge, die auch in Wirklichkeit existieren sind „besser“ als solche, die nur im Verstand existieren.

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Gott wird durch Abbilder zu einem Gegenstand degradi

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K

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

- Gottesbilder - Religionskritik - Theodizee - Hiob - Hoheitstitel - Gleichnisse - Bergpredigt - Gottesbeweise - Schöpfungsgeschichte - der Teufel - biblisches Menschenbild - Zeit Jesu

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der Mensch nie erklären kann den Menschen fehlt es an Vertrauen zur eigenen Gattung der Mensch sollte den Menschen selbst das höchste Gut sein Rivalität zwischen Gott und Mensch: Radikale Kontraste zwischen den beiden Polen Der Mensch negiert sich selbst und hält an der helfenden Hand Gottes fest Mensch: endlich, unvollkommen, zeitlich, ohnmächtig, sündhaft, Nichtigkeit, das schlechthin Böse Gott: unendlich, vollkommen, ewig, allmächtig, heilig, das schlechthin Gute, Absolutheit Theodizee Das Theodizeeproblem: Es beschreibt das Problem, dass Gott auf der einen Seite als vollkommen und allmächtig gilt, auf der anderen Seite allerdings großes Leid und Kriege zulässt. Gilt als Fels des Atheismus, da diese Frage Zweifel an der Allmächtigkeit Gottes aufwirft. Gott und das Leid 1. Gott leidet mit uns und ist nicht teilnahmslos und lässt sich vom Schicksal der Menschen erschüttern. 2. Leiden ist der Preis der Freiheit und Liebe. Alles Leid kann die Freiheit und die Liebe nicht aufwiegen. 3. Man muss glauben, um die Menschheit nicht aufzugeben. 4. Leid hilft uns, Zustimmung zu unserer Lebensgeschichte zu geben. Lösungsansätze zur Theodizee Epikur: Mensch soll seine Bedürfnisse befriedigen das Befriedigen nicht notwendiger Bedürfnisse führt zu Leid und Unglück Gott ist schwach, wenn er die Übel beseitigen will, es aber nicht kann wenn er es kann, aber nicht will, so ist er missgünstig wenn er es nicht will und nicht kann, dann ist er schwach, missgünstig und nicht Gott Menschen sind den Gesetzen der Materie unterworfen die Welt hat sich selbst erschaffen und die Götter existieren für sich in leeren Räumen Thomas von Aquin: Übel ist eine Nebenwirkung göttlichen Schaffens Gott schuf Seinsstufen, eine Ungleichheit, wonach physisches Übel von Gott gewollt ist und das moralische Übel ausgelassen ist malum morale: durch Menschen verursachtes Übel malum physicum: natürliches Übel ● ● ● ● ● Stosch: ● Das Buch Hiob Leiden als Preis der Freiheit für menschliche Katastrophen kann man nicht Gott zur Verantwortung ziehen Nie soll Gott eingreifen Leidempfinden ist subjektiv Aufbau: 1. Prolog 2. Hiob und seine Freunde (die Gespräche) 3. Gedichte über Gott & seine Unschuld, Forderung an Gott 4. Gottes Antwort 5. Epilog: Gott sagt, Hiobs Freunde hatten Unrecht, Hiob wird wieder gesund und wohlhabend Gottesbilder: ein weiser, allmächtiger Gott, der höher ist, als wir es uns vorstellen können und große Taten vollbracht hat (Hiobs Perspektive ist zu unbedeutend) ein Gott, der seine Macht und seinen Glauben beweisen muss ein gerechter Gott, der einen starken Glauben an ihn belohnt ein Gott, der sich um die Zukunft der Menschen sorgt und sie ehrt ● ● Intention: ● ● Kritik: ● ● Die christologischen Hoheitstitel Jesus als Messias bzw. Christus: Christos = der Gesalbte Ursprünglicher Ehrentitel für Könige Eschatologische Befreiungshoffnung ● Einsetzung in das himmlische Königsamt Einladung, Gottes Weisheit zu vertrauen Gottes Welt ist gut, nicht perfekt, schön, aber auch wild und gefährlich man soll sich auf die aufgeworfenen Fragen konzentrieren ● es gibt keine Antwort darauf, warum Menschen leiden müssen der Tun-Ergehen-Zusammenhang wird verneint Jesus als Kyrios: ● Kyrios = der Herr Stellvertretendes Sühneleiden (Gott erträgt alle Sünden und ermöglicht uns das freie Leben) wird nicht erwägt Ausdruck der Autorität Abgrenzung von der Verehrung anderer Herren Bezug auf irdische Wirksamkeit Jesu ● Jesus als Sieger über den Tod ● Jesus als Sohn Gottes: Göttliche Bevollmächtigung einer Aufgabe durch Gott ● Verhältnis zu Gott: Vater-Sohn-Beziehung • Heilsbringer göttlicher Abstammung ● Jesus als Menschensohn: Suggeriert, dass jeder Mensch messianische Würde trägt ● Jeder ist ein Gottesgeschöpf, eben wie Jesus es auch ist Jesus stellt das menschliche Verbindungsglied zur irdischen Welt dar Gleichnisse Definition: Ein Gleichnis ist eine kurze Erzählung, die zur Veranschaulichung eines Sachverhalts durch bildhafte Rede dient. Der Leser wird dazu eingeladen, seine Situation zu verändern und die Moral des Gleichnisses umzusetzen. Arbeiter im Weinberg ● Weinbergbesitzer = Gott; Arbeiter = Gotteskinder Alle Arbeiter erhalten gleichen Lohn Gotteskinder finden zu unterschiedlichen Zeiten zu ihm, werden aber gleich viel geliebt ● Das Kommen des Reich-Gottes ist für alle; egal, wann sie dazu kommen Bergpredigt ● ● Vom Verlorenen Sohn Der jüngere Sohn lässt sich sein Erbe vom Vater verfrüht auszahlen (Respektlosigkeit und Unehre) und verprasst es im Ausland Er wird zum Bettler, muss hungern und mit den Schweinen schlafen Er kehrt zurück zu seinem Vater und bittet um Vergebung Sein Vater nimmt ihn auf, feiert ein Fest und ist froh, dass er seinen jüngeren Sohn wieder hat ● ● ● Goldene Regel: Tue anderen nur das an, was auch sie dir antuen sollen. Hassen = Morden ● Andere Frau begehren = Ehebruch Suggerierte Werte sind u.a. Respekt, Frieden, Gewaltlosigkeit, Barmherzigkeit, Ehrlichkeit, Gutes tun, Rechtschaffenheit, neues Gesetztes- und Selbstverständnis Der ältere Sohn, der seinem Vater treu war, fühlt sich ungerecht behandelt und klagt Die Moral des Gleichnisses lautet: Gott vergibt unsere Sünden; er positioniert sich gegen Neid und liebt alle gleich und verstößt keinen; er spendet Sündern Trost und Hoffnung Gottesbeweise Der ontologische Gottesbeweis von Anselm von Canterbury Leitgedanke: Der ontologische Gottesbeweis schlussfolgert von der logisch- begrifflichen Ebene auf die Ebene des Seins (griech. „ontos“). Die Zuschreibung von Gott als einem, worüber hinaus Höheres nichts gedacht werden kann (IQM-Gedanke), funktioniert nur dann, wenn Gott auch existiert. Beweis: Dinge können im Verstand oder in Wirklichkeit existieren; oder in beidem. Dinge, die auch in Wirklichkeit existieren sind „besser“ als solche, die nur im Verstand existieren.