Philosophische Betrachtung der Sterbehilfe
In diesem Abschnitt wird die Ethik der Sterbehilfe anhand philosophischer Theorien untersucht.
Zunächst wird Jeremy Benthams Theorie des Utilitarismus herangezogen:
Quote: "Laut Bentham ist eine Tat die Richtige, wenn diese das höchste Glück hervorbringt."
Die Autorin argumentiert, dass die Erfüllung des Wunsches nach Sterbehilfe Glück für den Sterbewilligen bedeuten könnte. Auch für die helfende Person könnte es glückbringend sein, jemandem einen letzten Wunsch zu erfüllen.
Anschließend wird Immanuel Kants kategorischer Imperativ betrachtet:
Quote: "Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde."
Die Autorin reflektiert, dass Menschen mit Leidenserfahrung ein Gesetz zur Sterbehilfe wahrscheinlich befürworten würden, während andere, die das Leben sehr schätzen, dies möglicherweise nicht nachvollziehen können.
Highlight: Als Kompromiss schlägt die Autorin ein allgemeineres Gesetz vor: "Das Recht am eigenen Körper", welches auch das Recht einschließen würde, würdevoll zu sterben.




