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Utilitarismus + Grundbegriffe der Ethik

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Utilitarismus + Grundbegriffe der Ethik

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GRUNDBEGRIFFE DER ETHIK
Ethik
↓ begründet
Moral
verwirklicht.
Normen durch
Deontologisch
to deon- die Pflicht
Konsequentialistisch
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Hier wird der Begriff „Ethik“ genauer definiert und der Utilitarismus näher erläutert anhand von Utilitaristen wie Jeremy Bentham, John Stuart Mill und Peter Singer.

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● ● ● GRUNDBEGRIFFE DER ETHIK Ethik ↓ begründet Moral verwirklicht. Normen durch Deontologisch to deon- die Pflicht Konsequentialistisch Konsequenzen=Folgen ETHIK LERNZETTEL Werte besteht aus ● Ethik: Philosophische Disziplin, welche versucht, Begründungsprinzipien des moralisch Richtigen Handeln zu ermitteln. Horal: Gesamtheit, der in einer Gemeinschaft - auf vernünftiger Einsicht beruhenden-geltenden Werte und Normen Werte: allgemeine Zielvorstellung unseres Handelns (2.B. Leben, Freiheit) Normen: konkrete Handlungsregeln, durch welche Werte verwirklicht werden (2.B. Leben→Du sollst nicht töten!) ZWEI BEGRÜNDUNGSANSÄTZE DER ETHIK Dilemma: eine erzwungene Wahl zwischen zwei Handlungsalternativen, die beide einen Wert verkörpern Richtigkeit hängt nicht (nur) von ihren Folgen ab Erfüllung bestimmter Pflichten / Gebote Handlung moralisch korrekt, wenn mehr gute Folgen gibt als schlechte • Ob Folge positiv oder negativ ist, wird anhand außermoralischer Werte" bemessen 4Bsp: Utilitarismus, Egoismus DER QUANTITATIVE UTILITARISMUS (Jeremy Bentham) Utilitarismus- konsequentialistische Ethik Moralische Richtigkeit: Folgen + Nutzen →größtes Wohlergehen aller Betroffenen Hedonistisches Kalkül (Berechnungsverfahren) (4) Konsequenzprinzip (2) Utilitätsprinzip (utility = Nutzen) →→Entscheidung der Richtigkeit nach erzieltem Nutzen/Schaden (3) Hedonistisches Prinzip Nutzen/Schaden als Freude / Leid, bestimmt durch a) Itensität, b) Dauer, c) Gewissen & d) Un (-Mittel- barkeit) (4) Universalistisches Prinzip: Alle Betroffenen gleichmäßig berücksichtigt DER QUALITATIVE UTILITARISMUS (John Stuart Mill) verschiedene Qualitäten von Lust → Erfahrene entscheiden höhere Lust Erfahrene wählen geistige Freuden (auch wenn diese schwerer zu befriedigen ist) (Ethik der Schweine) Lieber ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr." PLATO-Methode 1) Problem des Textes benennen →Auf welche Frage/ welches Thema möchte es eine Antwort geben? 2) Lösungsvorschlag des Textes → Welche...

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Antwort gibt der Text dem Problem? geg. 3) Argumentation des Textes darlegen → Argumente für Lösungsversuch, Voraussetzungen, Schlussfolgerung 4) Tragfähigkeit der Argumente prüfen → Argumente + Lösungsvorschlag überzeugend? Lücken oder Widersprüche? 5) Orientierung finden → Erweitert Text meinen (eth./phil) Horizont? Problem heute noch sichtbar? (Dieser Schritt geht über den Text hinaus.) ● ● DER REGELUTILITARISMUS Kann er die Schwächen des Utilitarismus beheben? STARKEN Gleiche Gewichtung aller Menschen (Bauer zählt gleichviel wie der König) entspricht meist unserer moralischen Intuition (großtmögliches Glück für großtmögliche Zahl") Anwendbarkeit auf nahezu jedes mor. Problem DER PRÄFERENZUTILITARISMUS (Peter Singer) Präferenz Interesse Alle Betroffenen werden gleichermaßen berücksichtigt Universalismus (=klass. Utilitarismus) Lösung der Probleme? •Berechenbarkeit bleibt schwierig ● Moralischer Status 1. STUFE Kriterien keine Leidensfähigkeit SCHWÄCHEN • Berechenbarkeit d. Folgen/der Betroffenen/ • Gerechtigkeitsproblem wird gemildert. (Bsp.: Opferung von Patienten als Organ- Spender Folge: Gesundheitswesen zum Erliegen gebracht) ● ● oder genügt einmal den Nutzen einer Regel zu berechnen ● des Nutzens Gerechtigkeitsproblem: sehr großer Gesamtnutzen erlaubt Verletzung von Werten/Grundrechten einzelner Überforderung: Wildfremder zählt genausoviel wie nahestehende Person od. man selbst : Beispiele Stein, Lebewesen ohne ZNS, Embryonen Müssen nicht berücksichtigt werden =>Grundformel des Präferenzutilitarismus: Handlung moralisch richtig, wenn Folgen die Interessen aller Beteiligten (bestmöglich) berücksichtigen Stärken: ) Reaktion auf Einwand Utilitarismus →Ethik für Schweine durch langfristige, komplexere Ziele 2) Interessen leichter feststellbar als Empfindungen 3) Personen absolutes Recht auf Leben: vermeidet Gerechtigkeitsproblem (einzelne Menschen max. Nutzen) Interessenträger/Wer verdient max. Berücksichtigung? 2. STUFE • Leidensfähigkeit •Maus, Föten (ab d. 18. SSW) Nutzen-Interessenerfüllung (#klass. Utilitarismus) Nutzen nicht definiert als Lust/Unlust, sondern Erfüllung individueller Präferenzen Konsequentialismus (=klass. Utilitarismus) Handlung anhand der Folgen moralisch bewertet gleiche Interessenberücksichtigung kein absolutes Recht auf Leben 3. STUFE •Leidensfähigkeit •Selbst- & Zukunftsbewusstsein Henschen (ab 2 Jahren), Menschenaffen, mglw. Wale+Delfine gleiche Interessenberücksichtigung absolutes Recht auf Leben ●

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

Hier wird der Begriff „Ethik“ genauer definiert und der Utilitarismus näher erläutert anhand von Utilitaristen wie Jeremy Bentham, John Stuart Mill und Peter Singer.

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● ● ● GRUNDBEGRIFFE DER ETHIK Ethik ↓ begründet Moral verwirklicht. Normen durch Deontologisch to deon- die Pflicht Konsequentialistisch Konsequenzen=Folgen ETHIK LERNZETTEL Werte besteht aus ● Ethik: Philosophische Disziplin, welche versucht, Begründungsprinzipien des moralisch Richtigen Handeln zu ermitteln. Horal: Gesamtheit, der in einer Gemeinschaft - auf vernünftiger Einsicht beruhenden-geltenden Werte und Normen Werte: allgemeine Zielvorstellung unseres Handelns (2.B. Leben, Freiheit) Normen: konkrete Handlungsregeln, durch welche Werte verwirklicht werden (2.B. Leben→Du sollst nicht töten!) ZWEI BEGRÜNDUNGSANSÄTZE DER ETHIK Dilemma: eine erzwungene Wahl zwischen zwei Handlungsalternativen, die beide einen Wert verkörpern Richtigkeit hängt nicht (nur) von ihren Folgen ab Erfüllung bestimmter Pflichten / Gebote Handlung moralisch korrekt, wenn mehr gute Folgen gibt als schlechte • Ob Folge positiv oder negativ ist, wird anhand außermoralischer Werte" bemessen 4Bsp: Utilitarismus, Egoismus DER QUANTITATIVE UTILITARISMUS (Jeremy Bentham) Utilitarismus- konsequentialistische Ethik Moralische Richtigkeit: Folgen + Nutzen →größtes Wohlergehen aller Betroffenen Hedonistisches Kalkül (Berechnungsverfahren) (4) Konsequenzprinzip (2) Utilitätsprinzip (utility = Nutzen) →→Entscheidung der Richtigkeit nach erzieltem Nutzen/Schaden (3) Hedonistisches Prinzip Nutzen/Schaden als Freude / Leid, bestimmt durch a) Itensität, b) Dauer, c) Gewissen & d) Un (-Mittel- barkeit) (4) Universalistisches Prinzip: Alle Betroffenen gleichmäßig berücksichtigt DER QUALITATIVE UTILITARISMUS (John Stuart Mill) verschiedene Qualitäten von Lust → Erfahrene entscheiden höhere Lust Erfahrene wählen geistige Freuden (auch wenn diese schwerer zu befriedigen ist) (Ethik der Schweine) Lieber ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr." PLATO-Methode 1) Problem des Textes benennen →Auf welche Frage/ welches Thema möchte es eine Antwort geben? 2) Lösungsvorschlag des Textes → Welche...

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