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Allokation/Allokationsfunktion

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 Allokationsfunktion
in der SMW
Allokation = Zuweisung von finanziellen Mitteln, Materialien und Produktivkräften in einem
Staat
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Laurin Wagner

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Es ist eine von mir erstellte Zusammenfassung zur Allokationsfunktion des Staates in der Sozialen Marktwirtschaft

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Allokationsfunktion in der SMW Allokation = Zuweisung von finanziellen Mitteln, Materialien und Produktivkräften in einem Staat Allokationsfunktion Angesichts begrenzter Ressourcen → Staat soll für optimalen Einsatz der Ressourcen sorgen In MW erfolgt dies durch den Marktmechanismus. Das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage regelt die Versorgung der knappen Güter Ordnungspolitik gibt verlässliche Spielregeln zur Sicherung des Wettbewerbes Ordnungspolitik Sichert die Rahmenbedingungen unter denen das Marktgeschehen abläuft Recht auf Eigentum Vertrags- und Wettbewerbsfreiheit Öffentliche Güter Soziale Mindeststandards → Langfristige Ordnungspolitik sorgt für Planungssicherheit Ist dann notwendig, wenn es zu Marktversagen kommt oder äußere Verhältnisse ein Eingreifen erfordern z. B. Social Media Boom → Neue Datenschutzverordnungen → Ordnungspolitik = permanente Gestaltungsaufgabe Wettbewerbspolitik Kommt zum Einsatz wenn der freie Markt beeinträchtigt wird Der Staat ist der Träger: Legislative verabschiedet Gesetze, Exekutive kontrolliert diese durch Kartellbehörden, Judikative schreitet bei Streitfällen ein Landeskartellbehörden, Bundeskartellamt und Europäische Kommission mit der Generaldirektion ,,Wettbewerb" Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB): Kartellverbot Missbrauchsaufsicht Fusionskontrolle Nachteile von marktbeherrschenden Stellungen (Kartell & Monopol) ➜ Fehlender Wettbewerb → Ausnutzung von Konsumenten Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG): → Keine Täuschung durch unwahrheitsgemäße Werbung z.B. Mondpreise Öffentliche Güter Exklusionsgrad = 1 Exklusionsgrad = 0 Rivalitätsgrad = 1 Privates Gut (Hose, Lebensmittel) Allmende-Gut (Überfüllte Straße, überfischtes Meer) Rivalitätsgrad = 0 Club-Gut (Pay TV, News-Websites) Öffentliches Gut (Leuchtturm, Landesverteidigung) Gemein- und Kollektivgüter die sich durch Nicht-Ausschließbarkeit & Nicht-Rivalität im Konsum auszeichnen z.B. Straßenbeleuchtung oder Wikipedia Kein Mechanismus der Preisbildung Geringer Anreiz sich bei der Bereitstellung des Gutes zu beteiligen → Trittbrettfahrerproblem Umweltpolitik Ziel: Knapper werdende Ressourcen → Schutz der natürlichen Lebensgrundlage Ökonomische Sicht: ,,saubere...

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Umwelt" = öff. Gut & es entstehen Kosten durch externe Effekte die von der Allgemeinheit getragen werden müssen Kosten in den Preisen nicht einkalkuliert Umweltschäden lassen sich nicht genau quantifizieren -> Bewertungsproblem Verursacher nicht genau feststellbar -> Identifizierungsproblem → Schwer, klare und kausale Zusammenhänge zu erkennen -> Zurechnungsproblem Folgen von Eingriffen ins ökolog. System nicht abschätzbar -> Prognoseproblem Die vier Prinzipien der Umweltpolitik: Verursacherproblem: Internalisierung der externen Kosten -> Verursacher muss für die Umweltschäden aufkommen Vorsorgeprinzip: umweltpolit. Maßnahmen so zu gestalten, dass Ressourcen schonend genutzt werden & Umweltschäden vermieden werden ➜ Gemeinlastprinzip: Bei Nichtfeststellung des Verursachers oder grenzüberschreitenden Umweltschäden trägt die Allgemeinheit die Kosten ➜ Kooperationsprinzip: die beteiligten Akteure definieren die Umweltschutzziele und sorgen für deren Umsetzung. Der Staat kontrolliert die Einhaltung Vier Instrumente für die Umsetzung der umweltpolitischen Ziele: ➜ Ordnungspolitische Instrumente z. B. Umweltstandards Marktwirtschaftliche Instrumente z. B. Steuern → Selbstverpflichtungen/ kooperative Lösungen Information/Aufklärung

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