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Wirtschaftliches Handeln in Sektor Staat
Ideengeschichtliche Grundlagen der SMW
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Zusammenfassung Wirtschaft Abitur Wirtschaftliches Handeln in Sektor Staat Ideengeschichtliche Grundlagen der SMW Soziale Marktwirtschaft: Wirtschaftsordnung in Deutschland. Ergänzt Marktprozesse durch vom Staat durchgesetzte Wettbewerbsordnung und staatliche Sozialordnung. Soll unerwünschte Ereignisse der Freiheit und sozialen Ausgleich korrigieren. ● Vom Staat regulierter Markt, Schutzrechte für Arbeitnehmer, hohes Niveau soziale Absicherung, Hohe Staatsquote ● Gleichmäßige Einkommen- und Vermögensverteilung, soziale Gegensätze gering ausgeprägt ● Oft höhere Arbeitslosenquote ● Hohe Regelungsdichte -> Märkte schwerfälliger + unflexibler -> Hohe Steuerbelastung (umfassend in staatliche Leistungen investiert) -> Gegenentwurf zum "angelsächischem Modell" (wenig Steuern + viel Eigenverantwortung) Ordoliberalismus: Der Ordoliberalismus ist ein Konzept für eine marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung, in der ein durch den Staat geschaffener Ordnungsrahmen den ökonomischen Wettbewerb und die Freiheit der Bürger auf dem Markt gewährleisten soll. Drei Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft: 1) Wettbewerbsprinzip: Staat muss dafür sorgen, dass zwischen allen Branchen und Sektoren eine Konkurrenz herrscht. Monopole und Oligopole sind zu verhindern. Freier Marktzugang muss gesichert sein 2) Marktkonformität: Kein politischer Eingriff des Staats in Preisbildung (Angebot & Nachfrage), der zu Störung führt (Bsp.: keine festen Quadratmeterpreise), Verhinderung externer Effekte 3)Sozialstaatprinzip: Unterstützung der Mitglieder einer Gesellschaft (sorgt für Ressourcen), damit diese am Markt teilnehmen können (Bsp.: Finanzierung der Wohnungsmiete), Staat greift nur in Notfällen ein 4)Konjunkturpolitisches Prinzip: Strategische und konstante Wirtschaftspolitik, Wirtschaftspolitische Maßnahmen sollen für möglichst geringe Wirtschaftsschwankungen sorgen Grundgesetz: Schreib keine konkrete Wirtschaftsordnung vor, gibt allerdings Rahmenbedingungen an. Freiheitsrechte, Gleichheitsrechte und Sozialstaatspostulat...

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(Art. 20,1 / 28,1), Recht auf Privateigentum (Art.14) Wettbewerbsprinzip Staat achtet auf vorhandenen Wettbewerb Verhinderung Monopole Wirtschaftsminister und Bundeskartellamt Marktkonformität Staat greift nicht in Preisbildung ein Vertrauen auf Prinzipien des freien Markts Sozialstaatsprinzip Bevölkerungstruppen unterstützen Soziale Gerechtigkeit GG Art.20 Herausforderungen: Globalisierung: Mithalten im internationalen Wettbewerb, Wahrung des Wohlstands ● Europäische Integration: Migration, Schulden, Transferunion, Rettungspakete Demographischer Wandel. Generationengerechtigkeit Klimawandel: Verursacherprinzip Funktionen des Staates in der SMW- Wirtschaftspoltische Handlungsfelder ● Allokationsfunktion Aufgaben des Staats ● Begrenzte Ressourcen effizient verteilen Marktversagen korrigieren ● Bereitstellung öffentlicher Güter ● Effizienz der sozialen Marktwirtschaft sicherstellen -> Ordnungspolitik Distributionsfunktion: ● Distributionsfunktion Staatliche Eingriffe Veränderung Einkommens und Vermögensstruktur ● Sozialstaatgebot gerecht werden Einkommenspolitik Sicherung Wettbewerb Sozialpolitik Öffentliche Güter Umweltpolitik Stabilisierungsfunktion Staatliche Maßnahmen ● Sicherung gesamtwirtschaftliches GG → Konjunkturpolitik Fiskalpolitik Tarifpolitik Geldpolitik → Strukturpolitik ● Markt regelt die Verteilung der Güter 1) Einkommenspolitik: ● Einkommen aus unselbstständiger Arbeit. Angestellte erhalten ihr Gehalt ● Einkommen aus selbständiger Arbeit. Einkünfte können die Gewinne eines Unternehmenshaushalts sein oder die Erlöse aus freiberuflicher Tätigkeit. Einkünfte aus Vermietungen (unternehmerische Tätigkeit) Einkommen aus Vermögen: Einkommen aus Zinsen, Dividenden, Beteiligungen und Guthaben aus Banken, aus Mieteinnahmen aus Hausbesitz sowie Pachteinnahmen aus Grundstücksbesitz ● Transfereinkommen: Leistungen, die Staat privaten Haushalten ohne konkrete Gegenleistung zukommen lässt. 2) Sozialpolitik Sozialpolitik ist die Bezeichnung für Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Situation insbesondere benachteiligter gesellschaftlicher Gruppen. Steuerquote: Gibt das Verhältnis der Steuereinnahmen bzw. Der Summe von Steuer- und Sozialbeitragseinnahmen zum BIP in Prozent an 3) Umverteilung Umverteilungspolitik: Staatliche Berichtigung politisch unerwünschter Entwicklungen ● Einkommensverteilung: Steuerprogression bei der Einkommenssteuer ● Vermögensumverteilung: Erbschaftssteuer Sozialleistung: Kindergeld, Sozialhilfe ● Allokationsfunktion ● Effektive Nutzung vorhandener Ressourcen Langfristige Anlange der Ordnungspolitik Kartell: Ein Vertrag oder Beschluss zwischen zwei selbständigen Unternehmen zur Beschränkung des Wettbewerbs Oligopol: Marktmacht liegt bei wenigen Anbietern, die ihre Preise und Produktionen nach der Konkurrenz und den Nachfragern ausrichten. Das führt zu einer Preisstarre. Monopol: Entscheidet alleine über Menge und Preis. Preis liegt meistens so hoch, dass er den maximalen Gewinn erreicht. Andere Teilnehmer werden verdrängt. Wettbewerbsbeschränkungen: 1) Eingeschränkte Vertragsfreiheit: Jeder darf Verträge abschließen, die frei bestimmt werden können, solange sie nicht gegen jegliche Gesetze verstoßen 2) Eingeschränkte Gewerbefreiheit: Jeder kann ein Unternehmen gründen, allerdings gibt es Einschränkungen im Bereich Kliniken und Waffenhandel, da jemand ungeeignetes das Wohl eines Patienten gefährden könnte. Trittbrettfahrer: Jemand der einen Nutzen aus Gütern zeiht, ohne sich an der Bereitstellung der entstehenden Kosten zu beteiligen. Externe Einflüsse: Einflüsse einer Wirtschaftseinheit, die nicht der Steuerung des Marktpreis Mechanismus unterliegen. Internalisierung: Durch die Internalisierung externer Effekte soll die volkswirtschaftliche relevante Fehlallokation (Marktversagen) beseitigt werden. Die Internalisierung externer Effekte führt zur Übereinstimmung zwischen privater und gesamtwirtschaftlicher Rentabilitätsrechnung und somit zum Pareto-Optimum. Pigou Steuer: Kosten für Verursacher von negativen externen Effekten Stabilisierungsfunktion: ● Stetige wirtschaftliche Entwicklung Gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht Konjunktur: Kurz- und mittelfristige Schwankungen im Wirtschaftswachstum Konjunkturzyklus: Bildet Konjunktur als Wellenförmige Kurve ab. 4Phasen (Aufschwung, Boom, Rezession, Depression, Abschwung) BIP Konjunkturzyklus Hochkonjunktur Aufschwung Aufschwung Monetäre Theorie Abschwung Tietphase Konjunkturindikatoren: Frühindikator -> Zeigen Entwicklungen des Wirtschaftsverlaufs früh an und sind für Prognosen geeignet -> Geschäftsklimaindex, Auftragseingänge Präsensindikatoren -> beschreiben die aktuelle wirtschaftliche Situation -> Kapazitätsauslastung Spätindikatoren -> reagieren mit einer gewissen Verzögerung auf die wirtschaftliche Entwicklung -> Arbeitsmarkt, BIP Inflation: Allgemeine und anhaltende Erhöhung von Waren und Dienstleistungen mit einer Minderung der Kaufkraft des Geldes Konjunkturtheorien Geldmengen- und Zinsveränderung Aufschwung, Zentralbanken senken Zeit Zinsen, Unternehmen nehmen mehr Kredite auf Im Boom: Zinsen Überinvestitionstheorie Schneller Anstieg von Investitionen und Produktionskapazitäte n Abschwung: Abbau und Überkapazität Unterkonsumtheorie Boomphase: Erhöhung Produktionskapazität Weniger Konsum als Produktion Fehlende Nachfrage -> Abschwung Sparneigung der Haushalte steigen Deflation: Rückgang des Preisniveaus von Waren und Dienstleistungen. Entsteht wenn Nachfrage geringer ist als Angebot. Das magische Viereck: Um negative Effekte der wirtschaftlichen Schwankungen zu vermeiden, wurden Ziele der Wirtschaftspolitik im Stabilitätsgesetz formuliert. Es verpflichtet Politik zu hohem Beschäftigung Stand, stetiges und angemessenes Wachstum. Stabilem Preisniveau und außenwirtschaftlichem Gleichgewicht. Allerdings sind Ziele untereinander nicht kompatibel, sprich sie können nicht gleichzeitig erreicht werden. Das magische Vieleck: Erweitert das Viereck um die Faktoren Schutz der Ressourcen, ausgeglichener Staatshaushalt Magisches Viereck und magisches Vieleck Wirtschaftswachstum Verteilungs- gerechtigkeit Vollbeschäftigung Haushaltsdisziplin ● Preisstabilität ● Restriktive und Expansive Geldpolitik: Restriktive Geldpolitik Ziel: Inflationsbekämpfung EZB: Erhöhung der Zinsen, Reduktion der Geldmenge Geschäftsbanken: Erhöhung der Kredite und Sparzinsen Nachfrage: Kreditnachfrage sinkt, Sparanreiz steigt Pro Expansive Geldpolitik: Nach- haltigkeit Außenwirtschaftliches. Gleichgewicht Konjunktur: Gesamtwirtschaftliche Nachfrage sinkt, Angebot > Nachfrage Preise: geringe Preiserhöhungsspielräume Rezession und Arbeitslosigkeit ● Ⓒmks Expansive Geldpolitik Ziel: Deflationsbekämpfung EZB: Senkung der Zinsen, Erhöhung der Geldmenge Geschäftsbanken: Senkung der Kredit- und Sparzinsen Nachfrage: Kreditnachfrage steigt, Sparanreiz sinkt Konjunktur: Gesamtwirtschaftliche Nachfrage steigt, Angebot < Nachfrage Preise: Preiserhöhungsspielräume steigen Inflation Maßgebliche Geldmenge wächst im Euroraum weiterhin schwächer als gewünscht, davon gehen keine Inflationsgefahren aus Der aus der lockeren Geldpolitik resultierende schwache Eurokurs hilft der Exportwirtschaft Viele private Haushalte und der Staat sind noch so hoch verschuldet, dass ein Zinsanstieg eine erneute Schuldenkrise auslösen würde Kontra Expansive Geldpolitik Niedrige Zinsen bestrafen Sparer und machen Altersvorsorge über Kapitalanlagen weniger lohnend ● Kombination aus niedrigen Zinsen und viel freiem Geld, das angelegt werden will, begünstigt die Entstehung der Spekulationsblasen an Immobilien- und Aktienmärkten ● Kreditnehmer profitieren von niedrigen Zinsen, Kreditgeber sind benachteiligt Strukturpolitik Grundsätze und Instrumente: Strukturwandel ist von Unternehmen zu bewältigen, der Staat soll nur den strukturellen Anpassungsprozess erleichtern und unterstützen 1)Steuerung der Regionalstruktur -> Verbesserung der Infrastruktur -> Förderung von Unternehmensgründungen

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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(Art. 20,1 / 28,1), Recht auf Privateigentum (Art.14) Wettbewerbsprinzip Staat achtet auf vorhandenen Wettbewerb Verhinderung Monopole Wirtschaftsminister und Bundeskartellamt Marktkonformität Staat greift nicht in Preisbildung ein Vertrauen auf Prinzipien des freien Markts Sozialstaatsprinzip Bevölkerungstruppen unterstützen Soziale Gerechtigkeit GG Art.20 Herausforderungen: Globalisierung: Mithalten im internationalen Wettbewerb, Wahrung des Wohlstands ● Europäische Integration: Migration, Schulden, Transferunion, Rettungspakete Demographischer Wandel. Generationengerechtigkeit Klimawandel: Verursacherprinzip Funktionen des Staates in der SMW- Wirtschaftspoltische Handlungsfelder ● Allokationsfunktion Aufgaben des Staats ● Begrenzte Ressourcen effizient verteilen Marktversagen korrigieren ● Bereitstellung öffentlicher Güter ● Effizienz der sozialen Marktwirtschaft sicherstellen -> Ordnungspolitik Distributionsfunktion: ● Distributionsfunktion Staatliche Eingriffe Veränderung Einkommens und Vermögensstruktur ● Sozialstaatgebot gerecht werden Einkommenspolitik Sicherung Wettbewerb Sozialpolitik Öffentliche Güter Umweltpolitik Stabilisierungsfunktion Staatliche Maßnahmen ● Sicherung gesamtwirtschaftliches GG → Konjunkturpolitik Fiskalpolitik Tarifpolitik Geldpolitik → Strukturpolitik ● Markt regelt die Verteilung der Güter 1) Einkommenspolitik: ● Einkommen aus unselbstständiger Arbeit. Angestellte erhalten ihr Gehalt ● Einkommen aus selbständiger Arbeit. Einkünfte können die Gewinne eines Unternehmenshaushalts sein oder die Erlöse aus freiberuflicher Tätigkeit. Einkünfte aus Vermietungen (unternehmerische Tätigkeit) Einkommen aus Vermögen: Einkommen aus Zinsen, Dividenden, Beteiligungen und Guthaben aus Banken, aus Mieteinnahmen aus Hausbesitz sowie Pachteinnahmen aus Grundstücksbesitz ● Transfereinkommen: Leistungen, die Staat privaten Haushalten ohne konkrete Gegenleistung zukommen lässt. 2) Sozialpolitik Sozialpolitik ist die Bezeichnung für Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Situation insbesondere benachteiligter gesellschaftlicher Gruppen. Steuerquote: Gibt das Verhältnis der Steuereinnahmen bzw. Der Summe von Steuer- und Sozialbeitragseinnahmen zum BIP in Prozent an 3) Umverteilung Umverteilungspolitik: Staatliche Berichtigung politisch unerwünschter Entwicklungen ● Einkommensverteilung: Steuerprogression bei der Einkommenssteuer ● Vermögensumverteilung: Erbschaftssteuer Sozialleistung: Kindergeld, Sozialhilfe ● Allokationsfunktion ● Effektive Nutzung vorhandener Ressourcen Langfristige Anlange der Ordnungspolitik Kartell: Ein Vertrag oder Beschluss zwischen zwei selbständigen Unternehmen zur Beschränkung des Wettbewerbs Oligopol: Marktmacht liegt bei wenigen Anbietern, die ihre Preise und Produktionen nach der Konkurrenz und den Nachfragern ausrichten. Das führt zu einer Preisstarre. Monopol: Entscheidet alleine über Menge und Preis. Preis liegt meistens so hoch, dass er den maximalen Gewinn erreicht. Andere Teilnehmer werden verdrängt. Wettbewerbsbeschränkungen: 1) Eingeschränkte Vertragsfreiheit: Jeder darf Verträge abschließen, die frei bestimmt werden können, solange sie nicht gegen jegliche Gesetze verstoßen 2) Eingeschränkte Gewerbefreiheit: Jeder kann ein Unternehmen gründen, allerdings gibt es Einschränkungen im Bereich Kliniken und Waffenhandel, da jemand ungeeignetes das Wohl eines Patienten gefährden könnte. Trittbrettfahrer: Jemand der einen Nutzen aus Gütern zeiht, ohne sich an der Bereitstellung der entstehenden Kosten zu beteiligen. Externe Einflüsse: Einflüsse einer Wirtschaftseinheit, die nicht der Steuerung des Marktpreis Mechanismus unterliegen. Internalisierung: Durch die Internalisierung externer Effekte soll die volkswirtschaftliche relevante Fehlallokation (Marktversagen) beseitigt werden. Die Internalisierung externer Effekte führt zur Übereinstimmung zwischen privater und gesamtwirtschaftlicher Rentabilitätsrechnung und somit zum Pareto-Optimum. Pigou Steuer: Kosten für Verursacher von negativen externen Effekten Stabilisierungsfunktion: ● Stetige wirtschaftliche Entwicklung Gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht Konjunktur: Kurz- und mittelfristige Schwankungen im Wirtschaftswachstum Konjunkturzyklus: Bildet Konjunktur als Wellenförmige Kurve ab. 4Phasen (Aufschwung, Boom, Rezession, Depression, Abschwung) BIP Konjunkturzyklus Hochkonjunktur Aufschwung Aufschwung Monetäre Theorie Abschwung Tietphase Konjunkturindikatoren: Frühindikator -> Zeigen Entwicklungen des Wirtschaftsverlaufs früh an und sind für Prognosen geeignet -> Geschäftsklimaindex, Auftragseingänge Präsensindikatoren -> beschreiben die aktuelle wirtschaftliche Situation -> Kapazitätsauslastung Spätindikatoren -> reagieren mit einer gewissen Verzögerung auf die wirtschaftliche Entwicklung -> Arbeitsmarkt, BIP Inflation: Allgemeine und anhaltende Erhöhung von Waren und Dienstleistungen mit einer Minderung der Kaufkraft des Geldes Konjunkturtheorien Geldmengen- und Zinsveränderung Aufschwung, Zentralbanken senken Zeit Zinsen, Unternehmen nehmen mehr Kredite auf Im Boom: Zinsen Überinvestitionstheorie Schneller Anstieg von Investitionen und Produktionskapazitäte n Abschwung: Abbau und Überkapazität Unterkonsumtheorie Boomphase: Erhöhung Produktionskapazität Weniger Konsum als Produktion Fehlende Nachfrage -> Abschwung Sparneigung der Haushalte steigen Deflation: Rückgang des Preisniveaus von Waren und Dienstleistungen. Entsteht wenn Nachfrage geringer ist als Angebot. Das magische Viereck: Um negative Effekte der wirtschaftlichen Schwankungen zu vermeiden, wurden Ziele der Wirtschaftspolitik im Stabilitätsgesetz formuliert. Es verpflichtet Politik zu hohem Beschäftigung Stand, stetiges und angemessenes Wachstum. Stabilem Preisniveau und außenwirtschaftlichem Gleichgewicht. Allerdings sind Ziele untereinander nicht kompatibel, sprich sie können nicht gleichzeitig erreicht werden. Das magische Vieleck: Erweitert das Viereck um die Faktoren Schutz der Ressourcen, ausgeglichener Staatshaushalt Magisches Viereck und magisches Vieleck Wirtschaftswachstum Verteilungs- gerechtigkeit Vollbeschäftigung Haushaltsdisziplin ● Preisstabilität ● Restriktive und Expansive Geldpolitik: Restriktive Geldpolitik Ziel: Inflationsbekämpfung EZB: Erhöhung der Zinsen, Reduktion der Geldmenge Geschäftsbanken: Erhöhung der Kredite und Sparzinsen Nachfrage: Kreditnachfrage sinkt, Sparanreiz steigt Pro Expansive Geldpolitik: Nach- haltigkeit Außenwirtschaftliches. Gleichgewicht Konjunktur: Gesamtwirtschaftliche Nachfrage sinkt, Angebot > Nachfrage Preise: geringe Preiserhöhungsspielräume Rezession und Arbeitslosigkeit ● Ⓒmks Expansive Geldpolitik Ziel: Deflationsbekämpfung EZB: Senkung der Zinsen, Erhöhung der Geldmenge Geschäftsbanken: Senkung der Kredit- und Sparzinsen Nachfrage: Kreditnachfrage steigt, Sparanreiz sinkt Konjunktur: Gesamtwirtschaftliche Nachfrage steigt, Angebot < Nachfrage Preise: Preiserhöhungsspielräume steigen Inflation Maßgebliche Geldmenge wächst im Euroraum weiterhin schwächer als gewünscht, davon gehen keine Inflationsgefahren aus Der aus der lockeren Geldpolitik resultierende schwache Eurokurs hilft der Exportwirtschaft Viele private Haushalte und der Staat sind noch so hoch verschuldet, dass ein Zinsanstieg eine erneute Schuldenkrise auslösen würde Kontra Expansive Geldpolitik Niedrige Zinsen bestrafen Sparer und machen Altersvorsorge über Kapitalanlagen weniger lohnend ● Kombination aus niedrigen Zinsen und viel freiem Geld, das angelegt werden will, begünstigt die Entstehung der Spekulationsblasen an Immobilien- und Aktienmärkten ● Kreditnehmer profitieren von niedrigen Zinsen, Kreditgeber sind benachteiligt Strukturpolitik Grundsätze und Instrumente: Strukturwandel ist von Unternehmen zu bewältigen, der Staat soll nur den strukturellen Anpassungsprozess erleichtern und unterstützen 1)Steuerung der Regionalstruktur -> Verbesserung der Infrastruktur -> Förderung von Unternehmensgründungen