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angebotsorientierte Wirtschaftspolitik

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 ↳ basiert auf der klassischen Wirtschaftslehre von Adam Smith
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↳ basiert auf der klassischen Wirtschaftslehre von Adam Smith ↳ eine weitere wichtige theoretische Grundlage ist das saysche Theorem: für jedes Angebot auch eine Nachfrage Die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik neoliberaler Ansatz Grundannahmen wichtigste Annahme Stabilitätsthese: Markt ist in sich staloll, findet alleine ins Gleichgewicht → Staat stört die Prozesse •Firmen machen Investitionen und dadurch entstehen neue Arbeitsplätze =>die Wirtschaft wächst günstige Angebotsbedingungen (Rahmenbedinungen) schoffen · zu teure Angebotsbedingungen führen zu Wirtschaftsschwankungen ↳> Kosten für die Unternehmen müssen gesenkt werden Rolle des Staates: •Rückzug aus Wirtschaftsabläufen Öffentliche Unternehmen verkaufen und privatisieren Schulden abbauen Maßnahmen / Instrumente. •Staatliche Deregulierung (Abbau /Vereinfachung von Gesetzen, damit Unternehmer mehr investieren können, z. B. bei Umweltschutzvorschriften) · Steversenkung => mehr Investitionen •Flexibilisierung des Arbeitsmarktes (Arbeitnehmerrecht wird entfernt" für die Unternehmer) Preisniveaustabilität (Verhindern von Inflation & Deflation) · Lohnsteigerung sollen sich an der Produktivitätsentwicklung orientieren und auch nach unten flexibel sein Privatisierung öffentlicher Unternehmen Verringerung der Lohnnebenkosten Kritik: Vernachlässigung der Nachfrageeffekte •Investition fähigkeit Investitionsbereitschaft ·Keine Arbeitnehmerfreundlichkeit; Grundlagen des Sozialstaates gefährdet # La Markose Minderung der öffentlichen Staatsausgaben: Die Staats- ausgaben (z. B. die Personalausgaben oder Transferzah- lungen) sollen gesenkt werden, um so die Kreditaufnahme des Staates und damit die Zinsen zu senken. In der Folge würden die Investitionen steigen. Senkung der Personalkosten: Die Senkung der Personal- kosten (Löhne und SV-Beiträge) soll die Nachfrage der Unter- nehmen nach Arbeitnehmern erhöhen und die Wettbe- werbsfähigkeit der Unternehmen im Ausland verbessern. Steuersenkungen/Einführung eines leistungssteigernden Steuersystems: Steuersenkungen und ein neues leistungs- steigerndes Steuersystem (z. B. Senkung der...

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Höchststeuer- sätze sowie der Einkommens-, Erbschafts- und Kapitalsteu- ern) sollen den Leistungswillen bei den Leistungsfähigen (Unternehmer und Arbeitnehmer) erhöhen und so Wachs- tumsimpulse erzeugen. Rückführung der Sozialtransfers und der öffentlichen Beschäftigung: Eine Rückführung der Transfers und öffent- lichen Beschäftigung sollen den Anreiz für die Arbeitnehmer erhöhen, auch geringer bezahlte und unbeliebte Tätigkeiten auszuüben. Deregulierung: Eine Deregulierung (z. B. die Abschaffung von Umwelt-, Arbeits- und Kündigungsvorschriften) soll die Kosten senken und Planungsprozesse beschleunigen. In der Folge könnten Unternehmen flexibler reagieren und Investitionen schneller durchführen. - Minderung der Staatsausgaben kann zu einer abwärts- gerichteten Spirale (Depression) führen. - Notwendige Umstrukturierung der Staatsausgaben (zugunsten Bildung, Forschung, ökologischer Moderni- sierung) ist gefährdet. Sinkende nationale Zinsen begünstigen nicht zwangsläufig Investitionen. Senkung der Löhne kann zu einer sinkenden gesamtwirt- schaftlichen Nachfrage führen. Senkung der Sozialversicherungsbeiträge kann zu einem höheren öffentlichen Defizit führen. - Gefahr internationaler Lohnsenkungswettläufe Sinkende Steuern führen nicht zwangsläufig zu steigenden unternehmerischen Investitionen. Sinkende Staatseinnahmen bedingen einen Rückgang öf- fentlicher Investitionen bzw. können die Staats- verschuldung fördern. - Gefahr internationaler Steuersenkungswettläufe. Risiko einer Verarmung weiter Bevölkerungskreise statt Vollbeschäftigung. - Gefahr eines entsprechenden Nachfragerückgangs. Risiko einer umfassenden Senkung sozialer und umweltrelevanter Standards. Einschränkung von Lebensqualität und Rechtssicherheit. Risiko einer Verschärfung von Machtasymmetrien ins besondere zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Noch: Holger Rogall Volkswirtschaftslehre für Sozialwissenschaftler Eine Einführung VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006 5 393-396 30.09.21

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R

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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