Beleuchtungszonen und Jahreszeiten
Die Erde ist in fünf Beleuchtungszonen unterteilt, die sich durch unterschiedliche Sonneneinstrahlung auszeichnen. Von Nord nach Süd sind das: nördliche Polarzone, nördliche Mittelbreiten, Tropenzone, südliche Mittelbreiten und südliche Polarzone.
In den Polarzonen (nördlich und südlich von 66,5° Breite) erlebst du extreme Lichtbedingungen: ein halbes Jahr Polartag mit niedrigem Sonnenstand und ein halbes Jahr Polarnacht. Die Mittelbreiten (zwischen 23,5° und 66,5° Breite), wo auch Deutschland liegt, haben im Sommer lange Tage (17h) mit hohem Sonnenstand und im Winter kurze Tage (7h) mit niedrigem Sonnenstand. In der Tropenzone (zwischen 23,5° nördlicher und südlicher Breite) herrschen ganzjährig etwa 12 Stunden Tag und Nacht mit durchgehend hohem Sonnenstand.
Die Jahreszeiten entstehen durch die Neigung der Erdachse. Am 21. März beginnt der Frühling, am 21. Juni der Sommer, am 23. September der Herbst und am 21. Dezember der Winter. Der Zenitstand (senkrechter Sonnenstand) verschiebt sich im Jahresverlauf und tritt am Äquator zweimal, an den Wendekreisen einmal jährlich auf.
💡 Trotz gleicher geografischer Breite können Orte unterschiedliche Sonneneinstrahlung erfahren – durch Land-Meer-Verteilung, Meeresströmungen, Höhenlage, Bewölkung und Relief!