Räumliche Differenzierungen des Klimas
Dieses Kapitel befasst sich mit verschiedenen Arten der räumlichen Differenzierung des Klimas. Es werden die hypsometrische, zonale, West-Ost und Zentrum-Peripherie Differenzierung erläutert und mit Beispielen veranschaulicht.
Die hypsometrische Differenzierung spiegelt die Veränderungen wider, die mit zunehmender Höhe auftreten. Dies wird am Beispiel der Anden verdeutlicht, wo sich die Vegetation und Landwirtschaft mit der Höhe deutlich verändern.
Example: In den Anden findet man von 0-1000m tropischen Regenwald, von 1000-2000m tropischen Bergwald, von 2000-3300m Nebelwald, von 3300-4600m Paramo-Polsterpflanzen und ab 4600m Schnee, Eis und Felsschutt.
Die zonale Differenzierung basiert auf dem unterschiedlichen Strahlungshaushalt je nach Breitenlage und der daraus resultierenden Niederschlagsverteilung. Die Verteilung von Land und Meer sowie die Anordnung großer Gebirge führen zu weiteren Differenzierungen.
Vocabulary: Die hypsometrische Kurve stellt die Höhenverteilung der Erdoberfläche dar und ist ein wichtiges Instrument zur Analyse der vertikalen Klimazonierung.
Die West-Ost Differenzierung wird am Beispiel der Unterschiede zwischen Borkum und Zeitz erläutert. Während Borkum durch relativ kühle Sommer, milde Winter und hohe Niederschläge gekennzeichnet ist, weist Zeitz heiße Sommer, kalte Winter und geringere Niederschläge auf.
Highlight: Die Zentrum-Peripherie Differenzierung zeigt, dass sich trotz gleicher Breitenlage die Randbereiche großer Kontinente in Bezug auf Niederschlag und Temperatur erheblich von den Zentralbereichen unterscheiden können.




