Schicht- und Schildvulkane
Schildvulkane sind effusive Vulkane mit dünnflüssiger, heißer Lava (etwa 1100°C), die mit bis zu 50 km/h fließen kann. Die Lava tritt ruhig aus und kann große Entfernungen zurücklegen, bevor sie erstarrt. Dies führt zu einer sehr flachen, aber ausgedehnten Form – daher der Name "Schild".
Schichtvulkane dagegen sind explosiv. Ihr Magma ist gasreicher und erzeugt vor dem Ausbruch hohen Druck im Vulkanschlot. Dieser entlädt sich durch Herausschleudern von Asche und Gesteinsbrocken. Durch wechselnde Ausbrüche von Asche und zähflüssiger Lava entstehen verschiedene Schichten.
💡 Obwohl Schichtvulkane spektakulärere Ausbrüche haben, gelten Schildvulkane oft als gefährlicher, da ihre weitreichenden Lavaströme schwerer vorherzusagen sind. Ein bekanntes Beispiel für einen Schildvulkan ist der Mauna Loa auf Hawaii.
Der Aufbau eines Schildvulkans ist gekennzeichnet durch flache Hänge aus übereinander gelagerten Lavaschichten, die sich vom Hauptkrater ausbreiten. Im Gegensatz dazu hat ein Schichtvulkan steilere Flanken aus abwechselnden Asche- und Lavaschichten.











