Folgen der Desertifikation für China
Die Folgen der Desertifikation für Menschen und Umwelt in China sind gravierend. Besonders auffällig sind die regelmäßigen Sandstürme, die als "Gelber Drache" bekannt sind. Diese treten vor allem im Frühjahr auf und betreffen den Norden und Nordwesten des Landes.
Bei diesen Stürmen werden enorme Mengen Sand und Staub - bis zu 2 Millionen Tonnen - in die Luft gewirbelt. Die Auswirkungen sind in Städten wie Peking, aber auch in den Provinzen Xinjiang, Innere Mongolei, Shanxi und Hebei zu spüren. Der Himmel färbt sich dabei rötlich-gelb, und die Menschen können nur mit bedeckter Nase und Mund nach draußen gehen.
Example: Am 15.03.2021 ereignete sich der schwerste Sandsturm seit 10 Jahren in China und der Mongolei, der 6 Todesopfer forderte und zu gefährlichen Smog-Werten in Peking führte.
Highlight: Etwa ein Drittel des "Reichs der Mitte" ist inzwischen von der sich ausbreitenden Wüste bedeckt. In den letzten 50 Jahren hat sich die Zahl der Stürme versechsfacht.
Quote: Umweltaktivisten sprechen angesichts dieser Entwicklung von einer "ökologischen Krise".




































