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Entstrukturierung der Gesellschaft

Entstrukturierung der Gesellschaft

 Entstrukturierung der Gesellschaft – Auflösung von Schichten?
-
Argumente für die Auflösungshypothese
Keine Konflikte zwischen den Schichte

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Entstrukturierung der Gesellschaft

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Niklas

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11/12/13

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Argumente für und gegen die Auflösungshypothese zur Entstrukturierung der gesellschaftlichen Schichten und eine Stellungnahme

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Entstrukturierung der Gesellschaft – Auflösung von Schichten? - Argumente für die Auflösungshypothese Keine Konflikte zwischen den Schichten, eher zwischen Frauen und Männern oder den Altersgruppen Es kommt also zur einer Verschiebeung der Konflikte von vertikal auf hotizontal ● Unterschiede sind zu erkennen, diese sind jedoch horizontal und nicht vertikal aufzufinden. Das Auftreten der "neuen" Indikatoren ist nur deshalb neu, da sie an Beduetung gewinnen und nicht weil sie neu definiert wurden oder nun zum erstmal Mal auftreten. Verschiebung der Indikatoren von sozialer Ungleichheit. Nicht mehr vertikal, sondern horizontal. Frühere Symbole des Wohlstands sind nun (fast) allen zugänglich. Zudem haben die Risiken der hochtechnisierten Welt kein Verständnis für Schichten, sondern treffen alle. Die subkulturellen Milleus sind nicht auf die Schichten zurückzuführen. Die Auflösung des "Schichtensystems" hat zu heutigen Vielfalt an Lebenstilen geführt Klassen und Schichten sind im Alltag und in den Sozialbeziehungen nicht mehr aufzufinden Klassen und Schichten lösen sich immer weiter auf. Ursachen: 1. Tendenzen zur Homogenisierung und Diversifizierung der Lebensverhältnisse 2. Sozioökonomischer Wandel sorgt für "Individualisierungsprozesse" Argumente gegen die Auflösungshypothese Es sind Unterschiede im alltäglichen Leben zu sehen (Erziehungsziele, Lebensstile (wohnen)). Es wird eher in der selben sozialen Schicht geheiratet. 1,5 % der Frauen haben einen Akademiker als Mann. Jeder 300. Mann hat eine Akademikerin als Frau Individualisierungsprozesse eher in oberen/akademischen Schichten, da diese durch den höheren Wohlstand keine Materiellen Nöte haben und durch die bessere Bildung mehr Selbstreflexion durchführen können Vertikale Konflikte stehen über horizontalen Koflikten, wie "Generationengerechtigkeit" oder "Geschlechterkampf" Lebenschancen und Risiken sind nach Lebenschancen verteilt ● Bildung Arm/reich Krankheit Kriminalität -> Bei Befragung von Studierenden,...

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Arbeitern und Angestellten konnte eine generelle Einteilung der Gesellschaft in Oben-Mitte- Unten festgestellt werden. Die Auflösungsthese sein ein "akademisches" Konstrukt, welches von der alltäglichen Wahrnehmung weit entfernt ist. Stellungnahme: Entstrukturierung der Gesellschaft? In vielen Modellen wird die Gesellschaft in verschiedene Schichten eingeteilt, um so verschiedene Handlungsweisen oder soziale Beziehungen mehrerer Personen allgemein darzustellen. Sollte unsere Gesellschaft weiterhin in Schichten eingeteilt sein oder ist eine Entstrukturierung der Gesellschaft und eine Auflösung der Schichten längst überflüssig? Einerseits herrschen immer häufiger Konflikte zwischen dem Geschlecht oder der Altersgruppe, weniger zwischen den einzelnen Schichten. Außerdem sind Symbole des Wohlstands heutzutage nicht mehr an Schichten gebunden, sondern für fast alle Menschen zugänglich, auch für Personen, die in Modellen der Unterschicht zugeordnet werden. Ferner betreffen die Risiken der hochtenisierten Welt, wie Massenarbeitslosigkeit oder Umweltgefährdunge, die ganze Gesellschaft, nicht nur eine spezielle Schicht. Des Weiteren werden traditionelle Schichten bereits aufgrund der Homogenisierung der Lebensverhältnisse allmählich aufgelöst. Andererseits ist die Gesellschaft nicht nur auf dem Papier immer noch in bestimmte Schichten aufgeteilt, sondern auch in der Realität. Zum einen variiert der Erziehungsstil in den einzelnen Schichten gegenwärtig stärker als in den 1950er Jahren, zum anderen ist die Einteilung der Gesellschaft in Schichten in der Eheschließung erkennbar. Es wird eher in der selben Schicht geheiratet als schichtübergreifend. Nur 1,5% der Frauen mit Hauptschulabschluss haben einen Akademiker als Mann, von den Männern mit Hauptschulabschluss hat lediglich jeder 300. eine Frau mit Universitätsabschluss als Ehefrau. Außerdem wurde bei einer Befragung von Studierenden, Arbeitern und Angestellten deutlich, dass eine Einteilung der Gesellschaft, meist in Oben-Mitte- Unten, immer noch vorhanden ist. Zuletzt ist die Chance auf gute Bildung oder das Risiko krank, arm oder kriminell zu werden, schichttypisch verteilt. Meiner Meinung nach sollte unsere Gesellschaft entstrukturiert werden. Die bloße Schichteinteilung auf Basis weniger Indikatoren berücksichtigt nicht alle Faktoren, die ausschlaggebend für berfulichen Erfolg, Gesundheit oder finanzielle Möglichkeit sind. Es müssten unter anderem Aspekte wie Herkunft, familiäre Vorfahren, Geschlecht oder Alter berücksichtigt werden, was kompakt in einem Modell nur schwer möglich ist.

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Argumente für die Auflösungshypothese
Keine Konflikte zwischen den Schichte

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D

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

Argumente für und gegen die Auflösungshypothese zur Entstrukturierung der gesellschaftlichen Schichten und eine Stellungnahme

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