Sozialer Wandel und seine Aspekte

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Sozialer Wandel und seine Aspekte

 Sozialer Wandel
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Aspekte des Sozialen Wandels:
Demographischer Wandel
Wandel der Familienformen
• Wandel des Geschlechterverhältnisse
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- Demografischer Wandel - Wertewandel - Wandel der Geschlechterverhältnisse - Wandel der Familienformen - Wirtschaftlicher Strukturwandel

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Sozialer Wandel - Aspekte des Sozialen Wandels: Demographischer Wandel Wandel der Familienformen • Wandel des Geschlechterverhältnisse ● ● Wertewandel Wirtschaftlicher Strukturwandel Sozialer Wandel: Unvorhersehbare Veränderungen in einer Gesellschaft, welche sich auf soziale und kulturelle Strukturen über einen längeren Zeitraum auswirken. Demographischer Wandel: Der Demographische Wandel beschreibt die Entwicklung der Bevölkerungsstruktur, welche durch die Altersstruktur und die Geburten-/Sterberate beeinflusst wird. ● In Deutschland vor allem durch geringe Geburtenrate und hohes Sterbealter Ursachen für geringe Geburtenrate: Verhütungsmittel, Kinder nicht als Altersvorsoge, Zu wenige Betreuungsplätze, Gesellschaftsveränderung Ursachen für längere Lebensdauer: Bessere Hygiene, Medizinische Verbesserung, Altenversorgung, Versicherungen (z.B Kranken und Renten) - Immigration&Emigration - Auswirkungen des Demographischen Wandels in EU: Sozialversicherung Mehr Rentenbezieher Personalmangel bei Pflege -> Steigende Kosten in Pflege (Renten, Kranken, Pflege) Wirtschaft Mehr Lohnnebenkosten für Arbeitgeber (-> Weniger Stellen) Weniger Nettolohn für Arbeitnehmer (-> Weniger Lohn=Weniger Konsum) Zu wenig qualifizierte Arbeitnehmer -> Hohes Rentenalter, fehlende Innovation Politik Gerontokratie (Herrschaft der Alten) ->Mehr alte als junge Wähler Langfristige Zukunftsinteressen werden vernachlässigt Maßnahmen: Erhöhung der Geburtenrate - Mehr Betreuung (=Mehr Kinder) Mutter- und Kindschutz Elterngeld und Elternzeit Betreuungsgeld Finanzielle Entlastung bei Betreuung Kindergeld Steuerliche Erleichterungen Gerontokratie Ältere Generation aufklären (aktuelle Themen) Lohnerhöhung in Altenpflege (=Genug Pflegekräfte) Emigration ausgleichen (Einwanderung fördern) Gastarbeiter - Attraktivere Gestaltung der Städte Grundformen des Altersaufbaus Pyramidenform Wachsende Geburten pro Jahrgang Säuglings- & Kindersterberate hoch Geringe Lebenserwartung Bevölkerungszahl wächst ØAlter jung Glockenform Absolute Zahl der Geburten bleibt gleich Säuglings- & Kindersterberate gering Steigende Lebenserwartung Bevölkerungszahl stabil Zahl Geburten-Zahl Sterbefälle Urnenform Laufend verringernde Geburtenzahl Säuglings- & Kindersterberate sehr niedrig Hohe Lebenserwartung Bevölkerungszahl nimmt ab Medienarten hoch Wertewandel: Wertewandeltheorie (Roland Inglehart) - Werten sind vom Wohlstand in dem man aufgewachsen ist abhängig (z. B materielle Werteinstellungen, Selbstverwirklichung/persönliche Entfaltung/ Kommunikation) Wertewandel: Weg von materiellen Werten hin zu postmateriellen Werten Beruf, Lebensform und Lebensstil...

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von Werten abhängig ● - 1. Mangelhypotese Menschen schätzen das am höchsten, was am wenigsten vorhanden ist Wenig materielle Werte Menschen wollen Lebensbedingungen verbessern (Wohnbedingungen, Arbeitsplatz, Einkommen), dann soziale/psychische Werte Maslows Bedürfnispyramide: 1. Physiologische Bedürfnisse, 2. Sicherheitsbedürfnisse, 3. Soziale Bedürfnisse, 4. Individualbedürfnisse, 5.Selbstverwirklichung 2. Sozialisationshypothese Persönliche Werte in Jugendzeit geprägt Postmaterialisten nehmen zu (Wohlstandssteigerung, Modernisierung) Andere Meinungen • Wertewandel unterschiedlich schnell (Materialismus&Postmaterialismus können ähnlichen Stellenwert haben) • Persönliche Werte können sich noch stark verändern Wertvorstellungen reagieren auf Zeitgeist Wandel der Geschlechterverhältnisse: Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern Lohn der Frauen (2006) 23% niedriger als bei Männern (Lohngefälle) Lohngefälle: Unterschiedliche Tätigkeiten, Frauen unterbrechen häufiger Erwerbstätigkeit (z.B wegen Schwangerschaft) --> Geringere Erfahrung und Qualifikation ● ● - ,,Gläserne Decke" Karriere von Frauen endet wenn Qualifizierung höher ist (Potenzial zu Führungsposition), Männer mit gleicher Qualifizierung haben mehr Chancen Männer bevorzugt bei höheren Positionen (Argument: Frauen haben Verpflichtungen die Engagement und Produktivität einschränkt) 30% Frauenquote für Aufsichtsräte In Politischen Positionen In Unternehmen (Bei Unterschreitung Sanktionen) Hindernisse für Frauen in Fach- und Führungspositionen Beruf und Familie nicht vereinbar - JEDOCH, besteht Lohngefälle auch bei genau gleichen Voraussetzungen und Leistungen (- —> Diskriminierung, Unterschätzung der Frauen ihres Marktwerts) - Klassische Rollenbilder Fehlende Kinderbetreuung Fehlende Unterstützung im Unternehmen Geringe Akzeptanz durch Vorgesetzte/Kollegen Wandel der Familienform: Funktionen von Familien: Emotionales Bedürfnisse - Biologische Reproduktion - Sozialisation (Ki er in Gesellschaft) Soziale Platzierung Pluralisierung von Familienformen Regenbogenfamilie Patchwork Familie Alleinerziehend Ohne Kind Ursachen der Pluralisierung: Resultat gesellschaftlicher Veränderungsprozessen Säkularisierung: Leitbilder Monogamie, Lebenslange Ehe, Sexualität Wohlstandsentwicklung Wertewandel Bildungsexpansion Verlängerte Lebensphase der Jugend Gestiegene Lebenserfahrung • Unkonventionelle Lebensformen durch Arbeits- und Ausbildungswelt -> Heirat und Familiengründung verschiebt sich nach hinten Individualisierungsestheorie: Ausgangspunkt: Gesellschaftliche Modernisierungsschübe Mehr Wohlstand, Sozialstaatlichkeit, Geld, Bildung, Freizeit, Mobilität, Konsum für alle Sozialschichten -> Mehr Optionen - Größerer Entscheidungsspielraum, denn neue Lebensformen attraktiver und wählbarer (Durch mehr Ressourcen, dem Streben nach Selbstverwirklichung, traditionelle Kontrollinstanz verliert an Verbindlichkeit) Anforderung des Arbeitsmarktes über Privatsphäre Zwar mehr Freiheit aber damit verbunden mehr Zwänge = Zahlreiche private Lebensformen - Monopolverlust der Familie (wird als normale Modernität gesehen) Familien- und Kindzentrierte Familien - Partnerschaftszentrierte Familien Individualistischer Privatheitstypus ->Diese Familienformen funktionieren mit den Anforderung des Arbeitsmarktes einfacher als die traditionelle Familienform, Anpassung an Gesellschaft

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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