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Viola

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Entwicklungstheorie Theorie zur Erklärung von Unterentwicklung, Dependz theorie Theorie, die die Unterentwicklung im Wesentlichem auf außere Faktoren zurückführt, z.B. durch Ausbeutung während des Kolonialismus oder infolge der von den Industrielandern beherrschten und zu ihren Gunsten wirkenden Struktur der Weltwirtschaft Hodernisierungstheorie Theorie, die die Unterentwicklung eines Landes in endogenen Ursachen (z. B. traditionsverhafteten Gesellschaftsstrukturen) sucht und Entwicklung als Hodernisierung im Sinne eines Nachahmens der Industrie länder sieht Angepasste Entwicklung Entwicklungsstrategie, die sich an den jeweils vor Ort vorliegenden Gegebenheiten und Möglichkeiten orientiert Substainable Development Entwicklungsstrategie, mit der die Lebenschancen der heutigen Generation verbessert werden sollen, chne die Chancen künftiger Generationen einzuschranken, z. B. durch einen schonenden und umweltverträglichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen Grundbedi fisstrategie Entwicklungsstrategie, die insbesondere auf die Befriedigung elementarer Grundbedürfnisse abzielt Importsubstitution Entwicklungsstrategie, die den Import verarbeiteter Erzeugnisse durch heimische Produkte ersetzen will Rentenkapitalismus Wirtschaftssystem, das besonders im Orient verbreitet ist; die Eigentümer der Produktionsmittel, meist Großgrundbesitzer, die aber in Städten leben, schöpfen die Ertragsanteile (Renten) aus der Landwirtschaft ab, ohne die Gewinne zur Erhöhung oder Erhaltung der Produktion zu investieren Empowerment Unterentwicklung Zustand relativer wirtschaftlicher und sozialer Benachteiligung, in dem sich Entwicklungsländer befinden und der es ihnen nicht gestattet, die Grundbedürfnisse breiter Bevölkerungsschichten zu befriedigen, d.h. ihnen in ausreichendem Umfang Arbeit, Ernährung, Gesundheit, Wohnraum und soziale Gerechtigkeit zu bieten Autozentrierte Entwicklung Entwicklungsstrategie, die eine Integration in den Weltmarkt möglichst vermeiden will und stattdessen auf die Nutzung der Ressourcen und eigenen Potenziale setzt Nachholende Entwicklung Entwicklungsstrategie besonders der 1950er-und 1960er Jahre, die darauf abzielt, durch Industrialisierung und Hodernisierung der Wirtschaft die Entwicklungslander möglichst schnell an den Entwicklungsstand d. Industrielander heranzuführen Strategien der Entwicklungspolitik die vor allem benachteiligten Gruppen (Arme, Frauen, Kinder, Behinderte) fördern, um ihnen mehr Teilnahme am...

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Entwicklungsprozess und ein selbstbestimmtes Handeln zu ermöglichen Trickle-Down-Effekt Dritte Welt સ Ursprünglich die Gruppe der „blockfreien Staaten" - in Unterscheidung zur Ersten Welt", d.h. den westlichen Industrieländern mit Marktwirtschaft und cleri zweiten Welt", dh. den ehemals sozialistischen Ländern mit zentralgelenkter Planwirtschaft: heute wird der Begriff Dritte Welt" vielfach als für synonym Entwicklungsländer" genutzt Abkoppelung (Dissoziation) Entwicklungstheoretisches Hodell, das eine Herauslosung der Entwicklungsländer aus dem Wellmarkt fordert, Ziel d. Abkoppelung ist es, eine eigenständige Wirtschaft und Gesellschaft aufzubauen, gestützt auf das eigene Potenzial und ausgerichtet auf die eigenen Bedürfnisse. Die in d. Entwicklungspoletik erhoffte Wirkung, dass einmal vorgenommene Investitionen sich auf andere Zweige auswirken und schließlich auch den schwächeren Bevölkerungsgruppen zugute kommen Heavily Indebted Poor Countries (HIPC) Hoch verschuldete Entwicklungsländer, die einen Schuldstand von mehr als 150%. der Exporterlose oder mehr als 250% der Staatseinnahmen aufweisen, ihnen soll aufgrund der 1999 auf dem Kölner Gipfel von den Industrielandern verabschiedeten Last Development Countries (LDC) Von den UNO geführte Liste der Gruppe der am wenigsten entwickelten Länder"," die besondere Konditionen, z. B. bei der Vergabe von Hilfsleistungen, erhalten Entschuldungsinitiative alle Schulden über den genannten Grenzen erlassen werden Schwellenländer Fortgeschrittene Entwicklungsländer mit höherem Industrieanteil am BIP und geringerer Agrarquote; die soziale Entwicklung kann z.T. mit der ökonomischen nicht mithalten AKP-Staaten Entwicklungsländer aus dem afrikanischen, karibischen und pazifischen Raum, die mit der EU durch das Lomé-Abkommen verbunden sind; sie erhalten einen Präferenzzugang zum EU-Markt sowie technische und finanzielle Hilfe ENTWICKLUNGSLÄNDER Endogene Verursachung Verursachung von innen heraus, d.h. die Entwicklungsrückstände d. Entwicklungsländer werden von ihnen selbst verschuldet Exogene Verursachung Verursachung von außen, d. h. die Entwicklungsrückstände d. Entwicklungsländer sind von den Industrieländern verschuldet Newly Industrial Countries (NIC) Staaten, die durch eine dynamische Wirtschaftsentwicklung Anschluss an die Industriestaaten gefunden haben und heute auf vielen Feldern mit diesen kooperieren, aber auch konkumieren können Human Development Index (HDI) Seit 1990 von den Vereinten Nationen benutzter Index zur Angabe des Entwicklungsstandes eines Landes nach wirtschaftlichen und sozialen Kriterien; der HDI setzt sich zusammen aus der Lebenserwartung, dem Alphabetisierungsgrad und der realen Kaufkraft Person pro Entwicklungszusammenarbeit Im amtlichen Sprachgebrauch verwendeter Begriff für Entwicklungshilfe" Entwicklungspolitik Alle Maßnahmen, die darauf abzielen, den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt der Entwicklungsländer zu fördern; Träger der Entwicklungspolitik sind entweder die Entwicklungsländer selbst oder ausländische Regierungen und Organisationen FAO (Food and Agriculture Organization of the UN Sonderorganisation der UNO, die sich vorallem um die Verbesserung der land-, forst und fischereiwirtschaftlichen Situationen in den Entwicklungsländern bemüht Wellbank 1944 gegründete Sonderorganisation der UNO; Hauptaufgabenfeld: Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung der Mitgliedsländer, Finanzierung von Projekten in Entwicklungsländern

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Entwicklungstheorie Theorie zur Erklärung von Unterentwicklung, Dependz theorie Theorie, die die Unterentwicklung im Wesentlichem auf außere Faktoren zurückführt, z.B. durch Ausbeutung während des Kolonialismus oder infolge der von den Industrielandern beherrschten und zu ihren Gunsten wirkenden Struktur der Weltwirtschaft Hodernisierungstheorie Theorie, die die Unterentwicklung eines Landes in endogenen Ursachen (z. B. traditionsverhafteten Gesellschaftsstrukturen) sucht und Entwicklung als Hodernisierung im Sinne eines Nachahmens der Industrie länder sieht Angepasste Entwicklung Entwicklungsstrategie, die sich an den jeweils vor Ort vorliegenden Gegebenheiten und Möglichkeiten orientiert Substainable Development Entwicklungsstrategie, mit der die Lebenschancen der heutigen Generation verbessert werden sollen, chne die Chancen künftiger Generationen einzuschranken, z. B. durch einen schonenden und umweltverträglichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen Grundbedi fisstrategie Entwicklungsstrategie, die insbesondere auf die Befriedigung elementarer Grundbedürfnisse abzielt Importsubstitution Entwicklungsstrategie, die den Import verarbeiteter Erzeugnisse durch heimische Produkte ersetzen will Rentenkapitalismus Wirtschaftssystem, das besonders im Orient verbreitet ist; die Eigentümer der Produktionsmittel, meist Großgrundbesitzer, die aber in Städten leben, schöpfen die Ertragsanteile (Renten) aus der Landwirtschaft ab, ohne die Gewinne zur Erhöhung oder Erhaltung der Produktion zu investieren Empowerment Unterentwicklung Zustand relativer wirtschaftlicher und sozialer Benachteiligung, in dem sich Entwicklungsländer befinden und der es ihnen nicht gestattet, die Grundbedürfnisse breiter Bevölkerungsschichten zu befriedigen, d.h. ihnen in ausreichendem Umfang Arbeit, Ernährung, Gesundheit, Wohnraum und soziale Gerechtigkeit zu bieten Autozentrierte Entwicklung Entwicklungsstrategie, die eine Integration in den Weltmarkt möglichst vermeiden will und stattdessen auf die Nutzung der Ressourcen und eigenen Potenziale setzt Nachholende Entwicklung Entwicklungsstrategie besonders der 1950er-und 1960er Jahre, die darauf abzielt, durch Industrialisierung und Hodernisierung der Wirtschaft die Entwicklungslander möglichst schnell an den Entwicklungsstand d. Industrielander heranzuführen Strategien der Entwicklungspolitik die vor allem benachteiligten Gruppen (Arme, Frauen, Kinder, Behinderte) fördern, um ihnen mehr Teilnahme am...

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