Globale Fragmentierung nach Scholz
Das Modell der globalen Fragmentierung nach Scholz erklärt das räumliche und zeitliche Nebeneinander von Entwicklungsunterschieden als Konsequenz der Globalisierung.
Scholz unterscheidet drei räumliche Fragmente:
- Acting Global City (Globale Orte)
- Affected Global City (Globalisierte Orte)
- Neue Peripherie
Definition: Globale Orte sind Schaltzentralen ökonomischer Entscheidungen und Standorte transnationaler Konzerne.
Beispiel: Luxuriöse Hochhäuser und Hotels in Finanzzentren wie Frankfurt oder New York sind typische Merkmale globaler Orte.
Die neue Peripherie umfasst Gebiete, die vom Wohlstand der globalisierten Welt abgekoppelt sind und weder als Produktions- noch als Konsumort eine globale Rolle spielen.
Zur Messung von "Entwicklung" werden verschiedene Indikatoren herangezogen:
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Wirtschaftliche Indikatoren:
- Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf
- Anteil der Wirtschaftssektoren
- Handelsbilanz
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Soziale Indikatoren:
- Gesundheitswesen (z.B. Lebenserwartung)
- Bildung
- Ernährung
Kritik: Rein ökonomische Indikatoren wie das BNE berücksichtigen keine sozialen und regionalen Unterschiede sowie immaterielle Werte.






























