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Erdkunde/Geographie Abitur-Lernzettel 2022

Erdkunde/Geographie Abitur-Lernzettel 2022

 ABI - Wiederholung Erdkunde
Klimaklassifikation & Vegetationszonen:
o Polare Zone
o Tundra (subpolare Klimazone)
o Boreale (nördliche) Nade

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Louis Aleweiler

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ABI - Wiederholung Erdkunde Klimaklassifikation & Vegetationszonen: o Polare Zone o Tundra (subpolare Klimazone) o Boreale (nördliche) Nadelwaldzone (in Sibirien Taiga) o Sommergrünen Laub- und Mischwaldzone (gemäßigte Zone) o Hartlaubgewächs (Subtropen) o Steppenzone (gemäßigte bis winterkalte Klimazone) o Wüstenzone (winterkalt/ tropische Halbwüsten/ Wüstenklima) o Savannenzone (tropisches Wechselklima) o Tropischer Regenwald (immerfeuchtes Regenwaldklima) Klimazonen: o Polare Klimazone: polare Niederschlagsmassen, niederschlagsarm, Dauerfrost o Subpolare Klimazone: trockene Winter, geringer Sommerniederschlag, kein deutlicher Jahreszeitenwechsel o Gemäßigte Klimazone: Westwindgürtel, wechselhaft mit hohen Niederschlägen, z.T. kühle Sommer o Subtropische Klimazone: Einfluss der Westwindzone, Sommer trocken-warm, Winter feucht-kühl o Passatklimazone: geringe Niederschläge, Zone der Rossbreiten, von Passatwinden überweht o Tropisches Wechselklima: regelmäßiger Wechsel von Regen- und Trockenzeit, Zenitalregen o Äquatoriale Klimazone: ganzjähriger Einfluss der ITC, Zenitalregen, ganzjährig sehr warm und feucht Luftdruck und Winde: o Gebiete mit unterschiedlichen Druckverhältnissen (Hoch- bzw. Tiefdruck) besteht die Tendenz zum Druckausgleich. D.h. Luftteilchen aus dem Gebiet mit einem hohen Luftdruck strömen zum Gebiet mit einem tiefen Druck. o Vertikale Zirkulation: warme Luft dehnt sich nach oben aus und kühlt ab. Die Luft sinkt daraufhin ab. (Bsp. Innertropische Konvergenzzone [ITC]) o Atmosphärische Zirkulation: Erddrehung, Unterschiede in der globalen Strahlungsbilanz und Klima verursachen großräumige Luftströmungen am Erdboden und in der Höhe (Zone zwischen den Wendegebieten hat aufgrund des ganzjährig steilen Einfalls nkel der Sonne einen Strahlungsüberschuss, was wichtig für die Passatbildung ist). Dieser hohe Strahlungsüberschuss führt in den Tropen zu einer hohen Verdunstung und zum...

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Aufsteigen von feuchtwarmen Luftmassen. Aufgrund des Defizits am Boden entsteht die äquatoriale Tiefdruckrinne. Das globale Austauschsystem (kalte Polarluft strömt an den Böden äquatorwärts und warme Tropenluft in der Höhe polwärts) findet in dieser Idealform nicht statt. Der Grund ist Corioliskraft, die als ablenkende Kraft der Erdrotation auf alle Massenbewegungen Einfluss nimmt. o Entstehung von Hoch- und Tiefdruck: Ursache: durch die unterschiedliche Sonneneinstrahlung und das unterschiedliche thermische Verhalten von Wasser und Land. Die Luft über der dem Land erwärmt sich schneller und stärker als über Wasser. . o Land-See-Wind: entsteht ebenfalls aufgrund thermischer Unterschiede. Tagsüber weht einen ins Land gerichteten Wind (auflandiger), in der Nacht ein ablandiger. o Föhn: Ein trockener und warmer Fallwind, der beim überqueren eines Gebirges entsteht Es erfolgt im Luv ( o die der Windrichtung zugewandte Seite) eine Abkühlung der Luftmassen bis zum Kondensationsniveau . · Aufstieg ist mit einem Steigungsregen (Niederschlag auf der Luv-Seite) verbunden Nach dem Überqueren des Gebirges sinkt die Luftmasse ab und erwärmt sich. Die relative Luftfeuchte geht stark zurück und die Wolken lösen sich auf. Die nun erwärmte und trockene Luftmasse wird als "Föhn" bezeichnet. o Passatzirkulation: Die Passatzirkulation ist auch als "Hadley-Zirkulation" bekannt dort treffen Nordostpassate und Südostpassate aufeinander und bilden innertropische Konvergenzzone [ITC]). Im Bereich der äquatorialen Tiefdruckrinne kommt es zu einer starken Erwärmung der Erdoberfläche durch den Zenitalstandes der Sonne (Passatzirkulation wandert im Nordsommer Richtung Norden und im Nordwinter Richtung Süden). Die darüber liegende Luft wird angehoben und es entsteht ein thermisches Tief. Die aufsteigende Luft kondensiert schließlich auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit und führt zu heftigen Niederschlägen. In der Höhe hingegen bildet sich ein Hoch und aus diesem Höhenhoch strömt die Luft polarwärts. Im Bereich der Wendekreise sinken die Luftmassen ab, erwärmen sich und führt zu einem Hochdruck am Boden. Diesen Bereich nennt man auch die Rossbreiten. Von dort aus strömt die Luft, durch die Corioliskraft abgelenkt, wieder zum Bodentief (äquatoriale Tiefdruckrinne) als Passatwind. o Monsun: Ist ein Sonderfall der Passatzirkulation · Ist am indischen Subkontinent am stärksten ausgeprägt Die Ursache liegt in der Verschiebung der ITC . Boden: Man unterscheidet nach Bodenart und Bodentyp: Bodenart: klassifiziert den Boden nach der Korngröße; dabei hat Ton die kleinste Korngröße und Sand (danach kommt Kies, Schotter etc.) mit einer der größten Korngrößen. Je nach Korngrößer gibt es unterschiedliche Vor- und Nachteile: So hat z.B. Sand im Bereich Wasserdurchlässigkeit, Durchwurzelbarkeit, Durchlüftung und Bearbeitbarkeit bessere Eigenschaften als Ton. Im Bereich Porenvolumen, Wassergehalt (und Wasserhaltevermögen), Nährstoffgehalt und Kationenaustauschkapazität sind die Bodeneigenschaften bei Ton wiederum besser. Dies ist unter anderem wichtig für die Bearbeitung für landwirtschaftliche Zwecke und die damit verbundene Ertragssteigerung Bodentyp: beschreibt den Entwicklungsstatus in einer bestimmten Umgebung. Es bilden sich jeweils typische horizontale Schichtungen heraus (Bodenprofil/ Bodenhorizonte). Man unterscheidet grob in: A-Horizont (Oberboden, reich an organischen Substanzen [humos]), B-Horizont (Unterboden, Mineralischer Horizont) und C-Horizont (Untergrund, Ausgangsgestein) Podsol (Bleicherde): Bodentyp des kühlgemäßigten humiden Klimas, insbesondere der Zone der kontinentalen Nadelwälder; Eigenschaften: extrem nährstoffarm, aber guter Lufthaushalt und Wasseraufnahmenfähigkiet; durch Dünnung und durch Tiefpflügung zur Aufbrechung der Ortsteinschichten als mäßig guten Ackerboden zu verwenden Rendzina: Bodentyp der gemäßigten Breiten, der sich auf harten Kalkgestein entwickelt; Eigenschaften: sehr hohe Durchlässigkeit ð trocknen schnell aus, meist nährstoffreich Braunerde: weit verbreitet in den kühl gemäßigten Klimaten West- und Mitteleuropas; Eigenschaften: Humusanreichung und hohe Speicherfähigkeit für Pflanzennährstoffe ð gute Ackerböden Schwarzerde: Bodentyp der winterkalten Steppen in Osteuropa, Asien und Nordamerika; sie sind die fruchtbarsten und stabilsten Böden weltweit; Eigenschaften: hoher Humusanteil, gute Wasserdurchlässigkeit und Durchlüftung, sehr gute Speicherfähigkeit für Pflanzennährstoffe (in Deutschland nur in der Börderzone verbreitet: Magdeburger Börde, Braunschweiger Börde) Bodentypen der Tropen: Ständig hohe Temperaturen und unterschiedliches Wasserangebot (je nach Klimazone) beeinflussen die chemische Verwitterung stark. Je höher die Temperatur und je ausreichender das Bodenwasser ist, desto schneller läuft der Verwitterungsprozess ab. Hinzu kommt, dass es in Regenzeiten zu einer starken Nährstoffauswaschung kommt, während sich in Trockenzeiten der Bodenwasserstrom nach oben bewegt. Folglich sind die Böden der Tropen auf Grund der intensiven Verwitterung in Regenzeiten sehr tiefgründig und meist vollständig verwittert, während sich wegen des fehlenden Wassers in Trockengebieten so genannte Skelettböden bilden. Latosole (ferrallitische Böden, Laterit, tropische Roterden): Die Hälfte des gesamten Regenwaldbestandes befindet sich auf solchen rötlichen Böden. Wie oben erwähnt führen die hohen Temperaturen und die starken Niederschläge zu einer starken chemischen Bodenverwitterung und damit auch zu sehr tiefgründigen Böden (20 - 50 m). Der unverwitterte C- Horizont liegt folglich viel zu tief für die Bäume und ist nicht erreichbar. Nährstoffe kommen somit also nur aus dem flachgründigen Humuskomplex (20 – 40 cm). Dieser flache A-Horizont ist ein Zeichen für den schnellen Abbau organischer Substanzen. Die Böden der Tropen sind also sehr nährstoffarm und können die enorme Biomasse nur wegen de Mykorrhizen (Wurzelpilze) produzieren. Diese nehmen nämlich die anfallenden Nährstoffe auf und geben sie an der Pflanzen weiter, währen die Pflanzen diese mit Kohlenhydrate versorgen. Aufgrund dieser Benachteiligungen ist der Feldbau nach Rodungen in dieser Region sehr schlecht. Denn nach nur wenigen Jahren sinken die Erträge wegen der hohen Auswaschungsverluste und der abnehmenden Düngewirkung der Asche. Allerdings gibt es auch ein paar Gunsträume in den Feuchttropen. Darunter zählen: Die Überschwemmungsgebiete die den Boden den Boden düngen (z.B. Nileffekt); Gebiete mit vulkanischen Böden, die sehr mineralisch sind (z.B. Terrassenbau von Nassreis in Südostasien); Hangregionen mit starker Bodenerosion (paradoxerweise), die es ermöglicht, dass der mineralreiche C-Horizont für die Wurzel wieder erreichbar wird. Bodenverschlechterung: Nennt man auch Bodendegradierung oder Bodendegration. Darunter versteht man die Qualität eines Bodens. Ursachen: Erosion, Versalzung, Verschmutzung mit Giften, Versauerung, Entwässerung, Laterisierung, großflächige Abholzung und ungünstige Formen der Bodenbearbeitung Bodenerosion: durch Abholzung von Wäldern, Überweidung und nicht angepasster Bodenbearbeitung vom Menschen verursacht. Bei fehlen der schützenden Vegetationsdecke ist der Boden den Witterungseinflüssen, speziell dem Niederschlag, schutzlos ausgesetzt. Der fruchtbare A- Horizont wird dadurch zerstört und abtransportiert. Folglich werden gleichzeitig die nochvorhanden Nährstoffe ausgespült. In Trockengebieten hingegen herrscht eher die Winderosion vor. Überweidung und zu hoher Viehbestand und das Abholzen der trockenen Sträucher zur Feuerholzgewinnung sind die Ursache. Bodenversalzung: ist eine Gefahr in Trockengebieten, bei der es zur Anreichung von Salz an der Bodenoberfläche kommt. Dies geschieht meistens durch unsachgemäße Bewässerung. Das Bewässerungswasser steigt durch die hohe Verdunstung im nach oben gerichteten Bodenwasserstrom nach oben. Das Wasser verdunstet an der Oberfläche und bleibt als Salz zurück. Dies zerstört die Pflanzen- und die Bodenstruktur. Durch eine überhöhte Düngung kann es ebenfalls zu einer Bodenversalzung kommen. Entwicklungsländer: Entwicklungsländer und ihre Untergruppen: o Untergliederung durch BSP pro Kopf, HDI (Human Development Index) etc. o Einteilung in 3 Welten (in den 60iger Jahren – politischer Begriff: 1. Welt = westliche Welt, 2. Welt = Ostblock, 3.Welt = restlichen Länder wie Afrika, Asien, etc.) o Auflistung erfolgt durch große internationale Organisationen wie UN, Weltbank und OECD (Organization for Economic Cooperation and Development): LDC-Länder: "Least Developed Countries" - die am wenigsten entwickelten Länder, erhalten Entwicklungshilfe zu besonders günstigen Konditionen. Merkmale: Sehr niedriges Pro-Kopf-Einkommen Hohe Defizite bei der Deckung der Grundbedürfnisse (Ernährung, Erziehung, Gesundheit, Wasser) . Unzureichende Infrastruktur . Überwiegend Produktion für den eigenen Bedarf (Subsistenzwirtschaft) · Sehr niedrige Produktivität der Landwirtschaft • • Äußerst schwache Auslandsverflechtungen AKP-Länder: Länder in Afrika, in der Karibik und im Pazifik – ehemalige Kolonien von EU-Ländern, haben durch das Lomé-Abkommen besondere Konditionen für den Zugang zum Markt der EU OPEC-Länder: Erdöl exportierende Länder LIFDC-Länder: Länder mit niedrigem Einkommen und Nahrungsmitteldefizit – Hilfsmaßnahmen zur Ernährungssituation HIPC-Länder: hoch verschuldete Länder - Hilfe in Form einer Entschuldungsinitiative Schwellenländer: NIC - Newly Industrializing Countries; fortgeschrittene Entwicklungs-länder, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Eigendynamik auf der Schwelle zum Industriestaat stehen. Probleme der Entwicklungsländer und die Lösungsansätze: o Grundlegende Probleme und Indikatoren der Unterentwicklung: Zur Charakterisierung des Entwicklungstandes eines Landes werden Indikatoren aus den Bereichen Bevölkerung, Ernährung, Gesundheitswesen, Bildungswesen, Wirtschaft, Verkehrs- und Kommunikationswesen. Unter den ökonomischen Indikatoren fasst man: geringes BSP/ Kopf, extrem ungleiche Verteilung des BSP, niedrige Spar- und Investitionstätigkeit, hohe Arbeitslosigkeit, große Bedeutung des informellen Sektors, bedeutende Rolle des primären Sektors, defizitärer Außenhandel (unausgeglichener Außenhandel: die Exportstruktur der meisten Entwicklungsländer ist einseitig auf die Märkte der Industrieländer ausgerichtet mit einem hohen Anteil mineralische und agrarischer Rohstoffe; Verschlechterung der Terms of Trade: sind das in gleiche Währungseinheiten ausgedrückte Austauschverhältnis von Exporten und Importen eines Landes. Verschlechterung hat im dem Sinne stattgefunden, dass ein Land für die gleiche Menge eines Importproduktes eine größere Menge eines Exportproduktes verkaufen muss. Die Verschlechterung der Terms of Trade sind weltweit steigende preise für Industrieerzeugnisse als Folge des zunehmenden Wohlstandes in den Industrieländern und eines Überangebots auf dem Weltmarkt; hohe Auslandsverschuldung: wichtigste Ursache waren die Ölpreissteigerungen in den 70er-Jahre, der Preisverfall für viele Rohstoffe und in der Folge sinkende Exporteinnahmen der Entwicklungsländer) Demographische Indikatoren: hohe Bevölkerungswachstum, niedrige Lebenserwartung, rasche Verstädterung, umfangreiche Binnen- und grenzüberschreitende Migration Soziokulturelle Indikatoren: hohe Analphabetenraten, geringe soziale Mobilität (traditionelle Werte wie z.B. Religion), Benachteiligung von Frauen Politischer Problembereich: meist in Ländern mit einem autoritären Regime oder Militärdiktatur. Nachteil der allgegenwärtigen Korruption, die Verletzung von Menschenrechten, gewaltsame Konflikte, die zur Flucht und Vertreibung führen und unangemessene Rüstungsausgaben. Folgen sind unter Anderem die Verstärkung des Teufelskreises der Armut: Tragfähigkeit der Erde: o Gemeint ist die Zahl der Menschen, die mit den Produkten der zur Verfügung stehenden Anbaufläche ernährt werden kann. o Theorie von Thomas R. Malthus: Bevölkerung vermehrt sich exponentiell Produktion von Nahrungsmitteln nimmt nur linear zu → agrare Tragfähigkeit wird überschritten, was zu einer schlechten Versorgungslage führt, so dass Bevölkerung schließlich wieder auf ein bestimmtes Maß reduziert wird (durch Versorgungskriege, Hunger, etc.) These hat sich wegen technischen Fortschritts nicht bewahrheitet Modell des demographischen Übergangs: Phase 1 (Prätransformative oder Vorbereitungsphase): Bevölkerungsprozess in Agrargesellschaften, hohe Geburten- und Sterberate ergeben geringes Bevölkerungswachstum Phase 2 (Frühtransformative oder Einleitungsphase): Frühindustrieller Bevölkerungsprozess, rasch sinkende Sterberate bei gleich bleibender Geburtenrate führen zu starker Bevölkerungszunahme Phase 3 (Mitteltransformative oder Umschwungphase): Übergangsperiode, Geburtenraten beginnen zu sinken und die Sterberaten nehmen nur noch wenig ab, was zu einer abflachenden Bevölkerungszunahme führt Phase 4 (Spättransformative oder Einlenkungsphase): Bevölkerungsprozess der Industrieländer, niedrige Geburten- und Sterberaten ergeben eine geringe Bevölkerungszunahme Phase 5 (Posttransformative oder Phase des Ausklingens): Postindustrieller Bevölkerungsprozess, Geburtenüberschuss verwandelt sich in ein Defizit, die Bevölkerung schrumpft (gilt für wenige hoch entwickelte Länder wie Deutschland und Japan) Ursachen des Verlaufs:

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D

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Im Bereich der äquatorialen Tiefdruckrinne kommt es zu einer starken Erwärmung der Erdoberfläche durch den Zenitalstandes der Sonne (Passatzirkulation wandert im Nordsommer Richtung Norden und im Nordwinter Richtung Süden). Die darüber liegende Luft wird angehoben und es entsteht ein thermisches Tief. Die aufsteigende Luft kondensiert schließlich auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit und führt zu heftigen Niederschlägen. In der Höhe hingegen bildet sich ein Hoch und aus diesem Höhenhoch strömt die Luft polarwärts. Im Bereich der Wendekreise sinken die Luftmassen ab, erwärmen sich und führt zu einem Hochdruck am Boden. Diesen Bereich nennt man auch die Rossbreiten. Von dort aus strömt die Luft, durch die Corioliskraft abgelenkt, wieder zum Bodentief (äquatoriale Tiefdruckrinne) als Passatwind. o Monsun: Ist ein Sonderfall der Passatzirkulation · Ist am indischen Subkontinent am stärksten ausgeprägt Die Ursache liegt in der Verschiebung der ITC . Boden: Man unterscheidet nach Bodenart und Bodentyp: Bodenart: klassifiziert den Boden nach der Korngröße; dabei hat Ton die kleinste Korngröße und Sand (danach kommt Kies, Schotter etc.) mit einer der größten Korngrößen. Je nach Korngrößer gibt es unterschiedliche Vor- und Nachteile: So hat z.B. Sand im Bereich Wasserdurchlässigkeit, Durchwurzelbarkeit, Durchlüftung und Bearbeitbarkeit bessere Eigenschaften als Ton. Im Bereich Porenvolumen, Wassergehalt (und Wasserhaltevermögen), Nährstoffgehalt und Kationenaustauschkapazität sind die Bodeneigenschaften bei Ton wiederum besser. Dies ist unter anderem wichtig für die Bearbeitung für landwirtschaftliche Zwecke und die damit verbundene Ertragssteigerung Bodentyp: beschreibt den Entwicklungsstatus in einer bestimmten Umgebung. Es bilden sich jeweils typische horizontale Schichtungen heraus (Bodenprofil/ Bodenhorizonte). Man unterscheidet grob in: A-Horizont (Oberboden, reich an organischen Substanzen [humos]), B-Horizont (Unterboden, Mineralischer Horizont) und C-Horizont (Untergrund, Ausgangsgestein) Podsol (Bleicherde): Bodentyp des kühlgemäßigten humiden Klimas, insbesondere der Zone der kontinentalen Nadelwälder; Eigenschaften: extrem nährstoffarm, aber guter Lufthaushalt und Wasseraufnahmenfähigkiet; durch Dünnung und durch Tiefpflügung zur Aufbrechung der Ortsteinschichten als mäßig guten Ackerboden zu verwenden Rendzina: Bodentyp der gemäßigten Breiten, der sich auf harten Kalkgestein entwickelt; Eigenschaften: sehr hohe Durchlässigkeit ð trocknen schnell aus, meist nährstoffreich Braunerde: weit verbreitet in den kühl gemäßigten Klimaten West- und Mitteleuropas; Eigenschaften: Humusanreichung und hohe Speicherfähigkeit für Pflanzennährstoffe ð gute Ackerböden Schwarzerde: Bodentyp der winterkalten Steppen in Osteuropa, Asien und Nordamerika; sie sind die fruchtbarsten und stabilsten Böden weltweit; Eigenschaften: hoher Humusanteil, gute Wasserdurchlässigkeit und Durchlüftung, sehr gute Speicherfähigkeit für Pflanzennährstoffe (in Deutschland nur in der Börderzone verbreitet: Magdeburger Börde, Braunschweiger Börde) Bodentypen der Tropen: Ständig hohe Temperaturen und unterschiedliches Wasserangebot (je nach Klimazone) beeinflussen die chemische Verwitterung stark. Je höher die Temperatur und je ausreichender das Bodenwasser ist, desto schneller läuft der Verwitterungsprozess ab. Hinzu kommt, dass es in Regenzeiten zu einer starken Nährstoffauswaschung kommt, während sich in Trockenzeiten der Bodenwasserstrom nach oben bewegt. Folglich sind die Böden der Tropen auf Grund der intensiven Verwitterung in Regenzeiten sehr tiefgründig und meist vollständig verwittert, während sich wegen des fehlenden Wassers in Trockengebieten so genannte Skelettböden bilden. Latosole (ferrallitische Böden, Laterit, tropische Roterden): Die Hälfte des gesamten Regenwaldbestandes befindet sich auf solchen rötlichen Böden. Wie oben erwähnt führen die hohen Temperaturen und die starken Niederschläge zu einer starken chemischen Bodenverwitterung und damit auch zu sehr tiefgründigen Böden (20 - 50 m). Der unverwitterte C- Horizont liegt folglich viel zu tief für die Bäume und ist nicht erreichbar. Nährstoffe kommen somit also nur aus dem flachgründigen Humuskomplex (20 – 40 cm). Dieser flache A-Horizont ist ein Zeichen für den schnellen Abbau organischer Substanzen. Die Böden der Tropen sind also sehr nährstoffarm und können die enorme Biomasse nur wegen de Mykorrhizen (Wurzelpilze) produzieren. Diese nehmen nämlich die anfallenden Nährstoffe auf und geben sie an der Pflanzen weiter, währen die Pflanzen diese mit Kohlenhydrate versorgen. Aufgrund dieser Benachteiligungen ist der Feldbau nach Rodungen in dieser Region sehr schlecht. Denn nach nur wenigen Jahren sinken die Erträge wegen der hohen Auswaschungsverluste und der abnehmenden Düngewirkung der Asche. Allerdings gibt es auch ein paar Gunsträume in den Feuchttropen. Darunter zählen: Die Überschwemmungsgebiete die den Boden den Boden düngen (z.B. Nileffekt); Gebiete mit vulkanischen Böden, die sehr mineralisch sind (z.B. Terrassenbau von Nassreis in Südostasien); Hangregionen mit starker Bodenerosion (paradoxerweise), die es ermöglicht, dass der mineralreiche C-Horizont für die Wurzel wieder erreichbar wird. Bodenverschlechterung: Nennt man auch Bodendegradierung oder Bodendegration. Darunter versteht man die Qualität eines Bodens. Ursachen: Erosion, Versalzung, Verschmutzung mit Giften, Versauerung, Entwässerung, Laterisierung, großflächige Abholzung und ungünstige Formen der Bodenbearbeitung Bodenerosion: durch Abholzung von Wäldern, Überweidung und nicht angepasster Bodenbearbeitung vom Menschen verursacht. Bei fehlen der schützenden Vegetationsdecke ist der Boden den Witterungseinflüssen, speziell dem Niederschlag, schutzlos ausgesetzt. Der fruchtbare A- Horizont wird dadurch zerstört und abtransportiert. Folglich werden gleichzeitig die nochvorhanden Nährstoffe ausgespült. In Trockengebieten hingegen herrscht eher die Winderosion vor. 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Welt = Ostblock, 3.Welt = restlichen Länder wie Afrika, Asien, etc.) o Auflistung erfolgt durch große internationale Organisationen wie UN, Weltbank und OECD (Organization for Economic Cooperation and Development): LDC-Länder: "Least Developed Countries" - die am wenigsten entwickelten Länder, erhalten Entwicklungshilfe zu besonders günstigen Konditionen. Merkmale: Sehr niedriges Pro-Kopf-Einkommen Hohe Defizite bei der Deckung der Grundbedürfnisse (Ernährung, Erziehung, Gesundheit, Wasser) . Unzureichende Infrastruktur . Überwiegend Produktion für den eigenen Bedarf (Subsistenzwirtschaft) · Sehr niedrige Produktivität der Landwirtschaft • • Äußerst schwache Auslandsverflechtungen AKP-Länder: Länder in Afrika, in der Karibik und im Pazifik – ehemalige Kolonien von EU-Ländern, haben durch das Lomé-Abkommen besondere Konditionen für den Zugang zum Markt der EU OPEC-Länder: Erdöl exportierende Länder LIFDC-Länder: Länder mit niedrigem Einkommen und Nahrungsmitteldefizit – Hilfsmaßnahmen zur Ernährungssituation HIPC-Länder: hoch verschuldete Länder - Hilfe in Form einer Entschuldungsinitiative Schwellenländer: NIC - Newly Industrializing Countries; fortgeschrittene Entwicklungs-länder, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Eigendynamik auf der Schwelle zum Industriestaat stehen. Probleme der Entwicklungsländer und die Lösungsansätze: o Grundlegende Probleme und Indikatoren der Unterentwicklung: Zur Charakterisierung des Entwicklungstandes eines Landes werden Indikatoren aus den Bereichen Bevölkerung, Ernährung, Gesundheitswesen, Bildungswesen, Wirtschaft, Verkehrs- und Kommunikationswesen. Unter den ökonomischen Indikatoren fasst man: geringes BSP/ Kopf, extrem ungleiche Verteilung des BSP, niedrige Spar- und Investitionstätigkeit, hohe Arbeitslosigkeit, große Bedeutung des informellen Sektors, bedeutende Rolle des primären Sektors, defizitärer Außenhandel (unausgeglichener Außenhandel: die Exportstruktur der meisten Entwicklungsländer ist einseitig auf die Märkte der Industrieländer ausgerichtet mit einem hohen Anteil mineralische und agrarischer Rohstoffe; Verschlechterung der Terms of Trade: sind das in gleiche Währungseinheiten ausgedrückte Austauschverhältnis von Exporten und Importen eines Landes. Verschlechterung hat im dem Sinne stattgefunden, dass ein Land für die gleiche Menge eines Importproduktes eine größere Menge eines Exportproduktes verkaufen muss. Die Verschlechterung der Terms of Trade sind weltweit steigende preise für Industrieerzeugnisse als Folge des zunehmenden Wohlstandes in den Industrieländern und eines Überangebots auf dem Weltmarkt; hohe Auslandsverschuldung: wichtigste Ursache waren die Ölpreissteigerungen in den 70er-Jahre, der Preisverfall für viele Rohstoffe und in der Folge sinkende Exporteinnahmen der Entwicklungsländer) Demographische Indikatoren: hohe Bevölkerungswachstum, niedrige Lebenserwartung, rasche Verstädterung, umfangreiche Binnen- und grenzüberschreitende Migration Soziokulturelle Indikatoren: hohe Analphabetenraten, geringe soziale Mobilität (traditionelle Werte wie z.B. Religion), Benachteiligung von Frauen Politischer Problembereich: meist in Ländern mit einem autoritären Regime oder Militärdiktatur. Nachteil der allgegenwärtigen Korruption, die Verletzung von Menschenrechten, gewaltsame Konflikte, die zur Flucht und Vertreibung führen und unangemessene Rüstungsausgaben. Folgen sind unter Anderem die Verstärkung des Teufelskreises der Armut: Tragfähigkeit der Erde: o Gemeint ist die Zahl der Menschen, die mit den Produkten der zur Verfügung stehenden Anbaufläche ernährt werden kann. o Theorie von Thomas R. Malthus: Bevölkerung vermehrt sich exponentiell Produktion von Nahrungsmitteln nimmt nur linear zu → agrare Tragfähigkeit wird überschritten, was zu einer schlechten Versorgungslage führt, so dass Bevölkerung schließlich wieder auf ein bestimmtes Maß reduziert wird (durch Versorgungskriege, Hunger, etc.) These hat sich wegen technischen Fortschritts nicht bewahrheitet Modell des demographischen Übergangs: Phase 1 (Prätransformative oder Vorbereitungsphase): Bevölkerungsprozess in Agrargesellschaften, hohe Geburten- und Sterberate ergeben geringes Bevölkerungswachstum Phase 2 (Frühtransformative oder Einleitungsphase): Frühindustrieller Bevölkerungsprozess, rasch sinkende Sterberate bei gleich bleibender Geburtenrate führen zu starker Bevölkerungszunahme Phase 3 (Mitteltransformative oder Umschwungphase): Übergangsperiode, Geburtenraten beginnen zu sinken und die Sterberaten nehmen nur noch wenig ab, was zu einer abflachenden Bevölkerungszunahme führt Phase 4 (Spättransformative oder Einlenkungsphase): Bevölkerungsprozess der Industrieländer, niedrige Geburten- und Sterberaten ergeben eine geringe Bevölkerungszunahme Phase 5 (Posttransformative oder Phase des Ausklingens): Postindustrieller Bevölkerungsprozess, Geburtenüberschuss verwandelt sich in ein Defizit, die Bevölkerung schrumpft (gilt für wenige hoch entwickelte Länder wie Deutschland und Japan) Ursachen des Verlaufs: