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Geografie Klausur City

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Geografie Klausur City

 Leistungskurs Geografie Q1 Klausur II
Geografie Klausur „City"
1.Stadtmodelle:
Ringmodell - Burgess (1925/1929)
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Chicago
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- Stadtmodelle - Merkmale einer City - Segregation - Gentrifizierung - Gentrifizierungsprozess

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Leistungskurs Geografie Q1 Klausur II Geografie Klausur „City" 1.Stadtmodelle: Ringmodell - Burgess (1925/1929) ● ● ● ● Chicago Basishypothesen: 1. Ausdehnung Stadt immer von innen nach außen ● ● Darum Zonen sinkende Intensität Nutzung ➜ Niedriger Bodenpreis Gefolgt von Übergangszone: Industrie, Gewerbe, billige Wohnungen, ... Ghettos/Slums ● ● 2. Ausdehnung erfolgt tendenziell in alle Richtungen gleichmäßig 3. Bei Ausdehnung dringen Nutzung und Bevölkerungsgruppen einer Zone, in die nächstangrenzende äußere Zone ein Nutzung aus City dehnen sich am stärksten aus Nutzungen und Bevölkerungsgruppen nicht gleichmäßig in Stadt verteilt In jeder Zone dominieren bestimmte Nutzungsgruppen Stadtentwicklung angetriebene Expansion (tertiär) von innen nach außen Zentrum = ● Danach Wohngebiete Arbeiter ● Darauf Mittelstand CBD (Verkehrsnutzung, höchster Bodenpreis, ...) Sektorenmodell - Hoyt (1939) Empirisch - an 30 Städten belegt (mit Zahlen belegt) Mietpreisstruktur 1900-1936 und Lage von Wohngebiete Mittel- und Oberschicht An Stadtrand Pendlerzone: aufgelockerte Bauweise, Einfamilienhäuser, Pendlerverkehr, ... Prozessmodell: städtisches Wachstum durch wirtschaftliche Expansion des stärksten Sektors ● Wohngebiete hoher Miete dehnen: Theorie/These: Entwicklung von Wohngebieten unterschiedlicher Miethöhe folgt einem sektoralen Muster von Stadtmitte zu Peripherie Residential Hotels Single Family Dwellings Bright Light Area Second Immigrant Settlement Little Sicily Deutsch- land Ghetto China- Town Apartment-Houses Two Flat Area Vice Black Belt Residential Hotels Bright Light Area || Restricted Residential District Bungalow Section ||| = https://www.spektrum.de/lexika/images/geogr/kon_ring_w.jpg https://geohilfe.de/wp- IV Loop II Zone in Transition sich aus oder entlang bestehender Transportwegen auf freies, höher gelegenes Land in Richtung Statushöchsten III Zone of Working Men's Homes IV Residential Zone V Commuters Zone Sektorenmodell Hoyt, 1939 Central Business District Industrie Wohngebiete der Unterschicht Schwerindustrie, Industrie-Vororte Wohngebiete von Mittel und Ober- schicht, Subzentren, Wohn-Vororte content/uploads/2018/01/Sektorenmodell-Hoyt- Städte gliedern sich in homogene Sektoren; vor allem Industriegebiete und angeschlossene Arbeitergebiete Wohlhabende meiden Sektoren -> Tendenz Peripherie, freie Gebiete dazwischen Stadtentwicklung wird getrieben durch umziehen Statushöheren...

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-> Filtereffekt -> Sektoren Leistungskurs Geografie Q1 Klausur II Mehrkernemodell - Harris & Ullmau (1945) ● ● Prozessmodell ● Zentralörtlich Mit Größe Stadt wächst Größe und Nutzung Kerne Schwäche: Kern (Begriff) nicht eindeutig geklärt Modell Stadtstruktur Jüngste Modell (von den drei) ● 2. Merkmale einer City ● Kern wird von Nutzung geprägt ● Ursachen: 1. bestimmte Aktivität benötigen bestimmte Standorte 2. Attraktivität Standorte 3. Abstoßung Aktivitäten Pendlerverkehr Extreme Verkehrs- und Umweltbelastung Kaum Individualität ● Cityintigrierte Malls I Mehrkernemodell Harris & Ullman, 1945 Erholung 3.Segregation ● Centa District Industie Hauptgeschäftszentrum/CBD (und Sitz Verwaltung) -> zentralster Ort Guter öffentlicher Nahverkehr Überörtliche Versorgungsfunktion (Kosten-Nutzen-Relation) -> Stadt und Umland Banken, Einzelhandel, Dienstleistungen, Versicherungen, (Fach-)Ärzte, Anwälte, öffentliche und private Verwaltung, kulturelle Einrichtung Wohnbevölkerung abnehmend (Verdrängungsprozess/Spitzenmieten) Funktionenentmischung Geringes Flächenangebot -> hohe Bebauungsdichte und große Bebauungshöhe Hohe Arbeitsplatzdichte Wohngebiete der Unterschicht Schwerindustrie, Industrie-Vorore Wohngebiele von Mittel und Ober schicht, Subzentren, Wohn-Voror te Soziale Segregation/Armutssegregation https://geohilfe.de/wp- content/uploads/2018/01/Mehr-Kerne-Modell- Daseinsgrundfunktionen: Wohnen; Arbeiten; Versorgen; Bildung; Verkehr/Gemeinschaft; Harris-Ullmann.png Segregation Allgemein Prozess der Trennung und Abgrenzung von sozialen Gruppen gegeneinander innerhalb einer Siedlungseinheit, sowie der dadurch hervorgerufene Zustand Kann der betroffenen gruppe aufgezwungen (durch Diskriminierung, Abdrängung in ein Ghetto, ...) oder gewünscht sein (Abkapselung ethnischer Minderheiten, ,,Gated Communities“, ...) Segregation nach Familieneinkommen ● Vor allem einkommensschwache Bevölkerungsschichten, Sozialhilfeempfänger und Arbeitslose ● Hoher Anteil in älteren Arbeitsvierteln und Wohngebiete mit hohem Sozialwohnungs- und Ausländeranteil → Ergibt sich oft aus Verbindung demographischer und ethnischer Segregation Leistungskurs Geografie Q1 Klausur II Demographische Segregation Entmischung nach Altersklassen und Haushaltstypen z.B. junge Familien mit Kindern häufig suburbaner Raum ● Ethnische Segregation 4.Gentrifizierung Partielle Aufwertung innenstadtnaher Wohngebiete durch Zuzug wohlhabender Bevölkerungsschichten bei gleichzeitiger Verdrängung unterer Einkommensschichten ● Betroffene Gebiete in Deutschland: citynahe Altbauquatiere aus der Gründerzeit Voraussetzungen: ● Architektur wird von zunehmender Anzahl von Lebensstilgruppen als attraktiv angesehen Schlechter Zustand der Gebäude -> niedriges Boden-Mietpreisniveau -> v.a. statusniedere Bevölkerungsgruppen ansässig Bildung Viertel nach Nationalität und ethnischer Zugehörigkeit Häufig niedrigpreisige Stadtviertel Ethnische Communities ● Stadtbauförderungsgesetzgebung mit dem Ziel, die Menschen wieder in die Zentren zu holen (verbesserte Abschreibungs- und Förderungmöglichkeiten für Altbaumodernisierung) ● Mit Teritärisierung der Wirtschaft steigende Nachfrage nach innenstadtnahen Büroflächen und arbeitsplatznahen Wohnflächen Bedeutung: ● Gentrifier bestimmten Trends neuer Wohn-, Kultur- und Konsumptionstile Gentrifier verändern durch ihre Ansprüche die Ausstattung des Stadtraumes Gentrification verstärkt sozialräumliche Polarisierung von Großstädten 5.Gentrifizierungsprozess Experimentierphase: ● Geringer Boden- und Mietpreis Zuzug junger, meist hochgebildeten Personen aus alternativen Milieus (Studierende, Künstler, ...) ● Nur geringes Einkommen ● Ziehen in leeren und heruntergekommene Gebäude → Ergreifen in Eigeninitiative Maßnahmen Instandhaltung ● ● ,,Pioniere" Vorarbeit Zuzug weiterer Gruppen Expansionsphase I: ● Veränderung Wohnumfeld durch Zuzug Versorgungseinrichtungen passen Angebot an ● Konflikt mit alten Bewohnern ● Bildung ,,Szene" -> Aufenthalts und auch Wohnort wird dadurch interessant Expansionsphase II: Äußeres Erscheinungsbild lockt ,,Pioniere" und erste Haushalt (überdurchschnittliches Einkommen) an ,,Gentrifier" älter, keine Kinder, suchen Flair Großstädten Leistungskurs Geografie Q1 Klausur II ● ● Durch gestiegene Attraktivität Wohnungen umfangreiche Modernisierung Später weitere „Gentrifier“ risikoscheuer, erwarten höheren Wohnkomfort ➜ Nehmen auch hohe Mietpreise im Kauf Es kommt zur Verdrängung Stagnationsphase: ● Einsetzen Verdrängungsprozess Alteingesessene Bewohner und ,,Pioniere" Miete zu hoch ➜ Verlassen Viertel ● Nur noch wenige Altbewohner Zuzug für sanierte Gebäude lässt nach

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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