Geographie/Erdkunde /

GFS Wirtschaftsregion Stuttgart

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GFS in Erdkunde mit 14 Punkten. Ausarbeitung + Präsentation über die Wirtschaftsregion Stuttgart, die Entstehung und Beispiele.

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und stärksten Wirtschaftsregionen Europas, ist das Exportzentrum Nummer 1 in Europa. Zukunftsprognosen bescheinigen der Region beste Aussichten und auch in Branchen wie der IT zählt die Region weltweit zu den erfolgreichsten. Bekannt ist die Region aber vor allem für die großen Autohersteller und die gesamte Mobilitätsbranche sowie die schwäbische Ingenieurskunst. So ist die Region Stuttgart das bedeutenste Kompetenzzentrum rund um das Automobil auf der ganzen Welt. In der Region, die geografisch zwischen Waiblingen und Böblingen, sowie zwischen Ludwigsburg und Esslingen liegt, sind über 140.000 Unternehmen ansässig. Ein verhältnismäßig geringes geografisches Gebiet verglichen mit den mehr als 30% des baden-württembergischen BIPs die die Region jährlich verantwortet. Die Arbeitslosenquote im Jahr 2018 lag bei ca. 3.3%, was ebenso ein top Wert in Deutschland ist und unter der durchschnittlichen Arbeitslosenquote in Deutschland liegt. Anbei die aktuellen Arbeitslosenquoten der verschiedenen Kreise der Region. 2,8% Ludwigsburg 4,2% Stuttgart Böblingen 2,7% 3,2% 3,2% Waiblingen Esslingen Nürtingen Arbeitslosen- quoten Göppingen 3,5% https://www.stuttgart.ihk24.de/standort-region-stuttgart/arbeitsmarkt/arbeitmarkt-aktuell-3176120 Ebenso gut ist die durchschnittliche Kaufkraft im Jahr 2018 die bei 25.500€ hinter München und Frankfurt auf Platz 3 in Deutschland liegt, dieser Wohlstand spiegelt sich auch in den hohen Mietpreisen und den generell sehr hohen Lebenshaltungskosten wieder. Die Region gilt als sehr lebenswert und genießt eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten und kulturellen Angeboten die teileiwese auch stark 2 von den Städten gefördert werden, ein aktuelles Beispiel dafür ist der Umbau der Oper für ca. 500 Mio €, ebenso ein Vorteil für den Gewinn neuer qualifizierter Die Region besitzt keine nennenswerten Rohstoffaufkommen oder Bodenschätze, hier sind lediglich die Mineralquellen zu erwähnen, welche aber durch die Stadtbäder eher zum Wohlfühlfaktor als zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen. Die Wirtschaftsregion ist sehr dicht besiedelt, weißt aber trotzdem viele Grünflächen auf die vor allem außerhalb der Stuttgarter Innenstadt zu finden sind. Außerdem bietet das Klima in Stuttgart wie insgesamt in Deutschland keine guten Möglichkeiten zum Anbau von vielen Nährstoffen, außer einigen speziellen Nährstoffen. Infrastrukturell ist die Region einer der Knotenpunkte Deutschlands, so liegen viele wichtige Autobahnen in der Region, der Bahnhof ist einer der größten des Landes und soll durch S21 trotz großem Gegenwind weiter ausgebaut werden. Außerdem darf der Flughafen als wichtiger Knotenpunkt nicht vergessen werden. Politisch wird die Stadt Stuttgart vom Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Die Grünen) geführt, wodurch die Dieselfahrverbote in der Stuttgarter Innenstadt beschlossen wurden. Doch woran liegt der wirtschaftliche Erfolg der Wirtschaftsregion Stuttgart nun wirklich und wie kann die Region in der Zukunft dastehen? 2. Erfolgsfaktoren Der Erfolg der Region hängt sicherlich eng mit dem rasanten Aufstieg der Automobilbranche und damit vor allem mit Daimler und Porsche zusammen. Durch die Gründung der Daimler Motoren Gesellschaft in Stuttgart im Jahre 1890 durch Gottlieb Daimler, sowie die Erfindung des Automobils durch Carl Benz im Jahre 1886 prägte das Unternehmen nach der Fusion die Geschichte der Region. Benz und Daimler sind nur zwei der Paradebeispiele des schwäbischen Erfindergeists der auch Firmen wie Bosch zu großem Erfolg geführt hat. Bosch wurde im Jahre 1886 ebenfalls in Stuttgart gegründet und ist seitdem zu einem weltweiten Konzern und Weltmarktführer unterschiedlichen Branchen gewachsen. Diese beiden Unternehmen haben auch heute noch Ihre Hauptsitze in Stuttgart/ Sindelfingen und der Umgebung, wodurch sich über die Jahre viele Zulieferer und Dienstleister in der Region stationiert haben. Um die Vormachtstellung und den guten Ruf des schwäbischen Erfindergeists auch in Zukunft zu sichern haben sich in der Region viele Forschungs-und Entwicklungszentren angesiedelt, die entweder direkt von den Unternehmen aufgebaut und geführt oder vom Staat initiiert werden. Der Gewerbesteuerhebesatz liegt bei 420, was den niedrigsten Wert unter den Top 10 Städten Deutschlands bedeutet und somit weiter zur Attraktivität beiträgt. Nicht zu vergessen ist auch das 3. Großunternehmen in Stuttgart, Porsche mit Sitz in Zuffenhausen, welches im Jahr 1926 ebenfalls in Stuttgart gegründet wurde. Alleine das Mobility Cluster, welches vor allem um Daimler und Porsche herum entstand, zählt über 110.000 Mitarbeiter in der Region, woran Daimler als größter Arbeitgeber einen beträchtlichen Anteil hat. 3 Stuttgart gilt als größtes Exportzentrum Deutschlands und exportiert vor allem in die USA, viele Exportgüter sind Spezialfertigungen oder Zubehör für den Maschinenbau. Anbei die Exporte Baden-Württembergs, jedoch unterscheiden sich die expliziten Zahlen der Region Stuttgart nicht groß. Exporte Baden-Württembergs von Januar bis Juni 2012 und 2013 nach wichtigsten Ländern, in Milliarden Euro USA Frankreich StZ-Grafik: nur Schweiz Niederlande China Vereinigtes Königreich Österreich Italien Belgien Russland ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ 2,5 3. Historie 2,5 2,6 3,3 3,9 4,4 4,3 5,0 4,9 4,8 6,1 6,2 7,2 brechen-ein.60f982af-583e-408e-b2e3-f7147a60460b.html 6,8 7,2 7,6 7,9 2013 2012 9,0 8,8 Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.konjunktur-in-baden-wuerttemberg-exporte-im-suedwesten- Die Geschichte von Daimler begann bereits vor 1890 durch Gottlieb Daimler und Carl Benz die ihre jeweiligen Unternehmen zu international führenden Automobilherstellern in Konkurrenz aufbauen, im Jahr 1926 schließen sich die beiden Unternehmen dann zusammen, wodurch die Marke Mercedes-Benz entsteht. Während dem Krieg produziert Daimler vor allem LKWs, Rüstungsfahrzeuge und Motoren, um die hohen Produktionsanforderungen stemmen zu können, werden Gastarbeiter aus Osteuropa unter menschenunwürdigen Verhältnissen als Zwangsarbeiter beschäftigt. Insgesamt wird der Wirtschaftsstandort durch den Krieg stark getroffen, da aufgrund der starken Industrie viele Angriffe auf Stuttgart und die Umgebung ausgeführt werden, die viele Fabriken zerstören. In den Jahren nach dem Krieg wird Daimler einer der treibenden Kräfte des Wirtschaftswunders, so werden vor allem viele Nutzfahrzeuge produziert, die den Wiederaufbau ermöglichen und dabei helfen die zerstörten Gebäude und Fabriken wieder aufzubauen. Daimler beginnt dann auch wieder normale Straßenfahrzeuge zu produzieren und steigt in der Folge zu einem der größten Autobauer und zu der wahrscheinlich angesehensten Automobilmarke der Welt auf. Aktuell hat Daimler aber wie alle Autobauer mit den Folgen des Dieselskandals zu kämpfen, durch welchen sogar in Stuttgart Dieselfahrzeuge verboten sind, was bei den Autoherstellern natürlich auf großen Gegenwind stößt. Auch Porsche kämpft aktuell mit dem Dieselskandal und der ungewissen Zukunft durch E-Autos. Durch den Aufstieg der Autohersteller vor allem in den Jahren 1960- 1980 mussten die Unternehmen viele neue Arbeiter einstellen, die sie vor allem im Ausland fanden, wodurch eine große Anzahl an Gastarbeitern in die Region kam, anfangs vor allem aus Italien, später aus östlicheren Ländern und der Türkei. Durch diese Einwanderer siedelten sich in der Region viele Familien an, die bis heute hier leben und selber eigene Geschäfte aufgebaut haben. 4. Die wichtigsten Branchen Durch Daimler und Porsche baute sich in der Region eine große Bandbreite an Zulieferern und Dienstleistern auf, hier profitieren die Firmen vor allem von der regionalen Nähe zu Ihren Kunden und der schwäbischen Handwerkskunst die heutzutage immer noch ein hohes Ansehen genießt. Durch diese Möglichkeiten sind vor allem viele Familienunternehmen in der Region entstanden, wie beispielsweise der Zulieferer Mahle, diese Familienunternehmen, häufig in der Industrie oder Technik aktiv sind eine treibende Kraft der Wirtschaft in der Region. Sogenannte Hidden Champions gibt es in der Region aber nicht nur im direkten Umfeld der Automobilbranche, so sind auch viele andere Unternehmen in vielen unterschiedlichen Branchen in Stuttgart entstanden, die heutzutage in Ihren Branchen auf der ganzen Welt bekannt sind, wie beispielsweise der Hersteller von Reinigunsgeräten Kärcher. Diese Unternehmen wurden meist bereits in Stuttgart als kleine, bodenständige Betriebe und wuchsen durch Ihre meist starke Ingenieursleistung und den soliden wirtschaftlichen Aufbau. Viele Unternehmen profitierten dabei vom gesamten wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Krieg. Nicht umsonst werden in der Region immer noch die meisten Patente in Deutschland angemeldet. Diesen Erfindergeist zeigt auch die starke IT-Branche in Stuttgart, so ist ein breites IT Cluster in der Region entstanden. Das Entstehen der Branche lässt sich vor allem auf die veränderten Anforderungen der Industrie zurückführen, da hier durch die Digitalisierung Software und die Beratung eine immer wichtigere Rolle eingenommen hat. Durch diese Anforderungen haben sich in der Region viele IT Unternehmen gebildet, die vor allem im B2B Bereich tätig sind, sie stellen also Software für andere Unternehmen, häufig aus der Industrie her und betreuen diese. Im Bereich von Unternehmenssoftware ist die Region Stuttgart der 2. Größte Standort der Welt, hinter dem berühmten Silicon Valley. Begünstigt haben diesen Aufstieg sicherlich auch wieder die schwäbische Genauigkeit und die vielen Entwicklungszentren, sowie die ansässigen Universitäten und Hochschulen. Ein aktuell bekanntes Beispiel aus dieser Szene ist der Softwarehersteller Teamviewer aus Göppingen der eine Kommunikationssoftware für Unternehmen entwickelt und inzwischen erfolgreich an die Börse gegangen ist. Einige der erfolgreichen IT-Unternehmen sind auch Ausgründungen der großen Unternehmen, die beispielsweise einen bestimmten Unternehmensbereich als eigenes Unternehmen ausgegründet haben um die entwickelte Lösung auch anderen Kunden 5

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und stärksten Wirtschaftsregionen Europas, ist das Exportzentrum Nummer 1 in Europa. Zukunftsprognosen bescheinigen der Region beste Aussichten und auch in Branchen wie der IT zählt die Region weltweit zu den erfolgreichsten. Bekannt ist die Region aber vor allem für die großen Autohersteller und die gesamte Mobilitätsbranche sowie die schwäbische Ingenieurskunst. So ist die Region Stuttgart das bedeutenste Kompetenzzentrum rund um das Automobil auf der ganzen Welt. In der Region, die geografisch zwischen Waiblingen und Böblingen, sowie zwischen Ludwigsburg und Esslingen liegt, sind über 140.000 Unternehmen ansässig. Ein verhältnismäßig geringes geografisches Gebiet verglichen mit den mehr als 30% des baden-württembergischen BIPs die die Region jährlich verantwortet. Die Arbeitslosenquote im Jahr 2018 lag bei ca. 3.3%, was ebenso ein top Wert in Deutschland ist und unter der durchschnittlichen Arbeitslosenquote in Deutschland liegt. Anbei die aktuellen Arbeitslosenquoten der verschiedenen Kreise der Region. 2,8% Ludwigsburg 4,2% Stuttgart Böblingen 2,7% 3,2% 3,2% Waiblingen Esslingen Nürtingen Arbeitslosen- quoten Göppingen 3,5% https://www.stuttgart.ihk24.de/standort-region-stuttgart/arbeitsmarkt/arbeitmarkt-aktuell-3176120 Ebenso gut ist die durchschnittliche Kaufkraft im Jahr 2018 die bei 25.500€ hinter München und Frankfurt auf Platz 3 in Deutschland liegt, dieser Wohlstand spiegelt sich auch in den hohen Mietpreisen und den generell sehr hohen Lebenshaltungskosten wieder. Die Region gilt als sehr lebenswert und genießt eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten und kulturellen Angeboten die teileiwese auch stark 2 von den Städten gefördert werden, ein aktuelles Beispiel dafür ist der Umbau der Oper für ca. 500 Mio €, ebenso ein Vorteil für den Gewinn neuer qualifizierter Die Region besitzt keine nennenswerten Rohstoffaufkommen oder Bodenschätze, hier sind lediglich die Mineralquellen zu erwähnen, welche aber durch die Stadtbäder eher zum Wohlfühlfaktor als zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen. Die Wirtschaftsregion ist sehr dicht besiedelt, weißt aber trotzdem viele Grünflächen auf die vor allem außerhalb der Stuttgarter Innenstadt zu finden sind. Außerdem bietet das Klima in Stuttgart wie insgesamt in Deutschland keine guten Möglichkeiten zum Anbau von vielen Nährstoffen, außer einigen speziellen Nährstoffen. Infrastrukturell ist die Region einer der Knotenpunkte Deutschlands, so liegen viele wichtige Autobahnen in der Region, der Bahnhof ist einer der größten des Landes und soll durch S21 trotz großem Gegenwind weiter ausgebaut werden. Außerdem darf der Flughafen als wichtiger Knotenpunkt nicht vergessen werden. Politisch wird die Stadt Stuttgart vom Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Die Grünen) geführt, wodurch die Dieselfahrverbote in der Stuttgarter Innenstadt beschlossen wurden. Doch woran liegt der wirtschaftliche Erfolg der Wirtschaftsregion Stuttgart nun wirklich und wie kann die Region in der Zukunft dastehen? 2. Erfolgsfaktoren Der Erfolg der Region hängt sicherlich eng mit dem rasanten Aufstieg der Automobilbranche und damit vor allem mit Daimler und Porsche zusammen. Durch die Gründung der Daimler Motoren Gesellschaft in Stuttgart im Jahre 1890 durch Gottlieb Daimler, sowie die Erfindung des Automobils durch Carl Benz im Jahre 1886 prägte das Unternehmen nach der Fusion die Geschichte der Region. Benz und Daimler sind nur zwei der Paradebeispiele des schwäbischen Erfindergeists der auch Firmen wie Bosch zu großem Erfolg geführt hat. Bosch wurde im Jahre 1886 ebenfalls in Stuttgart gegründet und ist seitdem zu einem weltweiten Konzern und Weltmarktführer unterschiedlichen Branchen gewachsen. Diese beiden Unternehmen haben auch heute noch Ihre Hauptsitze in Stuttgart/ Sindelfingen und der Umgebung, wodurch sich über die Jahre viele Zulieferer und Dienstleister in der Region stationiert haben. Um die Vormachtstellung und den guten Ruf des schwäbischen Erfindergeists auch in Zukunft zu sichern haben sich in der Region viele Forschungs-und Entwicklungszentren angesiedelt, die entweder direkt von den Unternehmen aufgebaut und geführt oder vom Staat initiiert werden. Der Gewerbesteuerhebesatz liegt bei 420, was den niedrigsten Wert unter den Top 10 Städten Deutschlands bedeutet und somit weiter zur Attraktivität beiträgt. Nicht zu vergessen ist auch das 3. Großunternehmen in Stuttgart, Porsche mit Sitz in Zuffenhausen, welches im Jahr 1926 ebenfalls in Stuttgart gegründet wurde. Alleine das Mobility Cluster, welches vor allem um Daimler und Porsche herum entstand, zählt über 110.000 Mitarbeiter in der Region, woran Daimler als größter Arbeitgeber einen beträchtlichen Anteil hat. 3 Stuttgart gilt als größtes Exportzentrum Deutschlands und exportiert vor allem in die USA, viele Exportgüter sind Spezialfertigungen oder Zubehör für den Maschinenbau. Anbei die Exporte Baden-Württembergs, jedoch unterscheiden sich die expliziten Zahlen der Region Stuttgart nicht groß. Exporte Baden-Württembergs von Januar bis Juni 2012 und 2013 nach wichtigsten Ländern, in Milliarden Euro USA Frankreich StZ-Grafik: nur Schweiz Niederlande China Vereinigtes Königreich Österreich Italien Belgien Russland ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ 2,5 3. Historie 2,5 2,6 3,3 3,9 4,4 4,3 5,0 4,9 4,8 6,1 6,2 7,2 brechen-ein.60f982af-583e-408e-b2e3-f7147a60460b.html 6,8 7,2 7,6 7,9 2013 2012 9,0 8,8 Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.konjunktur-in-baden-wuerttemberg-exporte-im-suedwesten- Die Geschichte von Daimler begann bereits vor 1890 durch Gottlieb Daimler und Carl Benz die ihre jeweiligen Unternehmen zu international führenden Automobilherstellern in Konkurrenz aufbauen, im Jahr 1926 schließen sich die beiden Unternehmen dann zusammen, wodurch die Marke Mercedes-Benz entsteht. Während dem Krieg produziert Daimler vor allem LKWs, Rüstungsfahrzeuge und Motoren, um die hohen Produktionsanforderungen stemmen zu können, werden Gastarbeiter aus Osteuropa unter menschenunwürdigen Verhältnissen als Zwangsarbeiter beschäftigt. Insgesamt wird der Wirtschaftsstandort durch den Krieg stark getroffen, da aufgrund der starken Industrie viele Angriffe auf Stuttgart und die Umgebung ausgeführt werden, die viele Fabriken zerstören. In den Jahren nach dem Krieg wird Daimler einer der treibenden Kräfte des Wirtschaftswunders, so werden vor allem viele Nutzfahrzeuge produziert, die den Wiederaufbau ermöglichen und dabei helfen die zerstörten Gebäude und Fabriken wieder aufzubauen. Daimler beginnt dann auch wieder normale Straßenfahrzeuge zu produzieren und steigt in der Folge zu einem der größten Autobauer und zu der wahrscheinlich angesehensten Automobilmarke der Welt auf. Aktuell hat Daimler aber wie alle Autobauer mit den Folgen des Dieselskandals zu kämpfen, durch welchen sogar in Stuttgart Dieselfahrzeuge verboten sind, was bei den Autoherstellern natürlich auf großen Gegenwind stößt. Auch Porsche kämpft aktuell mit dem Dieselskandal und der ungewissen Zukunft durch E-Autos. Durch den Aufstieg der Autohersteller vor allem in den Jahren 1960- 1980 mussten die Unternehmen viele neue Arbeiter einstellen, die sie vor allem im Ausland fanden, wodurch eine große Anzahl an Gastarbeitern in die Region kam, anfangs vor allem aus Italien, später aus östlicheren Ländern und der Türkei. Durch diese Einwanderer siedelten sich in der Region viele Familien an, die bis heute hier leben und selber eigene Geschäfte aufgebaut haben. 4. Die wichtigsten Branchen Durch Daimler und Porsche baute sich in der Region eine große Bandbreite an Zulieferern und Dienstleistern auf, hier profitieren die Firmen vor allem von der regionalen Nähe zu Ihren Kunden und der schwäbischen Handwerkskunst die heutzutage immer noch ein hohes Ansehen genießt. Durch diese Möglichkeiten sind vor allem viele Familienunternehmen in der Region entstanden, wie beispielsweise der Zulieferer Mahle, diese Familienunternehmen, häufig in der Industrie oder Technik aktiv sind eine treibende Kraft der Wirtschaft in der Region. Sogenannte Hidden Champions gibt es in der Region aber nicht nur im direkten Umfeld der Automobilbranche, so sind auch viele andere Unternehmen in vielen unterschiedlichen Branchen in Stuttgart entstanden, die heutzutage in Ihren Branchen auf der ganzen Welt bekannt sind, wie beispielsweise der Hersteller von Reinigunsgeräten Kärcher. 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Größte Standort der Welt, hinter dem berühmten Silicon Valley. Begünstigt haben diesen Aufstieg sicherlich auch wieder die schwäbische Genauigkeit und die vielen Entwicklungszentren, sowie die ansässigen Universitäten und Hochschulen. Ein aktuell bekanntes Beispiel aus dieser Szene ist der Softwarehersteller Teamviewer aus Göppingen der eine Kommunikationssoftware für Unternehmen entwickelt und inzwischen erfolgreich an die Börse gegangen ist. Einige der erfolgreichen IT-Unternehmen sind auch Ausgründungen der großen Unternehmen, die beispielsweise einen bestimmten Unternehmensbereich als eigenes Unternehmen ausgegründet haben um die entwickelte Lösung auch anderen Kunden 5