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Johanna

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 Kalte Zone
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1. Klimazonen, Klimawandel, Böden, Vegetationszonen 2. Landwirtschaft in den Tropen 3. Landwirtschaft in den Subtropen 4. Landwirtschaft in der Gemäßigten Zone

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Kalte Zone Kalte Zone Polarzone (ewiges Eis) Subpolare Zone Gemäßigte Breiten Subtropen Tropen (immerfeuchte, wechselfeuchte, T trockene Tropen) Subtropen Gemäßigte Breiten Subpolare Zone Polarzone Aufbau (H) N (H) Polarhoch schwach ausgeprägte Ostwindzone polare Luftmassengrenze („Polarfront") Westwindzone ausgeprägte H Zone beständiger Hochdruckgebiete („Rossbreiten") ausgeprägte Nordostwindzone Nordostpassat äquatoriale Tiefdruckrinne, Innertropische Konvergenzzone (ITC) ausgeprägte Südostwindzone Südostpassat Zone beständiger Hochdruckgebiete H („Rossbreiten") H ausgeprägte G polare Luftmassengrenze (Polarfront") schwach ausgeprägte Ostwindzone (H) Polarhoch S Klimafaktoren H Westwindzone Verteilung von Land & Meer → Einfluss auf Temperaturamplitude & Niederschlagsmenge Höhenlage → mit der Höhe nimmt die Temperatur stetig ab Luv- oder Lee-Lage → unterschiedlich hohe Niederschlagsmengen Exposition eines Hanges (Nord-/Südausrichtung) → unterschiedliche Sonneneinstrahlung Klimazonen starke Sonneneinstrahlung (Zenitalstand am 21.3 & 23.9) höchsten Jahresdurchschnittstemperaturen & Tageshöchstwerte ganzjährig hohe Verdunstungsrate Tageszeitenklima Zenitalregen (Tiefdruckgebiete am Boden + Passatwinden) Subtropen zwischen den 23. & 40. Breitengrad Trockene Subtropen: ganzjähriges, arides Klima Vegetation: Wüste oder Steppe - Artenvielfalt eher gering Winterfeuchte Subtropen: im Sommer arides Klima, im Winter mild & mit Niederschlägen Tropen Vegetation: immergrüne Eichenarten Immerfeuchte Subtropen: ganzjähriger Niederschlag Regenzeit im Sommer - Pflanzenarten dauerhaft Herausforderungen ausgesetzt immenser Artenreichtum nährstoffarmer Boden hoher Beschäftigungsanteil in der LW selektive Ausbeutung des Ökosystems unkontrollierte Nutzung Shifting Cultivation & Plantagen Nahrungsgüter: Kakao, Bananen, Kaffee, Tee, Hirse, Ananas Gemäßigte Breiten vier Jahreszeiten deutliche Unterscheidung zwischen den kontinentalen & maritimen Klimatypen Durchschnittstemperatur & Jahresnieder- schlagshöhe stark von der Lage abhängig geprägt von den ozeanischen Westwinden weniger stabiles Klima Kalte Zone Arktis: nördl. des 70. nördl. Breitengrades Antarktis: südl. des 60. südl. Breitengrades - Polartag & Polarnacht - ganzjähriges Kältehoch im Sommer nur schwach ausgeprägte polare Ostwinde Klimawandel Grundlegendes immer wieder globale Klimaschwankungen (Warm- & Kaltzeiten) natürlichen Ursprungs die zu beobachtende Erderwärmung auf anthropogene Gründe zurückzuführen: Verstärkung des Treibhauseffektes durch den wirtschaftenden Menschen Prognose: weitere Zunahme der Globaltemperatur um 1,4 - 5,8°C bis zum Jahr 2100 Mögliche Folgen Rückgang...

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von Dauereis mit der Folge weiterer Erwärmung polwertiges Verschieben der Klimazonen Zunahme der Aridität in trockenen & der Niederschläge in humiden Regionen Zunahme von Wetterextremen (Stürme, Überschwemmungen) Abschmelzen von Gebirgsgletschern Anstieg des Meeresspiegels Überflutung flacher Inseln & Küstenräume Böden Boden = oberste Schicht der Erde, ein Umwandlungsprodukt aus mineralischen & organischen Substanzen entsteht durch Verwitterung des Ausgangsgesteins & durch Zersetzung von Pflanzenmaterial - je nach Durchsetzung, bilden sich unterschiedliche Bodentypen heraus Tiefe in cm 0 10 Ap-Horizont p=Pflug (Ackerkrume) sehr humushaltig, leicht steinig, biogen durchmischt 20 30 Bv-Horizont 40 v=verbraunt, verlehmt 50 60 zeitweise Stauwasser, Lösungsrückstand v. Kalk Cv-Horizont v=verwittert, stark steinig, Kalkstein 70 80- 'mi B Mögliche Gegenmaßnahmen Emissionsminderung (Spritverbrauch senken, Wärmedämmung, etc.) stärkere Nutzung erneuerbarer Energien Schutz tropischer Regenwälder, Aufforstungsmaßnahmen - Anpassung von Nutzpflanzen & Bewässerungsmethoden individuelle Energiesparmaßnahmen (z.B. Vermeiden des Standby-Betriebs von Elektrogeräten) Vegetationszonen weisen gleiche oder ähnliche potenzielle natürliche Vegetation auf wesentliche Bestimmungsfaktoren: Temperaturangebot & Wasserverfügbarkeit Wüsten Grasland, Prärie tropische Savanne borealer Nadelwald tropischer Regenwald sommergrüne Laub- wälder arktische und alpine Tundra mediterrane Hartlaub- gewächse Merkmale Methoden Gefahren Chancen Produktionsformen Landwirtschaft in den Tropen Subsistenzwirtschaft Selbstversorgung für Familien geringe Produktivität → Food Crops kleine Flächen im überwiegenden RW wenig Infrastruktur Mischkulturen mit Grundnahrungs- mitteln, Früchten & Gemüse Wanderfeldbau mit Brandrodungen traditionelle, einfache & arbeits- intensive Anbauformen Familienarbeit Zerstörung des geschlossenen Nährstoffkreislaufs gartenbauliche Produktion & fortschreitende Umweltzerstörung bedroht kleine Fläche Primärwald kann regenerieren Ernte nicht gleichzeitig → weniger Reduzierung der Verdunstung; je größer die Reduzierung, desto größer die Veränderung des Mikro-/Makroklimas Erhalt der Artenvielfalt Plantagenwirtschaft Produktion hoch: Export, Cash Crops hoher Input an synthetischen Produktionsmitteln & tech. Geräten ausländische Investoren Dauer-/Monokultur Brandrodungen Anbau mit Pestiziden & Düngemitteln Arbeitskräfte in Lohnarbeit Gesundheitsgefährdung der Arbeiter + Umgebung, z.T. Kinderarbeit durch große Flächen dauerhafte Zerstörung des Primärwaldes schnelles Ausbreiten von Schädlingen & Krankheiten Ertragsminderung Verlust der Bodenfruchtbarkeit Abhängigkeit vom Weltmarkt(-preisen) Blätter nach der Ernte auf dem Boden → Wiederherstellung der organischen Auflage → Nachlieferung von Nährsalzen → Schutz vor Austrocknung & Splash-Erosionen Tropen Merkmale Äquatornähe hohe Niederschläge & Verdunstung Tageszeitenklima kurzgeschlossener Nährstoffkreislauf immerfeuchte Tropen: dünne, nährstoffreiche Humusschichten Shifting Cultivation Wanderfeldbau durch Brandrodung (Boden wird gerodet, wenn er aufgrund von Nährstoffarmut nicht weiter nutzbar ist) dient der Subsistenzwirtschaft mit food crops hoher Flächenverbrauch; Lebens-/Naturraum wird z.T. zerstört extensive LW (geringer Einsatz Düngemittel, Kapital, Arbeitern) angepasst, wenn Brachzeiten zur Regeneration der Böden eingehalten werden & nur wenig Bevölkerung vorhanden ist Übernutzung bei hoher Bevölkerungsdichte führt zur Zerstörung des RWs Agrobusiness Vermarktung & Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse durch große, private (ausländische) Unternehmen Merkmale: Produktion nach industriellen Maßstäben hoher Kapitaleinsatz, hohe Produktkapazität geringer Arbeitskräfteeinsatz hohe Produktivität kapitalintensive, technisierte, exportorientierte & großflächige LW große Nachfrage (Einnahmemöglichkeiten), ABER: Erfolg auf Kosten der Natur und Menschen Landwirtschaft in den Tropen Bodendegradation dauerhafte Veränderung/Verlust der Strukturen & Funktionen von Böden 1. große Landmaschinen pressen durch ihr Gewicht die Bodenpartikel zusammen 2. Poren im Boden werden verkleinert 3. Einschränkung der Wasserbewegung 4. Wasser staut sich auf der Oberfläche 5. Erosion des oberen Bodenhorizonts (sehr fruchtbar) Ecofarming Intensivierung der LW wird mit schonenden Umgang der Ressourcen vereint vorrangige Mischkulturen Stockwerkbau integriertes Landnutzungssystem → Bodenfruchtbarkeit bleibt erhalten, Einsatz von Dünger & Pestiziden vermieden Probleme der LW in den Tropen großes Machtgefälle (Großkonzerne vs. Kleinbauern) → Landgrabbing, Ausbeutung von Arbeitskräften (Brand-) Rodung großer Flächen für Plantagenwirtschaft → Verlust von Lebensraum für Pflanzen & Tiere ▷ Artenvielfalt → Zerstörung des natürlichen Nährstoff- & Wasserkreislaufs Verwendung von Dünger & Pestiziden zur Ertragssteigerung → Grundwasserverunreinigung → Bodenversalzung →gesundheitsgefährdend für Arbeiter Agrobusiness Mechanisierung → Verlust von Arbeitskräften Bodendegradation Landgrabbing - illegale Landnahme von (Acker-) Flächen oft mit Gewalt & Vertreibung Interesse an Landbesitz & finanzieller Beteiligung in EL; private Investoren auf der Suche nach lukrativen Geldanlagen ausländ. Investoren nutzen günstige Anbauflächen für Export Probleme: gewaltsame Verdrängung von Kleinbauern, Monokulturen, Mechanisierung, Staaten verlieren Anbauflächen → Verlust Ernährungssicherheit ökonomisch - Machtgefälle entgegenwirken durch z.B. Fair-Trade Lösungen aus nachhaltiger Sicht ökologisch Aufbereitung z.B. versalzener Böden Reglementierung des Landgrabbings Verbot von Pestiziden Mischkulturen statt Monokulturen Ecofarming & nachhaltige Forstwirtschaft sozial - Fair-Trade Produktion - Aufklärung des Konsumenten über Produktionsbedingungen → Transparenz Besteuerung auf exportierte Lebensmittel existenzsichernde Löhne Schaffung besserer Arbeitsbedingungen → mehr Kontrollen ! Neokolonialismus ! Bodenver- salzung Technik/Mechanisierung hoher Einsatz von Ressourcen Massentierhaltung hohe Erträge (Haltung drauf ausgelegt) - Stallhaltung Effizienz Aufwand Anwendung intensiv - Produktionsformen unkontrollierte Versickerung hohe Verdunstungsrate Bewässerungstechniken Oberflächenbewässerung Beregnungsbewässerung großes Problem Wasser wird durch offene Gräben geleitet anfangs arbeitsintensiv günstig, einfach, wenig know-how Landwirtschaft in den Subtropen bei stauwassertoleranten Pflanzenkulturen - geringer Mechanisierungsgrad wenig Tiere auf großer Fläche geringere Erträge geringer Ressourceneinsatz Freilandhaltung extensiv Salz bildet dünne Schicht hohe Verdunstung insgesamt 50-70% Nutzung nicht arbeitsintensiv qualifiziertes Personal für einjährige Pflanzen (nicht zu hoch) Tröpfchenbewässerung sehr gering nur unmittelbarer Wurzelbereich wird feucht gehalten wenig Verdunstung (Wasser gelangt direkt zu Wurzel) wassersparend ober- & unterirdischen Schläuche teuer genaue Steuerung der Wassermenge (Fachkräfte) eher bei Dauerkulturen = Subtropen Merkmale sehr wenig Niederschlag keine LW ohne künstl. Bewässerung Jahreszeitenklima arides (>9 aride Monate) bis semiarides (6-9 Monate arid) Klima wenig Niederschlag & hohe Verdunstung → hohe Sonneneinstrahlung durch Lage in Wendekreisnähe Desertifikation Beeinträchtigung/irreversible Zerstörung der natürlichen Ressourcen (Boden, Wasserhaushalt, Vegetation) in Trockengebieten Ursachen: Auswirkungen Klimawandel unangepasste Landnutzung Bevölkerungswachstum → Ausdehnung Siedlungs- & Landschaftsflächen Überweidung/Bodenverdichtung falsche Bewässerung → Bodenversalzung Folgen: Austrocknung des Bodens → Bodendegradation, Erosion geringere Bodenfruchtbarkeit → massive Entwaldung sinkender Grundwasserspiegel Ausbreitung der Wüste → ▸ Abnahme der Artenvielfalt durch Armut keine alternativen Bewirtschaftungsformen möglich Maßnahmen: Erosionsschutz der Böden angepasste Bewässerungmethoden - Nutzpflanzen mit hoher Trockenheitsresistenz Wiederaufforstung

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

1. Klimazonen, Klimawandel, Böden, Vegetationszonen 2. Landwirtschaft in den Tropen 3. Landwirtschaft in den Subtropen 4. Landwirtschaft in der Gemäßigten Zone

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Kalk Cv-Horizont v=verwittert, stark steinig, Kalkstein 70 80- 'mi B Mögliche Gegenmaßnahmen Emissionsminderung (Spritverbrauch senken, Wärmedämmung, etc.) stärkere Nutzung erneuerbarer Energien Schutz tropischer Regenwälder, Aufforstungsmaßnahmen - Anpassung von Nutzpflanzen & Bewässerungsmethoden individuelle Energiesparmaßnahmen (z.B. Vermeiden des Standby-Betriebs von Elektrogeräten) Vegetationszonen weisen gleiche oder ähnliche potenzielle natürliche Vegetation auf wesentliche Bestimmungsfaktoren: Temperaturangebot & Wasserverfügbarkeit Wüsten Grasland, Prärie tropische Savanne borealer Nadelwald tropischer Regenwald sommergrüne Laub- wälder arktische und alpine Tundra mediterrane Hartlaub- gewächse Merkmale Methoden Gefahren Chancen Produktionsformen Landwirtschaft in den Tropen Subsistenzwirtschaft Selbstversorgung für Familien geringe Produktivität → Food Crops kleine Flächen im überwiegenden RW wenig Infrastruktur Mischkulturen mit Grundnahrungs- mitteln, Früchten & Gemüse Wanderfeldbau mit Brandrodungen traditionelle, einfache & arbeits- intensive Anbauformen Familienarbeit Zerstörung des geschlossenen Nährstoffkreislaufs gartenbauliche Produktion & fortschreitende Umweltzerstörung bedroht kleine Fläche Primärwald kann regenerieren Ernte nicht gleichzeitig → weniger Reduzierung der Verdunstung; je größer die Reduzierung, desto größer die Veränderung des Mikro-/Makroklimas Erhalt der Artenvielfalt Plantagenwirtschaft Produktion hoch: Export, Cash Crops hoher Input an synthetischen Produktionsmitteln & tech. Geräten ausländische Investoren Dauer-/Monokultur Brandrodungen Anbau mit Pestiziden & Düngemitteln Arbeitskräfte in Lohnarbeit Gesundheitsgefährdung der Arbeiter + Umgebung, z.T. Kinderarbeit durch große Flächen dauerhafte Zerstörung des Primärwaldes schnelles Ausbreiten von Schädlingen & Krankheiten Ertragsminderung Verlust der Bodenfruchtbarkeit Abhängigkeit vom Weltmarkt(-preisen) Blätter nach der Ernte auf dem Boden → Wiederherstellung der organischen Auflage → Nachlieferung von Nährsalzen → Schutz vor Austrocknung & Splash-Erosionen Tropen Merkmale Äquatornähe hohe Niederschläge & Verdunstung Tageszeitenklima kurzgeschlossener Nährstoffkreislauf immerfeuchte Tropen: dünne, nährstoffreiche Humusschichten Shifting Cultivation Wanderfeldbau durch Brandrodung (Boden wird gerodet, wenn er aufgrund von Nährstoffarmut nicht weiter nutzbar ist) dient der Subsistenzwirtschaft mit food crops hoher Flächenverbrauch; Lebens-/Naturraum wird z.T. zerstört extensive LW (geringer Einsatz Düngemittel, Kapital, Arbeitern) angepasst, wenn Brachzeiten zur Regeneration der Böden eingehalten werden & nur wenig Bevölkerung vorhanden ist Übernutzung bei hoher Bevölkerungsdichte führt zur Zerstörung des RWs Agrobusiness Vermarktung & Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse durch große, private (ausländische) Unternehmen Merkmale: Produktion nach industriellen Maßstäben hoher Kapitaleinsatz, hohe Produktkapazität geringer Arbeitskräfteeinsatz hohe Produktivität kapitalintensive, technisierte, exportorientierte & großflächige LW große Nachfrage (Einnahmemöglichkeiten), ABER: Erfolg auf Kosten der Natur und Menschen Landwirtschaft in den Tropen Bodendegradation dauerhafte Veränderung/Verlust der Strukturen & Funktionen von Böden 1. große Landmaschinen pressen durch ihr Gewicht die Bodenpartikel zusammen 2. Poren im Boden werden verkleinert 3. Einschränkung der Wasserbewegung 4. Wasser staut sich auf der Oberfläche 5. Erosion des oberen Bodenhorizonts (sehr fruchtbar) Ecofarming Intensivierung der LW wird mit schonenden Umgang der Ressourcen vereint vorrangige Mischkulturen Stockwerkbau integriertes Landnutzungssystem → Bodenfruchtbarkeit bleibt erhalten, Einsatz von Dünger & Pestiziden vermieden Probleme der LW in den Tropen großes Machtgefälle (Großkonzerne vs. Kleinbauern) → Landgrabbing, Ausbeutung von Arbeitskräften (Brand-) Rodung großer Flächen für Plantagenwirtschaft → Verlust von Lebensraum für Pflanzen & Tiere ▷ Artenvielfalt → Zerstörung des natürlichen Nährstoff- & Wasserkreislaufs Verwendung von Dünger & Pestiziden zur Ertragssteigerung → Grundwasserverunreinigung → Bodenversalzung →gesundheitsgefährdend für Arbeiter Agrobusiness Mechanisierung → Verlust von Arbeitskräften Bodendegradation Landgrabbing - illegale Landnahme von (Acker-) Flächen oft mit Gewalt & Vertreibung Interesse an Landbesitz & finanzieller Beteiligung in EL; private Investoren auf der Suche nach lukrativen Geldanlagen ausländ. 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Bodenver- salzung Technik/Mechanisierung hoher Einsatz von Ressourcen Massentierhaltung hohe Erträge (Haltung drauf ausgelegt) - Stallhaltung Effizienz Aufwand Anwendung intensiv - Produktionsformen unkontrollierte Versickerung hohe Verdunstungsrate Bewässerungstechniken Oberflächenbewässerung Beregnungsbewässerung großes Problem Wasser wird durch offene Gräben geleitet anfangs arbeitsintensiv günstig, einfach, wenig know-how Landwirtschaft in den Subtropen bei stauwassertoleranten Pflanzenkulturen - geringer Mechanisierungsgrad wenig Tiere auf großer Fläche geringere Erträge geringer Ressourceneinsatz Freilandhaltung extensiv Salz bildet dünne Schicht hohe Verdunstung insgesamt 50-70% Nutzung nicht arbeitsintensiv qualifiziertes Personal für einjährige Pflanzen (nicht zu hoch) Tröpfchenbewässerung sehr gering nur unmittelbarer Wurzelbereich wird feucht gehalten wenig Verdunstung (Wasser gelangt direkt zu Wurzel) wassersparend ober- & unterirdischen Schläuche teuer genaue Steuerung der Wassermenge (Fachkräfte) eher bei Dauerkulturen = Subtropen Merkmale sehr wenig Niederschlag keine LW ohne künstl. 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