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Grundsätzliches
● Zielgebiete = Ziel des Urlaubs
● Quellgebiete Woher stammen die Touristen
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Lernzettel zum Thema Tourismus - Modell der raum-zeitlichen Entfaltung der Tourismuswirtschaft nach Vorlaufer - Vor- und Nachteile unterschiedlicher Raumbeispiele

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Tourismus Lernzettel Grundsätzliches ● Zielgebiete = Ziel des Urlaubs ● Quellgebiete Woher stammen die Touristen ● Tourismusintensität = Bedeutung des Tourismus einer Region; Ankünfte / Einwohner oder Zahl der Übernachtungen pro Einwohner Ökologische Auswirkungen des Alpentourismus ● Aufgrund Zunahme der Touristen auch mehr Oberflächenversieglung, wodurch Schnee und Wasser schlecht versickern kann = ● Skifahren belastet die Umwelt aufgrund der Geländeveränderung -> früher haben sich Skigebiete dem natürlichen Relief angepasst, heute muss sich Berg durch Maschinen verändern Durch massive Veränderungen im Landschaftsbild geht der Sommertourismus stark zurück Auswirkungen der künstlichen Beschneiung: Boden wird durch schweren Schnee belastet, der auch zugleich doppelt so lange braucht um zu schmelzen Flora: Biodiversität nimmt ab -> weniger Pflanzen Fauna: Tiere werden durch Beschneiungsanalgen gestört und wandern ab → Wasserhaushalt: für Beschneiung wird den Gewässern übermäßig viel Wasser entzogen; Beschneiung bringt Gefahr flächenhafte Ausbreitung von Schadstoffen und Krankheiten, von denen das Wasser belastet ist → Schmelzwasser führt zu Erosionen -> Abrutschgefahr Empfindliche Ökosysteme werden schnell zerstört durch Änderungen im Wasserhaushalt Umweltbeeinträchtigungen durch den Tourismus: Infrastrukturelle Maßnahmen im Zielgebiet: Landschaftszerstörung durch Bau von Hotel und anderen touristischen Infrastruktureinrichtungen ● Bodenversiegelung durch Bau von Straßen Landschaftszerstörung durch Rodung Wasserverknappung durch Schwimmbäder ● Verunstaltung der Landschaft durch Hotelbauten Aktivitäten der Touristen: ● Erhöhter Energieverbrauch durch Klimaanlagen und auch Wasserverbrauch Gewässerbelastung zum Beispiel durch hohes Abwasseraufkommen ● Erhöhtes Abfallaufkommen Luftbelastung durch Emissionen vom Verkehr Bodenerosionen ⇒ Lösung: Sanfter und Ökotourismus wurden zum nachhaltigen Tourismus Ausweisung von...

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Schutzgebieten Gefährdung von Flora und Fauna Belastung der Uferbereiche ● Erlass von Bauvorschriften Umweltverträglichkeitsprüfungen bei touristischen Großprojekten Lenkung von Touristenströmen in ökologisch besonders sensiblen Gebieten Aufklärung der Reisenden über die soziokulturellen Besonderheiten des Zielgebiets Einordnung von sozial- und umweltverträglichen Reiseangeboten bei Reiseveranstaltern Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Entwicklung des Kaunertals Ungünstige klimatische Voraussetzung für den Ackerbau, aber gute Möglichkeiten für Almwirtschaft Ungünstige Standortfaktoren für die Industrie ● Gute Voraussetzungen für touristische Erschließung → naturgeographisches Potenzial, aber lange Zeit schlechte Erreichbarkeit des Tals aufgrund der Enge des Tals und des Faggenbachs Das Wachstumszyklusmodell einer touristischen Destination nach Butler Phase 1: Erkundung Einzelne Touristen Erkunden die Region aufgrund der Natur oder bestimmter Attraktionen Phase 2: Erschließung Aufbau der Infrastruktur für die Touristen verbessert die Rahmenbedinungen für die Weitere Entwickling Phase 3: Entwicklung Anstieg der Nachfarge, Anstieg des touristischen Angebots und boomartige Entwicklung der Touristenzahl verbinden mit einer zunehmenden Belastung der Umwelt Phase 4: Konsolidierung Etablierung der Region auf dem (inter-)nationalen Tourismusmarkt, Verkleinerung der Zuwachsrate, Auftreten ökologischer und sozialer Probleme Entwicklungsland 0. Vortouristische Phase (vor Einsetzen des Ferntourismus) Regionalzentrum mit Hafen und Flughafen sonstige Kemregion Peripherieregion Tourismusort Hotel Entwick- lungs-/ Schwellen- land Ausland Anzahl der Touristen Modell der raum-zeitlichen Entfaltung der Tourismuswirtschaft nach K. Vorlaufer 1. Initialphase (in der Peripherie entstehender Tourismusort) Zulieferungen kritische Zone hinsichtlich Tragfähigkeit 4. Konsolidierung Getränke-, Nahrungs- Genussmittelindustrie Bauwirtschaft Agrargroßhandel -Warenlieferungen Entwick- lungs-/ Schwellen- land Phase 5: Stagnation keine Zuwächse mehr zu verzeichnen, Stagnation der Touristenzahlen auf hohem Niveau, spürbar ökologische und soziale Probleme Phase 6: Erneuerung oder Verfall verschiedene Szenarien mit den Extremsituationen Erneuerung oder Verfall Kritische Zone im Beriech soziales und Ökologie Ausland 2. Wachstumsphase Räumliches Muster: Polarisation ● Agrarbetrieb Agrargroßhandel O Klein-/Großbetriebe der Getränke-, Nahrungs-, Genussmittelindustrie Bauwirtschaft für Tourismuswirtschaft A 5. Stagnation ausländische Direktinvestitionen für die Tourismuswirtschaft 3. Entwicklung Entwick- lungs-/ Schwellen- land 2. Erschließung 1. Erkundung ---Arbeit -Kapital Ausland F 3. Konsolidierungsphase Polarisation-Reversal (Trendwende) ausländische Lieferanten für die Tourismuswirtschaft und ihre Zulieferer Mobilität der Produktionsfaktoren (nur für Tourismuswinschaft und ihre Zuleferer 6a. Erneuerung 22158Ewestermann gebremstes Wachstum Stabilisierung 6b. Verfall Niedergang Zeit Das Modell beschreibt, wie es über die Entfaltung der Tourismuswirtschaft in einem Entwicklungsland schrittweise zum Abbau regionaler Disparitäten und zu einer Mobilisierung bislang ungenutzter Ressourcen kommt. 0. Vortouristische Phase: Vor dem Einsetzten des Tourismus 1. Initialphase: (-> in der Peripherie entstehender Tourismusort) → Ausgangssituation: extreme Disparitäten zwischen der Kernregion und einer Peripherieregion → Kernregion mit Primatstadt (Flug-/Seehafen, Hautzielgebiet der Abwanderung vom Land, Konzentartion von ausländischen Kapitalzuflüsse für die Tourismuswirtschaft) → Die noch zu entfaltenden touristische Destination als Wachstumspol, der in starker Abhängigkeit, vor allem über Lieferbeziehungen, zum dominanten Zentrum steht. Tourismusort unterhält keine eigene Beziehung zum Ausland, wirtschaftliche Verfelchtung mit dem Umland noch gering 2. Wachstumsphase: (-> räumliches Muster: intraregionale Polarisation) → Ausbau der touristischen Infrstruktur des Tourismusortes, basierend auf Zuflüssen/Zulieferungen von Waren, Kapital, Arbeitskräften aus dem Zentrum → Ein geringer Teil der benötigten Ressourcen kommt aus dem Umland oder in Form ausländischer Direktinvestitionen aus dem Ausland → Intensivierung der Verflechtung zwischen Tourismusort + Zentrum → Konzentration des Wachstums auf das neue touristische Zentrum, das jedoch zunehmend die Rolle eines gegengwicht zur Kernregion übernimmt → Tourismusort als Abwanderungsziel aus der Primatstadt 3. Konsolidierungsphase: (-> Polarisation – Reversal/Umkehr) Abschwächung der Abhängigkeit der Peripherie von der Kernregion, deren Dominanz zurückgeht Verstärung der Verflechtung zwischen Tourismusort und seinem Umland Die heimische Landwirtschaft profitiert → Abbau der intra- und interregionalen Disparitäten durch Ausbreitungseffekte (inter: Peripherie ↔ Primatstadt / Zentrum) (intra: Peripherie vs. Tourismusort in der Peripherie) Tourismus als Entwicklungsmotor → Phuket (Massentourismus) Tourismus als anwachsender Wirtschaftsbereich kann er Entwicklungsimpulse liefern, insbesondere für die Peripherie ● ● ● ● Vorteile sind, dass diese Räume fast eine unberührte Natur haben und dadurch eine boomartige Entwicklung durchlaufen. Jedoch geht durch Ausbau der Infrastruktur, aufgrund der steigenten Touristenzahlen, der Reiz der Naturlandschaft verloren -> Butler Sickkerrate liegt in Entwicklungsländern zwischen 40 und 50% = Kapital was einem Ort verloren geht. Nahrungsmittel müssen importiert werden, wenn die lokal nicht produziert werdern Positive Effekte Steigerung des BIPS/BNES Verbesserung der Zahlungsbilanz Höhere Steuereinnahmen Steigende Beschäftigte und Einkommen ● Abbau räumlicher und sozialer Disparitäten Verbesserung der allgemeinen Infrastruktur Entfaltunf unternehmerischer Qualifikation Negative Effekte ● Erhöhte Devisenabflüsse Unangepasstes Konsumverhalten Inflation oder Preissteigerung Ressourcenzerstörung Untergrabung der touristischen Grundlage durch Umweltzerstörung ● Extreme Saisonalität bei Arbeitsplätzen Städtetourismus → Beispiel Barcelona Begriffserläuterungen ● ● ● Wandel der Wirtschaftsstruktur ● Verstärkter Natur-, Denkmal- und Umweltschutz, sowei Ressourcensicherung ● ● ● Overtourism = kritische Effekte des Stätdetourismus zu nennen. Einfluss auf Destination, der wahrgenommenen Lebensqualität negativ beeinträchtigt Positive Wirkung Bessere Auslastung der Unterkunftskapazität ● Umsatzsteigerung Gastronomie und Überlastung sozialer und ökologischer Tragfähigkeit = wenn Menschen mit äußeren Einflüssen gut umgehen können, ohne dass eine negative Beeinflussung stattfindet Emotionale Kippschwelle = zu viel negative Einflüsse führen zu einer Veränderung der Wahrnehmung und Überlastung ● Overcrowding = Zu hohe Konzentration von Menschen an einem Ort Tourists' Gaze, Suche nach Hotspot = in sozialen Medien werden Urlaubsfotos geteilt, Menschen, die die Bilder sehen möchten auch Ort besuchen und emotionen erleben Höhere Einnahmen durch Parkgebühren und ÖPNV Stärkung der örtlichen Wirtschaft ● Belebung der Handweks- und Industriebetriebe Passung der Touristenaktivität mit den Anwohnerinteressen = einheimische Bevölkerung empfindet Touristen angenehmer, wenn deren Aktivität mit ihnen übereinstimmen Suchen selbe kulturellen Orte auf. Partytouristen sind oft nicht im Einklang mit Bevölkerung Einzelhandel Mehrverkauf von Eintrittskarten Verbesserung des Images ● Verbesserung der innerstädtischen Verkehrssituation durch tourismusorientierte Einzelmaßnahmen auf dem Verkehrssektor Verbesserung der Grünflächensituation durch tourismusorientierte Investition ● Erhaktung positives Stadtbild und Infrastruktur Einfluss auf Sozialstruktur = Sozioökonomischen Merkmale = Alter, Pro Kopf Einkommen ● Erhöhung Lebensqualität Verdränung überkommener Wirtschaftszweige Steigende soziale Kosten ● Zunahme von Kriminalität und Prostitution ● Höhere Attraktivität bei Ansiedlung von Betrieben (Weicher Standortfaktor) Harte Standortfaktoren sind in vielen Städten gleich, weiche müssen sich demnach umso stärker unterscheiden, um Touristen anzulocken Vom sekundären Angebot profitieren Anwohner Kreuzfahrttourismus → Raumbeispiel Venedig Chancen Sicherung zahlreicher Arbeitsplätze in Region und Stadt Beitrag zur Sicherung der Touristen als zentrale Wirtschaftssäule der Stadt ● Steigerung des allgemeinen Preisniveaus Höhere Kosten für Wartungen und Instandhaltung, aufgrund der hohen Belastung der Touristen Höhere Kosten bei städtischer Wasserversorgung, Stadtreinigung ● Negative Wirkung Kosten für bauliche und personale Investitionen (Hotel, Theater) Überfüllung der Städte Überlastung der Infrastruktur Verbauung Ortsstruktur ● Störung des privaten Haushalts durch Lärm, Smok ● Behinderung des Wirtschaftsverkehrs ● Belastung der Lebensqualität der Einheimischen ● Schäden an Denkmäler durch Touristen Fotos, Berührungen Risiken Hohe ökologische Folgen, Emissionen, Lärm, Wellenschläge Spitzenbelastung der Altstadt, die schon durch Tagestouristen sehr voll ist Tourismuseinnahmen kann man in Maßnahmen zu dem Erhalt der Stadt investieren Relief ● Strand und Gewässer (Wassertemperatur, Sauberkeit etc.) ● Klima: Temperatur, Regenhäufigkeit, Schnee- und Windsicherheit, Sonnenscheindauer Aspekte zur Beurteilung des touristischen Potenzials Naturgeographische Faktoren Kultur- und sozialgeographische ● (exotische) Tier- und Pflanzenwelt Beeindruckende Natur (Wüste, Vulkane, ...) und Vielfalt der Landschaftsformen → Primäres Angebot Aufbau einer Geographieklausur Aufgabe 1 Einnahmen im Vergleich zu anderen Touristen unterdurchschnittlich durch Lunchpakete vom Faktoren Schiff Belsten Infrastruktur ohne hohe Einnahme zu bringen Hinterlassen sehr viel Müll Kulturelles Angebot: z.B. historische und archäologische Zeugnisse Tempel, Sehenswürdigkeiten → Primäres Angebot Infrastrukturelle Faktoren Infrastrukturelles Angebot: z.B. Beherbergung (Umfang, Art, Qualität, Preis- Leistung), Entertainment (z.B. Freizeitpark, Einkaufsmöglichkeiten), Sportanlagen, Dienstleistungsbetriebe (z. B. Skischulen, Andenkenläden), verkehrsinfrastrukturelle Erschließung und Anbindung → Sekundäres Angebot Lokalisierung: Halbkugel; Kontinent; Land; Gradnetz; Nachbarstädte bzw. -Länder; Gewässer/Flüsse etc.; die für den dortigen Tourismus relevant sind; Einordnung in die Klimazone! Touristische Potenzial: primäres und sekundäres Angebot (Naturgeographisch, Soziokulturell und Infrastrukturell (siehe oben)) Rahmenbedingungen: Gegebenheiten als Grund für den Anstieg des Tourismus in dieser Region, Infrastrukturellen Gegebenheiten Aufgabe 2 Entwicklung: Wie hat sich der Tourismus entwickelt und was hat zur Entwicklung geführt (was war der Antrieb dafür) Bedeutung: Welche Bedeutung hat der Tourismus für die Destination (Arbeitsplätze, hohe finanzielle Einnahmen etc.) Merkmale: (-> gehören zur Struktur) Wer kommt aus welchem Land und wann kommen sie? Wieviel geben sie wofür aus? Wofür kommen die Touristen (Strand, Sehenswürdigkeiten, Museen etc)? Aufgabe 3 Zukunftsfähigkeit: Risiken/Grenzen und Chancen für Zukunftsfähige Entwicklung des Raumes (ökologisch, ökonomisch und sozial) + Unterstützung durch ein Projekt

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Tourismus Lernzettel Grundsätzliches ● Zielgebiete = Ziel des Urlaubs ● Quellgebiete Woher stammen die Touristen ● Tourismusintensität = Bedeutung des Tourismus einer Region; Ankünfte / Einwohner oder Zahl der Übernachtungen pro Einwohner Ökologische Auswirkungen des Alpentourismus ● Aufgrund Zunahme der Touristen auch mehr Oberflächenversieglung, wodurch Schnee und Wasser schlecht versickern kann = ● Skifahren belastet die Umwelt aufgrund der Geländeveränderung -> früher haben sich Skigebiete dem natürlichen Relief angepasst, heute muss sich Berg durch Maschinen verändern Durch massive Veränderungen im Landschaftsbild geht der Sommertourismus stark zurück Auswirkungen der künstlichen Beschneiung: Boden wird durch schweren Schnee belastet, der auch zugleich doppelt so lange braucht um zu schmelzen Flora: Biodiversität nimmt ab -> weniger Pflanzen Fauna: Tiere werden durch Beschneiungsanalgen gestört und wandern ab → Wasserhaushalt: für Beschneiung wird den Gewässern übermäßig viel Wasser entzogen; Beschneiung bringt Gefahr flächenhafte Ausbreitung von Schadstoffen und Krankheiten, von denen das Wasser belastet ist → Schmelzwasser führt zu Erosionen -> Abrutschgefahr Empfindliche Ökosysteme werden schnell zerstört durch Änderungen im Wasserhaushalt Umweltbeeinträchtigungen durch den Tourismus: Infrastrukturelle Maßnahmen im Zielgebiet: Landschaftszerstörung durch Bau von Hotel und anderen touristischen Infrastruktureinrichtungen ● Bodenversiegelung durch Bau von Straßen Landschaftszerstörung durch Rodung Wasserverknappung durch Schwimmbäder ● Verunstaltung der Landschaft durch Hotelbauten Aktivitäten der Touristen: ● Erhöhter Energieverbrauch durch Klimaanlagen und auch Wasserverbrauch Gewässerbelastung zum Beispiel durch hohes Abwasseraufkommen ● Erhöhtes Abfallaufkommen Luftbelastung durch Emissionen vom Verkehr Bodenerosionen ⇒ Lösung: Sanfter und Ökotourismus wurden zum nachhaltigen Tourismus Ausweisung von...

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Schutzgebieten Gefährdung von Flora und Fauna Belastung der Uferbereiche ● Erlass von Bauvorschriften Umweltverträglichkeitsprüfungen bei touristischen Großprojekten Lenkung von Touristenströmen in ökologisch besonders sensiblen Gebieten Aufklärung der Reisenden über die soziokulturellen Besonderheiten des Zielgebiets Einordnung von sozial- und umweltverträglichen Reiseangeboten bei Reiseveranstaltern Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Entwicklung des Kaunertals Ungünstige klimatische Voraussetzung für den Ackerbau, aber gute Möglichkeiten für Almwirtschaft Ungünstige Standortfaktoren für die Industrie ● Gute Voraussetzungen für touristische Erschließung → naturgeographisches Potenzial, aber lange Zeit schlechte Erreichbarkeit des Tals aufgrund der Enge des Tals und des Faggenbachs Das Wachstumszyklusmodell einer touristischen Destination nach Butler Phase 1: Erkundung Einzelne Touristen Erkunden die Region aufgrund der Natur oder bestimmter Attraktionen Phase 2: Erschließung Aufbau der Infrastruktur für die Touristen verbessert die Rahmenbedinungen für die Weitere Entwickling Phase 3: Entwicklung Anstieg der Nachfarge, Anstieg des touristischen Angebots und boomartige Entwicklung der Touristenzahl verbinden mit einer zunehmenden Belastung der Umwelt Phase 4: Konsolidierung Etablierung der Region auf dem (inter-)nationalen Tourismusmarkt, Verkleinerung der Zuwachsrate, Auftreten ökologischer und sozialer Probleme Entwicklungsland 0. Vortouristische Phase (vor Einsetzen des Ferntourismus) Regionalzentrum mit Hafen und Flughafen sonstige Kemregion Peripherieregion Tourismusort Hotel Entwick- lungs-/ Schwellen- land Ausland Anzahl der Touristen Modell der raum-zeitlichen Entfaltung der Tourismuswirtschaft nach K. Vorlaufer 1. Initialphase (in der Peripherie entstehender Tourismusort) Zulieferungen kritische Zone hinsichtlich Tragfähigkeit 4. Konsolidierung Getränke-, Nahrungs- Genussmittelindustrie Bauwirtschaft Agrargroßhandel -Warenlieferungen Entwick- lungs-/ Schwellen- land Phase 5: Stagnation keine Zuwächse mehr zu verzeichnen, Stagnation der Touristenzahlen auf hohem Niveau, spürbar ökologische und soziale Probleme Phase 6: Erneuerung oder Verfall verschiedene Szenarien mit den Extremsituationen Erneuerung oder Verfall Kritische Zone im Beriech soziales und Ökologie Ausland 2. Wachstumsphase Räumliches Muster: Polarisation ● Agrarbetrieb Agrargroßhandel O Klein-/Großbetriebe der Getränke-, Nahrungs-, Genussmittelindustrie Bauwirtschaft für Tourismuswirtschaft A 5. Stagnation ausländische Direktinvestitionen für die Tourismuswirtschaft 3. Entwicklung Entwick- lungs-/ Schwellen- land 2. Erschließung 1. Erkundung ---Arbeit -Kapital Ausland F 3. Konsolidierungsphase Polarisation-Reversal (Trendwende) ausländische Lieferanten für die Tourismuswirtschaft und ihre Zulieferer Mobilität der Produktionsfaktoren (nur für Tourismuswinschaft und ihre Zuleferer 6a. Erneuerung 22158Ewestermann gebremstes Wachstum Stabilisierung 6b. Verfall Niedergang Zeit Das Modell beschreibt, wie es über die Entfaltung der Tourismuswirtschaft in einem Entwicklungsland schrittweise zum Abbau regionaler Disparitäten und zu einer Mobilisierung bislang ungenutzter Ressourcen kommt. 0. Vortouristische Phase: Vor dem Einsetzten des Tourismus 1. Initialphase: (-> in der Peripherie entstehender Tourismusort) → Ausgangssituation: extreme Disparitäten zwischen der Kernregion und einer Peripherieregion → Kernregion mit Primatstadt (Flug-/Seehafen, Hautzielgebiet der Abwanderung vom Land, Konzentartion von ausländischen Kapitalzuflüsse für die Tourismuswirtschaft) → Die noch zu entfaltenden touristische Destination als Wachstumspol, der in starker Abhängigkeit, vor allem über Lieferbeziehungen, zum dominanten Zentrum steht. Tourismusort unterhält keine eigene Beziehung zum Ausland, wirtschaftliche Verfelchtung mit dem Umland noch gering 2. Wachstumsphase: (-> räumliches Muster: intraregionale Polarisation) → Ausbau der touristischen Infrstruktur des Tourismusortes, basierend auf Zuflüssen/Zulieferungen von Waren, Kapital, Arbeitskräften aus dem Zentrum → Ein geringer Teil der benötigten Ressourcen kommt aus dem Umland oder in Form ausländischer Direktinvestitionen aus dem Ausland → Intensivierung der Verflechtung zwischen Tourismusort + Zentrum → Konzentration des Wachstums auf das neue touristische Zentrum, das jedoch zunehmend die Rolle eines gegengwicht zur Kernregion übernimmt → Tourismusort als Abwanderungsziel aus der Primatstadt 3. Konsolidierungsphase: (-> Polarisation – Reversal/Umkehr) Abschwächung der Abhängigkeit der Peripherie von der Kernregion, deren Dominanz zurückgeht Verstärung der Verflechtung zwischen Tourismusort und seinem Umland Die heimische Landwirtschaft profitiert → Abbau der intra- und interregionalen Disparitäten durch Ausbreitungseffekte (inter: Peripherie ↔ Primatstadt / Zentrum) (intra: Peripherie vs. Tourismusort in der Peripherie) Tourismus als Entwicklungsmotor → Phuket (Massentourismus) Tourismus als anwachsender Wirtschaftsbereich kann er Entwicklungsimpulse liefern, insbesondere für die Peripherie ● ● ● ● Vorteile sind, dass diese Räume fast eine unberührte Natur haben und dadurch eine boomartige Entwicklung durchlaufen. Jedoch geht durch Ausbau der Infrastruktur, aufgrund der steigenten Touristenzahlen, der Reiz der Naturlandschaft verloren -> Butler Sickkerrate liegt in Entwicklungsländern zwischen 40 und 50% = Kapital was einem Ort verloren geht. Nahrungsmittel müssen importiert werden, wenn die lokal nicht produziert werdern Positive Effekte Steigerung des BIPS/BNES Verbesserung der Zahlungsbilanz Höhere Steuereinnahmen Steigende Beschäftigte und Einkommen ● Abbau räumlicher und sozialer Disparitäten Verbesserung der allgemeinen Infrastruktur Entfaltunf unternehmerischer Qualifikation Negative Effekte ● Erhöhte Devisenabflüsse Unangepasstes Konsumverhalten Inflation oder Preissteigerung Ressourcenzerstörung Untergrabung der touristischen Grundlage durch Umweltzerstörung ● Extreme Saisonalität bei Arbeitsplätzen Städtetourismus → Beispiel Barcelona Begriffserläuterungen ● ● ● Wandel der Wirtschaftsstruktur ● Verstärkter Natur-, Denkmal- und Umweltschutz, sowei Ressourcensicherung ● ● ● Overtourism = kritische Effekte des Stätdetourismus zu nennen. Einfluss auf Destination, der wahrgenommenen Lebensqualität negativ beeinträchtigt Positive Wirkung Bessere Auslastung der Unterkunftskapazität ● Umsatzsteigerung Gastronomie und Überlastung sozialer und ökologischer Tragfähigkeit = wenn Menschen mit äußeren Einflüssen gut umgehen können, ohne dass eine negative Beeinflussung stattfindet Emotionale Kippschwelle = zu viel negative Einflüsse führen zu einer Veränderung der Wahrnehmung und Überlastung ● Overcrowding = Zu hohe Konzentration von Menschen an einem Ort Tourists' Gaze, Suche nach Hotspot = in sozialen Medien werden Urlaubsfotos geteilt, Menschen, die die Bilder sehen möchten auch Ort besuchen und emotionen erleben Höhere Einnahmen durch Parkgebühren und ÖPNV Stärkung der örtlichen Wirtschaft ● Belebung der Handweks- und Industriebetriebe Passung der Touristenaktivität mit den Anwohnerinteressen = einheimische Bevölkerung empfindet Touristen angenehmer, wenn deren Aktivität mit ihnen übereinstimmen Suchen selbe kulturellen Orte auf. Partytouristen sind oft nicht im Einklang mit Bevölkerung Einzelhandel Mehrverkauf von Eintrittskarten Verbesserung des Images ● Verbesserung der innerstädtischen Verkehrssituation durch tourismusorientierte Einzelmaßnahmen auf dem Verkehrssektor Verbesserung der Grünflächensituation durch tourismusorientierte Investition ● Erhaktung positives Stadtbild und Infrastruktur Einfluss auf Sozialstruktur = Sozioökonomischen Merkmale = Alter, Pro Kopf Einkommen ● Erhöhung Lebensqualität Verdränung überkommener Wirtschaftszweige Steigende soziale Kosten ● Zunahme von Kriminalität und Prostitution ● Höhere Attraktivität bei Ansiedlung von Betrieben (Weicher Standortfaktor) Harte Standortfaktoren sind in vielen Städten gleich, weiche müssen sich demnach umso stärker unterscheiden, um Touristen anzulocken Vom sekundären Angebot profitieren Anwohner Kreuzfahrttourismus → Raumbeispiel Venedig Chancen Sicherung zahlreicher Arbeitsplätze in Region und Stadt Beitrag zur Sicherung der Touristen als zentrale Wirtschaftssäule der Stadt ● Steigerung des allgemeinen Preisniveaus Höhere Kosten für Wartungen und Instandhaltung, aufgrund der hohen Belastung der Touristen Höhere Kosten bei städtischer Wasserversorgung, Stadtreinigung ● Negative Wirkung Kosten für bauliche und personale Investitionen (Hotel, Theater) Überfüllung der Städte Überlastung der Infrastruktur Verbauung Ortsstruktur ● Störung des privaten Haushalts durch Lärm, Smok ● Behinderung des Wirtschaftsverkehrs ● Belastung der Lebensqualität der Einheimischen ● Schäden an Denkmäler durch Touristen Fotos, Berührungen Risiken Hohe ökologische Folgen, Emissionen, Lärm, Wellenschläge Spitzenbelastung der Altstadt, die schon durch Tagestouristen sehr voll ist Tourismuseinnahmen kann man in Maßnahmen zu dem Erhalt der Stadt investieren Relief ● Strand und Gewässer (Wassertemperatur, Sauberkeit etc.) ● Klima: Temperatur, Regenhäufigkeit, Schnee- und Windsicherheit, Sonnenscheindauer Aspekte zur Beurteilung des touristischen Potenzials Naturgeographische Faktoren Kultur- und sozialgeographische ● (exotische) Tier- und Pflanzenwelt Beeindruckende Natur (Wüste, Vulkane, ...) und Vielfalt der Landschaftsformen → Primäres Angebot Aufbau einer Geographieklausur Aufgabe 1 Einnahmen im Vergleich zu anderen Touristen unterdurchschnittlich durch Lunchpakete vom Faktoren Schiff Belsten Infrastruktur ohne hohe Einnahme zu bringen Hinterlassen sehr viel Müll Kulturelles Angebot: z.B. historische und archäologische Zeugnisse Tempel, Sehenswürdigkeiten → Primäres Angebot Infrastrukturelle Faktoren Infrastrukturelles Angebot: z.B. Beherbergung (Umfang, Art, Qualität, Preis- Leistung), Entertainment (z.B. Freizeitpark, Einkaufsmöglichkeiten), Sportanlagen, Dienstleistungsbetriebe (z. B. Skischulen, Andenkenläden), verkehrsinfrastrukturelle Erschließung und Anbindung → Sekundäres Angebot Lokalisierung: Halbkugel; Kontinent; Land; Gradnetz; Nachbarstädte bzw. -Länder; Gewässer/Flüsse etc.; die für den dortigen Tourismus relevant sind; Einordnung in die Klimazone! Touristische Potenzial: primäres und sekundäres Angebot (Naturgeographisch, Soziokulturell und Infrastrukturell (siehe oben)) Rahmenbedingungen: Gegebenheiten als Grund für den Anstieg des Tourismus in dieser Region, Infrastrukturellen Gegebenheiten Aufgabe 2 Entwicklung: Wie hat sich der Tourismus entwickelt und was hat zur Entwicklung geführt (was war der Antrieb dafür) Bedeutung: Welche Bedeutung hat der Tourismus für die Destination (Arbeitsplätze, hohe finanzielle Einnahmen etc.) Merkmale: (-> gehören zur Struktur) Wer kommt aus welchem Land und wann kommen sie? Wieviel geben sie wofür aus? Wofür kommen die Touristen (Strand, Sehenswürdigkeiten, Museen etc)? Aufgabe 3 Zukunftsfähigkeit: Risiken/Grenzen und Chancen für Zukunftsfähige Entwicklung des Raumes (ökologisch, ökonomisch und sozial) + Unterstützung durch ein Projekt