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Bedeutung für unterschiedlich entwickelte Räume
1. Grundsätzliches
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Abitur Zusammenfassung zum Thema Tourismus im Fach Erdkunde

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Inhaltsfelt 7: Wirtschaftsfaktor Tourismus in seiner Bedeutung für unterschiedlich entwickelte Räume 1. Grundsätzliches Zielgebiete = Ziel des Urlaubs ● Quellgebiete = Woher stammen die Touristen ● Tourismusintensität = Bedeutung des Tourismus einer Region; Ankünfte / Einwohner oder Zahl der Übernachtungen pro Einwohner 2. Ökologische Auswirkungen des Alpentourismus Aufgrund Zunahme der Touristen auch mehr Oberflächenversieglung, wodurch Schnee und Wasser schlecht versickern kann ● ● Skifahren belastet die Umwelt aufgrund der Geländeveränderung -> früher haben sich Skigebiete dem natürlichen Relief angepasst, heute muss sich Berg durch Maschinen verändern Durch massive Veränderungen im Landschaftsbild geht der Sommertourismus stark zurück 2.1 Auswirkungen der künstlichen Beschneiung: → Boden wird durch schweren Schnee belastet, der auch zugleich doppelt so lange braucht um zu schmelzen → Flora: Biodiversität nimmt ab -> weniger Pflanzen → Fauna: Tiere werden durch Beschneiungsanalgen gestört und wandern ab → Wasserhaushalt: für Beschneiung wird den Gewässern übermäßig viel Wasser entzogen; Beschneiung bringt Gefahr flächenhafte Ausbreitung von Schadstoffen und Krankheiten, von denen das Wasser belastet ist Schmelzwasser führt zu Erosionen -> Abrutschgefahr ➜ Empfindliche Ökosysteme werden schnell zerstört durch Änderungen im Wasserhaushalt 3. Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Entwicklung des Kaunertals Ungünstige klimatische Voraussetzung für den Ackerbau, aber gute Möglichkeiten für Almwirtschaft ● ● Ungünstige Standortfaktoren für die Industrie Gute Voraussetzungen für touristische Erschließung → naturgeographisches Potenzial, aber lange Zeit schlechte Erreichbarkeit des Tals aufgrund der Enge des Tals und des Faggenbachs 4. Wirtschaftliche Folgen des Fremdverkehrs positiv ● Devisenzufluss Beschäftigungseffekte in Berufsfeldern,...

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die dirket mit dem Fremdverkehr zusammenhängen (1,5 – 2,5 Arbeitsplätze im Hotel pro Fremdenbett) Sekundär-/ Multiplikatoreffekte (z. B. Bauwirtschaft, Zulieferindustrie, Transport, informeller Sektor): Trickle-down-Effekte Ausbau der Infrastruktur (Kläranlagen, Trinkwasseraufbereitung etc.) 1 negativ Preissteigerung (auch der Bodenpreise -> Rückgang der Landwirtschaft) Abfluss der Gewinne ins Ausland durch Import z.B. hochwertiger Lebensmittel, Beauftragung ausländischer Dienstleister (Airlines, Baufirmen) oder ortsfremder Eigentümer: Sickerrate Einseitige auf den Tourismus ausgerichtete Wirtschaftsstruktur mit der Gefaht der Abhängigkeit Entlastung bestehender wirtschaftlicher Zentren durch Umleitung von Migrantenströmen Abbau regionaler Disparitäten durch die Entwicklung abgelegener und damit touristisch interessanter Landesteile 5. Umweltbeeinträchtigungen durch den Tourismus: Infrastrukturelle Maßnahmen im Zielgebiet: ● Landschaftszerstörung durch Bau von Hotel und anderen touristischen Infrastruktureinrichtungen ● Bodenversiegelung durch Bau von Straßen Landschaftszerstörung durch Rodung Wasserverknappung durch Schwimmbäder ● Verunstaltung der Landschaft durch Hotelbauten Aktivitäten der Touristen: Erhöhter Energieverbrauch durch Klimaanlagen und auch Wasserverbrauch Gewässerbelastung zum Beispiel durch hohes Abwasseraufkommen Erhöhtes Abfallaufkommen Luftbelastung durch Emissionen vom Verkehr Bodenerosionen Gefährdung von Flora und Fauna ● Belastung der Uferbereiche Infrastrukturausbau ohne oder mit nur geringem Wer auf die Einheimischen (Straßen zum Flughafen, zum Strand...) Vorwiegend einfache, saisonale, entwürdigenden (Vergnügungssektor) oder Nicht-Ortsansässigen vorbehaltenen Beschäftigungen, z.T. mit schlechterer Entlohnung im Vergleich zum Ausland ⇒ Lösung: Sanfter und Ökotourismus wurden zum nachhaltigen Tourismus Ausweisung von Schutzgebieten ● Erlass von Bauvorschriften Umweltverträglichkeitsprüfungen bei touristischen Großprojekten Lenkung von Touristenströmen in ökologisch besonders sensiblen Gebieten ● Aufklärung der Reisenden über die soziokulturellen Besonderheiten des Zielgebiets Einordnung von sozial- und umweltverträglichen Reiseangeboten bei Reiseveranstaltern 6. Unterschiedliche Formen des Reisens Hartes Reisen Massentourismus Wenig Zeit Schnelle Verkehrsmittel Festes Programm Außengelenkt Importierter Lebensstil Sehenswürdigkeiten Bequem und passiv 2 Sanftes Reisen Einzel-, Familien- und Freundesreisen Viel Zeit Angemessene (auch langsame) Verkehrsmittel Spontane Entscheidungen innengelenkt Landesüblicher Lebensstil Ergebnisse Anstrengend und aktiv Wenig oder keine geistige Vorbereitung Keine Fremdsprache Überlegenheitsgefühl Einkaufen (Shoppen) Souvenirs Knipsen und Ansichtskarten Phase 2: Erschließung Aufbau der Infrastruktur für die Touristen verbessert die Rahmenbedinungen für die Weitere Entwickling 7. Das Wachstumszyklusmodell einer touristischen Destination nach Butler Phase 1: Erkundung Einzelne Touristen Erkunden die Region aufgrund der Natur oder bestimmter Attraktionen Phase 3: Entwicklung Anstieg der Nachfarge, Anstieg des touristischen Angebots und boomartige Entwicklung der Touristenzahl verbunden mit einer zunehmenden Belastung der Umwelt Vorhergehende Beschäftigung mit dem Besuchsland Sprachenlernen Lernfreude Geschenke bringen Erinnerungen, Aufzeichnungen, neue Erkenntnisse Fotografien, Zeichnen, Malen Anzahl der Touristen kritische Zone hinsichtlich Tragfähigkeit 4. Konsolidierung 5. Stagnation 3 3. Entwicklung 2. Erschließung 1. Erkundung 6a. Erneuerung gebremstes Wachstum Stabilisierung 6b. Verfall Niedergang Phase 4: Konsolidierung Etablierung der Region auf dem (inter-)nationalen Tourismusmarkt, Verkleinerung der Zuwachsrate, Auftreten ökologischer und sozialer Probleme Phase 5: Stagnation keine Zuwächse mehr zu verzeichnen, Stagnation der Touristenzahlen auf hohem Niveau, spürbar ökologische und soziale Probleme Zeit Phase 6: Erneuerung oder Verfall verschiedene Szenarien mit den Extremsituationen Erneuerung oder Verfall Kritische Zone im Beriech soziales und Ökologie 8. Modell der raum-zeitlichen Entfaltung der Tourismuswirtschaft nach K. Vorlaufer Entwicklungsland 0.Vortouristische Phase (vor Einsetzen des Ferntourismus) Regionalzentrum mit Hafen und Flughafen sonstige Kemregion Peripherieregion Tourismusort Hotel Entwick- lungs-/ Schwellen- land Ausland 1. Initialphase (in der Peripherie entstehender Tourismusort) Zulieferungen Getränke-, Nahrungs. Genussmittelindustrie Bauwirtschaft Agrargroßhandel Warenlieferungen Entwick- lungs-/ Schwellen- land - Ausland 2. Wachstumsphase Räumliches Muster: Polarisation • Agrarbetrieb Agrargroßhandel O Klein-/Großbetriebe der Getränke-, Nahrungs-, Genussmittelindustrie Bauwirtschaft für Tourismuswirtschaft ausländische Direktinvestitionen für die Tourismuswirtschaft Entwick- lungs-/ Schwellen- land Ausland 3. Konsolidierungsphase Polarisation-Reversal (Trendwende) ausländische Lieferanten für die Tourismuswirtschaft und ihre Zulieferer 4 Mobilität der Produktionsfaktoren (nur für Tourismuswinschaft und Ihre Zuleferen ---Arbeit - Kapital Das Modell beschreibt, wie es über die Entfaltung der Tourismuswirtschaft in einem Entwicklungsland schrittweise zum Abbau regionaler Disparitäten und zu einer Mobilisierung bislang ungenutzter Ressourcen kommt. 0. Vortouristische Phase: Vor dem Einsetzten des Tourismus 1. Initialphase: (-> in der Peripherie entstehender Tourismusort) → Ausgangssituation: extreme Disparitäten zwischen der Kernregion und einer Peripherieregion → Kernregion mit Primatstadt (Flug-/Seehafen, Hauptzielgebiet der Abwanderung vom Land, Konzentartion von ausländischen Kapitalzuflüsse für die Tourismuswirtschaft) 22158Ewestermann → Die noch zu entfaltenden touristische Destination als Wachstumspol, der in starker Abhängigkeit, vor allem über Lieferbeziehungen, zum dominanten Zentrum steht. Tourismusort unterhält keine eigene Beziehung zum Ausland, wirtschaftliche Verfelchtung mit dem Umland noch gering 2. Wachstumsphase: (-> räumliches Muster: intraregionale Polarisation) → Ausbau der touristischen Infrstruktur des Tourismusortes, basierend auf Zuflüssen/Zulieferungen von Waren, Kapital, Arbeitskräften aus dem Zentrum → Ein geringer Teil der benötigten Ressourcen kommt aus dem Umland oder in Form ausländischer Direktinvestitionen aus dem Ausland 3. Konsolidierungsphase: (-> Polarisation - Reversal/Umkehr) → Intensivierung der Verflechtung zwischen Tourismusort + Zentrum → Konzentration des Wachstums auf das neue touristische Zentrum, das jedoch zunehmend die Rolle eines gegengwicht zur Kernregion übernimmt → Tourismusort als Abwanderungsziel aus der Primatstadt → Abschwächung der Abhängigkeit der Peripherie von der Kernregion, deren Dominanz zurückgeht → Verstärung der Verflechtung zwischen Tourismusort und seinem Umland → Die heimische Landwirtschaft profitiert → Abbau der intra- und interregionalen Disparitäten durch Ausbreitungseffekte (inter: Peripherie ↔ Primatstadt / Zentrum) (intra: Peripherie vs. Tourismusort in der Peripherie) Tourismus als Entwicklungsmotor → Phuket (Massentourismus) Tourismus als anwachsender Wirtschaftsbereich kann er Entwicklungsimpulse liefern, insbesondere für die Peripherie Vorteile sind, dass diese Räume fast eine unberührte Natur haben und dadurch eine boomartige Entwicklung durchlaufen. Jedoch geht durch Ausbau der Infrastruktur, aufgrund der steigenten Touristenzahlen, der Reiz der Naturlandschaft verloren -> Butler Sickkerrate liegt in Entwicklungsländern zwischen 40 und 50% = Kapital was einem Ort verloren geht. Nahrungsmittel müssen importiert werden, wenn die lokal nicht produziert werdern ● Positive Effekte Steigerung des BIPS/BNES Verbesserung der Zahlungsbilanz Höhere Steuereinnahmen Steigende Beschäftigte und Einkommen ● Abbau räumlicher und sozialer ● ● ● Disparitäten Verbesserung der allgemeinen Infrastruktur Entfaltunf unternehmerischer Qualifikation Wandel der Wirtschaftsstruktur Verstärkter Natur-, Denkmal- und Umweltschutz, sowei Ressourcensicherung 9. Städtetourismus → Beispiel Barcelona Begriffserläuterungen Negative Effekte Erhöhte Devisenabflüsse Unangepasstes Konsumverhalten Inflation oder Preissteigerung Ressourcenzerstörung ● Untergrabung der touristischen Grundlage durch Umweltzerstörung Extreme Saisonalität bei Arbeitsplätzen Verdränung überkommener Wirtschaftszweige ● Overtourism = kritische Effekte des Stätdetourismus zu nennen. Einfluss auf Destination, der wahrgenommenen Lebensqualität negativ beeinträchtigt Überlastung sozialer und ökologischer Tragfähigkeit = wenn Menschen mit äußeren Einflüssen gut umgehen können, ohne dass eine negative Beeinflussung stattfindet 5 Steigende soziale Kosten Zunahme von Kriminalität und Prostitution ● Emotionale Kippschwelle = zu viel negative Einflüsse führen zu einer Veränderung der Wahrnehmung und Überlastung Overcrowding = Zu hohe Konzentration von Menschen an einem Ort

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Umweltbeeinträchtigungen durch den Tourismus: Infrastrukturelle Maßnahmen im Zielgebiet: ● Landschaftszerstörung durch Bau von Hotel und anderen touristischen Infrastruktureinrichtungen ● Bodenversiegelung durch Bau von Straßen Landschaftszerstörung durch Rodung Wasserverknappung durch Schwimmbäder ● Verunstaltung der Landschaft durch Hotelbauten Aktivitäten der Touristen: Erhöhter Energieverbrauch durch Klimaanlagen und auch Wasserverbrauch Gewässerbelastung zum Beispiel durch hohes Abwasseraufkommen Erhöhtes Abfallaufkommen Luftbelastung durch Emissionen vom Verkehr Bodenerosionen Gefährdung von Flora und Fauna ● Belastung der Uferbereiche Infrastrukturausbau ohne oder mit nur geringem Wer auf die Einheimischen (Straßen zum Flughafen, zum Strand...) Vorwiegend einfache, saisonale, entwürdigenden (Vergnügungssektor) oder Nicht-Ortsansässigen vorbehaltenen Beschäftigungen, z.T. mit schlechterer Entlohnung im Vergleich zum Ausland ⇒ Lösung: Sanfter und Ökotourismus wurden zum nachhaltigen Tourismus Ausweisung von Schutzgebieten ● Erlass von Bauvorschriften Umweltverträglichkeitsprüfungen bei touristischen Großprojekten Lenkung von Touristenströmen in ökologisch besonders sensiblen Gebieten ● Aufklärung der Reisenden über die soziokulturellen Besonderheiten des Zielgebiets Einordnung von sozial- und umweltverträglichen Reiseangeboten bei Reiseveranstaltern 6. 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Das Wachstumszyklusmodell einer touristischen Destination nach Butler Phase 1: Erkundung Einzelne Touristen Erkunden die Region aufgrund der Natur oder bestimmter Attraktionen Phase 3: Entwicklung Anstieg der Nachfarge, Anstieg des touristischen Angebots und boomartige Entwicklung der Touristenzahl verbunden mit einer zunehmenden Belastung der Umwelt Vorhergehende Beschäftigung mit dem Besuchsland Sprachenlernen Lernfreude Geschenke bringen Erinnerungen, Aufzeichnungen, neue Erkenntnisse Fotografien, Zeichnen, Malen Anzahl der Touristen kritische Zone hinsichtlich Tragfähigkeit 4. Konsolidierung 5. Stagnation 3 3. Entwicklung 2. Erschließung 1. Erkundung 6a. Erneuerung gebremstes Wachstum Stabilisierung 6b. Verfall Niedergang Phase 4: Konsolidierung Etablierung der Region auf dem (inter-)nationalen Tourismusmarkt, Verkleinerung der Zuwachsrate, Auftreten ökologischer und sozialer Probleme Phase 5: Stagnation keine Zuwächse mehr zu verzeichnen, Stagnation der Touristenzahlen auf hohem Niveau, spürbar ökologische und soziale Probleme Zeit Phase 6: Erneuerung oder Verfall verschiedene Szenarien mit den Extremsituationen Erneuerung oder Verfall Kritische Zone im Beriech soziales und Ökologie 8. Modell der raum-zeitlichen Entfaltung der Tourismuswirtschaft nach K. Vorlaufer Entwicklungsland 0.Vortouristische Phase (vor Einsetzen des Ferntourismus) Regionalzentrum mit Hafen und Flughafen sonstige Kemregion Peripherieregion Tourismusort Hotel Entwick- lungs-/ Schwellen- land Ausland 1. Initialphase (in der Peripherie entstehender Tourismusort) Zulieferungen Getränke-, Nahrungs. Genussmittelindustrie Bauwirtschaft Agrargroßhandel Warenlieferungen Entwick- lungs-/ Schwellen- land - Ausland 2. Wachstumsphase Räumliches Muster: Polarisation • Agrarbetrieb Agrargroßhandel O Klein-/Großbetriebe der Getränke-, Nahrungs-, Genussmittelindustrie Bauwirtschaft für Tourismuswirtschaft ausländische Direktinvestitionen für die Tourismuswirtschaft Entwick- lungs-/ Schwellen- land Ausland 3. Konsolidierungsphase Polarisation-Reversal (Trendwende) ausländische Lieferanten für die Tourismuswirtschaft und ihre Zulieferer 4 Mobilität der Produktionsfaktoren (nur für Tourismuswinschaft und Ihre Zuleferen ---Arbeit - Kapital Das Modell beschreibt, wie es über die Entfaltung der Tourismuswirtschaft in einem Entwicklungsland schrittweise zum Abbau regionaler Disparitäten und zu einer Mobilisierung bislang ungenutzter Ressourcen kommt. 0. Vortouristische Phase: Vor dem Einsetzten des Tourismus 1. Initialphase: (-> in der Peripherie entstehender Tourismusort) → Ausgangssituation: extreme Disparitäten zwischen der Kernregion und einer Peripherieregion → Kernregion mit Primatstadt (Flug-/Seehafen, Hauptzielgebiet der Abwanderung vom Land, Konzentartion von ausländischen Kapitalzuflüsse für die Tourismuswirtschaft) 22158Ewestermann → Die noch zu entfaltenden touristische Destination als Wachstumspol, der in starker Abhängigkeit, vor allem über Lieferbeziehungen, zum dominanten Zentrum steht. Tourismusort unterhält keine eigene Beziehung zum Ausland, wirtschaftliche Verfelchtung mit dem Umland noch gering 2. Wachstumsphase: (-> räumliches Muster: intraregionale Polarisation) → Ausbau der touristischen Infrstruktur des Tourismusortes, basierend auf Zuflüssen/Zulieferungen von Waren, Kapital, Arbeitskräften aus dem Zentrum → Ein geringer Teil der benötigten Ressourcen kommt aus dem Umland oder in Form ausländischer Direktinvestitionen aus dem Ausland 3. Konsolidierungsphase: (-> Polarisation - Reversal/Umkehr) → Intensivierung der Verflechtung zwischen Tourismusort + Zentrum → Konzentration des Wachstums auf das neue touristische Zentrum, das jedoch zunehmend die Rolle eines gegengwicht zur Kernregion übernimmt → Tourismusort als Abwanderungsziel aus der Primatstadt → Abschwächung der Abhängigkeit der Peripherie von der Kernregion, deren Dominanz zurückgeht → Verstärung der Verflechtung zwischen Tourismusort und seinem Umland → Die heimische Landwirtschaft profitiert → Abbau der intra- und interregionalen Disparitäten durch Ausbreitungseffekte (inter: Peripherie ↔ Primatstadt / Zentrum) (intra: Peripherie vs. Tourismusort in der Peripherie) Tourismus als Entwicklungsmotor → Phuket (Massentourismus) Tourismus als anwachsender Wirtschaftsbereich kann er Entwicklungsimpulse liefern, insbesondere für die Peripherie Vorteile sind, dass diese Räume fast eine unberührte Natur haben und dadurch eine boomartige Entwicklung durchlaufen. Jedoch geht durch Ausbau der Infrastruktur, aufgrund der steigenten Touristenzahlen, der Reiz der Naturlandschaft verloren -> Butler Sickkerrate liegt in Entwicklungsländern zwischen 40 und 50% = Kapital was einem Ort verloren geht. Nahrungsmittel müssen importiert werden, wenn die lokal nicht produziert werdern ● Positive Effekte Steigerung des BIPS/BNES Verbesserung der Zahlungsbilanz Höhere Steuereinnahmen Steigende Beschäftigte und Einkommen ● Abbau räumlicher und sozialer ● ● ● Disparitäten Verbesserung der allgemeinen Infrastruktur Entfaltunf unternehmerischer Qualifikation Wandel der Wirtschaftsstruktur Verstärkter Natur-, Denkmal- und Umweltschutz, sowei Ressourcensicherung 9. Städtetourismus → Beispiel Barcelona Begriffserläuterungen Negative Effekte Erhöhte Devisenabflüsse Unangepasstes Konsumverhalten Inflation oder Preissteigerung Ressourcenzerstörung ● Untergrabung der touristischen Grundlage durch Umweltzerstörung Extreme Saisonalität bei Arbeitsplätzen Verdränung überkommener Wirtschaftszweige ● Overtourism = kritische Effekte des Stätdetourismus zu nennen. Einfluss auf Destination, der wahrgenommenen Lebensqualität negativ beeinträchtigt Überlastung sozialer und ökologischer Tragfähigkeit = wenn Menschen mit äußeren Einflüssen gut umgehen können, ohne dass eine negative Beeinflussung stattfindet 5 Steigende soziale Kosten Zunahme von Kriminalität und Prostitution ● Emotionale Kippschwelle = zu viel negative Einflüsse führen zu einer Veränderung der Wahrnehmung und Überlastung Overcrowding = Zu hohe Konzentration von Menschen an einem Ort