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Nahostkonflikt

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Der Konflikt im nahen Osten bezieht sich auf die andauernden Streitigkeiten über das Gebiet
zwischen Jordanien und Ägypten.

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Rahel Räbiger

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Nahostkonflikt Der Konflikt im nahen Osten bezieht sich auf die andauernden Streitigkeiten über das Gebiet zwischen Jordanien und Ägypten. Israelische Juden und palästinische Moslems beanspruchen dieses Land für sich und wollen den jeweils anderen mit diplomatischen Mitteln oder Waffengewalt vertreiben, beide Parteien legitimieren ihre Ansprüche durch Gott. Vorgeschichte In der Bibel führt Moses die Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei ins heutige Israel. Mit Gottes Hilfe teilt er das Rote Meer und entkommt König Ramses. Doch kurz nachdem Moses den ersten jüdischen Staat, das Königreich Juda gründete, wurde dieses von den Babyloniern erobert. Von 597 bis 593 v. Chr. mussten die Israeliten ins Exil. In der jüdischen Geschichte wird dieses Zeitalter als „Diaspora" bezeichnet. Obwohl das Exil mit der Eroberung Babylons endete, gelang es dem Judentum nicht erneut einen jüdischen Staat zu gründen. Im laufe der folgenden Jahrhunderte zerstreute sich das Judentum immer mehr und wurde regelmäßig Opfer von Pogromen. In Folge dessen gründete sich 1897 die „Zionistische Weltorganisation", welche das Ziel verfolgte einen ,öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte an für diejenigen Juden, die sich an ihren jetzigen Wohnorten nicht assimilieren können oder wollen"¹ zu schaffen. Diese Heimstätte sollte sich logischerweise in der Ursprünglichen Heimat der Juden befinden, dem heutigen Israel. Bereits 1917 versprach der damalige britische Außenminister Arthur Belfour, der Zionistischen Weltorganisation ihnen bei der Erichtung eines jüdischen Staates...

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im damaligen Palästina zu helfen. Nach dem 1. Weltkrieg und dem Zerfall des Osmanischen Reiches wurde Großbritannien Kolonialmacht über Palästina und konnte dadurch Fakten schaffen. Die Zionisten sahen sich endgültig legitimiert und begannen zu Siedeln. Bis 1945 Betrug die Jüdische Bevölkerung Palästinas ca. 30%, allerdings hängt diese rapide Einwanderung natürlich auch mit der Judenverfolgung im dritten Reich und der damit verbunden Flucht aus Deutschland und den eroberten Gebieten. Ende des Holocaust Nach der Sieg über Deutschland beschlossen die Siegermächte, dass die Erschaffung eines jüdischen Staates notwendig ist um das geächtete jüdische Volk zur Ruhe kommen zu lassen. Diese Staat sollte Israel sein und wurde 1947 gegründet. Die dort lebende palästinensische Bevölkerung wurde zwangsweise, gemäß der willkürlich gezogenen Grenze, umgesiedelt. Diese durch diverse Kriege bewaffnete Bevölkerung akzeptierte den plötzlichen Heimatverlust nicht und der Israelische Unabhängigkeitskrieg begann. Dieser endete 1949 mit einem Waffenstillstand, bei dem die „grüne Linie" gezogen wurde. Das sollte die endgültige Grenze Israels sein. Ihren Namen hat sie von der grünen Farbe die während den Verhandlungen genutzt wurde. Israel feiert diesen Sieg als finale Legitimation der Unabhängig, während die arabische Bevölkerung von „Nakba“ spricht, der Katastrophe. Ungefähr 70% der Einwohner Palästinas verloren ihre Heimat, scheinbar für immer. Der Waffenstillstand der den ersten Krieg beendete war nicht von langer Dauer und Israel besetzte in diversen Kriegen immer wieder neue Gebiete und gründete weitere Siedlungen. Zu erwähnen ist hierbei der Sechs-Tage-Krieg, in dem Israel vom 5. bis 11. Juni 1967 fast die gesamte Ägyptische, Syrische und Jordanische Liftwaffe vernichtete und große Teile des Westjordanlands besetzte und besiedelte. Die arabischen Länder beschlossen als Reaktion darauf „the Three No's", kein Frieden mit Israel, keine Anerkennung Israels, keine Verhandlungen mit Israel. Im laufe der Zeit ändert sich diese Haltung wieder und seitdem Israel 1979 die Sinai-Halbinsel an Ägypten zurück gab, konnte man einige diplomatische Fortschritte verzeichnen. In den 1990er Jahren unterzeichneten die Israelische und Palästinensische Regierung die Oslo-Verträge und es gab einen Moment der Hoffnung. Die Konditionen der Verträge scheiterten allerdings mit der Arabischen Friedensiniative. 1Gesammelte zionistische Werke, Band 1, Berlin: Jüdischer Verlag, 1934, S. 189. Heutige Lage Auch mehr als 50 Jahr nach dem Sechs-Tage-Krieg ist kein dauerhafter Frieden in Sicht. Jüdische Siedler und Palästinenser geraten immer wieder aneinander, die als Terrororganisation eingestufte Hamas hat immer noch viel Einfluss und die Lösung des internen Konflikts zwischen Fatah und Hamas macht nur sehr langsam Fortschritte. Israels absolute Verweigerung auf Kooperation in der Coronakrise ist der Situation auch nicht hilfreich. Scheinbar Strukturlose und nicht langfristige oder diplomatische Aktionen seitens der US Regierung unter Trump tragen eben sowenig zu einer friedlichen Lösung bei wie das Nuklearwaffenprogramm Isreals. Diese werden zwar selbstverständlich nur im Verteidigungsfall eingesetzt, aber Angriff ist bekanntlich die beste Verteidigung. Die andauernde Destabilisierung des nahen Ostens durch die CIA, beispielsweise durch das einsetzen von Omar Mahmoud Suleiman als Ägyptischen Präsidenten, ist ebenfalls nicht Hilfreich. Lösungsvorstellungen Israel Die Israelische Vorstellung einer Konfliktlösung ist vermutlich nahezu deckungsgleich mit dem Plan der Trump Regierung, namentlich "Peace to Prosperity: A Vision to Improve the Lives of the Palestinian and Israeli People". Dieser sieht Jerusalem als Hauptstadt Israels und vollständig Israelische Stadt vor. Außerdem sollen die von Israel besetzten Gebiete restlos annektiert werden und aus dem Palästinensischen Staat wird ein Flickenteppich. Der Gazastreifen soll durch einen Eisenbahntunnel mit dem Westjordanland verbunden werden, ansonsten wird er gänzlich abgegrenzt. Kritiker sprechen hierbei von der Implementierung eines Apartheid-Staates, der die systematische Unterdrückung der arabischen Bevölkerung zur Folge hat. Diese Idee ist theoretisch nicht mit den Vereinten Nationen vereinbar, da die Siedlungen im Westjordanland bereits jetzt illegal sind. Ob es zu ernsthaften Konsequenzen käme ist jedoch fraglich. Palästina Palästina wünscht sich die Verhältnisse zurück wie sie vor der Israelischen Staatsgründung 1947 waren. Die Israeliten werden umgesiedelt und die Araber kehren in ihre Heimat zurück. Des weiteren wird Palästina als eigenständiger Staat anerkannt und die USA minimieren ihren Einfluss im Nahen Osten. Fazit Persönlich halte ich beide Lösungsansätze für höchst unrealistisch und nicht erstrebenswert, beide Staaten haben ein Existenzrecht und sollen dieses auch durchsetzen. Um dauerhaft für Frieden zu sorgen muss man zu erst die Situation im Westjordanland klären. Sind die jüdischen Siedlungen nun Illegal besetztes Land oder legitimiertes israelisches Staatsgebiet? Wenn man sich, möglichst diplomatisch, auf eine Grenze geeinigt hat muss Israel seine Atomwaffen abrüsten, sowie alle damit verwandten Projekte und Programme einstellen. Des weiteren halte ich die Inkraftsetzung einer demilitarisierten Zone entlang der Grenze für Sinnvoll. Diese verhindert einen potenziellen Konflikt zwischen bewaffneten Milizen und wird im besten Fall von einem unabhängigen Drittstaat oder der UNO beobachtet. Danach ist es wichtig die Bildung, wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit, und Entwaffnung der Bevölkerung in beiden Ländern zu fördern. Langfristig wäre ein Freihandelsabkommen Ideal, derartiges liegt allerdings in ferner Zukunft. Egal welchen Lösungsweg man wählt, um langfristigen Frieden zu garantieren muss es eine Zweistaatenlösung geben. Es wird in jedem Fall ein langwieriger und anstrengender Prozess, den der Hass und die Erbfeindschaft sitzt tief in beiden Lagern. Ich bezweifle Stark das meine Generation das Ende des Nahostkonfliktes noch erleben wird.

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Diese durch diverse Kriege bewaffnete Bevölkerung akzeptierte den plötzlichen Heimatverlust nicht und der Israelische Unabhängigkeitskrieg begann. Dieser endete 1949 mit einem Waffenstillstand, bei dem die „grüne Linie" gezogen wurde. Das sollte die endgültige Grenze Israels sein. Ihren Namen hat sie von der grünen Farbe die während den Verhandlungen genutzt wurde. Israel feiert diesen Sieg als finale Legitimation der Unabhängig, während die arabische Bevölkerung von „Nakba“ spricht, der Katastrophe. Ungefähr 70% der Einwohner Palästinas verloren ihre Heimat, scheinbar für immer. Der Waffenstillstand der den ersten Krieg beendete war nicht von langer Dauer und Israel besetzte in diversen Kriegen immer wieder neue Gebiete und gründete weitere Siedlungen. Zu erwähnen ist hierbei der Sechs-Tage-Krieg, in dem Israel vom 5. bis 11. Juni 1967 fast die gesamte Ägyptische, Syrische und Jordanische Liftwaffe vernichtete und große Teile des Westjordanlands besetzte und besiedelte. Die arabischen Länder beschlossen als Reaktion darauf „the Three No's", kein Frieden mit Israel, keine Anerkennung Israels, keine Verhandlungen mit Israel. Im laufe der Zeit ändert sich diese Haltung wieder und seitdem Israel 1979 die Sinai-Halbinsel an Ägypten zurück gab, konnte man einige diplomatische Fortschritte verzeichnen. In den 1990er Jahren unterzeichneten die Israelische und Palästinensische Regierung die Oslo-Verträge und es gab einen Moment der Hoffnung. Die Konditionen der Verträge scheiterten allerdings mit der Arabischen Friedensiniative. 1Gesammelte zionistische Werke, Band 1, Berlin: Jüdischer Verlag, 1934, S. 189. Heutige Lage Auch mehr als 50 Jahr nach dem Sechs-Tage-Krieg ist kein dauerhafter Frieden in Sicht. Jüdische Siedler und Palästinenser geraten immer wieder aneinander, die als Terrororganisation eingestufte Hamas hat immer noch viel Einfluss und die Lösung des internen Konflikts zwischen Fatah und Hamas macht nur sehr langsam Fortschritte. 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Außerdem sollen die von Israel besetzten Gebiete restlos annektiert werden und aus dem Palästinensischen Staat wird ein Flickenteppich. Der Gazastreifen soll durch einen Eisenbahntunnel mit dem Westjordanland verbunden werden, ansonsten wird er gänzlich abgegrenzt. Kritiker sprechen hierbei von der Implementierung eines Apartheid-Staates, der die systematische Unterdrückung der arabischen Bevölkerung zur Folge hat. Diese Idee ist theoretisch nicht mit den Vereinten Nationen vereinbar, da die Siedlungen im Westjordanland bereits jetzt illegal sind. Ob es zu ernsthaften Konsequenzen käme ist jedoch fraglich. Palästina Palästina wünscht sich die Verhältnisse zurück wie sie vor der Israelischen Staatsgründung 1947 waren. Die Israeliten werden umgesiedelt und die Araber kehren in ihre Heimat zurück. Des weiteren wird Palästina als eigenständiger Staat anerkannt und die USA minimieren ihren Einfluss im Nahen Osten. Fazit Persönlich halte ich beide Lösungsansätze für höchst unrealistisch und nicht erstrebenswert, beide Staaten haben ein Existenzrecht und sollen dieses auch durchsetzen. Um dauerhaft für Frieden zu sorgen muss man zu erst die Situation im Westjordanland klären. Sind die jüdischen Siedlungen nun Illegal besetztes Land oder legitimiertes israelisches Staatsgebiet? Wenn man sich, möglichst diplomatisch, auf eine Grenze geeinigt hat muss Israel seine Atomwaffen abrüsten, sowie alle damit verwandten Projekte und Programme einstellen. Des weiteren halte ich die Inkraftsetzung einer demilitarisierten Zone entlang der Grenze für Sinnvoll. Diese verhindert einen potenziellen Konflikt zwischen bewaffneten Milizen und wird im besten Fall von einem unabhängigen Drittstaat oder der UNO beobachtet. Danach ist es wichtig die Bildung, wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit, und Entwaffnung der Bevölkerung in beiden Ländern zu fördern. Langfristig wäre ein Freihandelsabkommen Ideal, derartiges liegt allerdings in ferner Zukunft. Egal welchen Lösungsweg man wählt, um langfristigen Frieden zu garantieren muss es eine Zweistaatenlösung geben. Es wird in jedem Fall ein langwieriger und anstrengender Prozess, den der Hass und die Erbfeindschaft sitzt tief in beiden Lagern. Ich bezweifle Stark das meine Generation das Ende des Nahostkonfliktes noch erleben wird.