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Nationalsozialismus 1933-1939

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Nationalsozialismus 1933-1939

 Jüdisches Leben 1933-1935: Diskriminierung und Ausgrenzung
NS - Regime und Wertewandel
ab März 1933
Diskriminierung im Alltag und April - B

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Judenpolitik, Novemberpogrom, Wirtschaftspolitik, Vierjahresplan, Autarkiepolitik, NS-Außenpolitik (Doppelstrategie)

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Jüdisches Leben 1933-1935: Diskriminierung und Ausgrenzung NS - Regime und Wertewandel ab März 1933 Diskriminierung im Alltag und April - Boykott 1933 Verfolgung der Juden, Verprügeln auf Straße → radikalisierte sich 5. März 1933 ● Arisierung, Ausschließung Juden vom öffentlichen Leben unmittelbar nach Machtübernahme der Nationalsozialisten Verdrängung April 1933 Propagandakampagne bei den Reichstagswahlen → Ausschreitungen/blutige Unruhen gegen Juden 1. April 1933 ● ● Boykott jüdischer Geschäfte/Praxen unter Hitler (antisemitische Gewalttätigkeiten kamen Regierung ungelegen: Hitler musste noch Rücksicht auf Koalitionspartner nehmen) O Gesetze/Verordnungen, die Ausschluss Juden aus bestimmten Berufen vorantrieben O Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten für Juden stark eingeschränkt 7. April 1933 O ,,Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" O „Nürnberger Gesetze“ (1935) systematische Ausgrenzung aller Juden, indem sie zu Staatsbürgern minderen Rechts herabgestuft wurden 15. September 1935 ■ Regime versperrte Juden Beamtenlaufbahn bzw. ordnete Versetzung in Ruhestand an ■ ,,Reichsbürgergesetz" nahm Juden alle politischen Bürgerrechte „Staatsangehörige“, nicht mehr „Reichsbürger“ ,,Blutschutzgesetz" Reaktionen 1933-1935 keine breite Protestbewegung gegen Judenverfolgung immer größer werdende Distanz zwischen Juden und Nichtjuden Verbot der Mischehe/außereheliche Beziehungen 1 NS- Judenpolitik 1936 bis 1939: Von der Entrechtung zur Vertreibung „Schicksalsjahr 1938?" 1938 historischer Wendepunkt im Schicksal der Juden ● Olympiade 1936 O Verlangsamung der Verfolgungspolitik unmittelbar nach Beendigung der Spiele Wiederaufnahme der Maßnahmen O Regime wollte prestigeträchtige internationale Sportveranstaltung in Berlin auf keinen Fall gefährden 9./10. November 1938 von Nationalsozialisten geplanter Pogrom (=Judenverfolgung, gewaltsame Ausschreitungen) ● O O Maßnahmen: ■ O O Erkenntnisse: ■ Vertreibung der Juden ins Ausland Enteignung jüdischer Vermögen und Unternehmen ■ Novemberpogrom ● zielte nicht mehr allein auf Diskriminierung und Ausgrenzung der deutschen Juden – ging auch um Vertreibung/Auslöschung jüdischer...

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Kultur in DE deutschen Juden rechtlos/vogelfrei unverhüllten Vernichtungswillen des NS - Regimes vollständige Rechtslosigkeit der Juden in DE weitgehende Passivität der deutschen Bevölkerung Anlass zum Novemberpogrom: Attentat des 17-jährigen Juden auf Gesandtschaftsrat in der deutschen Botschaft in Paris (7. November) O NS - Trupps zerstörten Synagogen durch Brandstiftung, Geschäfte, Wohnungen, jüdische Friedhöfe mehr als 20.000 Juden verhaftet/in KZ eingeliefert; 91 Tote Juden mussten Sondersteuer & Kosten für die entstandenen Schäden zahlen Fortgesetzte Entrechtung Januar 1938 O ,,Gesetz über die jüdischen Kulturvereinigungen" Juden verloren rechtliche Stellung als Körperschaften des Rechts August 1938 O alle Juden brauchten jüdischen Namenszusatz Oktober 1938 O Reisepässe der Juden mit einem roten „J“ abgestempelt November 1938 O Ausschluss Juden vom Besuch deutscher Schulen/Hochschulen Dezember 1938 O Führerscheinentzug 2 Enteignung ● ● Enteignung/Ausplünderung der noch in Deutschland lebenden Juden → verloren wirtschaftliche Existenzgrundlage ,,Arisierung" = planmäßige und praktisch entschädigungslose Enteignung der Juden (setzte bereits 1933 ein) 1937/1938 O beschleunigte Aufrüstung Deutschlands O Plan zur Finanzierung durch Minister Hermann Göring (zuständig für Vierjahresplan): jüdisches Vermögen, welches im Rahmen des „Entjudungsprogramms" auf Sperrkonten eingefroren wurde, sollte staatlichem Rüstungshaushalt zufließen Widerstand, Vertreibung, Exil jüdische Organisationen wollten Regime organisierten Widerstand leisten - Idee wegen Aussichtslosigkeit verworfen Reaktion auf NS- Judenverfolgung: Auswanderung bis 1939 gelang es 270.000 Juden durch Emigration der nationalsozialistischen Judenverfolgung zu entgehen (Palästina, USA) ● ■ 3 NS - Wirtschaftspolitik - Ein Wirtschaftserfolg? Ziele der WP Maßnahmen Arbeitslosigkeit überwinden ● ● ● Dt. Reich kriegsfähig machen ● Überwindung der Wirtschaftskrise Hitler künd 1933 an, in wenigen Jahren (4) Arbeitslosigkeit zu beseitigen Ab 1936 Arbeitskräftemangel Zahlreiche Arbeitsbeschaffungsprogramme: ● ● ● Erzeuger Schlachten ● Reichsarbeitsdienst (RAD) ● 1933 Einführung 2-jähriger Wehrpflicht Investitionen & Steuerentlastung Staatl. Rüstungsaufträge Vierjahresplan Versklavung & Ausrottung anderer Völker Autark (unabhängig) → künstliche Herstellung von Rohstoffen Reichserbhofgesetz O Investitionsprogramme; Steuerentlastung der Industrie O Riesige staatliche Rüstungsaufträge, aufwändige Bauvorhaben (Reichsparteigelände, Autobahnen) O Verringerung der Arbeitslosigkeit durch entziehen von Bevölkerungsgruppen vom Arbeitsmarkt (Männer zw. 18-21) → Einführung zweijähriger Wehrpflicht & ab 1935 verpflichtenden Reichsarbeitsdienstes (RAD) Konsum wurde gefördert, durch Steuererleichterungen bis - befreiungen (z.B. für Autobesitzer die Kfz-Steuern) 1934: Absenkung der Umsatzsteuer im Großhandel & Einkommensteuergesetz ,,Erzeugerschlachten“ sollten Erträge der Agrarwirtschaft verbessern Der Vierjahresplan ab 1936: Rüstungspolitische Ziele erhalten absolute Priorität Aus Sicht Hitlers war der Wohlstand des eigenen Volkes nur durch Versklavung und Ausrottung anderer Völker zu erreichen → autarke Wirtschaft schaffen (wirtschaftlich unabhängig) Durch Umstellung der Wirtschaft auf Kriegsproduktion hatten Nationalsozialisten Eingriff in privatwirtschaftliche Struktur → Unternehmerische Entscheidungen wie Produktionsziele und Preisbildung wurden staatlich reguliert (Hermann Göring als Wirtschaftsdiktator & Beauftragter für Vierjahresplan) Ab 1937 entfiel über die Hälfte an Staatsinvestitionen auf die vom Vierjahresplan geförderten Sektoren ,,Reichserbhofgesetz" landwirtschaftlicher Besitz entschuldet und Erbteilung entzogen 4 Ergebnisse der Autarkiepolitik Wenig erfolgreich Geringe Rohstoffreserven → nur Blitzkriege möglich führte wirtschaftlich geradewegs in eine Krise ● ● ● ● ● Explodierende Staatsverschuldung; Erhöhung der Geldumlaufmenge → Gefahr Inflation Erhöhtes Steueraufkommen durch verdeckte Wechselgeschäfte finanziert Einbruch im Konsumbereich für Bevölkerung (durch Fokus der Produktion auf Kriegsgüter) sprunghafter Anstieg der Staatsverschuldung durch Kriegsvorbereitung → führte NS-Staat in Schuldenfalle (Ausweg: private Vermögen/Spareinlagen der Sparer) NS - Außenpolitik: Der Weg in den Krieg Doppelstrategie der nationalsozialistischen Außenpolitik Außenpolitische Ziele des NS - Regimes: Revision des Versailler Vertrags ,,Lebensraum" im Osten Germanisierungspolitik im Osten Zusammenschluss aller Deutschen zu einem ,,Großdeutschland" Täuschungsmanöver und friedliche Maßnahmen: ,,Friedensreden" Hitlers Reichskonkordat 1933, durch Aufwertung des NS - Systems (Regelung Verhältnis zwischen Reich und römisch-katholischen Kirche) Nichtangriffspakt mit Polen 1934 Saarabstimmung 1935 Hitler-Stalin-Pakt 1939 5 Unfriedliche Maßnahmen/Vertragsbrüche/ militärische Aktionen: Enthüllung der wahren Ziele gegenüber Generälen (Februar 1933) Einführung der allgemeinen Wehrpflicht 1935 ● dt.-brit. Flottenabkommen 1935 ● Remilitarisierung des Rheinlandes 1936 ● Unterstützung des Franco-Putsches in Spanien (Bombardierung von Guernica) 1936/37 ,,Anschluss" Österreichs 1938 Sudetenkrise 1938, Besetzung der ,,Rest- Tschechei" 1939 Angriff auf Polen 1939

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Kultur in DE deutschen Juden rechtlos/vogelfrei unverhüllten Vernichtungswillen des NS - Regimes vollständige Rechtslosigkeit der Juden in DE weitgehende Passivität der deutschen Bevölkerung Anlass zum Novemberpogrom: Attentat des 17-jährigen Juden auf Gesandtschaftsrat in der deutschen Botschaft in Paris (7. November) O NS - Trupps zerstörten Synagogen durch Brandstiftung, Geschäfte, Wohnungen, jüdische Friedhöfe mehr als 20.000 Juden verhaftet/in KZ eingeliefert; 91 Tote Juden mussten Sondersteuer & Kosten für die entstandenen Schäden zahlen Fortgesetzte Entrechtung Januar 1938 O ,,Gesetz über die jüdischen Kulturvereinigungen" Juden verloren rechtliche Stellung als Körperschaften des Rechts August 1938 O alle Juden brauchten jüdischen Namenszusatz Oktober 1938 O Reisepässe der Juden mit einem roten „J“ abgestempelt November 1938 O Ausschluss Juden vom Besuch deutscher Schulen/Hochschulen Dezember 1938 O Führerscheinentzug 2 Enteignung ● ● Enteignung/Ausplünderung der noch in Deutschland lebenden Juden → verloren wirtschaftliche Existenzgrundlage ,,Arisierung" = planmäßige und praktisch entschädigungslose Enteignung der Juden (setzte bereits 1933 ein) 1937/1938 O beschleunigte Aufrüstung Deutschlands O Plan zur Finanzierung durch Minister Hermann Göring (zuständig für Vierjahresplan): jüdisches Vermögen, welches im Rahmen des „Entjudungsprogramms" auf Sperrkonten eingefroren wurde, sollte staatlichem Rüstungshaushalt zufließen Widerstand, Vertreibung, Exil jüdische Organisationen wollten Regime organisierten Widerstand leisten - Idee wegen Aussichtslosigkeit verworfen Reaktion auf NS- Judenverfolgung: Auswanderung bis 1939 gelang es 270.000 Juden durch Emigration der nationalsozialistischen Judenverfolgung zu entgehen (Palästina, USA) ● ■ 3 NS - Wirtschaftspolitik - Ein Wirtschaftserfolg? Ziele der WP Maßnahmen Arbeitslosigkeit überwinden ● ● ● Dt. Reich kriegsfähig machen ● Überwindung der Wirtschaftskrise Hitler künd 1933 an, in wenigen Jahren (4) Arbeitslosigkeit zu beseitigen Ab 1936 Arbeitskräftemangel Zahlreiche Arbeitsbeschaffungsprogramme: ● ● ● Erzeuger Schlachten ● Reichsarbeitsdienst (RAD) ● 1933 Einführung 2-jähriger Wehrpflicht Investitionen & Steuerentlastung Staatl. Rüstungsaufträge Vierjahresplan Versklavung & Ausrottung anderer Völker Autark (unabhängig) → künstliche Herstellung von Rohstoffen Reichserbhofgesetz O Investitionsprogramme; Steuerentlastung der Industrie O Riesige staatliche Rüstungsaufträge, aufwändige Bauvorhaben (Reichsparteigelände, Autobahnen) O Verringerung der Arbeitslosigkeit durch entziehen von Bevölkerungsgruppen vom Arbeitsmarkt (Männer zw. 18-21) → Einführung zweijähriger Wehrpflicht & ab 1935 verpflichtenden Reichsarbeitsdienstes (RAD) Konsum wurde gefördert, durch Steuererleichterungen bis - befreiungen (z.B. für Autobesitzer die Kfz-Steuern) 1934: Absenkung der Umsatzsteuer im Großhandel & Einkommensteuergesetz ,,Erzeugerschlachten“ sollten Erträge der Agrarwirtschaft verbessern Der Vierjahresplan ab 1936: Rüstungspolitische Ziele erhalten absolute Priorität Aus Sicht Hitlers war der Wohlstand des eigenen Volkes nur durch Versklavung und Ausrottung anderer Völker zu erreichen → autarke Wirtschaft schaffen (wirtschaftlich unabhängig) Durch Umstellung der Wirtschaft auf Kriegsproduktion hatten Nationalsozialisten Eingriff in privatwirtschaftliche Struktur → Unternehmerische Entscheidungen wie Produktionsziele und Preisbildung wurden staatlich reguliert (Hermann Göring als Wirtschaftsdiktator & Beauftragter für Vierjahresplan) Ab 1937 entfiel über die Hälfte an Staatsinvestitionen auf die vom Vierjahresplan geförderten Sektoren ,,Reichserbhofgesetz" landwirtschaftlicher Besitz entschuldet und Erbteilung entzogen 4 Ergebnisse der Autarkiepolitik Wenig erfolgreich Geringe Rohstoffreserven → nur Blitzkriege möglich führte wirtschaftlich geradewegs in eine Krise ● ● ● ● ● Explodierende Staatsverschuldung; Erhöhung der Geldumlaufmenge → Gefahr Inflation Erhöhtes Steueraufkommen durch verdeckte Wechselgeschäfte finanziert Einbruch im Konsumbereich für Bevölkerung (durch Fokus der Produktion auf Kriegsgüter) sprunghafter Anstieg der Staatsverschuldung durch Kriegsvorbereitung → führte NS-Staat in Schuldenfalle (Ausweg: private Vermögen/Spareinlagen der Sparer) NS - Außenpolitik: Der Weg in den Krieg Doppelstrategie der nationalsozialistischen Außenpolitik Außenpolitische Ziele des NS - Regimes: Revision des Versailler Vertrags ,,Lebensraum" im Osten Germanisierungspolitik im Osten Zusammenschluss aller Deutschen zu einem ,,Großdeutschland" Täuschungsmanöver und friedliche Maßnahmen: ,,Friedensreden" Hitlers Reichskonkordat 1933, durch Aufwertung des NS - Systems (Regelung Verhältnis zwischen Reich und römisch-katholischen Kirche) Nichtangriffspakt mit Polen 1934 Saarabstimmung 1935 Hitler-Stalin-Pakt 1939 5 Unfriedliche Maßnahmen/Vertragsbrüche/ militärische Aktionen: Enthüllung der wahren Ziele gegenüber Generälen (Februar 1933) Einführung der allgemeinen Wehrpflicht 1935 ● dt.-brit. Flottenabkommen 1935 ● Remilitarisierung des Rheinlandes 1936 ● Unterstützung des Franco-Putsches in Spanien (Bombardierung von Guernica) 1936/37 ,,Anschluss" Österreichs 1938 Sudetenkrise 1938, Besetzung der ,,Rest- Tschechei" 1939 Angriff auf Polen 1939