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Ökonomie Lernzettel

29.4.2021

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Bedürfnisse-Bedarf-Nachfrage
Bedürfnisse
· subjektive Mangelempfindungen, die durch
Güter befriedigt werden können
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Bedürfnisse-Bedarf-Nachfrage Bedürfnisse · subjektive Mangelempfindungen, die durch Güter befriedigt werden können unbegrenzt > Motor der Wirtschaft" Existenz-, Kultur und Luxusgüter Existenzbedürfnisse Nahrung, Wohnung, Kleidung (einfaches Anspruchsniveau) Absolut notwendig zum Über- leben (z. B. nach Katastrophen) Fließende Grenzen zu Kulturbedürfnissen Beispiele: ● Bei einem Stadtbummel stellt sich das Mangelgefühl Durst ein (Bedürfnis unbestimmter Wunsch). Es konkretisiert sich im Bedarf nach Tee, Kaffee oder Mineralwasser (Bedarf = erfüllbarer Wunsch). In einem Café bestellt man eine Tasse Kaffee mit Sahne (Kauf = erfüllter Wunsch). Kulturbedürfnisse Wichtig für Lebensqualität • Individuell unterschiedlich Aufschiebbar und austauschbar Fließende Grenzen zu Luxusbedürfnissen Luxusbedürfnisse Für Bezieher von Durchschnittseinkommen nicht oder nur durch Aus- gleich und Sparen in anderen Bereichen vereinzelt zu verwirklichen • Bei einem Leben über die eigenen wirtschaftlichen Verhältnisse droht Überschuldung Maslowsche Bedürfnispyramide Stufe: Selbst- verwirklichung (Fähigkeiten entwickel) Okonomie 4. Stufe: Individualbedürfnisse (Anerkennung, Geltung) 3. Stufe: Soziale Bedürfnisse (Partner, Freunde, Liebe) 2. Stufe: Sicherheit (Wohnen, Arbeit, Einkommen) 1. Stufe: Grundbedürfnisse /Physiologische Bedürfnisse (Essen, Kleidung, Schlaf) Bedarf mit Kaufkraft versehenes Bedürfnis Bedürfnisbefriedigung vorrangig abhängig von: Höhe des Einkommens bzw. Vermögens Hobbys, Freizeitinteressen, persönliche Vorlieben und Ansprüche • Erziehungseinflüsse, Bildungsniveau, Lebensstil Lebensalter und Geschlecht Status, Image, soziales Ansehen, Gruppenzwänge Individual- und Kollektivbedürfniss Beispiele = Bedürfnisse der Gesellschaft Kindergärten, Schulen, Universitäten Kollektiv- Infrastruktur offentliche Sicherheit... bedürfnisse-Gesundheitsversorgung = Bedürfnisse des Einzelnen Individual- bedürfnisse Bedürfnisse Existenz- bedürfnisse Beispiele Nahrung Kleidung Wohnung Primär- bedürfnisse Dringlichkeit Art der Befriedigung Nachfrage tatsächlicher Kauf am Markt Bedarf mit Kaufentschluss Individualbedarf Kollektivbedarf Kaufkraft Bedarf Kultur- bedürfnisse Beispiele Auto Urlaubsreise Theaterbesuch Bildung Existenzbedant Mineralwasser, Kleidung, Brot, Glühbirne Kautwille Straßen, Rente, Strom, Leitungswasser Luxus- bedürfnisse Beispiele Jacht Sekundär- bedürfnisse Nachfrage Champool • Kaviar Wahlbedarf Bücher, Schmuck, privates Schwimmbecken, Fußball Oper, Freizeitpark,Fußballstadion, Öffentliches Schwimmbad Knappheit Herrscht, wenn mit den vorhandenen Ressourcen nicht alle existenten Bedürfnisse befriedigt werden können. # • materielle & immaterielle Güter zu Produktions- und Konsumzwecken, aber auch persönliche Fähigkeiten. Wissen und Zeit Les entsteht Verzicht eigener (z. B. anderer möglicher Bräutigam) oder bei anderen Individuen...

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(Knappes Gut wird anderem potenziellem Nutzer entzogen → ungestillte Bedürfnisse → Knappheitspreise (=Knappheitsfolgen) sind subjektiv und wandelbar) -Knappheit erfordert ein Verhalten, das die vorhandenen Güter möglichst effizient einsetzt, um die menschlichen Bedürfnisse zu erfüllen Regelungen: Prinzip der Stärke oder Windhundverfahren (Wer zuerst kommt, mahlt zuerst) · Losverfahren, Bürokratie, politische Eliten · Preislich geregelte Märkte (besonders efficient) Formel: Opportunitätskosten: Kosten des entgangenen Nutzens rationalen Handelns / Kosten des Verzichts -Opportunitätskosten einer Gütereinheit bestehen in dem, was man aufgibt, um die gewünschte Einheit zu erlangen Budgetgerade Zwei- Güter-Annahme • Kombination ist von individuellen Präferenzen abhängig •Unterhalb der Gerade Ineffizienz- vorhandene Konsummöglichkeiten werden nicht voll ausgeschöpft + Grundannahmen des ökonomischen Verhaltensmodells Der einzelne Mensch ist Handlungseinheit 2. Anreize bestimmen menschliches Verhalten Individuen reagieren in systematischer und vorhersagba- rer Weise, wenn ihnen Handlungsmöglichkeiten positiv negativ erscheinen 4. Individuen sind auf ihren Vorteil bedacht [Eigennutzorientierung! Eigennutz kann unter wechselseitigen Umweltbe- dingungen unterschiedliche Formen annehmen (z. B. Familie, Freunde, Stammkunden, anonyme Umgebung. 3. Anreize werden durch Präferenzen hervorgerufen Es erfolgt eine strikte Trennung zwischen Präferenzen und Ein- schränkungen [Restriktionen. Die Handlungsmöglichkeiten des Individuums werden auf beobachtbare Änderungen der 1. Methodologischer Individualismus Achtung: Dies heißt nicht, den Menschen als isoliertes Wesen, sondern sein Verhalten im Zusammenhang mit anderen Menschen und Institutionen zu behandeln. Anschränkungen zurückgeführt (z. B. durch Restriktionen, in Form von relativen Preisen, Kosten von Gütern und Handlungen (Zeitkostenl. n werden durch 5. Handlungsmöglichkeiten Einschränkungen beeinflusst und durch Institutionen vermittelt Einschränkungen sind z. B.: verfügbares Einkommen, inkl. Vermögen und Kreditmöglichkeiten relative Preise Id. h. im Vergleich zu alternativen Gütern und Handlungenl • Zeit für Konsum und Handlungen • Rechtsnormen (bei Verletzung entstehen Kosten in Form von Bußen, Gefängniso. A Kosten-Nutzen-Prinzip Menschen reagieren auf Anreize-Anreize beeinflussen das Verhalten Pareto kriterium: Eine Situation ist dann Effizient, wenn es durch. den Handel nicht möglich ist, seine Lage zu verbessern und gleichzeitig keiner schlechter gestellt ist Die Unsichtbare Hand Die unsichtbare Hand dient zur Sicherung des Gemeinwohls. Sie nutzt dafür den menschlichen Egoismus. Denn jeder Mensch ist im Wesentlichen darauf ausgerichtet, dass es ihm selbst gut geht. Dies schafft er allerdings nicht ohne fremde Hilfe. Da der Mensch mit möglichst wenig Arbeit möglichst viel Geld verdienen möchte, ist es sein Ziel Gewinne zu erlangen. Dadurch gibt es den Antrieb des ökonomischen Handels. Marktteilnehmer müssen ihre Produkte mit der erwarteten Qualität und einem akzeptablen Preis Preis anbieten, damit andere diese kaufen wollen. Somit haben beide Parteien ihren Gewinn erzielt. Vor allem ist für die Marktprozesse wichtig, dass der Wert eines Produkts von dem Käufer und dem Verkäufer unterschiedlich geschätzt wird. Denn der Wert eines Gutes oder einer Aktie kann nur durch die individuelle Situation eines Anbieters oder eines Nachfragen bestimmt werden. Durch diesen entstandenen Wert kann dann eine Win-win-Situation entstehen. Ausgangspunkt ist Überlegung von Adam Smith Homo Oeconomicus Eigenschaften des Homo Oeconomicus Rationales Handeln Bewusstsein über Begeben heiten des Marktes (Modell als idealtypisches Menschenbild) Homo Oeconomicus Eigenschaften Emotionslos, kein persönliches Empfinden Nutzen- & Gewinn- maximierung Kenntnis des Marktes Unabhängig von Meinung anderer Gefangener A Egoismus des Einzelnen -individuell rationales Verhalten der einzelnen Gruppenmitglieder führt zu einem schlechteren Ergebnis für die Gruppe / Gesellschaft - nicht pareto optimal (niemand kann besser gestellt werden, ohne dass Wachsender Wohlstand für die Allgemeinheit Das Modell des Homo oeconomicus und seine Grenzen Typische Die strategische Rolle von Emotionen: Mensch trifft Enscheidungen häufig nicht rational, sondern nach Gewohnheit und Bequemlichket, außerdem sind Fairness, Soldata Neid etc wichtige Hundungumoove (Ultimatumse Menschen achten weniger auf absolute als auf relative werte (Vergleich zum Anderen Homo oeconomicus Grundannahme Mech hande Abwigungen Ersten Nutzemaximierer Entscheidungen werden häufig unser Informationsdefiziten proffen zB bei mangelnder Mark dh Krik Modell des Homo oeconomics arbeitet 2. Taneschen And Das Ultimatumspiel (Verteilung von 1000€) Der Mensch schaut nicht nur auf das eigene Einkommen, sondern vergleicht es mit dem der Mitspieler. Normen wie Fairness oder Gefühle wie Neid spielen eine Rolle. Homo oeconomicus würde durch die Gewinnmaximierung schon den geringsten Betrag akzeptieren. Gefangenendilemma Dilemma: Situation, in der man gezwungen ist, sich zwischen zwei gleichermaßen (unangenehmen) Dingen zu entscheiden →→ Konsequenz Homo oeconomicus ist komplexer als beher angenommen, kann aber als theoretische Vereechung Zwei-Personen-Gefangenendilemma Schweigen (Kooperation) Gestehen (Nichtkooperation) Gefangener B Schweigen 1:1 0;10 ein anderer schlechter gestellt wird) Gestehen 10:0 5:5 Güter freie Güter unbegrenzt 2.B. Sonnenlicht Güter Dienstleistung - persönliche Dienstleistung sachliche Dienstleistung wirtschaftliche/ knappe Güter können nicht gelagert, besessen werden & Produktion und Konsum ist gleichzeitig -knappes Gut -verursachen Kosten & haben einen Preis Sachgüter - Konsumgüter - Produktionsgüter: -komplementäre Güter substitutive Güter Verbrauchsgüter Gebrauchsgüter Verbrauchsgüter Gebrauchsgüter Substitutionsgüter Güter, die sich gegenseitig ersetzen und daher alternativ (wahlweise) verwandt werden können, bezeichnet man als Substitutionsgüter. Das gleiche Ergebnis kann durch verschiedene Güter herbeigeführt werden. 2.B.: Butler & Margarine Komplementärgut: ergänzen sich, sodass man sie zusammensetzen muss, wenn L.B.: Zutaten für einen Kuchen man Superiore Güter Güter bei denen die Nachfrage steigt, v 1 wenn das Einkommen steigt Inferiore Güter: Güter bei denen die Nachfrage sinkt, wenn das Einkommen steigt Allmende Güter: 1. man kann niemanden von dessen Nutzung ausschlie Ben Wert des Gutes: -Produktionskosten - Dringlichkeit /individuelle Nutzenschätzung - In Geld ausgedrückt ein bestimmtes Ergebnis erzielen will. 2. beeinträchtigt die Nutzung dieser Allmende durch einen Nutzer den Nutzen aller anderen z. B.. Wiese oder Fische (jeden Fisch den ich fange, kann mein Konkurrent nicht mehr fangen) Ökonomisches Prinzip Als Grundprinzip rationalen Handelns gilt das ökonomische Prinzip (Rationalprinzip, Prinzip der Wirtschaftlichkeit). Es beschreibt die Möglichkeiten, die begrenzten Mittel den gesetzten Zwecken zuzuordnen. Dabei können zwei Prinzipien unterschieden werden: Maximalprinzip: Mit gegebenen Mitteln ist ein höchstmöglicher Erfolg (Nutzen, Leistung) zu erzielen. Mitteleinsatz vorgegeben Minimalprinzip: Ein bestimmter Erfolg ist mit dem geringstmöglichen Mitteleinsatz zu erzielen. Ziel vorgegeben Der Markimechanismus -Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis auf dem Markt -Nachfrage und Angebot hängen wiederum vom Preis ab Nachfrage nach einem Gut auf einem Markt setzt sich aus der Summe aller individuellen Nachfragen der Haushalte zusammen • höherer Preis Nachfrage geringer Hangt von Einkommen & Vermögen, Preis (das und anderer Güter) und Bedürfnis & Nutzen des Haushalts ab Nachfrageänderung bei gleichem Preis durch: Preiselastizität der Nachfrage: Formel: Preiselastizität der Nachfrage = (= Nachfrageelastizität/El) ODER m Ceteris paribus-Klausel: AX P EL= Ap x Differenz Menge alter Preis Differenz Preis alter Menge Steigerung der Nutzeneinschätzung Steigerung des Einkommens ▪ Preissteigerung für Substitutionsgüter ▪ Preissenkung bei Komplementärgütern Elad unelastische Nachfrage elastische Nachfrage - Grundnahrungsmittel 2.6. Brat -Benain -Zigaretten -Luxusgüter 2.B. Ubeen Flugreisen Änderung der Nachfragemenge in Prozent Änderung des Preises in Prozent N N 45 Analyse eines Zusammenhangs unter der Annahme, dass sich nur die betrachtete Variable ändert bei gleichzeitiger Konstanz aller anderen ökonomischen Variablen. (Quelle: Gabler Lexikon) m Angebot Das Marktangebot ist die Summe der individuellen Angebote für ein Gut · steigender Preis Angebot höher, da Gewinnchancen größer werden Angebots änderung bei gleichem Preis durch: m ▪ Erwartete Preissenkung bei andern Gütern ▪ Preissenkung der Produktionsfaktoren ▪ Verbessertes angewandtes technisches Wissen ▪ Verbesserte Absatz- und Gewinnerwartungen ▪ Erhöhte Anbieterzahl El= vollkommen elastisch EL-O starre Nachfrage (vollkommen unela) El-1 Nachfrageänderung entspricht der Preisänderung /proportionalelastisch 2.B Goldbarren fmit bestimmten wert). Geldschein 2.B lebensrettende Medikamente, Heizal -Kulturgüter 2.B. Kinobesuche Der vollkommene Markt - Das gehandelte Gut ist homogen - Es bestehen keine persönlichen Präferenzen zwischen den Marktteilnehmern - Es bestehen keine zeitlichen Differenzierungen (E.B. Lieferzeit) Es bestehen keine räumlichen Differenzierungen - Der Markt ist vollständig Transparent - Vollkommener Wettbewerb (viele Nachfrager & gleicher Preis) Beispiel für diesen Markt: Der Aktienmarkt Funktionen des Preises: Informationsfunktion Der Preis gibt Auskunft über den relati- ven Knappheitsgrad eines Gutes oder einer Dienstleistung. Der Preis spiegelt die Wertschätzung Inicht den Wert!) des wider. Ein Gutes oder der Diens hohe Knapp- hoher Preis deutet auf heit hin. Knappheitsindikator Selektionsfunktion Es können nur Unternehmen a auf dem Markt bestehen, die zumindest kosten- deckend anbieten, die anderen scheiden aus dem Markt aus. Nur Nachfrager, die bereit sind, den Preis zu bezahlen, erhalten das Gut oder die Dienstleis- Zuteilung und Auslese Funktionen von Preisen auf Märkten Koordinationsfunktion Anbieter und Nachfrager planen ihr An- gebot bzw. ihre Nachfrage nach einem Gut oder einer Dienstleistung auf der Grundlage des Preises. Steigt der Preis, wird mittelfristig das Angebot ausge und die Nachfrage einge- 42,50 2,00 wenkt. Ausgleich von Angebot und Nachfrage (Idealbild) Allokationsfunktion Preise lenken die Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital in die Wirtschaftsbe- reiche, wo die erzielbaren Einkommen (Gewinnel am höchsten sind. Unterneh- men haben einen permanenten Anreiz für die effiziente Verwendung knapper Ressourcen. te und Lenkung Anreize un Folgen eines Angebotsrückgangs neues Gleichgewicht mit höherem Preis... ...und niedrigerer Menge Unwetter lässt A₁ sinken ursprüngliches Gleichgewicht Nachfrage Menge in kg Erdbeeren Preis Wer profitiert auf einem Markt im Gleichgewicht? Marktpreis Preisbildung Produzentenente Die Preisbildung auf dem Markt Jedes Zusammentreffen von Anbietern und Nachfragern bezeichnet man als Markt Anbieter streben einen möglichst hohen Preis an Gleichgewicht*************** Interessengegensatz Lösung durch Handel auf dem Markt Preis in c Nachfragekurve 00 Beim Preis von 6 Euro sind Angebot und Nachfrage gleich hoch Man bezeichnet diesen Preis als Gleichgewichtspreis Menge Konsumentenrente: Die Differenz zwischen der individuellen Zahlungsbereitschaft für ein Gut und dem Marktpreis für das Gut nennt man die individuelle Konsumentenrente. Nachfrager streben einen möglichst niedrigen Preis an Produzentenrente: Die Differenz zwischen dem Marktpreis und dem Reservationspreis (niedrigster Preis zu dem der Anbieter eine Einheit des Gutes anbieten würde) die Produzentenrente. Angebotskuve (A Gesamtwohlfahrt: Die Summe aus Produzentenrenten und Konsumentenrente auf einem Markt nennt man die Gesamtwohlfahrt (ökonomische Wohlfahrt) auf dem Markt. Folgen einer Nachfragesteigerung 42,50 2,00 Warum pendelt sich der Preis beim Gleichgewichtspreis (p*) N₂ Bei führt zu 12- 10 8 pt 6- 4 24 Fest lässt die Nachfrage ansteigen Angebot mit höherem Preis... ursprüngliches Nachfrage Gleichgewicht 7-10 und höherer Menge neues Gleichgewicht Preis in € Menge in 10 kg Erdbeeren N O O 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 m* Menge Angebotsüberschuss Nachfrageüberschuss Marktsituation 2: Situationsanalyse ● Gegebene Marktbedingungen: Nachfrage, Angebot Ausgleich von Angebot und Nachfrage durch Preise ( ● PREISGESETZ Nr. 2: -) Angebot Nachfrage Preisen. Merke: Grafisch stellt sich ein Nachfrage alseine Parallelverschiebung derursprüng- lichen Nachfragekurve (N₁) nach dar (N₁). Warum schwanken Preise? Der Schweinezyklus • periodische Schwankung der Angebotsmenge und des Marktpreises • wenn Angebotsmenge nicht kurzfristig an aktuelle Nachfrage angepasst werden kann betroffen sind Güter, deren Produktion eine längeren Vorlauf braucht und bei denen Anpassungsreaktionen deshalb nur zeitverzögert geschehen können • Problem: Anbieter können sich nicht an aktuellen nachfrage ausrichten, sondern nur an Prognosen - häufig Fehleinschätzungen: • aufgrund hoher Preise starke Investition - Angebotsschwemme drückt Angebot zu stark- finanzielle Probleme - Signal, das Angebot wieder zu reduzieren - das lässt Preise wieder steigen - setzt neue Anreize für weiteren Schweinezyklus Cobweb-Modell Marktformen: Das System ist stabil, wenn die Ange- botskurve steiler als die Nachfragekurve ist, d. h. das Angebot weniger elastisch 30 auf Preisänderungen reagiert als die Nach- frage. Das System erreicht dann irgend- wann das Gleichgewicht (vgl. S. 58 - Schaubild 1). Im Fall, dass Angebot und Nachfrage in gleichem Maße elastisch auf Preisschwan- kungen reagieren, würde der Preis zyklisch im immer gleichen Abstand um den 45 Gleichgewichtspreis pendeln (indifferentes Modell, vgl. S. 58 - Schaubild 2). Ist die Angebotskurve flacher als die Nach- 35 fragekurve, so ist das System instabil, denn die Anbieter reagieren stärker auf Preisschwankungen als die Nachfrager. Der Preis entfer sich immer mehr vom Gleichgewichtspreis (vgl. S. 58 - Schau- 40 bild 3). Zahl der Anbieter Marktform viele Anbieter Polypol wenige Anbieter ein Anbieter z. B. Obst- und Gemüsehändler und Verbraucher auf einem großen Wochenmarkt Oligopol z. B. Flugzeughersteller und Fluggesellschaften Monopol z. B. kommunaler Verkehrsbetrieb in einer Großstadt Schaubild 1 Schaubild 2 • Marktform: Oligopol • Vorkommen: auf nahezu vollkommenen Märkten (wie Mineralöl- und Benzinmarkt) mit homogenen Gütern und auf unvollkommenen Märkten (wie Waschmittel, Tabakwaren, Computer) Schaubild 3 • Ausprägung: wenige Anbieter oder wenige Nachfrager • Marktmacht: Festlegung der Preise, Produktionsmenge und Qualität müssen Reaktion der Nachfrager sowie die Reaktionen der Konkurrenten berücksichtigen P₁ P₂ Effekt auf Nachfrage Die Nachfrage ist aufgrund einer preispolitischen Mallnahme eines Anbieters nur für diesen, nicht aber für seine Konkurrenten spürbar beweglich. Bietet z. B. ein Händler A auf dem Wochenmarkt seine Tomaten deutlich über dem Durchschnittspreis an, werden fast alle potenziellen Kunden bei anderen Anbietern kaufen. Die Zahl der Anbieter ist aber so groß, dass die anderen Anbieter die Zunahme an Kunden nicht wahrnehmen. Auch eine deutliche Preis- senkung durch den Händler A spüren die anderen Anbieter nicht. X₁ X₂ Die Nachfrage ist zwischen den konkurrierenden Anbietern für bei- de Seiten spürbar beweglich. Z.B. erzielt ein Anbieter durch eine Preissenkung zunächst eine Umsatzerhöhung. Da die Zahl der An- bieter gering ist, spüren die Konkurrenten den Nachfragerückgang deutlich dich und reagieren u. U. mit eigenen Preissenkungen. Produktes nicht mit Der Monopolist muss um den Absatz seines erkenbetrieb anderen konkurrieren. Z.B. kann ein kommunaler die Fahrtentgelte für Busse/Bahnen erhöhen, ohne dass die Nach frager zu einem anderen Anbieter im ÖPNV wechseln können. Die Nachfrage wi wird nur in dem Maß sinken, wie die Fahrgäste auf die Nutzung des ÖPNV verrichten Mögliche Verhaltensweisen der Anbieter im Oligopol Kooperativ 1. Preisstarrheit 2. Preisführerschaft passt sich der Konkurrenz an 3. Preisabsprachen (Kartelle!) nicht kooperativ 1. Verdrängungswettbewerb (ruinöser Wettbewerb, Kampf- strategie