Grundlagen des Wanderfeldbaus (Shifting Cultivation)
Allgemeines
- Wanderfeldbau ist die älteste landwirtschaftliche Nutzungsform der Tropen
- Diese Methode wird seit Jahrhunderten von lokalen Gemeinschaften genutzt
- Es handelt sich um eine extensive Wirtschaftsweise
- Primär dient sie der Subsistenzwirtschaft (Selbstversorgung)
Verbreitung
- Wanderfeldbau wird hauptsächlich in Regionen mit nährstoffarmen Böden betrieben
- Vorwiegend in dünn besiedelten Gebieten mit ausgedehnten Waldreserven
Ablauf der Shifting Cultivation
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Brandrodung:
- Bäume und Sträucher werden abgebrannt
- Die Asche dient als natürlicher Dünger für den nährstoffarmen Boden
- Gleichzeitig werden Unkraut und Schädlinge vernichtet
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Anbauphase:
- Auf der gerodeten Fläche werden Nahrungsmittel wie Mais und Bohnen angebaut
- Nach 2-3 Jahren sinken die Ernteerträge deutlich
- Der Düngeeffekt der Asche lässt nach und dem Boden werden kontinuierlich Nährstoffe entzogen
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Wanderung:
- Ein neues Feld in der Nähe des Wohnortes wird gerodet
- Dieser Prozess wird fortgesetzt, bis alle umliegenden Flächen genutzt wurden
- Danach wandert die Gemeinschaft weiter ("shift away")
Wichtiger Begriff: Brandrodung bezeichnet das gezielte Abbrennen von Waldflächen, um landwirtschaftliche Nutzflächen zu gewinnen. Die Asche der verbrannten Vegetation reichert den Boden mit wichtigen Mineralstoffen an und ermöglicht temporären Anbau.




























