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Soziale Ungleichheit

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Johanna Hövelmann

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Definition soziale Ungleichheit":
Von sozialer Ungleichheit wird in der Sozialwissenschaft dann gesprochen, wenn die so

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Soziale Ungleichheit; Definition; Dimensionen; Indikatoren

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SOZIALE VNGLEICHEIT Definition soziale Ungleichheit": Von sozialer Ungleichheit wird in der Sozialwissenschaft dann gesprochen, wenn die soziale Lage sich zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen unterscheidet und ihre Lebenslage dadurch positiv oder negativ beeinflusst wird. Die beiden entscheidenden Faktoren sind hier die Ressourcenausstattung und die Lebensbedingungen. Wenn bei diesen aus gesellschaftlichen Gründen eine Verteilungsungleichheit herrscht und manchen Menschen somit regelmäßig bessere oder schlechtere Chancen oder Möglichkeiten für ein besseres Leben geben, es also eine Chancenungleichheit gibt, so kann dies als soziale Ungleichheit bezeichnet werden. Dabei werden einzig die Chancen, nicht aber ihre Nutzung in Betracht gezogen und soziale Ungleichheit meint auch nicht zwingend, dass etwas ungerecht oder gerecht ist, denn nach Art. 3 des Grundgesetzes sind alle Menschen gleich vor dem Gesetz“. Niemand darf aufgrund seiner Herkunft, Kultur, seines Geschlechts... benachteiligt oder bevorzugt werden. Lebenslage Gesamtheit der ungleichen Lebens- und. Handlungsbedingungen. (Einkommen, Arbeitssituation, Bildung...) soziale lage die Lebenslage bestimmende Faktoren (Beruf, Herkunft, Geschlecht ...) > Stefan Hradil fasst die Erscheinungsformen sozialer ungleichheit in 4 Dimensionen zusammen, denen Indikatoren. zugeordnet werden: > dabei sind die Dimensionen Materieller Wohlstand Einkommen + vermögen + Armut = die Lebenslage i die. Indikatoren. = DIMENSIONEN Sozialer ungleichheit Bildung clie soziale Lage Macht Soz. Herkunft/ Geschlecht • diese Dimensionen werden bestimmt durch die soziale Lage" / Indikatoren Prestige Einfluss von Machteliten + SOZ. Herkunft Beruf + Status MATERIELLER WOHLSTAND Indikator Einkommen „Einkommen": Als Einkommen werden alle Einkünfte in Form von Geld oder Sachgütern, die...

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einer Person, einem Haushalt oder einem Unternehmen in einem bestimmten Zeitraum zufließen bezeichnet. Dabei unterscheidet man zwischen verschiedenen Einkommensarten: Bodeneinkommen Als Gegenleistung für die Nutzung des Bodens (Pacht oder Miete) Kapitaleinkommen Für den Einsatz des Kapitals (z. B. Zinsen) Arbeitseinkommen Lohn oder Gehalt Volkswirtschaftliche Einkommensarten Faktoreinkommen Leistungen, die auf. Gegenleistung beruhen und unmittelbar im wirtschaftlichen Produktionsprozess entstanden sind Bruttoeinkommen - Nettoeinkommen Nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben Gewinneinkommen Umsatz minus Lohn- und Arbeitskosten Einkommen Individualeinkommen - Haushaltseinkommen Nominaleinkommen Eintspricht dem Einkommen, das auf der Lohn- oder Gehaltsabrechnung steht Trasfereinkommen Zahlungen, die der Emmpfänger ohne eine Verpflichtung zu einer Gegenleistung vom Staat gezahlt bekommt 3 Verfahren zur Darstellung der Dimension materieller Wohlstand/Indikator Einkommen: 1) Nach Einkommensklassen, die das Haushaltseinkommen (monatlich) betreffen Volkseinkommen -Einkommen der gesamten Volkswirtschaft - Realeinkommen Nach Berücksichtigung der Inflationsrate/Kaufkraft: entspricht dem Geldwert mit dem man tatsächlich konsumieren kann 3) nach dem Gini-Koeffizienten, der den Indexwert der Ungleichheit mist (0 = gleich/1 = ungleich) > berechnet aus der Spanne zwischen der Gleichverteilungsdiagonalen un der „Lorenzkurve“ 2) nach Einkommensanteilen am Einkommensvolumen (Volkseinkommen) durch das Äquivalenzeinkommen des Haushaltseinkommens (Netto!) Geld Sachgüter regelmäßiger Zeitraum Kaufkraft: der Maßstab für den Wert des Geldes: gibt an, welche Gütermengen ich mit wie viel Geld kaufen kann (Verbraucherpreis) -> höhere Kaufkraft = 1 niedrigere Preise, Inflation Niedrige Kaufkraft = höhere Preise, Deflation Anteil am Gesamt einkommen Das heißt, die Kaufkraft entscheidet. Die Kaufkraft entspricht der Höhe der Inflation! Gleichverteilung /////////} Gini-Koefizient ////// Lorenz- kurve (Ein- kommensantei- wenn das Nettoäquivalenz einkommen, also clas Bedarfseinkommen, unter oder bei 60% des Medians liegt ist die Armutsgrenze der relativen Armut (siehe Indikator Armut) le) 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Devle es entsteht eine kurve, da die Anteile konulliert (aufadd- iert") werden → 1-10%. → 2=10% + das was noch dazu kommt →→ USW... Indikator vermögen Vermögen spiegelt eigentlich den Wohlstand der Bevölkerung, da dieses, im Gegensatz zum Einkommen langlebig ist Produktivvermögen Anlagevermögen Produktiv vermögen Indikator Armut Vorratsvermögen Reproduzierbares Sachvermögen Indikator Vermögen Wirtschaftseinheit Unternehmen Prekariat die Gefahr, in die Armut/unter die Armutsgrenze abzugleiten. Sie erfasst Menschen deren Nettoäquivalenzeinkommen ca. 50 bis 75% der . Durchschnittswertes ausmacht > sie sind also noch nicht arm, haben aber ein erhöhtes Riseko arm zu werden und gehören nicht mehr der Mittelschicht an Reproduzierbares Sachvermögen + Wohnungsvermögen Teile des reproduzierbaren Sachvermögens, der der Leistungserstellung im Rahmen der Produktion dient (Anlagevermögen & Vorratsvermögen ). Gebrauchsvermögen Langlebige Güter (wie Autos); Geld kann dazu zählen, muss aber nicht. Ab wann gilt man als arm? Geldvermögen. Gebrauchsvermögen Produktivvermögen + Wohnungsvermögen (immobilienvermögen ohne Grund & Boden). Relative Armut Arm ist, dessen Nettoequivalenzeinkommen einen bestimmten Anteil des durchschnittlichen Wirtschaftseinheit Haushalt Nettoequivalenzeinkommens in der Bevölkerung unterschreitet (Anteil ist meist: Einkommen beträgt weniger als 60% des Medians (also 5. Dezil)) Bekämpfte Armut Arm ist, wer über ein Einkommen verfügt, welches den. Mindestbedarf, der eine Person laut Bemessungsgrundlage für das Arbeitslosengeld 2 und Sozialgeld zusteht, unterschreitet Absolute Armut Arm ist, wer nit genug Mittel zum physischen Überleben hat (Grenze: Versorgung liegt unterhalb einer vorgegebenen Schwelle: physisches Existenzminimum) 5 10 15 20 Neuer Armuts- und Reichtumsbericht 2021 30 Getriebene in der Mitte Der 6. Bericht des Bundessozialministeriums zeigt: Es gibt mehr Arme und mehr Reiche. Und große Unter- schiede in den Mittelschichtmilieus.' #1138 P107 283 % teagh Der Wert des Geldes richtet sich auch danach, wieviel man davon hat Foto: dpa BERLIN taz | (08.03.2021 unter: https://taz.de/Neuer-Armuts--und-Reichtumsbericht/!5756171) Etwa jeder vierte Haushalt in Deutschland hat aufgrund der Coronapandemie Einkommensverluste erlitten. Unter den Befragten im ärmsten Fünftel der Bevölkerung erklärten 30 Prozent, sie hätten Probleme, ihre lau- fenden Ausgaben zu decken. Dies ist eines der Ergebnisse aus dem noch unveröffentlichten Entwurf des 6. Armuts- und Reichtumsbe- richts, der der taz vorliegt. Danach befanden sich im Sommer 2020 dank Corona zehn Prozent der Befragten in Kurzarbeit. Drei Prozent nahmen die Soforthilfe für Selbstständige in Anspruch, zwei Prozent beantragten neu Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (Hartz IV). Die höhere Vulnerabilität2" der unteren Einkommensgruppen während der Pandemie sei auch darauf zu- rückzuführen, dass diese wenig Rücklagen und andere finanzielle Spielräume haben“, heißt es in dem Be- richt. → untere Einkommensgruppen sind am verwundbarsten Aus dem Armuts- und Reichtumsbericht, der alle vier Jahre unter Federführung des Bundesozialministeriums erstellt wird, geht hervor, dass sich die sozialen Gruppen an den Rändern der Gesellschaft in den vergange- nen Dekaden vergrößert haben. Seit den 1980er Jahren ist der Anteil der Armen einerseits und der sehr 25 Wohlhabenden andererseits von damals insgesamt 12 auf heute 20 Prozent der Gesellschaft gestiegen, so die Zahlen aus dem Bericht. Die Aufstiegschancen aus der Armut und dem Prekariat in die Mittelschichten sind seit 2000 nicht besser ge- worden. Die Einkommenszuwächse in den vergangenen Jahren kamen ,insbesondere dem mittleren und oberen Einkommensbereich zugute", heißt es in dem Bericht. Die Mitte verliere „konstant Personen nach oben, während aus den unteren Lagen immer weniger Personen nachkommen". → es steigen mehr Menschen aus der mittleren Einkommens- Schicht nach oben auf als aus Die Armut hängt laut den Forscherinnen auch mit den schlechteren Arbeitsmarkt- und Verdienstchancen von den unteren Schichten in Zugewanderten zusammen. Die vergleichsweise geringen Einkommen von Menschen mit Migrationshinter- die mittlere nach kommen => die Mittel- Schicht ver- Schwindet 1Zum sechsten Mal seit dem Jahr 2001 legt die Bundesregierung dem Deutschen Bundestag einen Bericht zu Armut, Reichtum sowie den zentralen Lebenslagen in Deutschland vor. Wie die vorherigen Berichte hat er das Ziel, die soziale Lage in Deutschland faktengestützt zu begutachten, bestehende Maßnahmen zu überprüfen und neue Handlungsschwerpunkte anzuregen. Hierfür trägt er eine Vielzahl an detaillierten Informationen aus relevanten Bereichen zusammen. Er beschreibt Lebenslagen, Aspekte von Wohlstand und Lebensqualität, aber auch Ungleichheiten bei Teilhabechancen und der Verteilung von Einkommen und Vermögen. 2 Verletzbarkeit 35 40 45 50 55 60 65 70 75 grund waren 2016 noch weiter vom Einkommen des Bevölkerungsdurchschnitts entfernt als zehn Jahre davor. Der Abstand der MigrantInnen zum Bevölkerungsdurchschnitt habe sich „vergrößert“, heißt es in dem Bericht. → Die hohe Armutsrate hängt auch mit dem sich vergrößernden Abstand der Migrantinnen zur Bevölkerung zusammen Das mittlere Nettoeinkommen (Median) pro Person lag 2018 bei 1.870 Euro im Monat. Ein sogenanntes Ar- mutsrisiko tragen Personen, die weniger Geld haben als 60 Prozent vom Median, in diesem Fall rund 1.120 Euro netto im Monat. Innerhalb eines Jahres steigen ein Drittel der Leute mit einem Einkommen unterhalb der Armutsrisikoschwelle auf in eine höhere Einkommensschicht, zeigt der Bericht. Umgekehrt steigen von den GutverdienerInnen ab 3.740 Euro netto im Monat innerhalb eines Jahres etwa ein Viertel ab in eine niedrigere Einkommensschicht, stellten die Forscherinnen fest. Das Schreckgespenst der höheren Mittelschicht ist die Verlustangst, auch wenn die Einkommenseinbußen die Betroffenen noch lange nicht in Armut stürzen. Im Bericht werden acht ,,soziale Lagen" unterschieden, wobei die Mittelschichten sehr heterogen sind. Zur Mitte zählen dabei etwa Rentnerinnen, der sogenannten „unteren Mitte“ zugehörig, mit einem monatlichen Netto von rund 1.440 Euro. Zur Mitte zählt aber auch die Lage des „Wohlstandes" mit 2.800 Euro netto im Monat, viel Wohnfläche und einem Vermögen von 140.000 Euro (inklusive Immobilien). Der „Wohlstand" wird getoppt von der ,,Wohlha- benheit" mit mehr als 4.500 Euro netto im Monat pro Person und einem Vermögen von 350.000 Euro, also etwa einer erfolgreichen Unternehmerexistenz. Die Superreichen werden in dieser Erhebung nicht erfasst. Verschobene Wahrnehmung das Armutsrisiko besteht ab einem verdienst von 60% unter- halb des Medians, die Mittelschicht" hat jedoch trotzdem "1 Verlustangst" Die Vermögen sind höchst ungleich verteilt. Diese Ungleichheit in der Vermögensverteilung ist in den vergan- genen zehn Jahren aber nicht weiter gestiegen, sondern laut Bericht sogar etwas gesunken. Insbesondere durch die hohen Wertsteigerungen bei Immobilien hätten die Mittelschichtmilieus an Vermögen gewonnen, heißt es in dem Bericht. Interessant ist dabei die Wahrnehmung von „arm“ und „reich“ in der Bevölkerung. Von den ärmeren Befrag- ten wurden insgesamt drei Viertel der Bevölkerung als entweder ,arm' oder ,reich eingeschätzt, die Mitte der Verteilung verschwand demgegenüber in der Wahrnehmung, so der Bericht. Haben die Befragten mehr Geld zur Verfügung, nehme das Ausmaß der Überschätzung von „arm“ und „reich“ zwar ab, sei aber immer noch groß. Die Menschen tendieren also zu einer polarisierten Wahrnehmung der Umwelt. Obwohl der aktuelle Anteil der armen und reichen Menschen in Deutschland bereits sehr hoch eingeschätzt wurde, gingen über 80 Prozent der Befragten davon aus, dass es eine weitere Zunahme der Armut in den nächsten fünf Jahren geben werde. Über 60 Prozent erwarteten in diesem Zeitraum auch eine Zunahme des Reichtums. Die interessante Frage wird sein, wie SozialpolitikerInnen mit dieser polarisierten Wahrnehmung, dieser Er- wartung einer tieferen Spaltung, die man ja auch als eine Selbst-Negation der Mittelschichtmilieus verstehen kann, umgehen werden →> Die Menschen haben zu der Frage nach der Verteilung von arm & reich in Deutschland eine sehr polarisierte Meinung => die Mitte verschwindet L> das war ja auch seine vorhersage Aufgabe: Unterstreiche Kernthesen im Text und unterscheide zwischen Fakten/Zahlen und Meinungen/Prognosen h

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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SOZIALE VNGLEICHEIT Definition soziale Ungleichheit": Von sozialer Ungleichheit wird in der Sozialwissenschaft dann gesprochen, wenn die soziale Lage sich zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen unterscheidet und ihre Lebenslage dadurch positiv oder negativ beeinflusst wird. Die beiden entscheidenden Faktoren sind hier die Ressourcenausstattung und die Lebensbedingungen. Wenn bei diesen aus gesellschaftlichen Gründen eine Verteilungsungleichheit herrscht und manchen Menschen somit regelmäßig bessere oder schlechtere Chancen oder Möglichkeiten für ein besseres Leben geben, es also eine Chancenungleichheit gibt, so kann dies als soziale Ungleichheit bezeichnet werden. Dabei werden einzig die Chancen, nicht aber ihre Nutzung in Betracht gezogen und soziale Ungleichheit meint auch nicht zwingend, dass etwas ungerecht oder gerecht ist, denn nach Art. 3 des Grundgesetzes sind alle Menschen gleich vor dem Gesetz“. Niemand darf aufgrund seiner Herkunft, Kultur, seines Geschlechts... benachteiligt oder bevorzugt werden. Lebenslage Gesamtheit der ungleichen Lebens- und. Handlungsbedingungen. (Einkommen, Arbeitssituation, Bildung...) soziale lage die Lebenslage bestimmende Faktoren (Beruf, Herkunft, Geschlecht ...) > Stefan Hradil fasst die Erscheinungsformen sozialer ungleichheit in 4 Dimensionen zusammen, denen Indikatoren. zugeordnet werden: > dabei sind die Dimensionen Materieller Wohlstand Einkommen + vermögen + Armut = die Lebenslage i die. Indikatoren. = DIMENSIONEN Sozialer ungleichheit Bildung clie soziale Lage Macht Soz. Herkunft/ Geschlecht • diese Dimensionen werden bestimmt durch die soziale Lage" / Indikatoren Prestige Einfluss von Machteliten + SOZ. Herkunft Beruf + Status MATERIELLER WOHLSTAND Indikator Einkommen „Einkommen": Als Einkommen werden alle Einkünfte in Form von Geld oder Sachgütern, die...

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einer Person, einem Haushalt oder einem Unternehmen in einem bestimmten Zeitraum zufließen bezeichnet. Dabei unterscheidet man zwischen verschiedenen Einkommensarten: Bodeneinkommen Als Gegenleistung für die Nutzung des Bodens (Pacht oder Miete) Kapitaleinkommen Für den Einsatz des Kapitals (z. B. Zinsen) Arbeitseinkommen Lohn oder Gehalt Volkswirtschaftliche Einkommensarten Faktoreinkommen Leistungen, die auf. Gegenleistung beruhen und unmittelbar im wirtschaftlichen Produktionsprozess entstanden sind Bruttoeinkommen - Nettoeinkommen Nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben Gewinneinkommen Umsatz minus Lohn- und Arbeitskosten Einkommen Individualeinkommen - Haushaltseinkommen Nominaleinkommen Eintspricht dem Einkommen, das auf der Lohn- oder Gehaltsabrechnung steht Trasfereinkommen Zahlungen, die der Emmpfänger ohne eine Verpflichtung zu einer Gegenleistung vom Staat gezahlt bekommt 3 Verfahren zur Darstellung der Dimension materieller Wohlstand/Indikator Einkommen: 1) Nach Einkommensklassen, die das Haushaltseinkommen (monatlich) betreffen Volkseinkommen -Einkommen der gesamten Volkswirtschaft - Realeinkommen Nach Berücksichtigung der Inflationsrate/Kaufkraft: entspricht dem Geldwert mit dem man tatsächlich konsumieren kann 3) nach dem Gini-Koeffizienten, der den Indexwert der Ungleichheit mist (0 = gleich/1 = ungleich) > berechnet aus der Spanne zwischen der Gleichverteilungsdiagonalen un der „Lorenzkurve“ 2) nach Einkommensanteilen am Einkommensvolumen (Volkseinkommen) durch das Äquivalenzeinkommen des Haushaltseinkommens (Netto!) Geld Sachgüter regelmäßiger Zeitraum Kaufkraft: der Maßstab für den Wert des Geldes: gibt an, welche Gütermengen ich mit wie viel Geld kaufen kann (Verbraucherpreis) -> höhere Kaufkraft = 1 niedrigere Preise, Inflation Niedrige Kaufkraft = höhere Preise, Deflation Anteil am Gesamt einkommen Das heißt, die Kaufkraft entscheidet. Die Kaufkraft entspricht der Höhe der Inflation! Gleichverteilung /////////} Gini-Koefizient ////// Lorenz- kurve (Ein- kommensantei- wenn das Nettoäquivalenz einkommen, also clas Bedarfseinkommen, unter oder bei 60% des Medians liegt ist die Armutsgrenze der relativen Armut (siehe Indikator Armut) le) 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Devle es entsteht eine kurve, da die Anteile konulliert (aufadd- iert") werden → 1-10%. → 2=10% + das was noch dazu kommt →→ USW... Indikator vermögen Vermögen spiegelt eigentlich den Wohlstand der Bevölkerung, da dieses, im Gegensatz zum Einkommen langlebig ist Produktivvermögen Anlagevermögen Produktiv vermögen Indikator Armut Vorratsvermögen Reproduzierbares Sachvermögen Indikator Vermögen Wirtschaftseinheit Unternehmen Prekariat die Gefahr, in die Armut/unter die Armutsgrenze abzugleiten. Sie erfasst Menschen deren Nettoäquivalenzeinkommen ca. 50 bis 75% der . Durchschnittswertes ausmacht > sie sind also noch nicht arm, haben aber ein erhöhtes Riseko arm zu werden und gehören nicht mehr der Mittelschicht an Reproduzierbares Sachvermögen + Wohnungsvermögen Teile des reproduzierbaren Sachvermögens, der der Leistungserstellung im Rahmen der Produktion dient (Anlagevermögen & Vorratsvermögen ). Gebrauchsvermögen Langlebige Güter (wie Autos); Geld kann dazu zählen, muss aber nicht. Ab wann gilt man als arm? Geldvermögen. Gebrauchsvermögen Produktivvermögen + Wohnungsvermögen (immobilienvermögen ohne Grund & Boden). Relative Armut Arm ist, dessen Nettoequivalenzeinkommen einen bestimmten Anteil des durchschnittlichen Wirtschaftseinheit Haushalt Nettoequivalenzeinkommens in der Bevölkerung unterschreitet (Anteil ist meist: Einkommen beträgt weniger als 60% des Medians (also 5. Dezil)) Bekämpfte Armut Arm ist, wer über ein Einkommen verfügt, welches den. Mindestbedarf, der eine Person laut Bemessungsgrundlage für das Arbeitslosengeld 2 und Sozialgeld zusteht, unterschreitet Absolute Armut Arm ist, wer nit genug Mittel zum physischen Überleben hat (Grenze: Versorgung liegt unterhalb einer vorgegebenen Schwelle: physisches Existenzminimum) 5 10 15 20 Neuer Armuts- und Reichtumsbericht 2021 30 Getriebene in der Mitte Der 6. Bericht des Bundessozialministeriums zeigt: Es gibt mehr Arme und mehr Reiche. Und große Unter- schiede in den Mittelschichtmilieus.' #1138 P107 283 % teagh Der Wert des Geldes richtet sich auch danach, wieviel man davon hat Foto: dpa BERLIN taz | (08.03.2021 unter: https://taz.de/Neuer-Armuts--und-Reichtumsbericht/!5756171) Etwa jeder vierte Haushalt in Deutschland hat aufgrund der Coronapandemie Einkommensverluste erlitten. Unter den Befragten im ärmsten Fünftel der Bevölkerung erklärten 30 Prozent, sie hätten Probleme, ihre lau- fenden Ausgaben zu decken. Dies ist eines der Ergebnisse aus dem noch unveröffentlichten Entwurf des 6. Armuts- und Reichtumsbe- richts, der der taz vorliegt. Danach befanden sich im Sommer 2020 dank Corona zehn Prozent der Befragten in Kurzarbeit. Drei Prozent nahmen die Soforthilfe für Selbstständige in Anspruch, zwei Prozent beantragten neu Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (Hartz IV). Die höhere Vulnerabilität2" der unteren Einkommensgruppen während der Pandemie sei auch darauf zu- rückzuführen, dass diese wenig Rücklagen und andere finanzielle Spielräume haben“, heißt es in dem Be- richt. → untere Einkommensgruppen sind am verwundbarsten Aus dem Armuts- und Reichtumsbericht, der alle vier Jahre unter Federführung des Bundesozialministeriums erstellt wird, geht hervor, dass sich die sozialen Gruppen an den Rändern der Gesellschaft in den vergange- nen Dekaden vergrößert haben. Seit den 1980er Jahren ist der Anteil der Armen einerseits und der sehr 25 Wohlhabenden andererseits von damals insgesamt 12 auf heute 20 Prozent der Gesellschaft gestiegen, so die Zahlen aus dem Bericht. Die Aufstiegschancen aus der Armut und dem Prekariat in die Mittelschichten sind seit 2000 nicht besser ge- worden. Die Einkommenszuwächse in den vergangenen Jahren kamen ,insbesondere dem mittleren und oberen Einkommensbereich zugute", heißt es in dem Bericht. Die Mitte verliere „konstant Personen nach oben, während aus den unteren Lagen immer weniger Personen nachkommen". → es steigen mehr Menschen aus der mittleren Einkommens- Schicht nach oben auf als aus Die Armut hängt laut den Forscherinnen auch mit den schlechteren Arbeitsmarkt- und Verdienstchancen von den unteren Schichten in Zugewanderten zusammen. Die vergleichsweise geringen Einkommen von Menschen mit Migrationshinter- die mittlere nach kommen => die Mittel- Schicht ver- Schwindet 1Zum sechsten Mal seit dem Jahr 2001 legt die Bundesregierung dem Deutschen Bundestag einen Bericht zu Armut, Reichtum sowie den zentralen Lebenslagen in Deutschland vor. Wie die vorherigen Berichte hat er das Ziel, die soziale Lage in Deutschland faktengestützt zu begutachten, bestehende Maßnahmen zu überprüfen und neue Handlungsschwerpunkte anzuregen. Hierfür trägt er eine Vielzahl an detaillierten Informationen aus relevanten Bereichen zusammen. Er beschreibt Lebenslagen, Aspekte von Wohlstand und Lebensqualität, aber auch Ungleichheiten bei Teilhabechancen und der Verteilung von Einkommen und Vermögen. 2 Verletzbarkeit 35 40 45 50 55 60 65 70 75 grund waren 2016 noch weiter vom Einkommen des Bevölkerungsdurchschnitts entfernt als zehn Jahre davor. Der Abstand der MigrantInnen zum Bevölkerungsdurchschnitt habe sich „vergrößert“, heißt es in dem Bericht. → Die hohe Armutsrate hängt auch mit dem sich vergrößernden Abstand der Migrantinnen zur Bevölkerung zusammen Das mittlere Nettoeinkommen (Median) pro Person lag 2018 bei 1.870 Euro im Monat. Ein sogenanntes Ar- mutsrisiko tragen Personen, die weniger Geld haben als 60 Prozent vom Median, in diesem Fall rund 1.120 Euro netto im Monat. Innerhalb eines Jahres steigen ein Drittel der Leute mit einem Einkommen unterhalb der Armutsrisikoschwelle auf in eine höhere Einkommensschicht, zeigt der Bericht. Umgekehrt steigen von den GutverdienerInnen ab 3.740 Euro netto im Monat innerhalb eines Jahres etwa ein Viertel ab in eine niedrigere Einkommensschicht, stellten die Forscherinnen fest. Das Schreckgespenst der höheren Mittelschicht ist die Verlustangst, auch wenn die Einkommenseinbußen die Betroffenen noch lange nicht in Armut stürzen. Im Bericht werden acht ,,soziale Lagen" unterschieden, wobei die Mittelschichten sehr heterogen sind. Zur Mitte zählen dabei etwa Rentnerinnen, der sogenannten „unteren Mitte“ zugehörig, mit einem monatlichen Netto von rund 1.440 Euro. Zur Mitte zählt aber auch die Lage des „Wohlstandes" mit 2.800 Euro netto im Monat, viel Wohnfläche und einem Vermögen von 140.000 Euro (inklusive Immobilien). Der „Wohlstand" wird getoppt von der ,,Wohlha- benheit" mit mehr als 4.500 Euro netto im Monat pro Person und einem Vermögen von 350.000 Euro, also etwa einer erfolgreichen Unternehmerexistenz. Die Superreichen werden in dieser Erhebung nicht erfasst. Verschobene Wahrnehmung das Armutsrisiko besteht ab einem verdienst von 60% unter- halb des Medians, die Mittelschicht" hat jedoch trotzdem "1 Verlustangst" Die Vermögen sind höchst ungleich verteilt. Diese Ungleichheit in der Vermögensverteilung ist in den vergan- genen zehn Jahren aber nicht weiter gestiegen, sondern laut Bericht sogar etwas gesunken. Insbesondere durch die hohen Wertsteigerungen bei Immobilien hätten die Mittelschichtmilieus an Vermögen gewonnen, heißt es in dem Bericht. Interessant ist dabei die Wahrnehmung von „arm“ und „reich“ in der Bevölkerung. Von den ärmeren Befrag- ten wurden insgesamt drei Viertel der Bevölkerung als entweder ,arm' oder ,reich eingeschätzt, die Mitte der Verteilung verschwand demgegenüber in der Wahrnehmung, so der Bericht. Haben die Befragten mehr Geld zur Verfügung, nehme das Ausmaß der Überschätzung von „arm“ und „reich“ zwar ab, sei aber immer noch groß. Die Menschen tendieren also zu einer polarisierten Wahrnehmung der Umwelt. Obwohl der aktuelle Anteil der armen und reichen Menschen in Deutschland bereits sehr hoch eingeschätzt wurde, gingen über 80 Prozent der Befragten davon aus, dass es eine weitere Zunahme der Armut in den nächsten fünf Jahren geben werde. Über 60 Prozent erwarteten in diesem Zeitraum auch eine Zunahme des Reichtums. Die interessante Frage wird sein, wie SozialpolitikerInnen mit dieser polarisierten Wahrnehmung, dieser Er- wartung einer tieferen Spaltung, die man ja auch als eine Selbst-Negation der Mittelschichtmilieus verstehen kann, umgehen werden →> Die Menschen haben zu der Frage nach der Verteilung von arm & reich in Deutschland eine sehr polarisierte Meinung => die Mitte verschwindet L> das war ja auch seine vorhersage Aufgabe: Unterstreiche Kernthesen im Text und unterscheide zwischen Fakten/Zahlen und Meinungen/Prognosen h