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Sozialwissenschaften Abitur 2021

Sozialwissenschaften Abitur 2021

 Sozialwissenschaften GK
Gründungsmotive
→ Wunsch nach einem neuen Selbstverständnis
Die Erfahrungen des Nationalsozialismus im zweiten Welt

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Julija Bosnar

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Die Zusammenfassung beinhaltet die Inhaltsfelder der Europäischen Union, der Sozialen Ungleichheit und der Globalen Strukturen und Prozesse. Alle Inhaltsfelder sind nicht vollständig.

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Sozialwissenschaften GK Gründungsmotive → Wunsch nach einem neuen Selbstverständnis Die Erfahrungen des Nationalsozialismus im zweiten Weltkrieg hatten die europäischen Länder stark erschüttert. Nach dem zweiten Weltkrieg sollte Europa eine Gemeinschaft demokratischer Staaten darstellen, die Möglichkeit einer erneuten Gemeinschaftserfahrung bieten. → Wunsch nach Sicherheit und Frieden Im Zuge der Europabewegung hoffte man durch ein geeintes Europa, Verbrechen wie den zweiten Weltkrieg bzw. Kriege und Konflikte in Zukunft verhindern zu können. Zudem erhoffte man sich ein Gegengewicht zu den neuen Supermächten zu bilden bzw. eine Ausbreitung des Kommunismus nach Westeuropa zu verhindern. sozialwissenschaften abitur 2021 Europäische Union → Wunsch nach Freiheit und Mobilität Durch den über viele Jahre andauernden Kriegszustand hatten die Menschen unter einer Einschränkung des Personen-, Güter-, und Kapitalverkehrs gelitten. Nach dem zweiten Weltkrieg sollte dieser Zustand in einem vereinten Europa beendet werden. In einem gemeinsamen Markt sollte die ungehinderte und freie Bewegung von Personen, Waren und Informationen möglich sein. Abitur 2021 Hoffnung auf wirtschaftlichen Wohlstand Die Menschen verbanden mit einem vereinten Europa auch die Hoffnung auf wirtschaftlichen Wohlstand. Ein gemeinsamer Markt sollte den Handel intensivieren und effizienter gestalten. Man erhoffte sich ein neues Zeitalter mit wirtschaftlicher Stabilität und Aufschwung, der den Lebensstandard aller Bevölkerungsgruppen erhöhen sollte. Rat der Europäischen Union > Erwartung gemeinsamer Macht Das Ende des zweiten Weltkrieges hatte zu einer Verschiebung der internationalen Machtverhältnisse geführt. Sie standen zwischen der amerikanischen...

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und sowjetischen Supermacht. Die westeuropäischen Staaten hofften durch eine politische Einigung in einem gemeinsamen Europa ihre Macht zurückzuerlangen, die sie einzeln verloren hatten. Institutionen der EU Europäisches Parlament Europäischer Rat Europäische Kommission Europäischer Gerichtshof → Vertreter der Union → Wahl alle 5 Jahre, direkt von Bürgerinnen und Bürgern → 705 Abgeordnete aus 27 Nationen (Deutschland: 96 Abgeordnete) →gesetzgebende Gewalt (mit Rat der Europäischen Union) → zentrale Aufgaben: Verabschiedung von EU-Rechtsvorschriften, demokratische Kontrolle, Haushaltskontrolle → Ministerrat, Minister aus allen EU-Ländern → zentrale Aufgaben: Verhandlung und Erlassung von EU-Rechtsakten, Koordination der Politik der Mitgliedstaaten, Festlegung und Umsetzung der Außen- und Sicherheitspolitik, Unterzeichnung eines internationalen Abkommens, Verabschiedung des EU-Haushaltsplans → 27 Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten (Deutschland: Angela Merkel) → zentrale Aufgaben: Festlegung politischer Ziele, allgemeine Ausrichtung der EU-Politik → Kommissionsmitglied aus jedem EU-Land → zentrale Aufgaben: Vorschläge für neue Rechtsvorschriften, Durchführung der EU-Strategien und Vergabe von Finanzmitteln, Durchsetzung des EU-Rechts, Vertretung der EU auf internationaler Ebene, Hüterin der Verträge: prüft, ob Verträge eingehalten werden → Richter aus jedem Mitgliedstaat → höchstes Gericht der EU, Rechtsprechungsorgan →zentrale Aufgaben: gleiche Anwendung des EU-Rechts in allen EU-Mitgliedstaaten, Einhaltung des EU-Rechts Sozialwissenschaften GK Handlungsfelder der EU Zuständigkeiten der EU gemischte Zuständigkeiten der EU und den Mitgliedstaaten Zuständigkeiten der Mitgliedstaaten Zollunion | Außenhandelspolitik | Währungspolitik | Wettbewerbsrecht Abitur 2021 Verkehrspolitik | Umweltpolitik | Energiepolitik | Landwirtschaft | Verbraucherschutz | Forschung und Entwicklung | Sicherheits- und Verteidigungspolitik Bildung | Sport | Jugend | Kultur | Zivilschutz Prinzipien des politischen Systems der EU > Prinzip der Subsidiarität Subsidiarität ist ein politischer und gesellschaftlicher Grundsatz und stellt Selbstverantwortung vor staatliches Handeln. Das bedeutet, dass auf europäischer Ebene nur die Themen geregelt werden sollen, die dort besser geregelt werden können. Die Union darf nach dem Prinzip der Subsidiarität nur tätig werden, wenn sie eine Aufgabe besser lösen kann als ein einzelner Mitgliedstaat oder wenn ein Mitgliedstaat eine Aufgabe nicht ausreichend lösen kann. > Prinzip der Supranationalität Das Prinzip der Supranationalität bedeutet, dass Mitgliedstaaten ihre nationale Souveränität an die Union abgeben und gemeinsam eine europäische Souveränität ausgeübt wird. Diese Regelungen, die mit europäischer Souveränität beschlossen werden, sind für alle Mitgliedstaaten verbindlich. In welchen Politikfeldern das Prinzip der Supranationalität greift, ist in den Verträgen geregelt. Prinzip der Solidarität Der Begriff der Solidarität ist sowohl politisch als auch wirtschaftlich zu verstehen und verpflichtet alle Mitgliedstaaten, den schwächeren Staaten zu helfen ihre Probleme anzupacken und stärker zu werden. Wirtschaftlich ist dies in Form von Strukturhilfen zu verstehen, politisch gesehen in Unterstützung bei Katastrophenfällen oder Sicherheitsgefährdungen. > Prinzip der Rechtstreue Das Prinzip der Rechtstreue ist eng an das Prinzip der Supranationalität geknüpft: das gesamte System der EU kann nur funktionieren, wenn sich alle Mitgliedstaaten an die vereinbarten Regeln halten. Dies schließt Streitfälle über etwaige Auslegungen von Beschlüssen nicht aus. Kommt es zu keiner Lösung, muss der Europäische Gerichtshof darüber entscheiden. Seine Entscheidung ist aber bindend und muss respektiert werden. 1957: Römische Verträge > Prinzip der Bereitschaft zum Kompromiss Eine wichtige Voraussetzung für das Funktionieren der EU ist die Bereitschaft zum Kompromiss, die sich in dem Prinzip der Solidarität widerspiegelt. Mit einer Vielzahl an Mitgliedstaaten ist es nicht immer leicht, zu einem Beschluss zu kommen. So sind die Mitgliedstaaten darangehalten, eine Bereitschaft zum Kompromiss mitzubringen, da es nicht möglich ist, dass jedes Land seine Positionen vollständig durchsetzen kann. > Prinzip der degressiven Proportionalität Nicht alle Mitgliedstaaten haben die gleich hohe Einwohnerzahl. Dennoch muss festgelegt werden, wie viele Menschen ein Europa-Abgeordneter im Europaparlament vertritt. Deutschland hat zum Beispiel knapp 83 Millionen Einwohner und stellt im Europaparlament 96 Abgeordnete. Malta dagegen hat gut 433.000 Einwohner und stellt im Europaparlament 6 Abgeordnete. So kommen auf einen Abgeordneten aus Malta etwa 72.000 Menschen, auf einen Abgeordneten aus Deutschland etwa 865.000 Menschen. Dies bedeutet, dass bevölkerungsschwache Mitgliedstaaten im Europaparlament proportional überrepräsentiert sind. Ohne dieses Prinzip der degressiven Proportionalität wären die kleineren Länder allerdings in den politischen Gremien nicht oder kaum vertreten. Dies könnte keine Basis für eine supranationale Union der Staaten und der Völker sein. Integrationsprozess der EU 1951: Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) zerstörtes Europa → Idee von Jean Monnet: gemeinsame Produktion und Verarbeitung von Kohle und Stahl, wichtigste Stoffe für eine Kriegsführung → sechs Mitglieder (Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Niederlande, Luxemburg) → auch Montanunion genannt → Europäische Wirtschaftsgemeinschaft und Europäische Gemeinschaft für Atomenergie (Euratom) →wirtschaftliche Integration →Geburtsstunde der späteren EU → Ziele: Errichtung eines gemeinsamen Marktes, Hebung des Lebensstandards, engere Beziehung zwischen den Mitgliedstaaten, Sicherung des Friedens → erste europäische Institutionen: Parlamentarische Versammlung, Ministerrat, Kommission, Gerichtshof Sozialwissenschaften GK 1967: Europäische Gemeinschaft 1973: Nord-West-Erweiterung 1981 und 1986: Süderweiterung 1987: Einheitliche Europäische Akte (EEA) 1992: Maastrichter Vertrag 1995: Erweiterung 1999: Start der Währungsreform 2003: Vertrag von Nizza 2004 und 2007: Osterweiterung 2007: Vertrag von Lissabon 2013: Erweiterung Fusionsvertrag → Freier Warenverkehr → Beitritt von Großbritannien, Irland und Dänemark keine Zölle und mengenmäßigen Beschränkungen Angleichung von Normen freier Wettbewerb → 1981: Beitritt von Griechenland 1986: Beitritt von Spanien und Portugal → Freier Personenverkehr keine Grenzkontrollen Niederlassungsfreiheit Anerkennung von Berufs- und Schulabschlüssen → Erweiterung der Zuständigkeiten der EG auf Umweltschutz, Forschungsförderung und Technologieentwicklungen → Ziel: EG-Binnenmarkt ohne Handelshemmnisse → Etablierung der EU → drei Säulen etc. 1 Europäische Gemeinschaften 2 Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik 3 Zusammenarbeit in der Justiz- und Innenpolitik Beitritt von Österreich, Finnland und Schweden → offizielle Währungseinführung in elf EU-Ländern, unter anderem Deutschland und Frankreich Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main → Vorbereitung auf Aufnahme neuer Mitglieder → 2004: Beitritt von Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern →2007: Beitritt von Bulgarien und Rumänien > Kopenhagener Kriterien: Voraussetzungen für die Mitgliedschaft in der EU Abitur 2021 → Integrationsfortschritte des Vertrags: 1 mehr Demokratie: Stärkung der Demokratie Kopenhagener Kriterien Von allen Beitrittskandidaten werden politische und wirtschaftliche Voraussetzungen für einen EU-Beitritt geprüft bzw. notwendige Reformen festgelegt. → politisches Kriterium: stabile Demokratie mit entsprechenden Institutionen, u.a. Rechtsstaatlichkeit, Mehrparteiensystem, Sicherung der Grund- und Menschenrechte 2 mehr Transparenz: Vereinfachung des Gesetzgebungsverfahrens, öffentliche Tagungen 3 mehr Effektivität: Verbesserung der Handlungsfähigkeiten der Union durch Reformen Beitritt von Kroatien →wirtschaftliches Kriterium: funktionsfähige Marktwirtschaft, die dem Wettbewerbsdruck im europäischen Binnenmarkt standhalten kann → Acquis-Kriterium: Akzeptanz der Rechte und Pflichten aus den Rechtsgrundlagen der EU, in eigenes Rechtssystem übernehmen Grundfreiheiten des Europäischen Binnenmarktes → Freier Dienstleistungsverkehr grenzüberschreitendes Angebot von Dienstleistungen wie Transport, Energie, Telekommunikation, Versicherungen, Handwerk Sozialwissenschaften GK → Freier Kapitalverkehr freie Geld- und Kapitalbewegungen gemeinsamer Markt für Finanzdienstleistungen (Bankgeschäfte u.a.) Unternehmensbeteiligungen in der EU Stabilitäts- und Wachstumsgesetz → Ziele und Indikatoren: hoher Beschäftigungsstand, Indikator: Arbeitslosenquote unter 3% Preisniveaustabilität, Indikator: Preissteigerungsrate, Inflationsrate (stabil: unter 2%) außenwirtschaftliches Gleichgewicht: Außenbeitrag (Zusammensetzung: Exporte minus Importe von Waren und Dienstleistungen) stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum, Indikator: Veränderungsrate des BIP zwischen 2-3% → Zielharmonien und Zielkonflikte Staatsverschuldung = staatliche Kreditaufnahme, die die Finanzierung des Staates ermöglicht, wichtigste Einnahmequelle Euro-Schuldenkrise → unzureichende Umsetzung der im Stabilitäts- und Wachstumspakt (SWP) festgelegten Regelungen zur Sicherung finanzpolitischer Stabilität Konvergenzkriterien: ↳ öffentlicher Schuldenstand eines Mitgliedstaates darf nicht mehr als 60% seines Bruttoinlandsproduktes (BIP) betragen ↳ jährlicher Haushaltsdefizit darf nicht mehr als 3% des BIPs betragen → weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise (2008/2009), die sich zur gegenwärtigen Staatsschuldenkrise einiger Eurostaaten weiterentwickelte → keine strengen Aufnahmekriterien zu wenig Beachtung geschenkt bei Gründung der Währungsunion Maßnahmen zur Krisenbewältigung → kurzfristige Maßnahmen: temporärer Rettungsschirm Eingriff der EZB Rettungspakete > langfristige Maßnahmen: dauerhafter Rettungsschirm Abitur 2021 Fiskalpakt → Kredite an Staaten der Eurozone, die Finanzschwierigkeiten haben → Ankauf von Staatsanleihen, um Staaten in finanziellen Schwierigkeiten zu helfen → z.B. an Griechenland → Hilfskredite Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) Krisenbewältigungsmechanismus, von Eurostaaten getragen → schnelle Reaktion auf finanzielle Notlagen von Mitgliedstaaten in der EU → finanzielle Hilfen durch ESM bei Notlagen = → Vertrag zwischen den EU-Staaten → schärfere Kontrolle der nationalen Haushalte der EU-Staaten durch die Europäische Kommission → stabile Wirtschaftslage der EU → jährliches Haushaltsdefizit höchstens 0,5% des BIP → sonst: Programme zum Schuldenabbau, Geldstrafen → Schuldenbremse Sozialwissenschaften GK Strukturen sozialer Ungleichheit, sozialer Wandel und soziale Sicherheit Soziale Ungleichheit = ungleiche Verteilung von Ressourcen oder Lebensbedingungen in einer Gesellschaft in einer Gesellschaft → Ressourcen, z.B. Bildungsgrad oder Einkommen → Lebensbedingungen, z. B. Wohnverhältnisse, Sicherheit, Gesundheit → Der Begriff „Soziale Ungleichheit" drückt im Gegensatz zum Begriff „Soziale (Un-)Gerechtigkeit", noch keine Wertung aus. Dimensionen sozialer Ungleichheit Dimension Indikatoren (Beispiele) Einkommen Einkommensverteilung Haushaltseinkommen Nettohaushaltseinkommen Äquivalenzeinkommen Pro-Kopf-Haushaltseinkommen Gini-Koeffizient Lorenzkurve Vermögen Vermögensverteilung Einkommensfunktion Materieller Wohlstand Nutzungsfunktion Sicherungsfunktion Einkommen, Vermögen, Armut Machtfunktion Sozialisationsfunktion Statuserhaltungsfunktion Bildung formaler Bildungsabschluss, soziale Herkunft Einkommen pro Haushalt Macht berufliche Befugnisse, Einkommen, Vermögen Zusammensetzung: Erwerbseinkommen + Besitzeinkommen + Transferleistungen Einkommen pro Haushalt abzgl. Steuern und Versicherung = 0,5 Zusammensetzung aus Erwerbsarbeit (z.B. Gehalt), Besitz- bzw. Vermögenseinkommen (z.B. Mieteinnahmen) und Transfereinkommen (z.B. Kindergeld) Einkommen pro Kopf Berechnung: Haushaltseinkommen : Haushaltsmitglieder bedarfsgewichtetes Zusammensetzung: Erwerbseinkommen + Besitzeinkommen + Transferleistungen - Steuern und Versicherung Pro-Kopf-Haushaltseinkommen Prestige Abitur 2021 Berechnung: Haushaltseinkommen : 1. Erwachsener 1, weitere Person unter 15 = 0,3, weitere Person über 15 45-Grad-Linie = absolut gleiche Einkommensverteilung Lorenzkurve = Je bauchiger, desto ungleicher. Berufszugehörigkeit, soziale Herkunft Je höher die Zahl zwischen 0 und 1, desto höher ist die Einkommensungleichheit! Verfahren zur Darstellung der personellen Einkommensverteilung x-Achse = Anteil der Gesamtbevölkerung y-Achse = Anteil des Volkseinkommen Summe aller geldwerten Güter im Eigentum einer Person Erwirtschaftung von Einkommen Nutzung von Sachvermögen wie Wohneigentum, Autobesitz etc. Sicherheit bei z.B. Arbeitslosigkeit Ausübung von Macht in der Welt gute Ausbildung für Kinder Sicherung des Lebensstandards

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Die Zusammenfassung beinhaltet die Inhaltsfelder der Europäischen Union, der Sozialen Ungleichheit und der Globalen Strukturen und Prozesse. Alle Inhaltsfelder sind nicht vollständig.

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Sozialwissenschaften GK Gründungsmotive → Wunsch nach einem neuen Selbstverständnis Die Erfahrungen des Nationalsozialismus im zweiten Weltkrieg hatten die europäischen Länder stark erschüttert. Nach dem zweiten Weltkrieg sollte Europa eine Gemeinschaft demokratischer Staaten darstellen, die Möglichkeit einer erneuten Gemeinschaftserfahrung bieten. → Wunsch nach Sicherheit und Frieden Im Zuge der Europabewegung hoffte man durch ein geeintes Europa, Verbrechen wie den zweiten Weltkrieg bzw. Kriege und Konflikte in Zukunft verhindern zu können. Zudem erhoffte man sich ein Gegengewicht zu den neuen Supermächten zu bilden bzw. eine Ausbreitung des Kommunismus nach Westeuropa zu verhindern. sozialwissenschaften abitur 2021 Europäische Union → Wunsch nach Freiheit und Mobilität Durch den über viele Jahre andauernden Kriegszustand hatten die Menschen unter einer Einschränkung des Personen-, Güter-, und Kapitalverkehrs gelitten. Nach dem zweiten Weltkrieg sollte dieser Zustand in einem vereinten Europa beendet werden. In einem gemeinsamen Markt sollte die ungehinderte und freie Bewegung von Personen, Waren und Informationen möglich sein. Abitur 2021 Hoffnung auf wirtschaftlichen Wohlstand Die Menschen verbanden mit einem vereinten Europa auch die Hoffnung auf wirtschaftlichen Wohlstand. Ein gemeinsamer Markt sollte den Handel intensivieren und effizienter gestalten. Man erhoffte sich ein neues Zeitalter mit wirtschaftlicher Stabilität und Aufschwung, der den Lebensstandard aller Bevölkerungsgruppen erhöhen sollte. Rat der Europäischen Union > Erwartung gemeinsamer Macht Das Ende des zweiten Weltkrieges hatte zu einer Verschiebung der internationalen Machtverhältnisse geführt. Sie standen zwischen der amerikanischen...

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und sowjetischen Supermacht. Die westeuropäischen Staaten hofften durch eine politische Einigung in einem gemeinsamen Europa ihre Macht zurückzuerlangen, die sie einzeln verloren hatten. Institutionen der EU Europäisches Parlament Europäischer Rat Europäische Kommission Europäischer Gerichtshof → Vertreter der Union → Wahl alle 5 Jahre, direkt von Bürgerinnen und Bürgern → 705 Abgeordnete aus 27 Nationen (Deutschland: 96 Abgeordnete) →gesetzgebende Gewalt (mit Rat der Europäischen Union) → zentrale Aufgaben: Verabschiedung von EU-Rechtsvorschriften, demokratische Kontrolle, Haushaltskontrolle → Ministerrat, Minister aus allen EU-Ländern → zentrale Aufgaben: Verhandlung und Erlassung von EU-Rechtsakten, Koordination der Politik der Mitgliedstaaten, Festlegung und Umsetzung der Außen- und Sicherheitspolitik, Unterzeichnung eines internationalen Abkommens, Verabschiedung des EU-Haushaltsplans → 27 Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten (Deutschland: Angela Merkel) → zentrale Aufgaben: Festlegung politischer Ziele, allgemeine Ausrichtung der EU-Politik → Kommissionsmitglied aus jedem EU-Land → zentrale Aufgaben: Vorschläge für neue Rechtsvorschriften, Durchführung der EU-Strategien und Vergabe von Finanzmitteln, Durchsetzung des EU-Rechts, Vertretung der EU auf internationaler Ebene, Hüterin der Verträge: prüft, ob Verträge eingehalten werden → Richter aus jedem Mitgliedstaat → höchstes Gericht der EU, Rechtsprechungsorgan →zentrale Aufgaben: gleiche Anwendung des EU-Rechts in allen EU-Mitgliedstaaten, Einhaltung des EU-Rechts Sozialwissenschaften GK Handlungsfelder der EU Zuständigkeiten der EU gemischte Zuständigkeiten der EU und den Mitgliedstaaten Zuständigkeiten der Mitgliedstaaten Zollunion | Außenhandelspolitik | Währungspolitik | Wettbewerbsrecht Abitur 2021 Verkehrspolitik | Umweltpolitik | Energiepolitik | Landwirtschaft | Verbraucherschutz | Forschung und Entwicklung | Sicherheits- und Verteidigungspolitik Bildung | Sport | Jugend | Kultur | Zivilschutz Prinzipien des politischen Systems der EU > Prinzip der Subsidiarität Subsidiarität ist ein politischer und gesellschaftlicher Grundsatz und stellt Selbstverantwortung vor staatliches Handeln. Das bedeutet, dass auf europäischer Ebene nur die Themen geregelt werden sollen, die dort besser geregelt werden können. Die Union darf nach dem Prinzip der Subsidiarität nur tätig werden, wenn sie eine Aufgabe besser lösen kann als ein einzelner Mitgliedstaat oder wenn ein Mitgliedstaat eine Aufgabe nicht ausreichend lösen kann. > Prinzip der Supranationalität Das Prinzip der Supranationalität bedeutet, dass Mitgliedstaaten ihre nationale Souveränität an die Union abgeben und gemeinsam eine europäische Souveränität ausgeübt wird. Diese Regelungen, die mit europäischer Souveränität beschlossen werden, sind für alle Mitgliedstaaten verbindlich. In welchen Politikfeldern das Prinzip der Supranationalität greift, ist in den Verträgen geregelt. Prinzip der Solidarität Der Begriff der Solidarität ist sowohl politisch als auch wirtschaftlich zu verstehen und verpflichtet alle Mitgliedstaaten, den schwächeren Staaten zu helfen ihre Probleme anzupacken und stärker zu werden. Wirtschaftlich ist dies in Form von Strukturhilfen zu verstehen, politisch gesehen in Unterstützung bei Katastrophenfällen oder Sicherheitsgefährdungen. > Prinzip der Rechtstreue Das Prinzip der Rechtstreue ist eng an das Prinzip der Supranationalität geknüpft: das gesamte System der EU kann nur funktionieren, wenn sich alle Mitgliedstaaten an die vereinbarten Regeln halten. Dies schließt Streitfälle über etwaige Auslegungen von Beschlüssen nicht aus. Kommt es zu keiner Lösung, muss der Europäische Gerichtshof darüber entscheiden. Seine Entscheidung ist aber bindend und muss respektiert werden. 1957: Römische Verträge > Prinzip der Bereitschaft zum Kompromiss Eine wichtige Voraussetzung für das Funktionieren der EU ist die Bereitschaft zum Kompromiss, die sich in dem Prinzip der Solidarität widerspiegelt. Mit einer Vielzahl an Mitgliedstaaten ist es nicht immer leicht, zu einem Beschluss zu kommen. So sind die Mitgliedstaaten darangehalten, eine Bereitschaft zum Kompromiss mitzubringen, da es nicht möglich ist, dass jedes Land seine Positionen vollständig durchsetzen kann. > Prinzip der degressiven Proportionalität Nicht alle Mitgliedstaaten haben die gleich hohe Einwohnerzahl. Dennoch muss festgelegt werden, wie viele Menschen ein Europa-Abgeordneter im Europaparlament vertritt. Deutschland hat zum Beispiel knapp 83 Millionen Einwohner und stellt im Europaparlament 96 Abgeordnete. Malta dagegen hat gut 433.000 Einwohner und stellt im Europaparlament 6 Abgeordnete. So kommen auf einen Abgeordneten aus Malta etwa 72.000 Menschen, auf einen Abgeordneten aus Deutschland etwa 865.000 Menschen. Dies bedeutet, dass bevölkerungsschwache Mitgliedstaaten im Europaparlament proportional überrepräsentiert sind. Ohne dieses Prinzip der degressiven Proportionalität wären die kleineren Länder allerdings in den politischen Gremien nicht oder kaum vertreten. Dies könnte keine Basis für eine supranationale Union der Staaten und der Völker sein. Integrationsprozess der EU 1951: Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) zerstörtes Europa → Idee von Jean Monnet: gemeinsame Produktion und Verarbeitung von Kohle und Stahl, wichtigste Stoffe für eine Kriegsführung → sechs Mitglieder (Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Niederlande, Luxemburg) → auch Montanunion genannt → Europäische Wirtschaftsgemeinschaft und Europäische Gemeinschaft für Atomenergie (Euratom) →wirtschaftliche Integration →Geburtsstunde der späteren EU → Ziele: Errichtung eines gemeinsamen Marktes, Hebung des Lebensstandards, engere Beziehung zwischen den Mitgliedstaaten, Sicherung des Friedens → erste europäische Institutionen: Parlamentarische Versammlung, Ministerrat, Kommission, Gerichtshof Sozialwissenschaften GK 1967: Europäische Gemeinschaft 1973: Nord-West-Erweiterung 1981 und 1986: Süderweiterung 1987: Einheitliche Europäische Akte (EEA) 1992: Maastrichter Vertrag 1995: Erweiterung 1999: Start der Währungsreform 2003: Vertrag von Nizza 2004 und 2007: Osterweiterung 2007: Vertrag von Lissabon 2013: Erweiterung Fusionsvertrag → Freier Warenverkehr → Beitritt von Großbritannien, Irland und Dänemark keine Zölle und mengenmäßigen Beschränkungen Angleichung von Normen freier Wettbewerb → 1981: Beitritt von Griechenland 1986: Beitritt von Spanien und Portugal → Freier Personenverkehr keine Grenzkontrollen Niederlassungsfreiheit Anerkennung von Berufs- und Schulabschlüssen → Erweiterung der Zuständigkeiten der EG auf Umweltschutz, Forschungsförderung und Technologieentwicklungen → Ziel: EG-Binnenmarkt ohne Handelshemmnisse → Etablierung der EU → drei Säulen etc. 1 Europäische Gemeinschaften 2 Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik 3 Zusammenarbeit in der Justiz- und Innenpolitik Beitritt von Österreich, Finnland und Schweden → offizielle Währungseinführung in elf EU-Ländern, unter anderem Deutschland und Frankreich Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main → Vorbereitung auf Aufnahme neuer Mitglieder → 2004: Beitritt von Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern →2007: Beitritt von Bulgarien und Rumänien > Kopenhagener Kriterien: Voraussetzungen für die Mitgliedschaft in der EU Abitur 2021 → Integrationsfortschritte des Vertrags: 1 mehr Demokratie: Stärkung der Demokratie Kopenhagener Kriterien Von allen Beitrittskandidaten werden politische und wirtschaftliche Voraussetzungen für einen EU-Beitritt geprüft bzw. notwendige Reformen festgelegt. → politisches Kriterium: stabile Demokratie mit entsprechenden Institutionen, u.a. Rechtsstaatlichkeit, Mehrparteiensystem, Sicherung der Grund- und Menschenrechte 2 mehr Transparenz: Vereinfachung des Gesetzgebungsverfahrens, öffentliche Tagungen 3 mehr Effektivität: Verbesserung der Handlungsfähigkeiten der Union durch Reformen Beitritt von Kroatien →wirtschaftliches Kriterium: funktionsfähige Marktwirtschaft, die dem Wettbewerbsdruck im europäischen Binnenmarkt standhalten kann → Acquis-Kriterium: Akzeptanz der Rechte und Pflichten aus den Rechtsgrundlagen der EU, in eigenes Rechtssystem übernehmen Grundfreiheiten des Europäischen Binnenmarktes → Freier Dienstleistungsverkehr grenzüberschreitendes Angebot von Dienstleistungen wie Transport, Energie, Telekommunikation, Versicherungen, Handwerk Sozialwissenschaften GK → Freier Kapitalverkehr freie Geld- und Kapitalbewegungen gemeinsamer Markt für Finanzdienstleistungen (Bankgeschäfte u.a.) Unternehmensbeteiligungen in der EU Stabilitäts- und Wachstumsgesetz → Ziele und Indikatoren: hoher Beschäftigungsstand, Indikator: Arbeitslosenquote unter 3% Preisniveaustabilität, Indikator: Preissteigerungsrate, Inflationsrate (stabil: unter 2%) außenwirtschaftliches Gleichgewicht: Außenbeitrag (Zusammensetzung: Exporte minus Importe von Waren und Dienstleistungen) stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum, Indikator: Veränderungsrate des BIP zwischen 2-3% → Zielharmonien und Zielkonflikte Staatsverschuldung = staatliche Kreditaufnahme, die die Finanzierung des Staates ermöglicht, wichtigste Einnahmequelle Euro-Schuldenkrise → unzureichende Umsetzung der im Stabilitäts- und Wachstumspakt (SWP) festgelegten Regelungen zur Sicherung finanzpolitischer Stabilität Konvergenzkriterien: ↳ öffentlicher Schuldenstand eines Mitgliedstaates darf nicht mehr als 60% seines Bruttoinlandsproduktes (BIP) betragen ↳ jährlicher Haushaltsdefizit darf nicht mehr als 3% des BIPs betragen → weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise (2008/2009), die sich zur gegenwärtigen Staatsschuldenkrise einiger Eurostaaten weiterentwickelte → keine strengen Aufnahmekriterien zu wenig Beachtung geschenkt bei Gründung der Währungsunion Maßnahmen zur Krisenbewältigung → kurzfristige Maßnahmen: temporärer Rettungsschirm Eingriff der EZB Rettungspakete > langfristige Maßnahmen: dauerhafter Rettungsschirm Abitur 2021 Fiskalpakt → Kredite an Staaten der Eurozone, die Finanzschwierigkeiten haben → Ankauf von Staatsanleihen, um Staaten in finanziellen Schwierigkeiten zu helfen → z.B. an Griechenland → Hilfskredite Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) Krisenbewältigungsmechanismus, von Eurostaaten getragen → schnelle Reaktion auf finanzielle Notlagen von Mitgliedstaaten in der EU → finanzielle Hilfen durch ESM bei Notlagen = → Vertrag zwischen den EU-Staaten → schärfere Kontrolle der nationalen Haushalte der EU-Staaten durch die Europäische Kommission → stabile Wirtschaftslage der EU → jährliches Haushaltsdefizit höchstens 0,5% des BIP → sonst: Programme zum Schuldenabbau, Geldstrafen → Schuldenbremse Sozialwissenschaften GK Strukturen sozialer Ungleichheit, sozialer Wandel und soziale Sicherheit Soziale Ungleichheit = ungleiche Verteilung von Ressourcen oder Lebensbedingungen in einer Gesellschaft in einer Gesellschaft → Ressourcen, z.B. Bildungsgrad oder Einkommen → Lebensbedingungen, z. B. Wohnverhältnisse, Sicherheit, Gesundheit → Der Begriff „Soziale Ungleichheit" drückt im Gegensatz zum Begriff „Soziale (Un-)Gerechtigkeit", noch keine Wertung aus. Dimensionen sozialer Ungleichheit Dimension Indikatoren (Beispiele) Einkommen Einkommensverteilung Haushaltseinkommen Nettohaushaltseinkommen Äquivalenzeinkommen Pro-Kopf-Haushaltseinkommen Gini-Koeffizient Lorenzkurve Vermögen Vermögensverteilung Einkommensfunktion Materieller Wohlstand Nutzungsfunktion Sicherungsfunktion Einkommen, Vermögen, Armut Machtfunktion Sozialisationsfunktion Statuserhaltungsfunktion Bildung formaler Bildungsabschluss, soziale Herkunft Einkommen pro Haushalt Macht berufliche Befugnisse, Einkommen, Vermögen Zusammensetzung: Erwerbseinkommen + Besitzeinkommen + Transferleistungen Einkommen pro Haushalt abzgl. Steuern und Versicherung = 0,5 Zusammensetzung aus Erwerbsarbeit (z.B. Gehalt), Besitz- bzw. Vermögenseinkommen (z.B. Mieteinnahmen) und Transfereinkommen (z.B. Kindergeld) Einkommen pro Kopf Berechnung: Haushaltseinkommen : Haushaltsmitglieder bedarfsgewichtetes Zusammensetzung: Erwerbseinkommen + Besitzeinkommen + Transferleistungen - Steuern und Versicherung Pro-Kopf-Haushaltseinkommen Prestige Abitur 2021 Berechnung: Haushaltseinkommen : 1. Erwachsener 1, weitere Person unter 15 = 0,3, weitere Person über 15 45-Grad-Linie = absolut gleiche Einkommensverteilung Lorenzkurve = Je bauchiger, desto ungleicher. Berufszugehörigkeit, soziale Herkunft Je höher die Zahl zwischen 0 und 1, desto höher ist die Einkommensungleichheit! Verfahren zur Darstellung der personellen Einkommensverteilung x-Achse = Anteil der Gesamtbevölkerung y-Achse = Anteil des Volkseinkommen Summe aller geldwerten Güter im Eigentum einer Person Erwirtschaftung von Einkommen Nutzung von Sachvermögen wie Wohneigentum, Autobesitz etc. Sicherheit bei z.B. Arbeitslosigkeit Ausübung von Macht in der Welt gute Ausbildung für Kinder Sicherung des Lebensstandards