Schule und Peergroups als Sozialisationsinstanzen
Die Schule als sekundäre Sozialisationsinstanz erfüllt drei zentrale Funktionen:
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Training: Vermittlung von Wissen, das für kompetentes und erwünschtes Handeln in der Gesellschaft notwendig ist.
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Integration: Soziale Integration, bei der Jugendliche auf kulturelle Normen, Werte und gesellschaftliche Lebens- und Arbeitsbedingungen vorbereitet werden.
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Platzierung: Vermittlung der Prinzipien, nach denen sich beruflicher Status und soziales Ansehen in der Gesellschaft ergeben.
Highlight: Die Schule bereitet insgesamt auf das Erwachsenenleben vor.
Vorteile der Schule als Sozialisationsinstanz:
- Neues Lernen
- Freunde finden
- Vorbereitung auf die Gesellschaft und Arbeitswelt
Nachteile:
- Möglichkeit von Mobbing und Ausgrenzung
- Potenzielle Schwierigkeiten im Umgang mit Lehrern
- Fehlende Wahlmöglichkeit
Die "Peer Group" (Gleichaltrigengruppe) spielt als tertiäre Sozialisationsinstanz eine wichtige Rolle:
- Sie fördert die Entwicklung vertrauensvoller Kontakte.
- Es bilden sich Cliquen (Freundeskreise), deren Rangfolge nach Funktion und nicht nach Alter aufgebaut ist.
Example: In einer Clique kann ein jüngeres Mitglied aufgrund seiner Fähigkeiten oder seines Charismas eine höhere Position einnehmen als ein älteres Mitglied.
Vorteile der Peer Group:
- Gegenseitiger Schutz und Unterstützung
- Gemeinsame Interessen und Aktivitäten
- Gegenseitiges Verständnis für Probleme
- Möglichkeit, über Dinge zu reden, die man mit der Familie nicht besprechen möchte oder kann
- Wahlfreiheit bei der Zusammensetzung des Freundeskreises
Nachteile:
- Gruppenzwang
- Möglichkeit von Ausgrenzung und Mobbing
- Tendenz zu unvorsichtigem Verhalten, besonders bei jüngeren Jugendlichen
Highlight: Die Peer Group ist die einzige Sozialisationsinstanz, die man sich selbst aussuchen kann.



