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Stadtentwicklung & Stadtstrukturen

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 Merkmale des geographischen Stadtbegriffs
funktionale Merkmale
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hohe Verkehrswertigkeit
hohe Arbeitsplatzdichte/
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1. Grundlagen 2. Stadtentwicklung & deren Leitbilder 3. Die europäische Stadt 4. Die nordamerikanische Stadt 5. Die lateinamerikanische Stadt 6. Die islamisch-orientierte Stadt 7. Stadtplanerische & raumordnerische Leitbilder

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Merkmale des geographischen Stadtbegriffs funktionale Merkmale zentral hohe Verkehrswertigkeit hohe Arbeitsplatzdichte/ Einpendlerüberschuss Kulturangebote/Begegnungsraum Versorgung mit Waren für den nicht alltäglichen Bedarf Verwaltung, spezialisierte Dienstleistungen - Bildungsangebote & Einrichtungen des sekundären & tertiären Sektors Kreismodell (USA bis 1950) Hauptgeschäftszentrum in zentraler Lage - Anordnung der Expansionsbereiche konzentrisch um den Kern Abwanderung von Nutzungen und Bevölkerungsgruppen in die nächste äußere Zone (Verdrängungsprozess) Bedeutungsverlust in der Mitte (Ghetto-Bildung), Subzentren an der Peripherie physiognomische Merkmale Geschlossenheit der Siedlung hohe Bebauungsdichte häufig Mehrstöckigkeit künstliche Anlegung von Grünflächen Flächen für den ruhenden Verkehr soziale Merkmale viele 1-Personen-Haushalte vielfältige Sozialstruktur Bevölkerungswachstum Sektorenmodell Grundlagen Stadtuntergliederung entlang radial verlaufender Verkehrsachsen Verlagerung homogener Wohn- gebiete aus der Mitte zum Rand aufgrund steigender Mietpreise im Stadtzentrum Stadtkern wird Einzelhandels- & Dienstleistungsstandort, Kernrand- gebiete erleiden sozialen Abstieg Physiognomie dichte, häufig geschlossene Bebauung vom Rand zum Kern (Citymerkmale) zunehmende Gebäudehöhe hoher Schaufensterindex im Zentrumsbereich hierarchisch gestuftes Straßennetz, zur Mitte hin engmaschiger Einrichtungen des ÖPNV, Parkflächen für private Verkehrsmittel Stadtstrukturmodelle Merkmale städtischer Räume Struktur erkennbare Stadtentwick- lungsphasen Untergliederungsmöglichkeit in Stadtviertel (Wohnviertel, Erholungsgebiete, Gewerbe- & Industrieparks) sozialräumliche Untergliederung Suburbanisierungsformen in verstädterten Vororten Mehrkernmodell innerstädtische Lage von Industrie-/ Gewerbe- & Wohngebieten voneinander getrennt sozialräumliche Zuordnung zu den jeweiligen Wirtschaftsräumen (z.B. Wohnbereiche der Arbeiter in der Nähe von Fabriken) Anzahl von Kernen mit Spezialfunktion abhängig von der Stadtgröße 3 5 2 4 3 1 3 5 3 3 4 6 Pet 3 9 Sektorenmodell 6 Schwerindustrie 2 Großhandel/Leichtindustrie 7 Subzentrum 3 Wohnviertel von niederem Status 4 Wohnviertel des Mittelstandes 5 gehobenes Wohnviertel 10 Kreismodell Funktion hohe Wohn- & Arbeitsstätten- dichte Geschäfts-, Verwaltungs-, & Versorgungsfunktion im 1 City Zentrum zum Stadtrand hin Abnahme zentraler Funktionen & Zunahme der reinen Wohnfunktion Spezialangebote im Bildungs-, Gesundheits-, Geschäfts-, Dienstleistungs- & Kulturverein in Abhängigkeit von der Stadtgröße 3 1 4 5 Mehrkernmodell 8 Wohnvorort 9 Industrievorort 10 Pendlereinzugsbereich 8 Leitbilder der Stadtentwicklung im 20. Jahrhundert 1. Gartenstadtprinzip Ende 19. Jh. England 2. Industrialisierung / Massenwohnraum für Arbeiter / Blockrandbebauung/ Jahrhundertwende Arbeiterviertel nach Gewerbe / Gründerviertel 3. Funktionalismusprinzip: Trennung der Funktionen, gegliederte Stadt: Verdichtung vs. Freiflächen (Auflockerung) → Charta von Athen...

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/ Gartenstadt →→ Förderung von Bau- & Wohnraum: Eigenheim, sozialer Wohnungsbau 4. Autogerechte Stadt - Ausbau der Wohnfunktion am Stadtrand - gegliederte Stadt / Funktionstrennung Urbanität der Dichte - schafft zugleich Freiraum 5. Prinzip des behutsamen Stadtumbaus - Erhalt alter Strukturen 6. ökologische Stadterneuerung 7. Nachhaltige Stadtentwicklung Stadt der kurzen Wege Funktionsmischung Funktionswandel im Rahmen von Revitalisierung (Gewerbeflächen) Revitalisierung der Innenstadt Begrenzung des städtischen Flächenwachstums Städtebauliche Aufgabenfelder Stadterneuerung Vitalisierung Stadt- und Stadtumbau des Stadtrandes erweiterung Stadtentwicklung Handlungsfelder für eine nachhaltige Stadtentwicklung Haushälterische Bodenpolitik Stadtverträgliche Verkehrspolitik Ökonomische und soziale Verträglichkeit Wirtschaft Soziales Das Leitbild ,,Nachhaltige Stadtentwicklung" Städtische Umweltpolitik ab 30er nach dem 2. WK Wohnen ab 60er ab 70er Stadtregionale Entwicklung ab 80er ab 90er Dynamisches Städteentwicklung = anhaltender Zuwachs an Bevölkerung (v.a. in vielen Hauptstädten von EL) Primate Citys ↳weisen gegenüber der 2. größten Stadt des Landes ein Vielfaches an Bevölkerung auf Metropolisierung in wirtschaftlicher & politischer Hinsicht dominierende Zentren steigende Land-Stadt-Wanderung Riesenstädte mit mehr als 10 Mio. Einwohnern strukturelle & funktionale Entwicklung kann nicht mit Bevölkerungszunahme Schritt halten ↳ Wachstumsprozess # Infrastruktur- & Versorgungsentwicklung unkontrollierter Wachstum Elendsviertel/Marginalsiedlungen Megastädte Shrinking Cities Ursache: Deindustrialisierungprozesse Symptome: Folgen: - Verarmung hohe Arbeitslosigkeit starke Suburbanisierung - Abwanderung von Menschen & Unternehmen - Leerstände von Wohn- & Gewerbeimmobilien Ghettobildung sozial Schwächere bleiben zurück Grundriss Siedlungsmittelpunkt Verkehrssystem sonstige Merkmale Mittelalter (8.-15. Jh.): Handels & Bürgerstadt Kirche/Kloster - Burg - Marktplatz/Rathaus Handelsstraßen für Fahrwege, ausgerichtet auf Siedlungs- mittelpunkt enge, verwinkelte Gassen für Tragtiere oder Karren Mauer, meist mit Graben Wohn- & Arbeitsstätten unter einem Dach Gründe für das Entstehen von Städten seit dem Mittelalter Die europäische Stadt Entwicklung von Wirtschaft & Fernhandel Ausweitung kirchlicher & fürstlicher Macht Schutzfunktion für Bewohner durch Stadtmauer & Wehranlagen - Arbeitsplatzkonzentration, v.a. seit der Industrialisierung flächenmäßiges Ausufern wegen Land-Stadt-Wanderungen - Entlastung von Kernstädten durch Trabanten & New Towns Stadtentwicklung in Europa Absolutismus (16.-18. Jh.): 232 Residenzstadt 2/0 2 0 2 313 2222 2 2222 2 2 2 Schloss Residenz 20 2 2 2 22 Alleen für Karossen planmäßige, meist symmetrische Anlage, Hauptachsen auf Residenz ausgerichtet Park- & Gartenanlagen in geometrischen Formen Vauban'sche Bastionen Industrialisierung (19. Jh.): Industriestadt a Bal Industrieanlage Bahnhof Eisenbahn rasterförmiges Straßennetz Mietskasernen - Villengebiete weitgehend räumliche Trennung von Wohnen & Arbeiten, aber noch enges Nebeneinander Trabantenstadt Gegenwart (20. Jh.): Großwohnsiedlung/New Towns räumlich nah an eine Großstadt gelegt - überwiegende Wohnfunktion geringe eigene Arbeitsplatzdichte wenig Infrastruktur hohes Pendleraufkommen Versorgungszentrum hierarchisch strukturiertes Straßennetz Pendlerverkehr Weitere Stadttypen Vielfalt an Haus- & Wohnformen klare räumliche Trennung von Wohn- & Arbeitsstätten Gartenstadtkonzept **** Satellitenstadt Vorkommen im Umfeld einer größeren Stadt Dekonzentration zur Entlastung der Großstadt zwar werden noch bestimmte zentralörtliche Funktionen von der Großstadt übernommen, aber relativ autark geplant Modell der europ. Stadt Sekundärer Sektor: Soziale Schichten: Unterschicht Mittelschicht Oberschicht Anteil in %A 60- 50- 40- 30- 20- 10- 0 Wo: Industrie □ in der City / am Cityrand Wer: untere soziale Schichten Tertiärer Sektor / Zentren des Einzelhandels: kleinere Subzentren größere Subzentren City Invasions- Invasions- phase I der phase II der Pioniere Pioniere Folge: Hauptverkehrs- achsen Invasions- phase II der Pioniere Pioniere Invasions- Invasions- phase I der phase II der Gentrifier Gentrifier Gentrifier „Andere" Invasions- phase III der Gentrifier Gründerzeitviertel, aus der Zeit vor dem 2. WK, innenstadtnah hoch qualifizierte Singles "Yuppies" → "Dinks" Verdrängung sozial Schwächerer an den Stadtrand Die europäische Stadt Suburbanisierung: Verlagerung des Städtewachstums in verstädterte Vororte und Umland- gemeinden als Folge gestiegener Kaufkraft, ausgebauter Verkehrsnetze & preisgünstigen Flächenangebots für Mietwohnungen, Einzelhandels- standorte & Gewerbebetriebe Gentrifizierung: Sanierung und Modernisierung mit der Folge steigender Mietpreise in vorher sozial schwachen kernstadtnahen Bereichen führen zur Verbesserung der Sozialstruktur und zur Aufwertung des Wohnumfeldes Gentrifizierung Entwicklungen in Stadt & Umland Segregation: räumliche Trennung von sozialen/ethnischen Bevölkerungsgruppen, die zu ausgeprägter Viertelbildung führt; Trennung von armen und reichen Gruppen führt zu Polarisierung, ggf. zu sozialen Konflikten Experemtierphase: Pull-Faktoren: niedrige Mietpreise, attraktive Lage Pioniere sanieren die heruntergekommenen Gebäude in Eigeninitiative Expansionsphase 1: Pull-Faktoren: (noch) günstige Kaufpreise, gewisse architektonische Qualitäten, sanierungsgeeignete Altbauten Zuzug der Gentrifier mit überdurchschnittlichen Einkommen steigendes Interesse → Mieterhöhung Umzug der Pioniere Expansionsphase 2: verstärkter Zuzug wohlhabender Haushalte - nun angesehener Wohnraum Neu- & Umbauvorhaben Stagnationsphase: Aktivitäten kapitalfähiger Investoren Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen Fragmentierung: Störung des Sozialgefüges und einsetzende Auflösung der Stadt als soziale Einheit durch Privatisierung inselartiger Stadtflächen (Gated Communitys) mit Nutzungsprivilegien für Reichere; Gegenteil von sozialer Durchmischung Segregation von Städten demographische Segregation: räumliche Trennung durch verschiedene Wohnansprüche verschiedener Lebensphasen/verschiedenes Alters soziale Segregation: Konzentration sozialer Gruppen mit Gemeinsamkeiten in sozialer Lage, Bildung, Beruf & Einkommen (z. B. Arbeiterviertel) ethnische Segregation: Konzentration von Menschen gleicher Staatsangehörigkeit, Herkunft & Sprache in einem Viertel → weniger Konfliktpotential, mehr Sicherheit Probleme: Gefahr der völligen Abschottung Parallelgesellschaften/keine Sozialisierung wachsende soziale Ungleichheit z. B. im Schulsystem & am Arbeitsmarkt soziales Unverständnis & Verdrängung - - Die nordamerikanische Stadt Merkmale der Stadtlandschaft (Urban Sprawl) schachbrettartig angelegtes Straßensystem Downtown (City) mit Wohnhochhäusern und Tertiärfunktionen Central Business District, Kern der Downtown mit öffentlichen & privaten Dienstleistungs- & hochwertigen Kulturangeboten Transition Zone mit Mischung aus Wohnen & Gewerbe, häufig Ghettos & später Gentrifizierung Industrial Parks, Shopping Malls & Commercial Strips entlang der Ausfallstraßen riesige Suburbs (Zersiedlung) mit Einfamilienhäusern Edge Citys (randständige Zentren) an Kreuzungspunkten Fragmentierung & Gated Communitys Umland 100 Übergangsbereich i Peripherie & an Hängen starke Fragmentierung: condominios (Brasilien) vs. barrios cerrades (z.B. Venezuela) = Marginalsiedlungen vs. Gated Communities Umland Sanierte Bereiche Central Business District (CBD) Downtown erung von Induss Dienstleistunge Suburbanis Central Business District (CBD) Apartmentkomplexe Downtown P Parkplätze Übergangsbereich Merkmale der lateinamerikanischen Stadt DAL Obergangsbereich Industrie Gated Communitys Sozialer Wohnungsbau Büropark, Forschung und Entwicklung Expansion Die lateinamerikanische Stadt Suburbanisien etikoo 0.000 City und City- erweiterung Mischzone Schachbrettmuster Plaza Major/Stadtkern mit angrenzenden Repräsentationsbauten ursprünglich Abnahme des Sozialstatus vom Zentrum (Adel, Oberschicht) nach außen (einfache Hütten der indigenen Bevölkerung), Überformung des Zentrums im 20. Jh. durch europäischen Baustil & Zentrumsfunktionen Marginalsiedlungen im Kernstadtbereich (nach Wegzug der Oberschicht) sowie an der Oberschicht Mittelschicht Unterschicht Gentrification traditionelles Industrieviertel neues Industrie- viertel Schwarzer zentrales Marginalviertel peripheres Marginalviertel konsolidiertes ehemaliges Marginalviertel Umland Edge Citys Hightech- Korridor A Viertel des Wohnungsbaus 0 urbanes barrio cerrado Osozialen suburbanes barrio cerrado großflächiges barrio cerrado mit integrierter Infrastruktur (bislang) nur in wenigen Agglomerationen) Mall, Business Park, Urban Entertainment, Center Hauptverkehrslinie, Stadtautobahn Flughafen - Die islamisch-orientalische Stadt orientalische Stadt stark vom islam geprägt durch Stadterweiterungen Herausbildung einer dualen Struktur: Altstadt (Medina) & Neustadt (Ville Nouvelle) Hauptmoschee: religiöses und kulturelles Zentrum Kasba (Zitadelle): Schutz-, Verwaltungs- und Repräsentationsbau Hauptbasar/Suq: Wirtschaftszentrum mit Sackgassensystem, Warenangebot heute her minderwertig und auf Tourismus ausgerichtet Wohnquartiere: durch Tore gesichert, mit kleinen Basaren ringförmige Stadtmauer, an sie angelehnt Paläste und Friedhöfe gegenwärtig z. T. Gentrifizierung Merkmale der Neustadt moderne Büro-/Geschäftsviertel, mehrgeschossige Wohnhäuser geradlinige Straßenführung mit Standorten des Großhandels neuer zweiter wirtschaftlicher Kern mit Tertiärwirtschaft Geschäfte mit hochwertigem Einzelhandelsangebot statt ethnischer Segregation nun sozialräumliche Differenzierung Wohngebiete der Mittel-/Oberschicht in attraktiver Stadtrandlage Landwirtschaft Moderne Industrien Slums Slums Wohnquartiere unterer Einkom- mensgruppen Merkmale der Altstadt Reparatur- werkstätten'. Traditionelle Industrien Appartement- Häuser Altstadt/ Medina Traditionelle Industrien Slums Einkaufsviertel LLC. D und Leicht- Fruchtgärten und Obstbaumhaine ~ Slums Moderne Industrien gehobene Wohngebiete Modernes Einkaufszentrum Wohnquartiere des CBD Mittelstands Moderne Reparaturwerkstätten Arbeiter- Wohnquartiere Einkaufs-Wohngebiete unterer Einkom- viertel industrien mensgruppen Slums Wohnquartiere unferer Einkommensgruppen CBD Wohnquartiere Industrien Kleinindustrie des Mittelstands Leichtindustrien Neustadt/CBD bzw. städtische Peripherie Landwirtschaft Slums Landwirtschaft städtische Peripherie bzw. ländlicher Raum

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zentral
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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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/ Gartenstadt →→ Förderung von Bau- & Wohnraum: Eigenheim, sozialer Wohnungsbau 4. Autogerechte Stadt - Ausbau der Wohnfunktion am Stadtrand - gegliederte Stadt / Funktionstrennung Urbanität der Dichte - schafft zugleich Freiraum 5. Prinzip des behutsamen Stadtumbaus - Erhalt alter Strukturen 6. ökologische Stadterneuerung 7. Nachhaltige Stadtentwicklung Stadt der kurzen Wege Funktionsmischung Funktionswandel im Rahmen von Revitalisierung (Gewerbeflächen) Revitalisierung der Innenstadt Begrenzung des städtischen Flächenwachstums Städtebauliche Aufgabenfelder Stadterneuerung Vitalisierung Stadt- und Stadtumbau des Stadtrandes erweiterung Stadtentwicklung Handlungsfelder für eine nachhaltige Stadtentwicklung Haushälterische Bodenpolitik Stadtverträgliche Verkehrspolitik Ökonomische und soziale Verträglichkeit Wirtschaft Soziales Das Leitbild ,,Nachhaltige Stadtentwicklung" Städtische Umweltpolitik ab 30er nach dem 2. WK Wohnen ab 60er ab 70er Stadtregionale Entwicklung ab 80er ab 90er Dynamisches Städteentwicklung = anhaltender Zuwachs an Bevölkerung (v.a. in vielen Hauptstädten von EL) Primate Citys ↳weisen gegenüber der 2. größten Stadt des Landes ein Vielfaches an Bevölkerung auf Metropolisierung in wirtschaftlicher & politischer Hinsicht dominierende Zentren steigende Land-Stadt-Wanderung Riesenstädte mit mehr als 10 Mio. Einwohnern strukturelle & funktionale Entwicklung kann nicht mit Bevölkerungszunahme Schritt halten ↳ Wachstumsprozess # Infrastruktur- & Versorgungsentwicklung unkontrollierter Wachstum Elendsviertel/Marginalsiedlungen Megastädte Shrinking Cities Ursache: Deindustrialisierungprozesse Symptome: Folgen: - Verarmung hohe Arbeitslosigkeit starke Suburbanisierung - Abwanderung von Menschen & Unternehmen - Leerstände von Wohn- & Gewerbeimmobilien Ghettobildung sozial Schwächere bleiben zurück Grundriss Siedlungsmittelpunkt Verkehrssystem sonstige Merkmale Mittelalter (8.-15. Jh.): Handels & Bürgerstadt Kirche/Kloster - Burg - Marktplatz/Rathaus Handelsstraßen für Fahrwege, ausgerichtet auf Siedlungs- mittelpunkt enge, verwinkelte Gassen für Tragtiere oder Karren Mauer, meist mit Graben Wohn- & Arbeitsstätten unter einem Dach Gründe für das Entstehen von Städten seit dem Mittelalter Die europäische Stadt Entwicklung von Wirtschaft & Fernhandel Ausweitung kirchlicher & fürstlicher Macht Schutzfunktion für Bewohner durch Stadtmauer & Wehranlagen - Arbeitsplatzkonzentration, v.a. seit der Industrialisierung flächenmäßiges Ausufern wegen Land-Stadt-Wanderungen - Entlastung von Kernstädten durch Trabanten & New Towns Stadtentwicklung in Europa Absolutismus (16.-18. Jh.): 232 Residenzstadt 2/0 2 0 2 313 2222 2 2222 2 2 2 Schloss Residenz 20 2 2 2 22 Alleen für Karossen planmäßige, meist symmetrische Anlage, Hauptachsen auf Residenz ausgerichtet Park- & Gartenanlagen in geometrischen Formen Vauban'sche Bastionen Industrialisierung (19. Jh.): Industriestadt a Bal Industrieanlage Bahnhof Eisenbahn rasterförmiges Straßennetz Mietskasernen - Villengebiete weitgehend räumliche Trennung von Wohnen & Arbeiten, aber noch enges Nebeneinander Trabantenstadt Gegenwart (20. Jh.): Großwohnsiedlung/New Towns räumlich nah an eine Großstadt gelegt - überwiegende Wohnfunktion geringe eigene Arbeitsplatzdichte wenig Infrastruktur hohes Pendleraufkommen Versorgungszentrum hierarchisch strukturiertes Straßennetz Pendlerverkehr Weitere Stadttypen Vielfalt an Haus- & Wohnformen klare räumliche Trennung von Wohn- & Arbeitsstätten Gartenstadtkonzept **** Satellitenstadt Vorkommen im Umfeld einer größeren Stadt Dekonzentration zur Entlastung der Großstadt zwar werden noch bestimmte zentralörtliche Funktionen von der Großstadt übernommen, aber relativ autark geplant Modell der europ. Stadt Sekundärer Sektor: Soziale Schichten: Unterschicht Mittelschicht Oberschicht Anteil in %A 60- 50- 40- 30- 20- 10- 0 Wo: Industrie □ in der City / am Cityrand Wer: untere soziale Schichten Tertiärer Sektor / Zentren des Einzelhandels: kleinere Subzentren größere Subzentren City Invasions- Invasions- phase I der phase II der Pioniere Pioniere Folge: Hauptverkehrs- achsen Invasions- phase II der Pioniere Pioniere Invasions- Invasions- phase I der phase II der Gentrifier Gentrifier Gentrifier „Andere" Invasions- phase III der Gentrifier Gründerzeitviertel, aus der Zeit vor dem 2. WK, innenstadtnah hoch qualifizierte Singles "Yuppies" → "Dinks" Verdrängung sozial Schwächerer an den Stadtrand Die europäische Stadt Suburbanisierung: Verlagerung des Städtewachstums in verstädterte Vororte und Umland- gemeinden als Folge gestiegener Kaufkraft, ausgebauter Verkehrsnetze & preisgünstigen Flächenangebots für Mietwohnungen, Einzelhandels- standorte & Gewerbebetriebe Gentrifizierung: Sanierung und Modernisierung mit der Folge steigender Mietpreise in vorher sozial schwachen kernstadtnahen Bereichen führen zur Verbesserung der Sozialstruktur und zur Aufwertung des Wohnumfeldes Gentrifizierung Entwicklungen in Stadt & Umland Segregation: räumliche Trennung von sozialen/ethnischen Bevölkerungsgruppen, die zu ausgeprägter Viertelbildung führt; Trennung von armen und reichen Gruppen führt zu Polarisierung, ggf. zu sozialen Konflikten Experemtierphase: Pull-Faktoren: niedrige Mietpreise, attraktive Lage Pioniere sanieren die heruntergekommenen Gebäude in Eigeninitiative Expansionsphase 1: Pull-Faktoren: (noch) günstige Kaufpreise, gewisse architektonische Qualitäten, sanierungsgeeignete Altbauten Zuzug der Gentrifier mit überdurchschnittlichen Einkommen steigendes Interesse → Mieterhöhung Umzug der Pioniere Expansionsphase 2: verstärkter Zuzug wohlhabender Haushalte - nun angesehener Wohnraum Neu- & Umbauvorhaben Stagnationsphase: Aktivitäten kapitalfähiger Investoren Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen Fragmentierung: Störung des Sozialgefüges und einsetzende Auflösung der Stadt als soziale Einheit durch Privatisierung inselartiger Stadtflächen (Gated Communitys) mit Nutzungsprivilegien für Reichere; Gegenteil von sozialer Durchmischung Segregation von Städten demographische Segregation: räumliche Trennung durch verschiedene Wohnansprüche verschiedener Lebensphasen/verschiedenes Alters soziale Segregation: Konzentration sozialer Gruppen mit Gemeinsamkeiten in sozialer Lage, Bildung, Beruf & Einkommen (z. B. Arbeiterviertel) ethnische Segregation: Konzentration von Menschen gleicher Staatsangehörigkeit, Herkunft & Sprache in einem Viertel → weniger Konfliktpotential, mehr Sicherheit Probleme: Gefahr der völligen Abschottung Parallelgesellschaften/keine Sozialisierung wachsende soziale Ungleichheit z. B. im Schulsystem & am Arbeitsmarkt soziales Unverständnis & Verdrängung - - Die nordamerikanische Stadt Merkmale der Stadtlandschaft (Urban Sprawl) schachbrettartig angelegtes Straßensystem Downtown (City) mit Wohnhochhäusern und Tertiärfunktionen Central Business District, Kern der Downtown mit öffentlichen & privaten Dienstleistungs- & hochwertigen Kulturangeboten Transition Zone mit Mischung aus Wohnen & Gewerbe, häufig Ghettos & später Gentrifizierung Industrial Parks, Shopping Malls & Commercial Strips entlang der Ausfallstraßen riesige Suburbs (Zersiedlung) mit Einfamilienhäusern Edge Citys (randständige Zentren) an Kreuzungspunkten Fragmentierung & Gated Communitys Umland 100 Übergangsbereich i Peripherie & an Hängen starke Fragmentierung: condominios (Brasilien) vs. barrios cerrades (z.B. Venezuela) = Marginalsiedlungen vs. Gated Communities Umland Sanierte Bereiche Central Business District (CBD) Downtown erung von Induss Dienstleistunge Suburbanis Central Business District (CBD) Apartmentkomplexe Downtown P Parkplätze Übergangsbereich Merkmale der lateinamerikanischen Stadt DAL Obergangsbereich Industrie Gated Communitys Sozialer Wohnungsbau Büropark, Forschung und Entwicklung Expansion Die lateinamerikanische Stadt Suburbanisien etikoo 0.000 City und City- erweiterung Mischzone Schachbrettmuster Plaza Major/Stadtkern mit angrenzenden Repräsentationsbauten ursprünglich Abnahme des Sozialstatus vom Zentrum (Adel, Oberschicht) nach außen (einfache Hütten der indigenen Bevölkerung), Überformung des Zentrums im 20. Jh. durch europäischen Baustil & Zentrumsfunktionen Marginalsiedlungen im Kernstadtbereich (nach Wegzug der Oberschicht) sowie an der Oberschicht Mittelschicht Unterschicht Gentrification traditionelles Industrieviertel neues Industrie- viertel Schwarzer zentrales Marginalviertel peripheres Marginalviertel konsolidiertes ehemaliges Marginalviertel Umland Edge Citys Hightech- Korridor A Viertel des Wohnungsbaus 0 urbanes barrio cerrado Osozialen suburbanes barrio cerrado großflächiges barrio cerrado mit integrierter Infrastruktur (bislang) nur in wenigen Agglomerationen) Mall, Business Park, Urban Entertainment, Center Hauptverkehrslinie, Stadtautobahn Flughafen - Die islamisch-orientalische Stadt orientalische Stadt stark vom islam geprägt durch Stadterweiterungen Herausbildung einer dualen Struktur: Altstadt (Medina) & Neustadt (Ville Nouvelle) Hauptmoschee: religiöses und kulturelles Zentrum Kasba (Zitadelle): Schutz-, Verwaltungs- und Repräsentationsbau Hauptbasar/Suq: Wirtschaftszentrum mit Sackgassensystem, Warenangebot heute her minderwertig und auf Tourismus ausgerichtet Wohnquartiere: durch Tore gesichert, mit kleinen Basaren ringförmige Stadtmauer, an sie angelehnt Paläste und Friedhöfe gegenwärtig z. 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