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Verstädterung weltweit VERSTÄDTERUNG Zunahme der in Städten lebenden Bevölkerung (natürliches Wachstum der städtischen Bevölkerung Zuwanderung vom Land). URBANISIERUNG : Stadtgeographic Ausbreitung städtischer Lebens- und Verhaltensweisen. Urbanisierung beschreibt demnach nicht nur die Verstädterung, sondern einen Veränderungsprozess, durch den sich die Gesellschafts- und Berufsstruktur bisher ländlich geprägter Räume wandelt. SUBURBANISIERUNG: Verlagerung von Bevölkerung und Arbeitsplätzen aus der Kernstadt einer Stadtregion in ihr suburbanes Umland. PUSH- UND PULL-FAKTOREN: POLARISIERUNG Stadt • Internationalisierung von Gesellschaft, Wirtschaft und Infrastruktur - Konzentration der Oberschicht • Industrie infolge ausländischer Investoren und externer Bedürf- nisse fiktive Attraktivität (vermeindliches oder tatsächliches Angebot an kollektivem Konsum") • geringes Interesse einheimischer Investoren . Dominanz des tertiären, informellen Sektors • geringe Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften in der Industrie • einseitige staatliche Förderung der Infrastruktur Entwurf: Fred Scholz Pull-Faktoren I Beginn: nach dem 2. Weltkrieg, ca. 1950/60 • hohe Geburtenrate infolge traditioneller Normen, sozialer Unsicherheit, Armut I • extreme, rasche Senkung der Sterberate durch externe Hilfe extrem hohe Bevölkerungszunahme . massenhafte, chaotische Land- Stadt-Wanderung (Landflucht) riesenhaftes, unkontrolliertes Wachstum (meist) einer Stadt Ergebnis: • Entstehung von Megastädten, (Primate Cities, Global Cities) • extremes Flächenwachstum, Infrastruktur hinkt nach Elends-, Hüttenlager, Slums, Pavement Dwellers • strukturelle Arbeitslosigkeit, informeller Sektor • Exportproduktionenszonen, Niedriglohnfabriken • Viertelbildung, Fragmentierung • hohe Kriminalität, Jugendbanden, Prostitution Gegenwart 1 Land Arbeitslosigkeit, soziale Unsicherheit, Hunger, Armut • extreme soziale Gegensätze, Agrarfeudalismus, Rentenkapitalis- mus Großgrundbesitz, Plantagen, Mechanisierung soziale, politische Spannungen als Folge von Dekolonisierung, Bad Governance wachsende Bevölkerung → zunehmende verstädterung Attraktionslosigkeit des Landes (Niedergang des traditionellen kollektiven Grundkonsenses) Megastadt mehr als 10 Mio. Einwohner ; Metastadt über 20 Mio. Einwohner • ökologische Katastrophen keine Bildung, keine Krankenpflege; schlechte Infrastruktur • bäuerliche Subsistenzwirtschaft, agrarische Überbevölkerung, Exportlandwirtschaft Mangel an persönlicher Sicherheit (Pachtwesen, Schuldknechtschaft) Push-Faktoren PRIMACY INDEX Gibt das Verhältnis der größten zur zweitgrößten Stadt eines Staates an....

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Ist der Index größer als zwei, so wird von einer vormachtstellung der Stadt (Primate City) gesprochen. hohe Bevölkerungs- zählen 12284EX 5 enorme wirtschaftliche & politische Bedeutung Sektoren oder Wirtschaftsbereichen. Herausbildung von Gegensätzen durch ungleichgewichtiges Wachstum von MARGINALISIERUNG Wirtschaftliche, politische, soziale und räumliche Ausgrenzung eines Teils der Bevölkerung. stadtentwicklung und stadtstrukturen Ausrichtung der Stadt / des Stadtteils / der Mittelalter (8.-15. Jh.): Handels- und Bürgerstadt Stadtentwicklungsphase & Grundriss Frühe Neuzeit (17./18. Jh.) Stadtmauer alte Stadt" 回 Draufsicht Industrialisierung (19. Jh.): Industriestadt/-Stadtteil ehem Industrie MK R M Höhen der Gebäude Moderne (20./21. Jh.): Großwohnsiedlungen; Einzelhaussiedlungen (rechts) VZ 12025EX 7 12026EX 1 S 12027EX 1 12028EX 1 12029EX 2 Straßen auf • Marktplatz (M) / Rathaus (R) Kirche / Kloster · Burg · Schlossanlage (s) •Residenz Bahnhof Industrieanlage Zeche · Versorgungszentrum (VZ) Sonstige Charakteristika •Bebauung meist enge. verwinkelte Straßen Hauptverkehrsachsen auf zentrale Punkte meist ovak Ummauerung der Stadt · Stadttore oft mehrere Marktplätze Arbeits-/Wohnplatz eng miteinander verbunden. . Verkehrsachsen in geometrischer Form (planmäßige Anlage) Hauptverkehrsachsen auf Residenz/ Schlossanlage ausgerichtet Park- / Gartenanlage in geom. Form Vauban'sche Festungswerke Prinzip der Stadtanlage Gebäudehöhen nehmen zum Schloss hin zu Ausrichtung der Achsen Eisenbahn rasterförmiges Straßennetz Mietskasernen (in Blockrandbebauung) (MK) Blockinnenflächen mit Seitenflügeln und Hinterhäusern überbaut Werkssiedlungen (z.B. Zechensiedlungen) Villengebiete (V) • räumliche Trennung von Wohnen & Arbeiten (aber noch enges Nebeneinander der Funktionen) · Straßennetz mit hierarchischer Funktions- abstufung Haupt-, Erschließungs-, Stich- straßen, Sackgassen : lockere Bebauung. Einzel-/Reihenhäuser, Wohnblocks, Punkt- / Zeilenhochhäuser hoher Grünflächenanteil • klare räumliche Trennung von Wohn-, Arbeits- und Einkaufsstätten segregation SOZIALE SEGREGATION (Armutssegregation) -> →> Entmischung nach Familieneinkommen einkommensschwache Bevölkerungs- schichten, Sozialhilfe empfänger, Arbeitslose ↳ Absonderung und Entmischung von Bevölkerungsgruppen • durch diese FOLGEN: • PROBLEME Abwertungsprozess (slum-Bildung) · extremste Form der segregation: GATED COMMUNITIES: Geschlossene Wohnanlage als Rückzugsort der Reichen. Wird durch Sicherheits- einrichtungen und Absperrungen, wie Wachpersonal, beschützt. Oft liegen sie in landschaftlich und klimatisch ansprechender Umgebung. starke Polarisierung zerfällt Stadt in einzelne sozialräumliche Bruchstücke (fragmentierte Stadt I -Desintegration der Bevölkerung - Expansion (Wirtschaftswachstum) informeller Siedlungen u. Wirtschaft -Abspaltung der privilegierten Bevölkerung - Zunahme des sozioökonomischen u. ökologischen Konfliktpotenzials -Verlust der Regierbarkeit der Städte verstärkte sozioökonomische Disparitäten gentrification DEMOGRAPHISCHE SEGREGATION → Entmischung nach Altersklassen und Haushaltstypen (junge Familien, junge Paare, Studenten, etc.) + : ETHNISCHE SEGREGATION -> > Entmischung nach ethnischer Zu- gehörigkeit (Migranten und Flüchtlinge) • praktische Hilfe + soziale/psychologische Unterstützung ihrer Landsleute Bildung von Parallel gesellschaften ↳ Prozess der Aufwertung eines Wohngebiets durch die wohlhabenden - herunter gekommene Altbauten attraktiv für z.B. Studenten (Pioniere) einfache Renovierungen, Loniedrige Mietpreise neue Geschäfte, etc. einkommensstärkere Gruppen (Gentrifier) fühlen sich dort wohl / ziehen ebenfalls hin Anziehungskraft des Viertels erhöht sich - Immobilienmakler werden aufmerksam aufwendige Sanierungsarbeiten Mieten steigen Lo ärmere Bewohner müssen (eilweise gezwungenermaßen) wegziehen Desintegration der Bevölkerung ZIEL: Aufwertung von Wohnquartieren durch Modernisierung aber soziale zusammensetzung der Bewohnerschaft wird verändert suburbanisierung Bevölkerung zient aus Kernstadt in Umland (Eigenheimne / Großwohnsiedlungen) möglich durch fortschreitende Motorisierung (Individualverkehr) & Ausbau des öffent!. Nahverkehrs •Bevölkerungsabnahme und Dekonzentrationsprozess von Industrie, Handel u. Dienstleistungen in Kernstadt PROBLEME Abnahme Bevölkerungsdichte - sinkende Wirtschaftskraft b Verlust an Arbeitskräften durch Abwanderung in suburbanen Raum Einkommens- / Gewerbesteuerrückgänge für Kernstadt reurbanisierung Rückkehr der Bevölkerung in die stadt ..Siedlungsbrei → keine klare Trennung zw. Kemstadt und Umland hohes Pendler aufkommen führt zu hohen Umweltbelastungen GRÜNDE erhöhte Energiekosten für Fahrten veränderte Familienstruktur (... Empty-Nest" - Generation) · Neubau und Umgestaltungs- (Konversions-) flächen aber hohe Boden- / Mietpreise • meist in der nordamerikanischen Stadt generell urban sprawl Landschaftsverbrauchende Zersiedlung des Stadt- Umland-Bereiches. Zumeist unkontrolliertes, großflächig Raum ausbreitendes Wachstum von Verdichtungsräumen im Zuge der Desurbanisierung und einer starken Zuwanderung. sich in den ländlichen nachhaltige stadtentwicklung GARTENSTADT: · kleinere, weitgehend autarke Städte mit begrenzter Einwohnerzahl im Abstand von ca. 6,5 km um eine Großstadt (Zentralstadt) durch land- / forstwirtschaftlichen Gürtel von zentralstadt getrennt · Verkehrsnetz aus Straßen, Kanälen & Eisenbahnlinien genügend Arbeitsplätze + zentrale versorgungseinrichtungen geringe Pendlerwege zweistöckige Doppelhäuser umgeben von Garten- /Ackerland FUNKTIONELLE STADT: · systematische Aufgliederung der Großstadt in einzelne Funktionszonen ZIEL: L räumliche Trennung der Hauptfunktionen Wohnen, Arbeiten, Freizeit & Verkehr Ausdehnung der Stadte einschränken und mehr Platz für Grünflächen schaffen AUTOGERECHTE STADT: STADT DER KURZEN WEGE: alle Planungsmaßnahmen sollen sich dem ungehinderten Verkehrsfluss des Autos unterordnen : - Mehrspurige Hauptverkehrsachsen - Unterführungen für Fuß- und Radverkehr - Tunnelanlagen für Auto- / öffentlichen Nahverkehr - Parkhäuser in den Innenstädten funktionale Mischung von Wohnen, Arbeiten, sich bilden, Einkaufen und Erholen ·alle Daseinsgrundfunktionen in einem „Gebiet", sodass man dieses eigentlich gar nicht mehr verlassen muss Gestern Daseinsgrundfunktionen Wohnen Arbeiten Versorgen O Heute Bilden Erholen Morgen Verflechtungsbeziehungen

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Ist der Index größer als zwei, so wird von einer vormachtstellung der Stadt (Primate City) gesprochen. hohe Bevölkerungs- zählen 12284EX 5 enorme wirtschaftliche & politische Bedeutung Sektoren oder Wirtschaftsbereichen. Herausbildung von Gegensätzen durch ungleichgewichtiges Wachstum von MARGINALISIERUNG Wirtschaftliche, politische, soziale und räumliche Ausgrenzung eines Teils der Bevölkerung. stadtentwicklung und stadtstrukturen Ausrichtung der Stadt / des Stadtteils / der Mittelalter (8.-15. Jh.): Handels- und Bürgerstadt Stadtentwicklungsphase & Grundriss Frühe Neuzeit (17./18. Jh.) Stadtmauer alte Stadt" 回 Draufsicht Industrialisierung (19. Jh.): Industriestadt/-Stadtteil ehem Industrie MK R M Höhen der Gebäude Moderne (20./21. Jh.): Großwohnsiedlungen; Einzelhaussiedlungen (rechts) VZ 12025EX 7 12026EX 1 S 12027EX 1 12028EX 1 12029EX 2 Straßen auf • Marktplatz (M) / Rathaus (R) Kirche / Kloster · Burg · Schlossanlage (s) •Residenz Bahnhof Industrieanlage Zeche · Versorgungszentrum (VZ) Sonstige Charakteristika •Bebauung meist enge. verwinkelte Straßen Hauptverkehrsachsen auf zentrale Punkte meist ovak Ummauerung der Stadt · Stadttore oft mehrere Marktplätze Arbeits-/Wohnplatz eng miteinander verbunden. . Verkehrsachsen in geometrischer Form (planmäßige Anlage) Hauptverkehrsachsen auf Residenz/ Schlossanlage ausgerichtet Park- / Gartenanlage in geom. Form Vauban'sche Festungswerke Prinzip der Stadtanlage Gebäudehöhen nehmen zum Schloss hin zu Ausrichtung der Achsen Eisenbahn rasterförmiges Straßennetz Mietskasernen (in Blockrandbebauung) (MK) Blockinnenflächen mit Seitenflügeln und Hinterhäusern überbaut Werkssiedlungen (z.B. Zechensiedlungen) Villengebiete (V) • räumliche Trennung von Wohnen & Arbeiten (aber noch enges Nebeneinander der Funktionen) · Straßennetz mit hierarchischer Funktions- abstufung Haupt-, Erschließungs-, Stich- straßen, Sackgassen : lockere Bebauung. Einzel-/Reihenhäuser, Wohnblocks, Punkt- / Zeilenhochhäuser hoher Grünflächenanteil • klare räumliche Trennung von Wohn-, Arbeits- und Einkaufsstätten segregation SOZIALE SEGREGATION (Armutssegregation) -> →> Entmischung nach Familieneinkommen einkommensschwache Bevölkerungs- schichten, Sozialhilfe empfänger, Arbeitslose ↳ Absonderung und Entmischung von Bevölkerungsgruppen • durch diese FOLGEN: • PROBLEME Abwertungsprozess (slum-Bildung) · extremste Form der segregation: GATED COMMUNITIES: Geschlossene Wohnanlage als Rückzugsort der Reichen. Wird durch Sicherheits- einrichtungen und Absperrungen, wie Wachpersonal, beschützt. Oft liegen sie in landschaftlich und klimatisch ansprechender Umgebung. starke Polarisierung zerfällt Stadt in einzelne sozialräumliche Bruchstücke (fragmentierte Stadt I -Desintegration der Bevölkerung - Expansion (Wirtschaftswachstum) informeller Siedlungen u. Wirtschaft -Abspaltung der privilegierten Bevölkerung - Zunahme des sozioökonomischen u. ökologischen Konfliktpotenzials -Verlust der Regierbarkeit der Städte verstärkte sozioökonomische Disparitäten gentrification DEMOGRAPHISCHE SEGREGATION → Entmischung nach Altersklassen und Haushaltstypen (junge Familien, junge Paare, Studenten, etc.) + : ETHNISCHE SEGREGATION -> > Entmischung nach ethnischer Zu- gehörigkeit (Migranten und Flüchtlinge) • praktische Hilfe + soziale/psychologische Unterstützung ihrer Landsleute Bildung von Parallel gesellschaften ↳ Prozess der Aufwertung eines Wohngebiets durch die wohlhabenden - herunter gekommene Altbauten attraktiv für z.B. Studenten (Pioniere) einfache Renovierungen, Loniedrige Mietpreise neue Geschäfte, etc. einkommensstärkere Gruppen (Gentrifier) fühlen sich dort wohl / ziehen ebenfalls hin Anziehungskraft des Viertels erhöht sich - Immobilienmakler werden aufmerksam aufwendige Sanierungsarbeiten Mieten steigen Lo ärmere Bewohner müssen (eilweise gezwungenermaßen) wegziehen Desintegration der Bevölkerung ZIEL: Aufwertung von Wohnquartieren durch Modernisierung aber soziale zusammensetzung der Bewohnerschaft wird verändert suburbanisierung Bevölkerung zient aus Kernstadt in Umland (Eigenheimne / Großwohnsiedlungen) möglich durch fortschreitende Motorisierung (Individualverkehr) & Ausbau des öffent!. Nahverkehrs •Bevölkerungsabnahme und Dekonzentrationsprozess von Industrie, Handel u. Dienstleistungen in Kernstadt PROBLEME Abnahme Bevölkerungsdichte - sinkende Wirtschaftskraft b Verlust an Arbeitskräften durch Abwanderung in suburbanen Raum Einkommens- / Gewerbesteuerrückgänge für Kernstadt reurbanisierung Rückkehr der Bevölkerung in die stadt ..Siedlungsbrei → keine klare Trennung zw. Kemstadt und Umland hohes Pendler aufkommen führt zu hohen Umweltbelastungen GRÜNDE erhöhte Energiekosten für Fahrten veränderte Familienstruktur (... Empty-Nest" - Generation) · Neubau und Umgestaltungs- (Konversions-) flächen aber hohe Boden- / Mietpreise • meist in der nordamerikanischen Stadt generell urban sprawl Landschaftsverbrauchende Zersiedlung des Stadt- Umland-Bereiches. Zumeist unkontrolliertes, großflächig Raum ausbreitendes Wachstum von Verdichtungsräumen im Zuge der Desurbanisierung und einer starken Zuwanderung. sich in den ländlichen nachhaltige stadtentwicklung GARTENSTADT: · kleinere, weitgehend autarke Städte mit begrenzter Einwohnerzahl im Abstand von ca. 6,5 km um eine Großstadt (Zentralstadt) durch land- / forstwirtschaftlichen Gürtel von zentralstadt getrennt · Verkehrsnetz aus Straßen, Kanälen & Eisenbahnlinien genügend Arbeitsplätze + zentrale versorgungseinrichtungen geringe Pendlerwege zweistöckige Doppelhäuser umgeben von Garten- /Ackerland FUNKTIONELLE STADT: · systematische Aufgliederung der Großstadt in einzelne Funktionszonen ZIEL: L räumliche Trennung der Hauptfunktionen Wohnen, Arbeiten, Freizeit & Verkehr Ausdehnung der Stadte einschränken und mehr Platz für Grünflächen schaffen AUTOGERECHTE STADT: STADT DER KURZEN WEGE: alle Planungsmaßnahmen sollen sich dem ungehinderten Verkehrsfluss des Autos unterordnen : - Mehrspurige Hauptverkehrsachsen - Unterführungen für Fuß- und Radverkehr - Tunnelanlagen für Auto- / öffentlichen Nahverkehr - Parkhäuser in den Innenstädten funktionale Mischung von Wohnen, Arbeiten, sich bilden, Einkaufen und Erholen ·alle Daseinsgrundfunktionen in einem „Gebiet", sodass man dieses eigentlich gar nicht mehr verlassen muss Gestern Daseinsgrundfunktionen Wohnen Arbeiten Versorgen O Heute Bilden Erholen Morgen Verflechtungsbeziehungen