Geographie/Erdkunde /

Stadtgeographie

Stadtgeographie

 Begriff
Geographischer Stadtbegriff
Gliederungskriterien für Städte
• Historisch-genetische Gliederung
Städtebauliche Leitbilder
Stadtentwi

Kommentare (1)

Teilen

Speichern

274

Stadtgeographie

L

Linja

194 Followers
 

Geographie/Erdkunde

 

11/12/10

Lernzettel

- Definitionen - Stadtentwicklung - Segregation

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Begriff Geographischer Stadtbegriff Gliederungskriterien für Städte • Historisch-genetische Gliederung Städtebauliche Leitbilder Stadtentwicklung Definition Geschlossene Ortsform innerhalb verwaltungsrechtlich festgelegter Grenzen Geschlossene Siedlung (kompakt) Hohe Bebauungsdichte Mehrstöckige Gebäude Deutliche funktionale Gliederung -> City, Hauptgeschäftszentren, Naherholungsbereich Hohe Wohn- und Arbeitsstättendichte • Zentralität Hohe Verkehrswiedrigkeit -> hohe Verkehrsdichte • 50 v. Chr. . Ca. 1100-1850 . Ca. 1800-1941 1945 1950er Jahre 1960er Jahre 1970er & 1980er Jahre 1990er bis Gegenwart RÖMERZEIT (bis zum Mittelalter) Schachbrettartiges Straßennetz Ursprung vieler europäischer Städte - Dienten zur Verteidigung -> Sicherung der Grenzen Strukturelemente: Römerzeit Mittelalter und frühe Neuzeit Industriealisierung, Gründerzeit/Gartenstadt/Charta von Athen Leitbild: gegliederte und aufgelockerte Stadt Autogerechte Stadt/Urbanität durch Dichte Behutsamer Stadtumbau/Ökologische Stadterneuerung Nachhaltige Stadtentwicklung o Wohnblöcke, Marktplatz, Markthalle, Arena für Kampfspiele, Thermen, Thempel - Städte waren von Stadtmauer umgeben -> Schutz vor Feinden MITTELALTER (8.-15. Jh.) Handels und Bürgerstadt - Städtewachstum -> erweiterung der Mauern - Ausrichtung der Stadt auf Marktplatz -> Mittelpunkt des gewerblichen Lebens - Viele Kirchen -> Religion von großer Bedeutung - Stadtmauer zum Schutz vor Angreifern (oval) - Arbeits- und Wohnplatz eng miteinander verbunden - Dichte Bebauung, enge Straßen - Nähe zu Flüssen -> fruchtbare Böden, Ackerbau, Versorgung, Transport von Handelsgütern FRÜHE NEUZEIT (17./18. Jh.) - Residenzstadt Hochmittelalterlicher Boom der Stadtentwicklung vorüber -> immer weniger neue Städte Pest, Seuchen, Agrarkriesen, Kriege (30-Jähriger Krieg) -> viele Städte zerfielen -> Schutzfunktionen gingen verloren Hauptverkehrsachsen auf Schloss ausgerichtet 1800-1941 INDUSTRIEALISIERUNG - Land-Stadt Wanderung: bessere Verdienstmöglichkeiten, Arbeitsplätze - Deutschland von Agrarstaat zu Industriestaat -> Wachstum des Wohlstands Massenhafte Zuwanderung in die Stadt -> Wohnungsnot -> Wohnhausbebauung: Massenmietshäuser, meist Blockrandbebauungen Grundlagen der Infrastruktur wurden geschaffen -> Straßenbau, öffentliche Verkehrsnetze, Wasserversorgun, Kanalisation, Eisenbahnlinien,...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Bahnhöfe GARTENSTADT-CHARTA VON ATHEN Charta von Athen: (1941) - Funktionalismus im Städtebau Trennung der Daseinsgrundfunktionen (Wohnen, Arbeiten, Erhohlen, Verkehr) Gartenstadtmodell: (1889) ● - Problem: Blockrandbebauung (überfüllte, unhygienische Mietshäuser) Horward entwarf das Gartenstadtmodell um die städtischen Lebensbedinungen zu verbessern • Ziel: -Kombination der Vorteile der Stadt (Arbeitsmöglichkeiten, Bildung) und des Landes (frische Luft, Platz, Natur) -optimale Nutung des Raumes unter besseren Lebensumständen Anlegung eines Grünstreifens um die "Hauptstadt" Funktionale Gliederung • Sozialräumliche Gliederung NACHKRIEGSZEIT (1945-1950er) Leitbild: gegliederte und aufgelockerte Stadt Zerstörung des 2. Weltkriegs Daraufhin: gegliederte & aufgelockerte Stadt (beeinflusst durch Charta von Athen) - Erhebliche Umgestaltungen der historischen Stadtkerne -> für den modernen Stadtverkehr gerecht AUTOGERECHTE STADT (1960er) Stadtplanung galt der Verkehrsplanung Ungehinderter Verkehrsfluss der Autos Grundrissgestaltungen, optimal auf den Individualverkehr ausgelegt Leitbild der "Urbanität durch Dichte" ● • Großwohnsiedlungen am Stadtrand • Verdichtete Bauformen zur Wiederherstellung der Urbanität in der Innenstadt • Wohnkomplexe und Verkehrsanbindungen entsprachen selten den Lebensvorstellungen der Bewohner -> Folge: 1980er Jahre Kriese-> Suburbanisierung (Stadtflucht) BEHUTSAMER STADTUMBAU (1970er-1980er) Behutsamer Stadtumbau = Reaktion auf Zersiedelung, Suburbanisierung, Zunahme des Individualverkehrs Restaurierung der historischen Bausubstanzen • Verbesserung der Lebensqualität • Historische Stadtteile gewannen an Qualität 1980er: Städte sollten ökologisch verträglicher organisiert werden • Wohnumfeldverbesserung, Verkehrsberuhigung -Revitalisierung NACHHALTIGE STADTENTWICKLUNG (1990er-Gegenwart) Dichte im Städtebau: • Ausufern der Siedlungen in die Fläche soll verhindert werden -> bessere Ausschöpfung, Erweiterung der Nutzungspotenziale • Renovierung der vorhandenen Gebäude, Flächenrecycling, Verdichtung - Nutzungsmischung: Ökologische Stadterneuerung • Verflechtung von Wohnen, Arbeiten, Versorgung, Freizeit • "kompakte Stadt" Reduzierung des Individualverkehrs - Dezentrale Konzentration: • Größere Tragfähigkeit des öffentlichen Personenkraftverkehrs • Siedlungsschwerpunkte gebündelt -> weniger Individualverkehr -> Gedanklen der Nachhaltigkeit -> Funktionswandel: Nutzungsmischung -> erwünschte Partizipation der Bürger -> Vermeidung von Segregation Unterschiedliche Nutzung von städtischen Teilräumen Optimale Nutzung des Bodens-> Daseinsgrundfunktionen City/Versorgung • Hauptgeschäftszentrum ->zentralster Ort, gut erreichbar • Bedient städische Bevölkerung mit Waren und Dienstleistungen • Hauptgeschäftsbereiche: Einzelhandel, Gastronomie, Ärzte • Bankenviertel: Banken, Verwaltung, Versicherung • Bahnhofsnähe: Hotels, Gaststätten, kulturelle Angebote • Wohngebiete • Wohnmöglichkeiten für Bevölkerung • Großwohnsiedlungen: große Wohnsiedlungen am Randbereich von Städten, Mehrfamilien/Hochhäuser Industriegebiet • Viele Arbeitsplätze/Arbeitsmöglichkeiten • Wirtschaftsverbesserung • Erhohlungsgebiet • Freizeitangebote • Kulturelles Angebot Gesteigerte Lebensqualität ● Städtische Teilräume im Hinblick auf die soziale Situation der Bewohner Durch Suburbanisierung kam es zu sozialer Umstrukturierung der Bevölkerung Ungleiche Verteilung einzelner Bevölkerungsgruppen im städtischen Raum Gliederungskriterien: • Einkommen • Berufliche Stellung Bildungsniveau ● ● Soziale Stellung Nationalitäten/Migranten (ethnische Segregation) Haushaltstyp (demographische Segregation) Segregation ● Physiognomisch Urbanisierung Suburbanisierung Revitalisierung der Innenstädte • Räumliche Trennung und Abgrenzung von sozialen Gruppen Nach demographischen und ethnischen Kriterien • Soziale Zugehörigkeit • Problem: gesellschaftliche Spaltung • Kontrast zwischen wohlhabender Bevölkerung und der sozial schwächeren Leistunsfähigkeit der Haushalte ● • Statushohe Bevölkerung "entscheidet" Mietpreise -> dort wo sie leben möchten (hohe Nachfrage) erhöhen sich die Mietpreise Äußeres Erscheinunsbild . Zum Beispiel: · • Hochhausbebauung im Stadtzentrum Schachbrettmuster Ausbreitung städtischer Lebensformen Zunahme der Stadtbevölkerung gegenüber der Landbevölkerung Ausdehnung, Vermehrung, Vergrößerung der Städte eines Raumes nach Zahl, Fläche und Einwohnern Physische Urbanisierung/Verstädterung: Wachstum von Städten • Funktionale Urbanisierung: infrastrukturelle Erschließung ländlicher Regionen Soziale Urbanisierung: verändertes Sozialverhalten der Bewohner von ländlichen Gebieten ● Stadtflucht aus der Kernstadt in das städtische Umland Stadt vergrößert sich -> Dekonzentration • Wohlhabende Bevölkerung entflieht dem Stadttrubel Entstehung von Gartenstädten • Städtebäuliche Sarnierungsmaßnahme • Historische Bausubstanz wird so umgestaltet, dass zeitgemäße Nutzung erfolgen kann

Geographie/Erdkunde /

Stadtgeographie

Stadtgeographie

L

Linja

194 Followers
 

Geographie/Erdkunde

 

11/12/10

Lernzettel

Stadtgeographie

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Begriff
Geographischer Stadtbegriff
Gliederungskriterien für Städte
• Historisch-genetische Gliederung
Städtebauliche Leitbilder
Stadtentwi

App öffnen

Teilen

Speichern

274

Kommentare (1)

G

Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

- Definitionen - Stadtentwicklung - Segregation

Ähnliche Knows

Modell der Gartenstadt

Know Modell der Gartenstadt thumbnail

67

 

11/12

5

Städte & Stadtentwicklung

Know Städte & Stadtentwicklung thumbnail

85

 

11/12/10

Stadtentwicklung und Stadtstrukturen

Know Stadtentwicklung und Stadtstrukturen thumbnail

217

 

11/12/13

8

Stadt und Verstädterung

Know Stadt und Verstädterung thumbnail

58

 

11/12

Mehr

Begriff Geographischer Stadtbegriff Gliederungskriterien für Städte • Historisch-genetische Gliederung Städtebauliche Leitbilder Stadtentwicklung Definition Geschlossene Ortsform innerhalb verwaltungsrechtlich festgelegter Grenzen Geschlossene Siedlung (kompakt) Hohe Bebauungsdichte Mehrstöckige Gebäude Deutliche funktionale Gliederung -> City, Hauptgeschäftszentren, Naherholungsbereich Hohe Wohn- und Arbeitsstättendichte • Zentralität Hohe Verkehrswiedrigkeit -> hohe Verkehrsdichte • 50 v. Chr. . Ca. 1100-1850 . Ca. 1800-1941 1945 1950er Jahre 1960er Jahre 1970er & 1980er Jahre 1990er bis Gegenwart RÖMERZEIT (bis zum Mittelalter) Schachbrettartiges Straßennetz Ursprung vieler europäischer Städte - Dienten zur Verteidigung -> Sicherung der Grenzen Strukturelemente: Römerzeit Mittelalter und frühe Neuzeit Industriealisierung, Gründerzeit/Gartenstadt/Charta von Athen Leitbild: gegliederte und aufgelockerte Stadt Autogerechte Stadt/Urbanität durch Dichte Behutsamer Stadtumbau/Ökologische Stadterneuerung Nachhaltige Stadtentwicklung o Wohnblöcke, Marktplatz, Markthalle, Arena für Kampfspiele, Thermen, Thempel - Städte waren von Stadtmauer umgeben -> Schutz vor Feinden MITTELALTER (8.-15. Jh.) Handels und Bürgerstadt - Städtewachstum -> erweiterung der Mauern - Ausrichtung der Stadt auf Marktplatz -> Mittelpunkt des gewerblichen Lebens - Viele Kirchen -> Religion von großer Bedeutung - Stadtmauer zum Schutz vor Angreifern (oval) - Arbeits- und Wohnplatz eng miteinander verbunden - Dichte Bebauung, enge Straßen - Nähe zu Flüssen -> fruchtbare Böden, Ackerbau, Versorgung, Transport von Handelsgütern FRÜHE NEUZEIT (17./18. Jh.) - Residenzstadt Hochmittelalterlicher Boom der Stadtentwicklung vorüber -> immer weniger neue Städte Pest, Seuchen, Agrarkriesen, Kriege (30-Jähriger Krieg) -> viele Städte zerfielen -> Schutzfunktionen gingen verloren Hauptverkehrsachsen auf Schloss ausgerichtet 1800-1941 INDUSTRIEALISIERUNG - Land-Stadt Wanderung: bessere Verdienstmöglichkeiten, Arbeitsplätze - Deutschland von Agrarstaat zu Industriestaat -> Wachstum des Wohlstands Massenhafte Zuwanderung in die Stadt -> Wohnungsnot -> Wohnhausbebauung: Massenmietshäuser, meist Blockrandbebauungen Grundlagen der Infrastruktur wurden geschaffen -> Straßenbau, öffentliche Verkehrsnetze, Wasserversorgun, Kanalisation, Eisenbahnlinien,...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Bahnhöfe GARTENSTADT-CHARTA VON ATHEN Charta von Athen: (1941) - Funktionalismus im Städtebau Trennung der Daseinsgrundfunktionen (Wohnen, Arbeiten, Erhohlen, Verkehr) Gartenstadtmodell: (1889) ● - Problem: Blockrandbebauung (überfüllte, unhygienische Mietshäuser) Horward entwarf das Gartenstadtmodell um die städtischen Lebensbedinungen zu verbessern • Ziel: -Kombination der Vorteile der Stadt (Arbeitsmöglichkeiten, Bildung) und des Landes (frische Luft, Platz, Natur) -optimale Nutung des Raumes unter besseren Lebensumständen Anlegung eines Grünstreifens um die "Hauptstadt" Funktionale Gliederung • Sozialräumliche Gliederung NACHKRIEGSZEIT (1945-1950er) Leitbild: gegliederte und aufgelockerte Stadt Zerstörung des 2. Weltkriegs Daraufhin: gegliederte & aufgelockerte Stadt (beeinflusst durch Charta von Athen) - Erhebliche Umgestaltungen der historischen Stadtkerne -> für den modernen Stadtverkehr gerecht AUTOGERECHTE STADT (1960er) Stadtplanung galt der Verkehrsplanung Ungehinderter Verkehrsfluss der Autos Grundrissgestaltungen, optimal auf den Individualverkehr ausgelegt Leitbild der "Urbanität durch Dichte" ● • Großwohnsiedlungen am Stadtrand • Verdichtete Bauformen zur Wiederherstellung der Urbanität in der Innenstadt • Wohnkomplexe und Verkehrsanbindungen entsprachen selten den Lebensvorstellungen der Bewohner -> Folge: 1980er Jahre Kriese-> Suburbanisierung (Stadtflucht) BEHUTSAMER STADTUMBAU (1970er-1980er) Behutsamer Stadtumbau = Reaktion auf Zersiedelung, Suburbanisierung, Zunahme des Individualverkehrs Restaurierung der historischen Bausubstanzen • Verbesserung der Lebensqualität • Historische Stadtteile gewannen an Qualität 1980er: Städte sollten ökologisch verträglicher organisiert werden • Wohnumfeldverbesserung, Verkehrsberuhigung -Revitalisierung NACHHALTIGE STADTENTWICKLUNG (1990er-Gegenwart) Dichte im Städtebau: • Ausufern der Siedlungen in die Fläche soll verhindert werden -> bessere Ausschöpfung, Erweiterung der Nutzungspotenziale • Renovierung der vorhandenen Gebäude, Flächenrecycling, Verdichtung - Nutzungsmischung: Ökologische Stadterneuerung • Verflechtung von Wohnen, Arbeiten, Versorgung, Freizeit • "kompakte Stadt" Reduzierung des Individualverkehrs - Dezentrale Konzentration: • Größere Tragfähigkeit des öffentlichen Personenkraftverkehrs • Siedlungsschwerpunkte gebündelt -> weniger Individualverkehr -> Gedanklen der Nachhaltigkeit -> Funktionswandel: Nutzungsmischung -> erwünschte Partizipation der Bürger -> Vermeidung von Segregation Unterschiedliche Nutzung von städtischen Teilräumen Optimale Nutzung des Bodens-> Daseinsgrundfunktionen City/Versorgung • Hauptgeschäftszentrum ->zentralster Ort, gut erreichbar • Bedient städische Bevölkerung mit Waren und Dienstleistungen • Hauptgeschäftsbereiche: Einzelhandel, Gastronomie, Ärzte • Bankenviertel: Banken, Verwaltung, Versicherung • Bahnhofsnähe: Hotels, Gaststätten, kulturelle Angebote • Wohngebiete • Wohnmöglichkeiten für Bevölkerung • Großwohnsiedlungen: große Wohnsiedlungen am Randbereich von Städten, Mehrfamilien/Hochhäuser Industriegebiet • Viele Arbeitsplätze/Arbeitsmöglichkeiten • Wirtschaftsverbesserung • Erhohlungsgebiet • Freizeitangebote • Kulturelles Angebot Gesteigerte Lebensqualität ● Städtische Teilräume im Hinblick auf die soziale Situation der Bewohner Durch Suburbanisierung kam es zu sozialer Umstrukturierung der Bevölkerung Ungleiche Verteilung einzelner Bevölkerungsgruppen im städtischen Raum Gliederungskriterien: • Einkommen • Berufliche Stellung Bildungsniveau ● ● Soziale Stellung Nationalitäten/Migranten (ethnische Segregation) Haushaltstyp (demographische Segregation) Segregation ● Physiognomisch Urbanisierung Suburbanisierung Revitalisierung der Innenstädte • Räumliche Trennung und Abgrenzung von sozialen Gruppen Nach demographischen und ethnischen Kriterien • Soziale Zugehörigkeit • Problem: gesellschaftliche Spaltung • Kontrast zwischen wohlhabender Bevölkerung und der sozial schwächeren Leistunsfähigkeit der Haushalte ● • Statushohe Bevölkerung "entscheidet" Mietpreise -> dort wo sie leben möchten (hohe Nachfrage) erhöhen sich die Mietpreise Äußeres Erscheinunsbild . Zum Beispiel: · • Hochhausbebauung im Stadtzentrum Schachbrettmuster Ausbreitung städtischer Lebensformen Zunahme der Stadtbevölkerung gegenüber der Landbevölkerung Ausdehnung, Vermehrung, Vergrößerung der Städte eines Raumes nach Zahl, Fläche und Einwohnern Physische Urbanisierung/Verstädterung: Wachstum von Städten • Funktionale Urbanisierung: infrastrukturelle Erschließung ländlicher Regionen Soziale Urbanisierung: verändertes Sozialverhalten der Bewohner von ländlichen Gebieten ● Stadtflucht aus der Kernstadt in das städtische Umland Stadt vergrößert sich -> Dekonzentration • Wohlhabende Bevölkerung entflieht dem Stadttrubel Entstehung von Gartenstädten • Städtebäuliche Sarnierungsmaßnahme • Historische Bausubstanz wird so umgestaltet, dass zeitgemäße Nutzung erfolgen kann