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Tornado Alley

Tornado Alley

 Thema der Arbeit:
Tornado Alley
© http://news.filehippo.com/2014/03/physicist-thinks-can-stop-tornadoes-tornado-alley/
Unterrichtsfach: Geo
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- Was ist ein Tornado? - Das Phänomen Tornado Alley - Schutzmaßnahmen - Fazit

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Thema der Arbeit: Tornado Alley © http://news.filehippo.com/2014/03/physicist-thinks-can-stop-tornadoes-tornado-alley/ Unterrichtsfach: Geographie Lehrer: XXX Abgabetermin: XXX Präsentation: XXX 1 Thema: JET STREAM Tornado Alley COLD DRY AIR South Dakota Colorado 5. Fazit 6. Quellenverzeichnis 7. Erklärung Nebraska TORNADO ALLEY WARM DRY AIR Kansas Texas Oklahoma WARM MOIST AIR © http://www.tornadofacts.net/tornado-alley-facts.php Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 2. Was ist ein Tornado? 2.1 Was ist ein Tornado? 2.2 Was ist der Unterschied zu Hurrikan und Orkan? 2.3 Wie entstehen Tornados? 2.4 Vorkommen von Tornados 3. Das Phänomen Tornado Alley 3.1 Was versteht man unter Tornado Alley? 3.2 Jahreszeit 3.3 Auswirkungen (von Verwüstung bis Tornado-Tourismus) 4. Schutzmaßnahmen 4.1 Sicherheitsvorkehrungen und Bauvorschriften 4.2 Tornadojäger 2 1. Einleitung Häuser werden zerstört. Kühe fliegen durch die Luft, Lastzüge werden zu fliegenden Bomben. Szene wie aus einem Katastrophenfilm. Mit bis zu 500 Kilometer pro Stunde walzen sie alles nieder, was ihnen in den Weg kommt und hinterlassen eine Spur der Verwüstung: Tornados - die schnellsten Winde der Welt.¹ In Europa ist Frühling. Die kalte und wechselhafte Jahreszeit neigt sich dem Ende zu, es wird wieder wärmer und überall fängt es an zu blühen. Doch in Teilen der USA ist es genau die Jahreszeit, in der die Tornadowahrscheinlichkeit rasch zunimmt und die damit verbundenen Gefahren und Verwüstungen. Die „Zutaten“ für die Entstehung von Tornados ist in vielen Gegenden der Welt gegeben, aber nirgendwo findet eine solch extreme Überlappung der meteorologischen Voraussetzungen statt wie in den USA, genauer gesagt im Mittleren Westen.² Trotz der Schäden die diese Stürme anrichten, sind sie für viele Menschen...

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faszinierend. Auch wenn die Wissenschaftler den unberechenbaren Wirbelstürmen immer mehr Geheimnisse entreißen, der Schrecken bleibt.³ 2. Was ist ein Tornado? 2.1 Was ist ein Tornado? Das Wort Tornado stammt aus dem Spanischen und bedeutet (sich) drehen (tornar). 4 Umgangssprachlich werden sie daher in den USA auch Twister genannt, in Deutschland bezeichnet man sie als Windhose. Ein Tornado ist ein starker Wirbelsturm, der aus einem schlauchförmigen Wolkenstrudel besteht und wie ein Trichter aussieht, der von der Unterseite einer Wolke bis zum Erdboden reicht. Der Durchmesser des Schlauches variiert stark: er kann 20 Meter betragen, aber auch ein Kilometer sein. Dabei rotiert er permanent um die eigene Achse. Tornados entstehen in Gewittern. Bei starken Temperaturgegensätzen fällt kalte Luft nach unten, gleichzeitig wird die warme Luft nach oben gesogen. In den USA toben jedes Jahr etwa 100.000 schwere Gewitterstürme. Daraus formieren sich ca. 1.200 dieser wirbelnden Luftschläuche. Im März, April und Mai ist Hochsaison: zu dieser Zeit herrschen ideale 1 Beppler, Dirk: Tornados, vom 23.09.2013, entnommen am 05.06.2017, http://www.planet- wissen.de/natur/naturgewalten/tornados/index.html. 2 Dipl.-Met. Tuschy, Helge: Tornado Alleys in den USA, vom 04.04.2015, entnommen am 22.03.2017, http://www.wetterdienst.de/Deutschlandwetter/Thema_des_Tages/1720/tornado-alleys-in-den-usa. Beppler, Dirk: Tornados, vom 23.09.2013, entnommen am 05.06.2017http://www.planet- wissen.de/natur/naturgewalten/tornados/index.html. 4 Wikipedia, entnommen am 22.03.2017, https://de.wikipedia.org/wiki/Tornado_Alley. 3 3 Bedingungen zur Entstehung dieser Supergewitter oder der sogenannten Superzellen. 5 Wie lange ein Tornado dauert ist sehr unterschiedlich. Ein schwacher Tornado, mit weniger als 155 km/h Geschwindigkeit, lebt nur weniger als 10 Minuten. Stärkere Tornados, mit mehr als 290 km/h, können mehr als eine Stunde über das Land ziehen. Allerdings sind solche Tornados eher selten. 6 2.2 Was ist der Unterschied zu Hurrikan und Orkan? Tornados und Hurrikans sind Wirbelstürme, der Orkan hingegen wird als „normaler“, gefährlicher Wind bezeichnet. Hurrikan: Viele meinen, Hurrikans und Tornados sind das Gleiche. Falsch. Beide sind zwar Wirbelstürme, aber im Gegensatz zum Tornado entsteht der Hurrikan über dem Atlantik und kann dort lange überleben. Weshalb er auch als tropischer Wirbelsturm bezeichnet wird. Wenn er jedoch auf das Festland trifft, lässt er stark nach. In der Mitte des Hurrikans ist das so genannte ,,Auge". Im Auge selbst ist es fast windstill. Am Rand des Auges ist der Wind am stärksten. Wirbelstürme im Indischen Ozean und im südlichen Pazifischen Ozean werden hingegen als Zyklone, Stürme, die in Ost- und Südostasien oder im nordwestlichen Teil des Pazifiks vorkommen, als Taifune bezeichnet.7 Orkan: Ein Orkan ist ein Wind ab Windstärke 12 (118 km/h). Er entsteht wie der Hurrikan meist über dem Meer und ist besonders in tropischen Gebieten sehr ausgeprägt und erreicht hohe Windgeschwindigkeiten.8 Orkane treten auch in unseren Breiten auf. Es sind "normale" Tiefdruckgebiete, die durch starke Temperaturgegensätze zwischen warmer Meeresluft und polarer Kaltluft entstehen. Es handelt sich dabei um sogenannte Sturmtiefs. Orkane sind jedoch keine Wirbelstürme. 2.3 Wie entstehen Tornados? Im Frühjahr entstehen im Mittleren Westen der USA besonders heftige Gewitter. Zu dieser Jahreszeit strömt aus dem Golf von Mexico feuchte Warmluft in Richtung Norden. Gleichzeitig strömen trockene Kaltluftmassen mit hoher Geschwindigkeit von Kanada 5 Beppler, Dirk: Tornados, vom 23.09.2013, entnommen am 05.06.2017, http://www.planet- wissen.de/natur/naturgewalten/tornados/index.html. 6 Tornados in den USA, entnommen am 22.03.2017, http://www.abipur.de/referate/stat/657113740.html. 7 Tornados in den USA, entnommen am 22.03.2017, http://www.abipur.de/referate/stat/657113740.html. 8 Tornados in den USA, entnommen am 22.03.2017, http://www.abipur.de/referate/stat/657113740.html. ⁹ Johnson, Federico, Petri, Christian, Fink, Markus, Lukas: Tornados: Was unterscheidet Orkan, Hurrikan, Zyklon, Tornado, entnommen am 22.03.2017, https://www.zum.de/Faecher/Ek/BAY/mek/mek/ek5/NATUR/WIRBEL/STURM.HTM. 4 kommend über die Rocky Mountains hinweg in Richtung Süden. Durch die hohe Zuggeschwindigkeit legen sich diese Kaltluftmassen über die Warmluftmassen obwohl kalte Luft schwerer ist als Warmluft. Bei diesem Prozess wird die Warmluft verdrängt und die unterschiedlichen Luftmassen verwirbeln miteinander. In diesem explosiven Strömungs- gemisch entstehen riesige Gewitterwolken, so genannte Superzellen, mit einer vertikalen Ausdehnung bis zu 20 Kilometer bei einem Durchmesser von bis zu 30 Kilometer. Die oberen, trockenkalten Luftschichten in der Gewitterwolke haben eine andere Zugrichtung und eine viel höhere Zuggeschwindigkeit, als die unteren, feuchtwarmen Luftschichten. Das führt dazu, dass die Luft beginnt horizontal zu rotieren. Die nach oben strebende Warmluft im unteren Bereich der Gewitterwolke (Aufwindbereich) kippt die horizontale Rotation in die Vertikale. Der Aufwindbereich der Gewitterwolke ist nun gezwungen vertikal zu rotieren eine Superzelle ist entstanden. Die umgebenden Warmluftmassen werden, durch den starken Druckabfall, in dieser vertikalen Rotation angesaugt. Dadurch kann ein Luftwirbel entstehen, der sich nach unten verengt und dort immer schneller rotiert. Berührt der Luftwirbel noch nicht den Boden, spricht man von einer Funnelcloud. Erst wenn die Rotation Bodenkontakt hat, ist ein Tornado entstanden. Am Boden kann er für extrem hohe Schäden sorgen. Eine Superzelle dreht sich nun wie ein gigantischer Kreisel und zieht oft mit rascher Geschwindigkeit weiter. Der eigentliche, sehr schnell rotierende Tornado aber ist, je nach Kategorie mit etwa 50 bis maximal 1.500 Meter Durchmesser viel kleiner und sinkt aus dem Sockel der Superzelle wie ein Rüssel zu Boden. Superzellen entstehen vorwiegend am späteren Nachmittag oder frühen Abend. Zu dieser Zeit hat die Sonneneinstrahlung die unteren Luftschichten aufgeheizt. Eine Superzelle, die durch ein aufgeheiztes Gebiet zieht, kann sehr lange bestehen, denn die rotierende Aufwindzone saugt permanent feuchte Warmluft aus der Umgebung an und sorgt so kontinuierlich für Kondensation und neue Wolkenbildung. In der Abwindzone einer Superzelle gibt es schwere Stürme, oft mit großvolumigen Hagelschlag und Starkregen. ¹0 Die Stärke eines Tornados kann man nicht an seiner Größe erkennen, sondern an seiner Spur der Verwüstung.11 10 Stieglmair, Walter: Informationen über die Entstehung von Tornados, vom 27.04.2013, entnommen am 05.06.2017, http://www.sturmwetter.de/texte/tornadoentstehung.htm. 11 Tornados in den USA, entnommen am 22.03.2017, http://www.abipur.de/referate/stat/657113740.html. 5 Thema der Arbeit: Tornado Alley 1. Was ist ein Tornado Das Wort Tornado stammt aus dem Spanischen und bedeutet (sich) drehen (tornar). Umgangssprachlich werden sie daher in den USA auch Twister genannt, in Deutschland bezeichnet man sie als Windhose. Ein Tornado ist ein starker Wirbelsturm, der wie ein Trichter aussieht, der von der Unterseite einer Wolke bis zum Erdboden reicht. Dabei rotiert er permanent um die eigene Achse. Tornados entstehen in Gewittern. Bei starken Temperaturgegensätzen fällt kalte Luft nach unten, gleichzeitig wird die warme Luft nach oben gesogen. In den USA toben jedes Jahr etwa 100.000 schwere Gewitterstürme. Daraus formieren sich ca. 1.200 dieser wirbelnden Luftschläuche. AK 2. Das Phänomen Tornado Alley Tornado Alley (engl. Tornado-Gasse) ist ein umgangssprachlicher Ausdruck. Eine offizielle Definition gibt es nicht. Mit ihm wird ein bestimmter Bereich im Mittleren Westen der USA bezeichnet, in dem eine besonders hohe Wahrscheinlichkeit für Tornados besteht. Tornados gibt es zwar in allen Teilen der USA, doch ist deren Häufigkeit im Gebiet der Great Plains zwischen den Rocky Mountains und den Appalachen sowie Florida am höchsten. Top Tornado States Zu Tornado Alley gehören also die Gebiete, in denen am häufigsten Tornados auftreten. Dies betrifft das nördliche Texas, sowie fast alle Bundesstaaten nördlich davon. Oklahoma, Kansas, Missouri, Nebraska und South Dakota. Aber auch Südosten der USA bis Florida gehören dazu. WA OR CA NV ID UT AZ HI Alaska and Hawaii are not drawn to scale or placed in their proper geographic positions. MT WY CO NM KEY ND SD NE KS OK TX MN IA WI MO AR Old Tornado Alley IL IN MI TN OH KY wv MS AL GA VT ME NY PA SC Gliederung: 1. Was ist ein Tornado? 2. Das Phänomen Tornado Alley 3. Schutzmaßnahmen 4. Fazit VA NC W -NH MA RI I -NJ CT DE MD New Tornado Alley Zu Tornado Alley gehören also die Gebiete, in denen am häufigsten Tornados auftreten. Im Süden der USA gibt es eine regionale Abwandlung von Tornado Alley, man bezeichnet dieses Gebiet auch Dixie Alley. In dieser Region treten besonders starke Tornados auf. 3. Schutzmaßnahmen Kommt ein Tornado, sollte man folgende Dinge beachten: Feste Gebäude, am besten Keller oder Schutzräume der Stadt aufsuchen. Wohnwagen, Zelte oder Autos nicht benutzen, da diese weggerissen werden können. Man sollte nicht ins Freie gehen, da man von durch die Luft fliegenden Trümmern getroffen werden könnte. Nicht befestigte Gegenstände (Mülltonnen, Wäsche,...) sollten möglichst mit ins Haus genommen werden, sie könnten andere verletzen oder Gebäude beschädigen. Fahrzeuge sollten in Garagen abgestellt werden. Vieh und landwirtschaftliche Maschinen sollten in Scheunen und Ställe gebracht werden. 4. Fazit Bei aller Faszination und immer mehr Informationen über die Tornados - es wird nie möglich sein sie zu verhindern oder ihre „Stärke“ genau vorherzusagen. Auf Grund des Klimawandels könnte es sogar sein, dass ihre Anzahl noch steigt. Die größte Gefahr besteht in der wagen Vorhersage und ihre unberechenbare Bewegungsrichtung. Daher ist es wichtig, sie weiter zu erforschen. So werden vielleicht präzisere Vorhersagen möglich, um die Bevölkerung noch besser zu informieren und zu warnen. Die jährlichen Katastrophenmeldungen nach Tornados, die über Tote und die Zerstörung ganzer Stadt- und Siedlungsteile berichten, führt zu der grundsätzlichen Frage, in wie weit man in diesen Gebieten überhaupt leben muss oder kann, oder ob es nicht sicherere Gegenden gibt...

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faszinierend. Auch wenn die Wissenschaftler den unberechenbaren Wirbelstürmen immer mehr Geheimnisse entreißen, der Schrecken bleibt.³ 2. Was ist ein Tornado? 2.1 Was ist ein Tornado? Das Wort Tornado stammt aus dem Spanischen und bedeutet (sich) drehen (tornar). 4 Umgangssprachlich werden sie daher in den USA auch Twister genannt, in Deutschland bezeichnet man sie als Windhose. Ein Tornado ist ein starker Wirbelsturm, der aus einem schlauchförmigen Wolkenstrudel besteht und wie ein Trichter aussieht, der von der Unterseite einer Wolke bis zum Erdboden reicht. Der Durchmesser des Schlauches variiert stark: er kann 20 Meter betragen, aber auch ein Kilometer sein. Dabei rotiert er permanent um die eigene Achse. Tornados entstehen in Gewittern. Bei starken Temperaturgegensätzen fällt kalte Luft nach unten, gleichzeitig wird die warme Luft nach oben gesogen. In den USA toben jedes Jahr etwa 100.000 schwere Gewitterstürme. Daraus formieren sich ca. 1.200 dieser wirbelnden Luftschläuche. Im März, April und Mai ist Hochsaison: zu dieser Zeit herrschen ideale 1 Beppler, Dirk: Tornados, vom 23.09.2013, entnommen am 05.06.2017, http://www.planet- wissen.de/natur/naturgewalten/tornados/index.html. 2 Dipl.-Met. Tuschy, Helge: Tornado Alleys in den USA, vom 04.04.2015, entnommen am 22.03.2017, http://www.wetterdienst.de/Deutschlandwetter/Thema_des_Tages/1720/tornado-alleys-in-den-usa. Beppler, Dirk: Tornados, vom 23.09.2013, entnommen am 05.06.2017http://www.planet- wissen.de/natur/naturgewalten/tornados/index.html. 4 Wikipedia, entnommen am 22.03.2017, https://de.wikipedia.org/wiki/Tornado_Alley. 3 3 Bedingungen zur Entstehung dieser Supergewitter oder der sogenannten Superzellen. 5 Wie lange ein Tornado dauert ist sehr unterschiedlich. Ein schwacher Tornado, mit weniger als 155 km/h Geschwindigkeit, lebt nur weniger als 10 Minuten. Stärkere Tornados, mit mehr als 290 km/h, können mehr als eine Stunde über das Land ziehen. Allerdings sind solche Tornados eher selten. 6 2.2 Was ist der Unterschied zu Hurrikan und Orkan? Tornados und Hurrikans sind Wirbelstürme, der Orkan hingegen wird als „normaler“, gefährlicher Wind bezeichnet. Hurrikan: Viele meinen, Hurrikans und Tornados sind das Gleiche. Falsch. Beide sind zwar Wirbelstürme, aber im Gegensatz zum Tornado entsteht der Hurrikan über dem Atlantik und kann dort lange überleben. Weshalb er auch als tropischer Wirbelsturm bezeichnet wird. Wenn er jedoch auf das Festland trifft, lässt er stark nach. In der Mitte des Hurrikans ist das so genannte ,,Auge". Im Auge selbst ist es fast windstill. Am Rand des Auges ist der Wind am stärksten. Wirbelstürme im Indischen Ozean und im südlichen Pazifischen Ozean werden hingegen als Zyklone, Stürme, die in Ost- und Südostasien oder im nordwestlichen Teil des Pazifiks vorkommen, als Taifune bezeichnet.7 Orkan: Ein Orkan ist ein Wind ab Windstärke 12 (118 km/h). Er entsteht wie der Hurrikan meist über dem Meer und ist besonders in tropischen Gebieten sehr ausgeprägt und erreicht hohe Windgeschwindigkeiten.8 Orkane treten auch in unseren Breiten auf. Es sind "normale" Tiefdruckgebiete, die durch starke Temperaturgegensätze zwischen warmer Meeresluft und polarer Kaltluft entstehen. Es handelt sich dabei um sogenannte Sturmtiefs. Orkane sind jedoch keine Wirbelstürme. 2.3 Wie entstehen Tornados? Im Frühjahr entstehen im Mittleren Westen der USA besonders heftige Gewitter. Zu dieser Jahreszeit strömt aus dem Golf von Mexico feuchte Warmluft in Richtung Norden. Gleichzeitig strömen trockene Kaltluftmassen mit hoher Geschwindigkeit von Kanada 5 Beppler, Dirk: Tornados, vom 23.09.2013, entnommen am 05.06.2017, http://www.planet- wissen.de/natur/naturgewalten/tornados/index.html. 6 Tornados in den USA, entnommen am 22.03.2017, http://www.abipur.de/referate/stat/657113740.html. 7 Tornados in den USA, entnommen am 22.03.2017, http://www.abipur.de/referate/stat/657113740.html. 8 Tornados in den USA, entnommen am 22.03.2017, http://www.abipur.de/referate/stat/657113740.html. ⁹ Johnson, Federico, Petri, Christian, Fink, Markus, Lukas: Tornados: Was unterscheidet Orkan, Hurrikan, Zyklon, Tornado, entnommen am 22.03.2017, https://www.zum.de/Faecher/Ek/BAY/mek/mek/ek5/NATUR/WIRBEL/STURM.HTM. 4 kommend über die Rocky Mountains hinweg in Richtung Süden. Durch die hohe Zuggeschwindigkeit legen sich diese Kaltluftmassen über die Warmluftmassen obwohl kalte Luft schwerer ist als Warmluft. Bei diesem Prozess wird die Warmluft verdrängt und die unterschiedlichen Luftmassen verwirbeln miteinander. In diesem explosiven Strömungs- gemisch entstehen riesige Gewitterwolken, so genannte Superzellen, mit einer vertikalen Ausdehnung bis zu 20 Kilometer bei einem Durchmesser von bis zu 30 Kilometer. Die oberen, trockenkalten Luftschichten in der Gewitterwolke haben eine andere Zugrichtung und eine viel höhere Zuggeschwindigkeit, als die unteren, feuchtwarmen Luftschichten. Das führt dazu, dass die Luft beginnt horizontal zu rotieren. Die nach oben strebende Warmluft im unteren Bereich der Gewitterwolke (Aufwindbereich) kippt die horizontale Rotation in die Vertikale. Der Aufwindbereich der Gewitterwolke ist nun gezwungen vertikal zu rotieren eine Superzelle ist entstanden. Die umgebenden Warmluftmassen werden, durch den starken Druckabfall, in dieser vertikalen Rotation angesaugt. Dadurch kann ein Luftwirbel entstehen, der sich nach unten verengt und dort immer schneller rotiert. Berührt der Luftwirbel noch nicht den Boden, spricht man von einer Funnelcloud. Erst wenn die Rotation Bodenkontakt hat, ist ein Tornado entstanden. Am Boden kann er für extrem hohe Schäden sorgen. Eine Superzelle dreht sich nun wie ein gigantischer Kreisel und zieht oft mit rascher Geschwindigkeit weiter. Der eigentliche, sehr schnell rotierende Tornado aber ist, je nach Kategorie mit etwa 50 bis maximal 1.500 Meter Durchmesser viel kleiner und sinkt aus dem Sockel der Superzelle wie ein Rüssel zu Boden. Superzellen entstehen vorwiegend am späteren Nachmittag oder frühen Abend. Zu dieser Zeit hat die Sonneneinstrahlung die unteren Luftschichten aufgeheizt. Eine Superzelle, die durch ein aufgeheiztes Gebiet zieht, kann sehr lange bestehen, denn die rotierende Aufwindzone saugt permanent feuchte Warmluft aus der Umgebung an und sorgt so kontinuierlich für Kondensation und neue Wolkenbildung. In der Abwindzone einer Superzelle gibt es schwere Stürme, oft mit großvolumigen Hagelschlag und Starkregen. ¹0 Die Stärke eines Tornados kann man nicht an seiner Größe erkennen, sondern an seiner Spur der Verwüstung.11 10 Stieglmair, Walter: Informationen über die Entstehung von Tornados, vom 27.04.2013, entnommen am 05.06.2017, http://www.sturmwetter.de/texte/tornadoentstehung.htm. 11 Tornados in den USA, entnommen am 22.03.2017, http://www.abipur.de/referate/stat/657113740.html. 5 Thema der Arbeit: Tornado Alley 1. Was ist ein Tornado Das Wort Tornado stammt aus dem Spanischen und bedeutet (sich) drehen (tornar). Umgangssprachlich werden sie daher in den USA auch Twister genannt, in Deutschland bezeichnet man sie als Windhose. Ein Tornado ist ein starker Wirbelsturm, der wie ein Trichter aussieht, der von der Unterseite einer Wolke bis zum Erdboden reicht. Dabei rotiert er permanent um die eigene Achse. Tornados entstehen in Gewittern. Bei starken Temperaturgegensätzen fällt kalte Luft nach unten, gleichzeitig wird die warme Luft nach oben gesogen. In den USA toben jedes Jahr etwa 100.000 schwere Gewitterstürme. Daraus formieren sich ca. 1.200 dieser wirbelnden Luftschläuche. AK 2. Das Phänomen Tornado Alley Tornado Alley (engl. Tornado-Gasse) ist ein umgangssprachlicher Ausdruck. Eine offizielle Definition gibt es nicht. Mit ihm wird ein bestimmter Bereich im Mittleren Westen der USA bezeichnet, in dem eine besonders hohe Wahrscheinlichkeit für Tornados besteht. Tornados gibt es zwar in allen Teilen der USA, doch ist deren Häufigkeit im Gebiet der Great Plains zwischen den Rocky Mountains und den Appalachen sowie Florida am höchsten. Top Tornado States Zu Tornado Alley gehören also die Gebiete, in denen am häufigsten Tornados auftreten. Dies betrifft das nördliche Texas, sowie fast alle Bundesstaaten nördlich davon. Oklahoma, Kansas, Missouri, Nebraska und South Dakota. Aber auch Südosten der USA bis Florida gehören dazu. WA OR CA NV ID UT AZ HI Alaska and Hawaii are not drawn to scale or placed in their proper geographic positions. MT WY CO NM KEY ND SD NE KS OK TX MN IA WI MO AR Old Tornado Alley IL IN MI TN OH KY wv MS AL GA VT ME NY PA SC Gliederung: 1. Was ist ein Tornado? 2. Das Phänomen Tornado Alley 3. Schutzmaßnahmen 4. Fazit VA NC W -NH MA RI I -NJ CT DE MD New Tornado Alley Zu Tornado Alley gehören also die Gebiete, in denen am häufigsten Tornados auftreten. Im Süden der USA gibt es eine regionale Abwandlung von Tornado Alley, man bezeichnet dieses Gebiet auch Dixie Alley. In dieser Region treten besonders starke Tornados auf. 3. Schutzmaßnahmen Kommt ein Tornado, sollte man folgende Dinge beachten: Feste Gebäude, am besten Keller oder Schutzräume der Stadt aufsuchen. Wohnwagen, Zelte oder Autos nicht benutzen, da diese weggerissen werden können. Man sollte nicht ins Freie gehen, da man von durch die Luft fliegenden Trümmern getroffen werden könnte. Nicht befestigte Gegenstände (Mülltonnen, Wäsche,...) sollten möglichst mit ins Haus genommen werden, sie könnten andere verletzen oder Gebäude beschädigen. Fahrzeuge sollten in Garagen abgestellt werden. Vieh und landwirtschaftliche Maschinen sollten in Scheunen und Ställe gebracht werden. 4. Fazit Bei aller Faszination und immer mehr Informationen über die Tornados - es wird nie möglich sein sie zu verhindern oder ihre „Stärke“ genau vorherzusagen. Auf Grund des Klimawandels könnte es sogar sein, dass ihre Anzahl noch steigt. Die größte Gefahr besteht in der wagen Vorhersage und ihre unberechenbare Bewegungsrichtung. Daher ist es wichtig, sie weiter zu erforschen. So werden vielleicht präzisere Vorhersagen möglich, um die Bevölkerung noch besser zu informieren und zu warnen. Die jährlichen Katastrophenmeldungen nach Tornados, die über Tote und die Zerstörung ganzer Stadt- und Siedlungsteile berichten, führt zu der grundsätzlichen Frage, in wie weit man in diesen Gebieten überhaupt leben muss oder kann, oder ob es nicht sicherere Gegenden gibt...