Tsunamis: Entstehung, Auswirkungen und Schutzmaßnahmen
Ein Tsunami ist eine gewaltige Meereswelle, die sich mit enormer Geschwindigkeit über den Ozean ausbreitet. Der Begriff stammt aus dem Japanischen und bedeutet wörtlich "Hafenwelle". Diese Naturgewalt kann Geschwindigkeiten von bis zu 1000 Kilometern pro Stunde erreichen und an den Küsten Wellenhöhen von bis zu 35 Metern entwickeln.
Definition: Ein Tsunami ist eine Serie von Meereswellen, die durch unterseeische Erschütterungen oder Verschiebungen entstehen und sich über weite Strecken ausbreiten können.
Die Entstehung eines Tsunamis wird in den meisten Fällen (86%) durch ein Seebeben ausgelöst. Dabei muss das Beben mindestens eine Stärke von 7,0 auf der Richterskala erreichen, um genügend Energie für die Entstehung eines Tsunamis freizusetzen. Wenn sich der Meeresboden plötzlich hebt oder senkt, wird die darüberliegende Wassersäule in Bewegung versetzt.
Highlight: Tsunamis können sich über den gesamten Ozean ausbreiten und dabei eine Fläche von 150-300 Kilometern erfassen. Meist treten mehrere Wellen hintereinander auf.











