Das magische Sechseck der Wirtschaftspolitik
Das magische Sechseck stellt die wichtigsten wirtschaftspolitischen Ziele dar, die im Stabilitäts- und Wachstumsgesetz von 1967 verankert sind:
- Angemessenes und stetiges Wirtschaftswachstum (Zielwert: mindestens 2% BIP-Wachstum)
- Preisniveaustabilität (Zielwert: Inflationsrate knapp unter 2%)
- Hoher Beschäftigungsgrad (Zielwert: Arbeitslosenquote 3-4%)
- Außenwirtschaftliches Gleichgewicht
- Gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung
- Erhaltung einer lebenswerten Umwelt
Vocabulary: Der Gini-Koeffizient ist ein Maß für die Ungleichheit der Einkommensverteilung in einer Gesellschaft.
Diese Ziele stehen teilweise in Konflikt zueinander, was als Zielkonflikte bezeichnet wird. Ein Beispiel dafür ist die Phillips-Kurve, die den Zusammenhang zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit darstellt.
Example: Ein Zielkonflikt besteht zwischen Preisstabilität und Wirtschaftswachstum, da starkes Wachstum oft zu Inflation führt.
Gleichzeitig gibt es auch Zielharmonien, bei denen die Erreichung eines Ziels die Erreichung eines anderen begünstigt. Ein Beispiel hierfür ist der positive Einfluss hoher Exporte auf das Wirtschaftswachstum.






























