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Zusammenfassung „Tropen und kalte Zonen“

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Franzi Koch

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 Tropen und kalte Zonen
1. Tropen
Allgemeines:
O
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Immerfeuchte Tropen
Die immerfeuchten
Tropen liegen vor Allem im
Gebiet zwischen dem
Äqua

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Zusammenfassung des Themenbereichs Tropen und kalte Zonen aus der 11. Klasse. (War mein Schwerpunkt fürs Kolloquium, deswegen sehr ausführlich)

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Tropen und kalte Zonen 1. Tropen Allgemeines: O O Immerfeuchte Tropen Die immerfeuchten Tropen liegen vor Allem im Gebiet zwischen dem Äquator und 10⁰ nördlicher bzw. südlicher Monaten. O 23,5° nördliche bis 23,5° südliche Breite bzw. vom Äquator bis zum 20 Breitengrad O Unterschiedlich lange Regenzeiten => immerfeuchten und wechselfeuchten Tropen (Trockenheit nimmt in Richtung der Wendekreise zu) Bewohner der Tropen betreiben vorwiegend Landwirtschaft O O O O Trockenmonate: 0-1 50 m -40 -30 -20 10 0 2-5 1. Klima O Intensieve Sonneneinstrahlung, Einfallswinkel bleibt fast das ganze Jahr gleich => Monatsmitteltemperaturen 25 - 28°C Über das Jahr hinweg nur Schwankungen von ca. 1 bis 3°C => keine Jahreszeiten O Täglich schwankt die Temerpatur um ca. 8-10°C => Vegetations- und Landschaftsgürtel: Dornsavanne Breite. In Mittelamerika und Asien breiten sie sich jedoch teilweise bis zu den Wendekreisen aus, da dort der feuchte Seewind Regen bringt. Hauptvegetationsform ist der immergrüne tropische Regenwald. Die Durchschnittstemperatur beträgt 25° und der Jahresniederschlag 1500 ml, während den 9 bis 12 humiden | Trop. Regenwald Feuchtsavanne Trockengrenze (A. Penck) Trockensavanne Tageszeitenklima 21. März und 23. Sep Wenn die Sonne im Zenit steht => Tropische Pasatzirkulation Direkt am Äquator bildet sich die Innertropische O Niederschlag und Wolken => keine extreme Hitze in der Nacht sogar recht ,,kalt" => Treibhausklima 6-8 Konvergenzzone (ITC) Luft erwärmt sich und steigt nach oben => große Cumulus- Wolken bilden sich => Zenitalniederschläge (heftig und kurz) => auswaschende Wirkung Boden kann nicht den ganzen Regen aufnehmen => fließt oberflächlich ab => Wasserreichstes Flusssystem der Erde (Kongo, Amazonas) 1500 ml Niederschlag im Jahr => 2 Maxima zur...

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Zeit der ITC °C Passatinversion 8-10 Wy H Nördlicher Wendekreis Subtrop. Hochdruckgürtel Kisangani, 460m 1°N/25°O 25,4°C 1804 mm mm NO- Passat 40 30- 20- 10- 0- J F M A M J JASON D H M 11-12 Äquator ITC Halbwüste/Wüste Passatinversion -200 180 160 140 -120 100 80 60 40 20 SO- Passat Südlicher Wendekreis Subtrop. Hochdruckgürtel 2. Vegetation O extreme Artenvielfalt und Formvielfalt der Pflanzen => Phytomasse O Weil: Viel Energie und Wasser, ungestörte Entwicklung, vertikale Ausdehnung des Lebensraums mit unterschiedlichen Bedingungen, gute Anpassung der Pflanzen und Tiere O O O O 3. Boden O 70% Bäume bilden in 30 bis 40 m Höhe ein geschlossenes Kronendach, Ausnahmen sind die Urwaldriesen die bis zu 70 m hoch werden, v. A. Flachwurzler Keine Jahresringe weil keine Jahreszeiten, autonome Periodizität => Blühzeit Nur 0,11 % der Sonnenstrahlen kommen bis zum Boden => Kampf um Licht => schnelles Wachstum der Pflanzen Unten Kräuterschicht mit Kriech- und Schattenpflanzen, Mitte = Strauchschicht, Oben = Baumschicht und Kronendach Lianen wachsen an Bäumen hoch um an Sonnenlicht zu kommen, Epiphyten wachsen auf Ästen anderer Pflanzen bzw. Bäumen O m -80- O Über- ständer -60- O Kronen- dach 40 -20- Tropischer Regenwald 734 t/ha oberirdische Phytomasse Strauch- schicht O viel Wasser und Wärme => starke chemische Verwitterung O tiefgründiger, mineralstoffarmer Boden O großes Porenvolumen und geringer Humusgehalt O rost-braun gefärbt durch Anreicherung von Eisen- Mangan- und Aluminiumoxiden 0. dünne Bodenschicht 255 t/ha Humus- und Wurzelmasse mächtige Verwitterungsschicht? wichtig in den Tropen vor Allem Ferralsol Böden, die all das nicht haben durch die Verwitterung kein Mineralgehalt besteht aus Kaolinit, Kationen kann die Minerale nicht gut binden => keine Speicherung von Nährstoffen werden Nährstoffe künstlich hinzugegeben werden diese weggespült O Humusschicht nur ca. 30 cm dick, da sie so schnell abgebaut wird O Vereinzelt aber auch Schwemmlandböden und vulkanische Böden für Mineralstoffversorgung und Ertragspotential sind Mineralgehalt, Kationenaustauschkapazität der Tonminerale und der Humusanteil sehr 4. Mineralstoffkreislauf O Abgestorbene Biomasse mit Mineralien fällt vom Baum O Mineralien werden nicht im Boden gespeichert => Wurzelpilze (Mykorrhizae) führen die Nährstoffe sofort wieder zurück zu den Pflanzen Mykorrhizaen bilden ein großes Netzwerk an den Wurzeln der Pflanzen Sie sind Nährstofffallen und bilden einen kurzgeschlossenen Nährstoff- bzw. Mineralstoffkreislauf => weil nur in der Humusschicht => Bäume mit flachen Wurzel die sich aber ausbreiten niedrig Lichteinfall/ 1% Verdunstung relative Luftfeuchtigkeit 100% mikroklimatische Verhältnisse hoch 50% Eingriffe in das Ökosystem der Inneren Tropen Es gibt 3 verschiedene Arten von Eingriffen in das Ökosystem der Tropen. Den Wanderfeldbau bzw. den Brandrodungsfeldbau, kommerzieller Holeinschlag und Plantagen also Cash-Crops. 1. Wanderfeldbau / Brandrodungsfeldbau O Brandrodung = Waldstück wird gerodet, Baumstümpfe bleiben O Zum Ende der Trockenzeit wird das Rodungsholz abgebrannt (wird wieder gelöscht durch die Zenitalniederschläge) O O O ο ο ο ο O O O Asche liefert Mineralstoffe und gleichzeitig werden Unkraut und Schädlinge vernichtet Im Ersten Jahr sind die Erträge hoch, nehmen aber schnell aber weil der Boden die Mineralien nicht speichern kann (Jährlicher Wechsel des Anbaus => Reis, Mais,...) Nach 2 oder spätestens 4 Jahren muss das Feld aufgegeben werden und bleibt brach Neues Waldstück wird gerodet Nach 15-20 Jahren bildet sich auf dem ersten Feld ein Artenarmer Sekundärwald O Anbauintervalle bzw. Brachzeiten verkürzen sich mit der Zeit => Auslaugung des Bodens Dient vor Allem der Selbstversorgung O 4 Emteertrag O Jahre 10 Ernteertrag Jahre 10 20 20 30 30 40 Brachjahre 40 50 151011-052-3 50 60 Anbaujahre Fruchtbarkeit Folgen unangepasster Nutzung: 60 relativer Ertrag (in %) 100 90 80 10 51011-052-2 1.2.3. Jahr nach der Brandrodung LLL Mais Erdnuss (Guatemala) (Kongo) Reis (Malaysia) 2. Jahr 3. Jahr 1. Jahr Wohnstätte 4. Jahr 2. Kommerzieller Holzeinschlag O 2/3 des gerodeten Holzes wird regional zur Energiegewinnung verwendet, also als Brennstoff Selektiver Holzeinschlag durch ausländische Unternehmen (selektiv weil nur bestimmt, wetrvolle Holzarten gerodet werden) Oder Rodung unwichtiger Bäume um wertvolle an zu pflanzen O Zusätzlich: Straßen und Fällschneisen (noch mehr Rodung) 8. Jahr Feld 3. Plantagen Produktion typisch tropischer Lebensmittel wie Bananen, Kaffee oder Kakao aber auch Rohstoffe wie Palmöl => ausgerichtet auf Weltmarkt => Cash-Crops Großkonzerne roden Flächen um dort agroindustrielle Großbetriebe zu errichten Baum und Strauchkulturen greifen weniger in den Nährstoffkreislauf ein, da sie durch ihre Wurzeln den Boden vor Erosion schützen und durch das Blätterdach vor dem Niederschlag => mehrjährige Nutzung möglich O Ernteabfalls produziert dünne Humusschicht die aber nicht lange hält => neue Flächen werden gerodet O Problem: Monokulturen => anfällig für Pilze und Schädlinge => Pestizide => reichert sich im Boden, Flüssen und dem Grundwasser an 5. Jahr 7. Jahr 6. Jahr = Wald Mineralstoffverlust und Bodenerosion Bei der Brandrodung werden zwar Mineralstoffe freigesetzt, aber da Ferrasole diese nicht speichern können lagern sie sich in der Humusschicht an. Diese wird aber nicht mehr durch das Blätterdach geschützt und verkrustet. Durch die Niederschläge kommt es zu Bodenerosion (Absterben der Wurzelpilze) und der Nährstoffkreislauf wird unterbrochen Veränderter Wasserhaushalt und Überschwemmungen Rodung vermindert die Aufnahmefähigkeit des Bodens für Wasser => der Grundwasserspiegel sinkt => Wasser fließt am Boden ab und führt zu Überschwemmungen Reduzierte Niederschläge und Temperaturanstieg Das Wasser verdunstet auf den gerodeten Flächen sehr schnell => Bodenfeuchte verringert sich um 60 % die Verdunstung um 30% und damit die Niederschläge um 30% Verlust des Kohlenstoffspeichers Die Biomasse der tropischen Regenwälder ist CO2 Speicher, wenn er abgeholzt wird verstärkt das den Treibhauseffekt und die Sauerstoffproduktion geht zurück Verlust der Artenvielfalt Wird der Regenwald vernichtet, wird gleichzeitig auch der Lebensraum vieler Tiere vernichtet und es kommt zu einem Verlust des Genpools Maßnahmen zum Schutz des Regenwalds 1. Ebene = Verbraucherverhalten ändern => FSC Siegel, Recycelbar,... 2. Ebene = Unterstützung von Umweltorganisationen wie WWF 3. Ebene = Anreize in der Politik durch Gesetzte zur Kontrolle und zum Schutz Ecofarming für Kleinbauern = Nachahmung des Regenwaldes bzw. des Stockwerkbaus durch Mischkulturen von Bäumen, Sträuchern und Stauden mit Nutzpflanzen wie Mais. Zusätzlich Betrieb von Viehzucht um Mist als Dünger zu verwenden. Meist Terrassenförmig angelegt um Erosion zu vermeiden. Wechselfeuchte Tropen Gekennzeichnet durch den saisonalen Wechsel von trockeneren zu feuchteren Perioden. Die Niederschläge nehmen verglichen mit den inneren Tropen ab und variieren stärker und haben damit einen Einfluss auf die Vegetation und Bodenbildung. Geografisch lassen ich sich dem Bereich zwischen 10° und 23,5° südlicher bzw. nördlicher Breite allgemein ansiedeln. Sie werden unterteil in 3 Bereiche die unter dem Begriff Savanne zusammengefasst werden. 1. Savanne 1. Feuchtsavanne 2,5-5 Monate Trockenzeit 1200 1800 mm Niederschlag im Jahr Jahreszeiten sind geringfüig erkennbar O Teilweise tropische Wälder die in der Trockenzeit ihr Laub abwerfen Durchgender Grasflur => Elefantengras O Roterden, tiefgründig ch. verwittert, großer Auswaschungshorizont, geringe Austauschkapazität Wenig fruchtbar weil keine Mineralien O Brandrodungsfeldbau / Regenfeldbau als Nutzung O 2. Trockensavanne O 5-7,5 Monate Trockenzeit O 600 - 1200 mm Niederschlag im Jahr O Jahreszeiten erkennbar 60cm - 1m hohes Grasland mit einzelnen, lichten Trockenwäldern mit großen Baumkronen Rote bis Rot-Braune Böden, tief ch. verwittert, Auswaschungshorizont O Viehhaltung als Nutzung O 3. Dornsavanne 7,5 10 Monate Trockenzeit 200-600 mm Niederschlag im Jahr O Jahreszeiten deutlich erkennbar O Spärliche aber geschlossene, kniehohe Grasdecke, einzelne Dornensträucher und Akazien O Braune Böden, Halbwüstenböden, ph. verwittert, geringer oder kein Auswaschungshorizont, Kalk- und Salzkrusten, theoretisch fruchtbar Bewässerungsfeldbau als Nutzung O O 0m 5 m 10m- 15 m- Tropische Roterden Rote bis rotbraune Böden Braune Böden Graue- Wüstenböden Auswaschungshorizont Anreicherungshorizont (Minerale, Salze) Rohboden Bodenwasser Bewegung Kalk- und Salzkrusten Anstehendes Lagos (Nigeria) T 26,8°C °C 40 20 0 Daressalam (Tansania) T 25,8°C °C 40 20 0 40 20 3m 0 6° N, 3° O N 1625 mm JFMAMJJASOND 14 m ▬▬▬▬▬▬▬▬ JFMAMJJASOND mm 320 280 240 200 160 120 JFMAMJJASOND 80 40 7° S, 39⁰ O N 1179 mm 0 320 mm 280 240 200 160 120 El Obeid (Sudan) 13°11'N, 30°14'0 T 26,5°C 585 m N 351 mm mm °C 320 280 80 40 0 240 200 160 120 80 40 0 2. 2. Desertifikation in der Sahelzone Desertifikation = Verwüstung Sahelzone = Übergangsbereich zwischen Sahara und den Savannen im Süden, Niederschlag ist variabel, saisonal => starke Klimaschwankungen Gründe für die Desertifikation Hohes Bevölkerungswachstum Zwischen 1960 und 2000 hat sich die Bevölkerung in den Sahelstaaten fast verdreifacht, weil bessere medizinische Versorgung und hohe Fertilitätsrate O Viehzucht: Zunahme der Viehbestände => Verbiss O O O und Vertritt der Vegetationsdecke, Tiefbrunnenbohrungen => sesshafte Bauern Landwirtschaft: Ausweitung der Anbauflächen für Cash-Crops (Erdnüsse und Baumwolle) Entwaldung: Buschbrände, Brennholzeinschlag Kalte Zonen ➡ Zerstörung der Kraut und Grasdecke ➡ Wind und Regenerosion => unfruchtbarer Boden Desertifikation (Landverödung) 100 2. Vegetation O Polare Eiswüste => ohne Vegetation und Bodenbildung O Polare Frostschuttzonen => intensive Frostverwitterung, keine höhere Vegetation 3. Boden 75 O Subpolare Tundrazone => Fleckentundra, Zwergstrauchtundra und Waldtundra O Boreale Zone (Taiga / Borealer Nadelwald), Nadelbäume können nur recht flach wurzeln, weil der Boden gefroren ist und im Sommer nur die oberste Schicht auftaut 50 25 0 Abtrag in t/km²/Jahr 200 1. Klima O Extrem unterschiedliche Tageslängen O Niedriger Sonnenstand O Lange, kalte Winter und kurze, kühle Sommer Ganzjährig humid, Jahresniederschläge bis zu 400 mm Vegetationsperiode dauert ca. 1-3 Monate (Sommer weil warm) Keine deutlichen Jahreszeitenwechsel 11 11 Winderosion (Deflation) Wassererosion 1. Permafrostboden O Boden der ganzjährig mehrere Hundert Meter tief gefroren ist Allgemeines Die kalte, oder auch polare Zone liegt jeweils zwischen Nord- und Südpol und 66,5° nördlicher bzw. südlicher Breite. Als subpolare Zone bezeichnet man den Übergangsbereich von polarer Zone zu den Mittelbreiten. 400 Subpolare Zone / Tundra Auf der Nordhalbkugel umfasst die Subpolare Zone Gebiete zwischen 60 und 80° nördlicher Breite, auf der Südhalbkugel Gebiete zwischen 55 und 70° südlicher Breite. 67° 33' N/133° 23' O 137 m ohne Veg. 600 jährlicher Niederschlag in mm -30 -40 -50 mit Veg. T-15,6°C °C 20 10 0 -10 -20 ohne Veg. - mit Veg. 800 N 155 mm mm 40 20 0 J F M A M J JASOND 151011-070-M2

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Zeit der ITC °C Passatinversion 8-10 Wy H Nördlicher Wendekreis Subtrop. Hochdruckgürtel Kisangani, 460m 1°N/25°O 25,4°C 1804 mm mm NO- Passat 40 30- 20- 10- 0- J F M A M J JASON D H M 11-12 Äquator ITC Halbwüste/Wüste Passatinversion -200 180 160 140 -120 100 80 60 40 20 SO- Passat Südlicher Wendekreis Subtrop. Hochdruckgürtel 2. Vegetation O extreme Artenvielfalt und Formvielfalt der Pflanzen => Phytomasse O Weil: Viel Energie und Wasser, ungestörte Entwicklung, vertikale Ausdehnung des Lebensraums mit unterschiedlichen Bedingungen, gute Anpassung der Pflanzen und Tiere O O O O 3. Boden O 70% Bäume bilden in 30 bis 40 m Höhe ein geschlossenes Kronendach, Ausnahmen sind die Urwaldriesen die bis zu 70 m hoch werden, v. A. Flachwurzler Keine Jahresringe weil keine Jahreszeiten, autonome Periodizität => Blühzeit Nur 0,11 % der Sonnenstrahlen kommen bis zum Boden => Kampf um Licht => schnelles Wachstum der Pflanzen Unten Kräuterschicht mit Kriech- und Schattenpflanzen, Mitte = Strauchschicht, Oben = Baumschicht und Kronendach Lianen wachsen an Bäumen hoch um an Sonnenlicht zu kommen, Epiphyten wachsen auf Ästen anderer Pflanzen bzw. Bäumen O m -80- O Über- ständer -60- O Kronen- dach 40 -20- Tropischer Regenwald 734 t/ha oberirdische Phytomasse Strauch- schicht O viel Wasser und Wärme => starke chemische Verwitterung O tiefgründiger, mineralstoffarmer Boden O großes Porenvolumen und geringer Humusgehalt O rost-braun gefärbt durch Anreicherung von Eisen- Mangan- und Aluminiumoxiden 0. dünne Bodenschicht 255 t/ha Humus- und Wurzelmasse mächtige Verwitterungsschicht? wichtig in den Tropen vor Allem Ferralsol Böden, die all das nicht haben durch die Verwitterung kein Mineralgehalt besteht aus Kaolinit, Kationen kann die Minerale nicht gut binden => keine Speicherung von Nährstoffen werden Nährstoffe künstlich hinzugegeben werden diese weggespült O Humusschicht nur ca. 30 cm dick, da sie so schnell abgebaut wird O Vereinzelt aber auch Schwemmlandböden und vulkanische Böden für Mineralstoffversorgung und Ertragspotential sind Mineralgehalt, Kationenaustauschkapazität der Tonminerale und der Humusanteil sehr 4. Mineralstoffkreislauf O Abgestorbene Biomasse mit Mineralien fällt vom Baum O Mineralien werden nicht im Boden gespeichert => Wurzelpilze (Mykorrhizae) führen die Nährstoffe sofort wieder zurück zu den Pflanzen Mykorrhizaen bilden ein großes Netzwerk an den Wurzeln der Pflanzen Sie sind Nährstofffallen und bilden einen kurzgeschlossenen Nährstoff- bzw. Mineralstoffkreislauf => weil nur in der Humusschicht => Bäume mit flachen Wurzel die sich aber ausbreiten niedrig Lichteinfall/ 1% Verdunstung relative Luftfeuchtigkeit 100% mikroklimatische Verhältnisse hoch 50% Eingriffe in das Ökosystem der Inneren Tropen Es gibt 3 verschiedene Arten von Eingriffen in das Ökosystem der Tropen. Den Wanderfeldbau bzw. den Brandrodungsfeldbau, kommerzieller Holeinschlag und Plantagen also Cash-Crops. 1. Wanderfeldbau / Brandrodungsfeldbau O Brandrodung = Waldstück wird gerodet, Baumstümpfe bleiben O Zum Ende der Trockenzeit wird das Rodungsholz abgebrannt (wird wieder gelöscht durch die Zenitalniederschläge) O O O ο ο ο ο O O O Asche liefert Mineralstoffe und gleichzeitig werden Unkraut und Schädlinge vernichtet Im Ersten Jahr sind die Erträge hoch, nehmen aber schnell aber weil der Boden die Mineralien nicht speichern kann (Jährlicher Wechsel des Anbaus => Reis, Mais,...) Nach 2 oder spätestens 4 Jahren muss das Feld aufgegeben werden und bleibt brach Neues Waldstück wird gerodet Nach 15-20 Jahren bildet sich auf dem ersten Feld ein Artenarmer Sekundärwald O Anbauintervalle bzw. Brachzeiten verkürzen sich mit der Zeit => Auslaugung des Bodens Dient vor Allem der Selbstversorgung O 4 Emteertrag O Jahre 10 Ernteertrag Jahre 10 20 20 30 30 40 Brachjahre 40 50 151011-052-3 50 60 Anbaujahre Fruchtbarkeit Folgen unangepasster Nutzung: 60 relativer Ertrag (in %) 100 90 80 10 51011-052-2 1.2.3. Jahr nach der Brandrodung LLL Mais Erdnuss (Guatemala) (Kongo) Reis (Malaysia) 2. Jahr 3. Jahr 1. Jahr Wohnstätte 4. Jahr 2. Kommerzieller Holzeinschlag O 2/3 des gerodeten Holzes wird regional zur Energiegewinnung verwendet, also als Brennstoff Selektiver Holzeinschlag durch ausländische Unternehmen (selektiv weil nur bestimmt, wetrvolle Holzarten gerodet werden) Oder Rodung unwichtiger Bäume um wertvolle an zu pflanzen O Zusätzlich: Straßen und Fällschneisen (noch mehr Rodung) 8. Jahr Feld 3. Plantagen Produktion typisch tropischer Lebensmittel wie Bananen, Kaffee oder Kakao aber auch Rohstoffe wie Palmöl => ausgerichtet auf Weltmarkt => Cash-Crops Großkonzerne roden Flächen um dort agroindustrielle Großbetriebe zu errichten Baum und Strauchkulturen greifen weniger in den Nährstoffkreislauf ein, da sie durch ihre Wurzeln den Boden vor Erosion schützen und durch das Blätterdach vor dem Niederschlag => mehrjährige Nutzung möglich O Ernteabfalls produziert dünne Humusschicht die aber nicht lange hält => neue Flächen werden gerodet O Problem: Monokulturen => anfällig für Pilze und Schädlinge => Pestizide => reichert sich im Boden, Flüssen und dem Grundwasser an 5. Jahr 7. Jahr 6. Jahr = Wald Mineralstoffverlust und Bodenerosion Bei der Brandrodung werden zwar Mineralstoffe freigesetzt, aber da Ferrasole diese nicht speichern können lagern sie sich in der Humusschicht an. Diese wird aber nicht mehr durch das Blätterdach geschützt und verkrustet. Durch die Niederschläge kommt es zu Bodenerosion (Absterben der Wurzelpilze) und der Nährstoffkreislauf wird unterbrochen Veränderter Wasserhaushalt und Überschwemmungen Rodung vermindert die Aufnahmefähigkeit des Bodens für Wasser => der Grundwasserspiegel sinkt => Wasser fließt am Boden ab und führt zu Überschwemmungen Reduzierte Niederschläge und Temperaturanstieg Das Wasser verdunstet auf den gerodeten Flächen sehr schnell => Bodenfeuchte verringert sich um 60 % die Verdunstung um 30% und damit die Niederschläge um 30% Verlust des Kohlenstoffspeichers Die Biomasse der tropischen Regenwälder ist CO2 Speicher, wenn er abgeholzt wird verstärkt das den Treibhauseffekt und die Sauerstoffproduktion geht zurück Verlust der Artenvielfalt Wird der Regenwald vernichtet, wird gleichzeitig auch der Lebensraum vieler Tiere vernichtet und es kommt zu einem Verlust des Genpools Maßnahmen zum Schutz des Regenwalds 1. Ebene = Verbraucherverhalten ändern => FSC Siegel, Recycelbar,... 2. Ebene = Unterstützung von Umweltorganisationen wie WWF 3. Ebene = Anreize in der Politik durch Gesetzte zur Kontrolle und zum Schutz Ecofarming für Kleinbauern = Nachahmung des Regenwaldes bzw. des Stockwerkbaus durch Mischkulturen von Bäumen, Sträuchern und Stauden mit Nutzpflanzen wie Mais. Zusätzlich Betrieb von Viehzucht um Mist als Dünger zu verwenden. Meist Terrassenförmig angelegt um Erosion zu vermeiden. Wechselfeuchte Tropen Gekennzeichnet durch den saisonalen Wechsel von trockeneren zu feuchteren Perioden. Die Niederschläge nehmen verglichen mit den inneren Tropen ab und variieren stärker und haben damit einen Einfluss auf die Vegetation und Bodenbildung. Geografisch lassen ich sich dem Bereich zwischen 10° und 23,5° südlicher bzw. nördlicher Breite allgemein ansiedeln. Sie werden unterteil in 3 Bereiche die unter dem Begriff Savanne zusammengefasst werden. 1. Savanne 1. Feuchtsavanne 2,5-5 Monate Trockenzeit 1200 1800 mm Niederschlag im Jahr Jahreszeiten sind geringfüig erkennbar O Teilweise tropische Wälder die in der Trockenzeit ihr Laub abwerfen Durchgender Grasflur => Elefantengras O Roterden, tiefgründig ch. verwittert, großer Auswaschungshorizont, geringe Austauschkapazität Wenig fruchtbar weil keine Mineralien O Brandrodungsfeldbau / Regenfeldbau als Nutzung O 2. Trockensavanne O 5-7,5 Monate Trockenzeit O 600 - 1200 mm Niederschlag im Jahr O Jahreszeiten erkennbar 60cm - 1m hohes Grasland mit einzelnen, lichten Trockenwäldern mit großen Baumkronen Rote bis Rot-Braune Böden, tief ch. verwittert, Auswaschungshorizont O Viehhaltung als Nutzung O 3. Dornsavanne 7,5 10 Monate Trockenzeit 200-600 mm Niederschlag im Jahr O Jahreszeiten deutlich erkennbar O Spärliche aber geschlossene, kniehohe Grasdecke, einzelne Dornensträucher und Akazien O Braune Böden, Halbwüstenböden, ph. verwittert, geringer oder kein Auswaschungshorizont, Kalk- und Salzkrusten, theoretisch fruchtbar Bewässerungsfeldbau als Nutzung O O 0m 5 m 10m- 15 m- Tropische Roterden Rote bis rotbraune Böden Braune Böden Graue- Wüstenböden Auswaschungshorizont Anreicherungshorizont (Minerale, Salze) Rohboden Bodenwasser Bewegung Kalk- und Salzkrusten Anstehendes Lagos (Nigeria) T 26,8°C °C 40 20 0 Daressalam (Tansania) T 25,8°C °C 40 20 0 40 20 3m 0 6° N, 3° O N 1625 mm JFMAMJJASOND 14 m ▬▬▬▬▬▬▬▬ JFMAMJJASOND mm 320 280 240 200 160 120 JFMAMJJASOND 80 40 7° S, 39⁰ O N 1179 mm 0 320 mm 280 240 200 160 120 El Obeid (Sudan) 13°11'N, 30°14'0 T 26,5°C 585 m N 351 mm mm °C 320 280 80 40 0 240 200 160 120 80 40 0 2. 2. Desertifikation in der Sahelzone Desertifikation = Verwüstung Sahelzone = Übergangsbereich zwischen Sahara und den Savannen im Süden, Niederschlag ist variabel, saisonal => starke Klimaschwankungen Gründe für die Desertifikation Hohes Bevölkerungswachstum Zwischen 1960 und 2000 hat sich die Bevölkerung in den Sahelstaaten fast verdreifacht, weil bessere medizinische Versorgung und hohe Fertilitätsrate O Viehzucht: Zunahme der Viehbestände => Verbiss O O O und Vertritt der Vegetationsdecke, Tiefbrunnenbohrungen => sesshafte Bauern Landwirtschaft: Ausweitung der Anbauflächen für Cash-Crops (Erdnüsse und Baumwolle) Entwaldung: Buschbrände, Brennholzeinschlag Kalte Zonen ➡ Zerstörung der Kraut und Grasdecke ➡ Wind und Regenerosion => unfruchtbarer Boden Desertifikation (Landverödung) 100 2. Vegetation O Polare Eiswüste => ohne Vegetation und Bodenbildung O Polare Frostschuttzonen => intensive Frostverwitterung, keine höhere Vegetation 3. Boden 75 O Subpolare Tundrazone => Fleckentundra, Zwergstrauchtundra und Waldtundra O Boreale Zone (Taiga / Borealer Nadelwald), Nadelbäume können nur recht flach wurzeln, weil der Boden gefroren ist und im Sommer nur die oberste Schicht auftaut 50 25 0 Abtrag in t/km²/Jahr 200 1. Klima O Extrem unterschiedliche Tageslängen O Niedriger Sonnenstand O Lange, kalte Winter und kurze, kühle Sommer Ganzjährig humid, Jahresniederschläge bis zu 400 mm Vegetationsperiode dauert ca. 1-3 Monate (Sommer weil warm) Keine deutlichen Jahreszeitenwechsel 11 11 Winderosion (Deflation) Wassererosion 1. Permafrostboden O Boden der ganzjährig mehrere Hundert Meter tief gefroren ist Allgemeines Die kalte, oder auch polare Zone liegt jeweils zwischen Nord- und Südpol und 66,5° nördlicher bzw. südlicher Breite. Als subpolare Zone bezeichnet man den Übergangsbereich von polarer Zone zu den Mittelbreiten. 400 Subpolare Zone / Tundra Auf der Nordhalbkugel umfasst die Subpolare Zone Gebiete zwischen 60 und 80° nördlicher Breite, auf der Südhalbkugel Gebiete zwischen 55 und 70° südlicher Breite. 67° 33' N/133° 23' O 137 m ohne Veg. 600 jährlicher Niederschlag in mm -30 -40 -50 mit Veg. T-15,6°C °C 20 10 0 -10 -20 ohne Veg. - mit Veg. 800 N 155 mm mm 40 20 0 J F M A M J JASOND 151011-070-M2