Die Deutschen Einigungskriege: Bismarcks Weg zur Reichsgründung
Die Deutsche Einigungskriege unter Otto von Bismarck markieren einen entscheidenden Wendepunkt in der deutschen Geschichte. Diese militärischen Auseinandersetzungen, die zwischen 1864 und 1871 stattfanden, führten letztendlich zur Gründung des Deutschen Reiches.
Der Konflikt zwischen Preußen und Österreich um die Vorherrschaft in Deutschland bildete den Ausgangspunkt der Einigungskriege. Als Otto von Bismarck 1862 zum preußischen Ministerpräsidenten ernannt wurde, verfolgte er eine aggressive Politik der deutschen Einigung unter preußischer Führung. Der Dualismus Preußen Österreich prägte diese Zeit maßgeblich.
Definition: Der Deutsche Dualismus beschreibt die Rivalität zwischen Preußen und Österreich um die Vormachtstellung im Deutschen Bund, die sich seit dem 18. Jahrhundert entwickelte.
Die Einigungskriege begannen mit dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864, bei dem Preußen und Österreich noch gemeinsam gegen Dänemark kämpften. Dieser erste Einigungskrieg 1864 endete mit einem Sieg über Dänemark und der Abtretung Schleswig-Holsteins an die deutschen Mächte.










































