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"Alltag" in Auschwitz

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"Alltag" in Auschwitz

 28.02.2019
Von der Verfolgung zum Massenmord-am Beispiel von Auschwitz
Aufgabe:
Recherchiere im Internet zu den folgenden Punkten über den

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📍Arbeitsalltag 📍Hierachie 📍Kleidung 📍Wohnsituation 📍Ernährung 📍Flucht 📍Menschenversuche 📍Lebensqualität

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28.02.2019 Von der Verfolgung zum Massenmord-am Beispiel von Auschwitz Aufgabe: Recherchiere im Internet zu den folgenden Punkten über den Alltag" in Auschwitz: Arbeitsalltag" (welche Arbeit, wo gearbeitet, Verdienst?, Strafe) Hierachie (Rangordnungen, Abzeichen) ·Kleidung Wohnsituation (Hygiene, Platzverteilung) •Ernährung •Flucht (Gelungen/Folgen für Häftlinge?) •Menschenversuche (Dr. Mengele) Lebensqualität (Psyche). w the Arbeitsalltag: - Tag begann je nach Jahreszeit zwischen vier und fünf Uhr -elf Stunden lang schwerste Arbeiten wie Straßenbau, oft ohne oder nur mit primitivsten technischen Hilfsmitteln "Terrorarbeit" unter unmenschlichen Bedingungen. - in Fabriken, in Rüstungsgebieten, in der Landwirtschaft oder beim Lagerbau •ausruhen=sofort totgeschlagen oder versetzung in eine Straficampanie = Todesurteil avis stundenlange Abendappelle als Strafen auch Prügel- oder Terrorstrafen gegen Häftlinge →ganzes Lager anwesend als Abschreckung tödliche Phenolspritze ins Herz adst viele starben qualvoll in der Baracke Arbeit außerhalb des Lagers →Zwangsarbeit Hierachie: -Übertragung von Macht an sogenannte Funktionshäftlinge "Block-oder Stubenältestering halten im Lager im Sinne der SS ebenso hart bestraft wie die anderen La bei Aberkennung eventuell Ermordung durch Mitgefangene -Lager hierachie definiert nach "rassischen" und anderen Kriterien der SS Leitende Funktionshaflinge Häftlinge in wichtigen Stellungen in den Wirtschafts- und Versorgungseinrichtungen Häftlinge, die in geschlossenen Raumen arbeiten Masse der Häftlinge, die bei jedem Wetter schwere Arbeiten im Freien verrichten mussten -SS teilte die Häftlinge nach ihrer rassenideologischen Werts Kala ein -Angehörige der als rassisch minderwertig" eingestuften Häftlingsgruppen standen in der Lagerhierachie weit unten La mussten noch mehr Entbehrungen dulden als ihre Mitgefangenen -Sprachkenntnisse Konnten zum Aufstieg in der Randordnung beitragen - -deutschsprachige Häftlinge Aufgaben in der Verwaltung oder...

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der Arbeitsorganisation -Wer einen Beruf ausübte, der für die SS von Nutzen War, wurde in der Regel weniger Brutal behandelt +23 -Häftlinge denen Funktionen übertragen worden waren, wurden besser ernährt, gekleidet und untergebracht -Häftlinge mit niedriger Häftlingsnummer galten wegen ihrer langen Lagerzugehörigkeit als erfahrene Konzentrationäre, denen sich an- defe unterzuordnen hatten 5434 CE 4 Kleidung: -einheitliche gestreifte Häftlings Kleidung -Haare abrasiert! 2 A 11 M $6 39 2 12 4 P 4 -gestreifte Häftlings Kleidung, die die Insassen von Konzentrationslagern als Sträflinge Kennzeichnen und Fluchten erschweren sollte aus diesem Grund war sie teilweise auch auf der Innenseite mit Streifen bedruckt FLES Gem -blau-weiß gestreifte Sommerkleidung aus Halbleinen -blau-grau gestreifte Winterkleidung aus Zellwolle -spezielle Ausführungen für weibliche Häftlinge -oft wurde auch unvollständige, unpassende oder zerschlissene HafHingsklei- dung ausgegeben, die weder vor Kälte noch Nässe Schötzte -Garre Körperra sur nach Ankunft Wohnsituation (Hygiene, Platzverteilung): -in keinem Wohnblock gab es sanitäre Einrichtungen -"Betten"-Strohsäcke oder mit Strah bedeckte Pritschen -nach 21 Uhr durften die Baracken nicht mehr verlassen werden -Gefangene schliefen auf dem Fußboden oder auf Strohsäcken später zwei bis dreistöckige Liegen -Baracken waren voilig überbelegt 45 Häftlinge teilten sich eine dreistöckige Pritsche, die für 15 Koncepiert War -1200 in einer Baracke Ernährung: -"Frühstück" halber Liter ungesüßter Kaffee-Ersatz oder Tee -Lebensmittel waren oft alt oder verdorben Lafaulig riechendes, dunkles, blau-braunes Gebrau aus Kräutem -mickrige Brotration am Abend -ungenigende Ernährung Häftlinge magerten in Kurzer Zeit so stark abidass ihre Körper nur noch aus Haut und Knochen bestanden "Muselmänner" -Gefangene, die Schwentarbeit leisten mussten →2150 Kalorien am Tag -Gefangene mit leichterer Arbeit 1700 Kalorien am Tag Vorgaben meistens lag der Nährgehalt der Essenstationen deutlich darunter anhaltende Mangelernährungssicherer Hungerted für die Häftlinge, die sich keine zusätzlichen Lebensmittel beschaffen konnten -dreimal täglich Ausgabe von Essensrationen -Mittags → Unappetitliche "Suppe" viel Wasser, aber llaum Fleisch, Fett oder GHäftlinge in Arbeitskommandos, welche das Lager tagsüber zur Zw- angsarbeit verließen, beklamen ihre "Soppe" erst abends nach ihrer Rickkehr -Abends →Kleines Stück Brot mit etwas Worst, Margarine, Marmelade oder Quark - Nahrung oftmals alt und schmimmelig, das Brot häufig saver und nur schwer zu verdagen und viele Lebensmittel noch zusätzlich fettreduziert Flucht (Gelungen/ Folgen für Häftlinge): -aus Deportationszügen Belege for 764 Fluchten -in den Knapp fünf Jahren gab es 802 Fluchtversuche (757 Männer und Win 144 Fällen glückte die Flucht, 372 endeten durch Erschießen oder Festnahmen, bei den verbleibenden Fällen ist der Ausgang unbe- -5s-Hauptsturmführer Karl Fritzsch sagte, dass bei einem Fluchtver- Such aus einem Arbeitskommando zehn andere aus seinen Block oder seinem Kommando getötet werden -Kazimierz Piechowski: -Nummer 918 einer der ersten Häftlinge von Auschwitz -Flucht am 20. Juni 1942 Menschenversuche: im April 1943 stattete die S5 im Stammlager von Auschwitz das ehe- malige Kasernengebäude für Sterilisationsversuche an jüdischen Frauen aus, verantwortlicher Mediciner → Prof. Dr. Carl clauberg Lahnungslosen Fragen wurden mit einer Einspritzung durch die Ge- bärmutter die Eileiter für immer verklebt -400 Versuchspersonen gleichzeitig in zuei Schlafsälen 7250m² -Dr. Horst Schumann verbrannte mit Röntgenstrahlen die Sex- valorgane ausgewählter Häftlinge -SS-Standortarzt Dr. Eduard Wirths ließ Häftlingsärzte für einen Test zur Früherkennung von Gebärmutter Krebs üben -Leiter des SS-Hygiene instituts, Dr. Bruno Weber, beauftragte Helfer, Jü- dinnen Blut mit der falschen Blutgruppe zu übertragen oder ihnen große Mengen Blut für Wehrmachis lazarette abzunehmen. Opfer" wurden meistens von den SS-Ärzten direkt von der "Juden- rampe" ausgewählt -Dr. Mengele: Versuche an Kindem ·Kinder mussten in den Laboren ausziehen und dann stundenlang nackt dastehen, während Mengeles Mitarbeiter ihre Finger, Arme und Ohren vermaßen ·linker Arm →Blut abnehmen, manchmal sogar so viel, dass die Kinder in Ohnmacht fielen rechter Arm Infusionen mit den Kindern unbekannten Substanzen •Zwillingsexperimente →dünne Quellenlage, da Unterlagen ver- nichtet oder unauffindbar etwa 1500 Zwillingspärchen wurden für die Experimente ein- gesetzt weniger als 200 Einzelpersonen überlebten •Wenn ein Zwilling starb, wurde der Andere von Mengele mit einer Injektion ins Herz getötet und an den Körpern wurden verglei- chende Autopsien vorgenommen Experimente dauerten 6-8 Stunden € Lebensqualitäts -unmenschliche Umstände -Keinerlei Solidarität -nahezu unmöglich anderen zu helfen. 6 Berlitz Funktionshäftlinge: -setzen ihre Anordnungen mit Schlägen durch, um ihre Position gegenüber der SS zu behaupten -hatten gute Verpflegung, saubere Kleidung und manchmal s sogar persönliche Bedienstete -nutzen teilweise ihre Machtstellung dazu aus, Lebensmittel aus Paketen von Mithäftlingen oder sexuelle Kontakte zu erpressen

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M

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

📍Arbeitsalltag 📍Hierachie 📍Kleidung 📍Wohnsituation 📍Ernährung 📍Flucht 📍Menschenversuche 📍Lebensqualität

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der Arbeitsorganisation -Wer einen Beruf ausübte, der für die SS von Nutzen War, wurde in der Regel weniger Brutal behandelt +23 -Häftlinge denen Funktionen übertragen worden waren, wurden besser ernährt, gekleidet und untergebracht -Häftlinge mit niedriger Häftlingsnummer galten wegen ihrer langen Lagerzugehörigkeit als erfahrene Konzentrationäre, denen sich an- defe unterzuordnen hatten 5434 CE 4 Kleidung: -einheitliche gestreifte Häftlings Kleidung -Haare abrasiert! 2 A 11 M $6 39 2 12 4 P 4 -gestreifte Häftlings Kleidung, die die Insassen von Konzentrationslagern als Sträflinge Kennzeichnen und Fluchten erschweren sollte aus diesem Grund war sie teilweise auch auf der Innenseite mit Streifen bedruckt FLES Gem -blau-weiß gestreifte Sommerkleidung aus Halbleinen -blau-grau gestreifte Winterkleidung aus Zellwolle -spezielle Ausführungen für weibliche Häftlinge -oft wurde auch unvollständige, unpassende oder zerschlissene HafHingsklei- dung ausgegeben, die weder vor Kälte noch Nässe Schötzte -Garre Körperra sur nach Ankunft Wohnsituation (Hygiene, Platzverteilung): -in keinem Wohnblock gab es sanitäre Einrichtungen -"Betten"-Strohsäcke oder mit Strah bedeckte Pritschen -nach 21 Uhr durften die Baracken nicht mehr verlassen werden -Gefangene schliefen auf dem Fußboden oder auf Strohsäcken später zwei bis dreistöckige Liegen -Baracken waren voilig überbelegt 45 Häftlinge teilten sich eine dreistöckige Pritsche, die für 15 Koncepiert War -1200 in einer Baracke Ernährung: -"Frühstück" halber Liter ungesüßter Kaffee-Ersatz oder Tee -Lebensmittel waren oft alt oder verdorben Lafaulig riechendes, dunkles, blau-braunes Gebrau aus Kräutem -mickrige Brotration am Abend -ungenigende Ernährung Häftlinge magerten in Kurzer Zeit so stark abidass ihre Körper nur noch aus Haut und Knochen bestanden "Muselmänner" -Gefangene, die Schwentarbeit leisten mussten →2150 Kalorien am Tag -Gefangene mit leichterer Arbeit 1700 Kalorien am Tag Vorgaben meistens lag der Nährgehalt der Essenstationen deutlich darunter anhaltende Mangelernährungssicherer Hungerted für die Häftlinge, die sich keine zusätzlichen Lebensmittel beschaffen konnten -dreimal täglich Ausgabe von Essensrationen -Mittags → Unappetitliche "Suppe" viel Wasser, aber llaum Fleisch, Fett oder GHäftlinge in Arbeitskommandos, welche das Lager tagsüber zur Zw- angsarbeit verließen, beklamen ihre "Soppe" erst abends nach ihrer Rickkehr -Abends →Kleines Stück Brot mit etwas Worst, Margarine, Marmelade oder Quark - Nahrung oftmals alt und schmimmelig, das Brot häufig saver und nur schwer zu verdagen und viele Lebensmittel noch zusätzlich fettreduziert Flucht (Gelungen/ Folgen für Häftlinge): -aus Deportationszügen Belege for 764 Fluchten -in den Knapp fünf Jahren gab es 802 Fluchtversuche (757 Männer und Win 144 Fällen glückte die Flucht, 372 endeten durch Erschießen oder Festnahmen, bei den verbleibenden Fällen ist der Ausgang unbe- -5s-Hauptsturmführer Karl Fritzsch sagte, dass bei einem Fluchtver- Such aus einem Arbeitskommando zehn andere aus seinen Block oder seinem Kommando getötet werden -Kazimierz Piechowski: -Nummer 918 einer der ersten Häftlinge von Auschwitz -Flucht am 20. Juni 1942 Menschenversuche: im April 1943 stattete die S5 im Stammlager von Auschwitz das ehe- malige Kasernengebäude für Sterilisationsversuche an jüdischen Frauen aus, verantwortlicher Mediciner → Prof. Dr. Carl clauberg Lahnungslosen Fragen wurden mit einer Einspritzung durch die Ge- bärmutter die Eileiter für immer verklebt -400 Versuchspersonen gleichzeitig in zuei Schlafsälen 7250m² -Dr. Horst Schumann verbrannte mit Röntgenstrahlen die Sex- valorgane ausgewählter Häftlinge -SS-Standortarzt Dr. Eduard Wirths ließ Häftlingsärzte für einen Test zur Früherkennung von Gebärmutter Krebs üben -Leiter des SS-Hygiene instituts, Dr. Bruno Weber, beauftragte Helfer, Jü- dinnen Blut mit der falschen Blutgruppe zu übertragen oder ihnen große Mengen Blut für Wehrmachis lazarette abzunehmen. Opfer" wurden meistens von den SS-Ärzten direkt von der "Juden- rampe" ausgewählt -Dr. Mengele: Versuche an Kindem ·Kinder mussten in den Laboren ausziehen und dann stundenlang nackt dastehen, während Mengeles Mitarbeiter ihre Finger, Arme und Ohren vermaßen ·linker Arm →Blut abnehmen, manchmal sogar so viel, dass die Kinder in Ohnmacht fielen rechter Arm Infusionen mit den Kindern unbekannten Substanzen •Zwillingsexperimente →dünne Quellenlage, da Unterlagen ver- nichtet oder unauffindbar etwa 1500 Zwillingspärchen wurden für die Experimente ein- gesetzt weniger als 200 Einzelpersonen überlebten •Wenn ein Zwilling starb, wurde der Andere von Mengele mit einer Injektion ins Herz getötet und an den Körpern wurden verglei- chende Autopsien vorgenommen Experimente dauerten 6-8 Stunden € Lebensqualitäts -unmenschliche Umstände -Keinerlei Solidarität -nahezu unmöglich anderen zu helfen. 6 Berlitz Funktionshäftlinge: -setzen ihre Anordnungen mit Schlägen durch, um ihre Position gegenüber der SS zu behaupten -hatten gute Verpflegung, saubere Kleidung und manchmal s sogar persönliche Bedienstete -nutzen teilweise ihre Machtstellung dazu aus, Lebensmittel aus Paketen von Mithäftlingen oder sexuelle Kontakte zu erpressen