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Amerikanische Revolution Zusammenfassung

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 Amerikanische Unabhängigkeit / „American Revolution"
Krisen, Umbrüche und Revolutionen (1. Semester)
Revolution
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Amerikanische Revolution (1. Semester), Zeitstrahl, Theoriemodule

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Amerikanische Unabhängigkeit / „American Revolution" Krisen, Umbrüche und Revolutionen (1. Semester) Revolution Merkmale: Umsturz bestehender Staats-, Rechts- und Lebensverhältnisse Oftmals gewaltsam Beteiligung großer Massen Programmatische Idee oder Ideologie → Eine Revolution bezeichnet eine radikale Veränderung der gegebenen Bedingungen. Politische Revolutionen zielen in der Regel auf einen grundlegenden Führungs- und Machtwechsel ab. Ziel der bewusst herbeigeführten, tiefgreifenden Veränderungen ist es, mit einem politischen Neuanfang die bisherigen Probleme und Machtstrukturen zu beseitigen und radikal Neues an ihre Stelle zu setzen. Rudolf Vierhaus Merkmale einer Krise: 1. Ungleichmäßiger Verlauf: Bestimmte Ereignisse können den Krisenverlauf beschleunigen, verzögern und auf- stauen > können Krisenerfahrungen auslösen Ereignisse = nicht vorhersehbar 2. Komplexer Charakter: Zusammentreffen von mehreren Lebensbereichen, die sich aufeinander auswirken und unüblich sind > Verzerrung des Miteinanders in der Gesellschaft 3. Krisengefühl: Krisenbewusstsein > individuell und subjektiv Gewohnheiten werden verändert > Emotionen = Verunsicherung Zwei Extreme = Chancen (pos.) - Bedrohungen (neg.) 4. Objektiver Charakter: Tatsachen / Fakten > Veränderungen müssen objektiv feststellbar sein Können nicht von Personen hervorgerufen werden Nicht mehr lenkbarer, beeinflussbarer Prozess/Situation > Ausgang = ungewiss 5. Offenheit: Entwicklungen mit alternativen Möglichkeiten Gesellschaft wird verändert (Möglichkeit aus der Krise zu lernen) Krisenformen und deren Folgen: Ökonomische Krisen > Verzerrung von Produktion = Verarmung und Vertrauensverlust Naturale Ursachen > Auslöser für Krisen Politisch-soziale Krisen > Gefährdung von Minderheiten verstärkt sich Gesellschaftliche Krise / psychisch-individuelle Krise Wille zur Emanzipation verstärkt sich Karl W. Deutsch über den Begriff ,,Krise" Definition: ein Entscheidungsprozess unter Zeitdruck muss eingeleitet...

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werden, um wachsende Gefahr mit Ausweglosigkeit aufzuhalten Wahrnehmung einer Gefahr, die verhindert / vermindert werden soll „Überraschung“ = Einsicht, dass eine Verhaltensänderung notwendig ist Zeitpunkte der Krise: 1. Eintritt der Gefahr 2. Moment der Überraschung 3. Moment der Ausweglosigkeit Ist eine Vermeidung der Krise möglich? Notwendigkeit der Verhaltensänderung muss vor Ausweglosigkeit bewusst werden Entwicklung der Krise ungewiss Folge: Wertverlust und Schädigung Lösungen: Mittel der Repression (Regierung) (neg.), Systemänderung in der Selbst- umwandlung im System (pos.) → Prozesse = zeitintensiv Verhalten wichtiger Akteure muss geändert werden > Problem = Kontrollverlust und Unachtsamkeit 1. Vorgeschichte der Amerikanischen Revolution Die Kolonisierung Nordamerikas durch die Briten Kolonisierung begann im späten 16. Jahrhundert ,,Pilgerväter"> Mayflower Vertrag 1620 > Verlangen nach Autonomie und Selbstbe- stimmung, Selbsthilfe und Eigenverantwortung Britische Kolonien waren Siedlungskolonien, private Kaufmannsgesellschaften bra- chen britische Siedler nach Amerika, die vor Armut, Hunger und Krieg flohen + Aussicht auf wirtschaftliche Prosperität und freie Religionsausübung Staat hatte zunächst kein politisches Interesse an Amerika → diese Phase des politischen Desinteresses des Mutterlands an den Kolonien wurde später mit dem Begriff der „wohlwollenden Vernachlässigung“ bezeichnet Es entwickelten sich neue politische und wirtschaftliche Vorstellungen > prägte Kolo- nien Gründe, warum die Europäer nach Amerika gingen: Push Religiöse Gründe Bildungssystem Armut, Hunger, Krieg Religiöse Intoleranz Pull Freie Religionsausübung Wirtschaftlicher Wohlstand Selbstbestimmung Hohe Alphabetisierungsquote Leichte Ausreise aus GB Ideal von Gleichheit Möglichkeit für Neuanfang Der ,,Mayflower Compact" 11. November 1620 Beschluss der „Pilgirm Fathers" den Mayflower Vertrag abzuschlie- Ben ,,Pilgrim Fathers“ kamen ursprünglich mit dem Schiff Mayflower von England nach Amerika Beurteilung: Unterzeichner verpflichteten sich zu: Demokratischen Prinzipien, christliche Missionie- rung, Treu den Herrschern und dem Vaterland, selbstverwaltendes Verwaltungssys- tem, Gesellschaftsvertrag Vertrag als Schutzbrief → Bürger verpflichten sich und im Gegenzug erhalten sie Si- cherheit und Ressourcen erstes „Regierungsdokument" / frühestes Dokument amerikanischer Selbstverwaltung beträchtliches liberales und demokratisches Potenzial deutlich aristokratische monarchische Merkmale Kolonien (Entstehung und Ausprägung) Status der Kolonien und ihre innere Verfassung es gab Eigentümerkolonien, königliche Kolonien und Charterkolonien Eigentümerkolonien = die ältesten Kolonien / Eigentümer = Familien und Handelsge- sellschaften Charterkolonien = eine vom König verliehene Urkunde regelte das Rechtsverhältnis zwischen König und Kolonie Königliche Kolonien = englische Staat gründete diese selbst 13 Kolonien: davon > 8 Königliche, 3 Eigentümer und 2 Charter Die Kolonien 1763: Neuengland: ➤ Puritaner, Homogene Andersdenkende haben kein Wahlrecht Im Vordergrund standen Religion und Politik Skepsis gegenüber englischer Machtform Mittelatlantik: Süden: ➤Freiheit, Vielfalt Größere Vielfalt Europäisches-amerikanisches Kulturleben Handelsstützpunkt der Niederlande Handelsknotenpunkt mit Ländern und Urein- wohnern erst „Neu-Niederlande“ dann „New York" hierarchisch, konservativ kommerzielles Interesse West Florida Neuengland: Hudson's Bay Company Great Lakes Indian Reserve religiöse und gesellschaftspolitische Zielsetzungen Puritaner und ,,Pilgerväter" Die nordamerikanischen Kolonien am Vorabend der Revolution: Claimed by New York and New Hampshire Georgia Province of Quebec New York Pennsylvania Abenteurer, Kaufleute, Aktionäre ansässig Plantagenbesitz (Tabakanbau), Sklaverei durch Arbeitskräftemangel 'Virginia ` North Carolina East Florida South Carolina Maine (part of Massachusetts) New Jersey Delaware Maryland New Hampshire Massachusetts Rhode Island Connecticut Nova Scotia Flucht vor religiöser Unterdrückung in Europa Orientierung an sehr strengen moralischen Glaubensgrundsätzen Ökonomischer Erfolg = Zeichen für Auserwähltsein Gottes („Prädestinationslehre“) Ablehnung zentralisierter, kirchlicher Hierarchien Misstrauen gegenüber jeder staatlichen Macht North Atlantic Ocean New England Colonies Middle Colonies Chesapeake Colonies Southern Colonies Proclamation line of 1763 Boundaries of colonies 200 Miles 200 Kilometers Mittelatlantik: Süden: Unzufriedenheit führt zur Auswanderung aus Europa > multinational ,,philantropische Haltung" = jeder Mensch ist innerlich „gut“ (menschenfreundlich und sozial) Quäker Mitbestimmung + Zukunftsoptimismus Ökonomische Interessen Akuter Arbeitskräftemangel führte zum System der Sklaverei Hierarchisch geprägte Gesellschaft > Oberschicht von gebildeten Kaufleuten/Groß- grundbesitzern, Mittel-und Unterschichte von weißen Siedlern Plantagenarbeit + wirtschaftlicher Erfolg = gesellschaftlicher Erfolg → ,,Pflanzenaristokratie" Gemeinsamkeiten: Hoffnung auf religiöse, politische, wirtschaftliche Freiheit und Sicherheit Hauptsächlich europäische Einwanderer Erschließung des Landes > Gefühl von Besonderheit Selbstverwaltung als politische Prägung England als ,,Mutterland“ → „heilsame Vernachlässigung" Schleichende Erosion der britischen Macht in amerikanischen Kolonien Das Verhältnis zwischen den Kolonien und ihrem Mutterland Siedler begannen im 17. Jh. Rohstoffe anzubauen, die in England sehr begehrt waren Im 17./18. Jh. wuchs das Interesse des Mutterlandes an den Kolonien = steigende Zahl königlicher Kolonien Ziel der englischen Politik = Prosperität Englands (wirtschaftlicher Aufschwung) Seit 1660er regelten Handels- und Navigationsgesetze, dass viele Waren aus den Kolo- nien zunächst auf englischen Schiffen nach England gebracht und dort verzollt werden mussten, bevor sie von dort in andere Länder weiterexportiert werden konnten Importe in die Kolonien wurden teurer, durch Zölle verdiente der englische Staat er- heblich mit > sorgte für Unmut bei Kolonisten Der britischen Zentralgewalt gelang es im Laufe des 17. Jh. nicht, ihre Macht in den Kolonien zu erweitern Lokale Parlamente konnten nach 1689 ihre Befugnisse sogar ausbauen > verfügten über Finanzhoheit > kontrollierten Einnahmen und Ausgaben der Kolonien Parlamente weiteten Einfluss in die Exekutive aus, Selbstständigkeit und Selbstbe- wusstsein der Kolonisten nahm zu Rolle der ,,Native Americans" Verhältnis zwischen Native Americans und Patrioten war angespannt Natives lebten in ständiger Furcht vor den immer größeren Ansprüchen der weißen Siedler auf Landnahme Grenze wurde immer weiter nach Westen verschoben (insbesondere nach dem Frie- den von Paris 1783)

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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werden, um wachsende Gefahr mit Ausweglosigkeit aufzuhalten Wahrnehmung einer Gefahr, die verhindert / vermindert werden soll „Überraschung“ = Einsicht, dass eine Verhaltensänderung notwendig ist Zeitpunkte der Krise: 1. Eintritt der Gefahr 2. Moment der Überraschung 3. Moment der Ausweglosigkeit Ist eine Vermeidung der Krise möglich? Notwendigkeit der Verhaltensänderung muss vor Ausweglosigkeit bewusst werden Entwicklung der Krise ungewiss Folge: Wertverlust und Schädigung Lösungen: Mittel der Repression (Regierung) (neg.), Systemänderung in der Selbst- umwandlung im System (pos.) → Prozesse = zeitintensiv Verhalten wichtiger Akteure muss geändert werden > Problem = Kontrollverlust und Unachtsamkeit 1. Vorgeschichte der Amerikanischen Revolution Die Kolonisierung Nordamerikas durch die Briten Kolonisierung begann im späten 16. Jahrhundert ,,Pilgerväter"> Mayflower Vertrag 1620 > Verlangen nach Autonomie und Selbstbe- stimmung, Selbsthilfe und Eigenverantwortung Britische Kolonien waren Siedlungskolonien, private Kaufmannsgesellschaften bra- chen britische Siedler nach Amerika, die vor Armut, Hunger und Krieg flohen + Aussicht auf wirtschaftliche Prosperität und freie Religionsausübung Staat hatte zunächst kein politisches Interesse an Amerika → diese Phase des politischen Desinteresses des Mutterlands an den Kolonien wurde später mit dem Begriff der „wohlwollenden Vernachlässigung“ bezeichnet Es entwickelten sich neue politische und wirtschaftliche Vorstellungen > prägte Kolo- nien Gründe, warum die Europäer nach Amerika gingen: Push Religiöse Gründe Bildungssystem Armut, Hunger, Krieg Religiöse Intoleranz Pull Freie Religionsausübung Wirtschaftlicher Wohlstand Selbstbestimmung Hohe Alphabetisierungsquote Leichte Ausreise aus GB Ideal von Gleichheit Möglichkeit für Neuanfang Der ,,Mayflower Compact" 11. November 1620 Beschluss der „Pilgirm Fathers" den Mayflower Vertrag abzuschlie- Ben ,,Pilgrim Fathers“ kamen ursprünglich mit dem Schiff Mayflower von England nach Amerika Beurteilung: Unterzeichner verpflichteten sich zu: Demokratischen Prinzipien, christliche Missionie- rung, Treu den Herrschern und dem Vaterland, selbstverwaltendes Verwaltungssys- tem, Gesellschaftsvertrag Vertrag als Schutzbrief → Bürger verpflichten sich und im Gegenzug erhalten sie Si- cherheit und Ressourcen erstes „Regierungsdokument" / frühestes Dokument amerikanischer Selbstverwaltung beträchtliches liberales und demokratisches Potenzial deutlich aristokratische monarchische Merkmale Kolonien (Entstehung und Ausprägung) Status der Kolonien und ihre innere Verfassung es gab Eigentümerkolonien, königliche Kolonien und Charterkolonien Eigentümerkolonien = die ältesten Kolonien / Eigentümer = Familien und Handelsge- sellschaften Charterkolonien = eine vom König verliehene Urkunde regelte das Rechtsverhältnis zwischen König und Kolonie Königliche Kolonien = englische Staat gründete diese selbst 13 Kolonien: davon > 8 Königliche, 3 Eigentümer und 2 Charter Die Kolonien 1763: Neuengland: ➤ Puritaner, Homogene Andersdenkende haben kein Wahlrecht Im Vordergrund standen Religion und Politik Skepsis gegenüber englischer Machtform Mittelatlantik: Süden: ➤Freiheit, Vielfalt Größere Vielfalt Europäisches-amerikanisches Kulturleben Handelsstützpunkt der Niederlande Handelsknotenpunkt mit Ländern und Urein- wohnern erst „Neu-Niederlande“ dann „New York" hierarchisch, konservativ kommerzielles Interesse West Florida Neuengland: Hudson's Bay Company Great Lakes Indian Reserve religiöse und gesellschaftspolitische Zielsetzungen Puritaner und ,,Pilgerväter" Die nordamerikanischen Kolonien am Vorabend der Revolution: Claimed by New York and New Hampshire Georgia Province of Quebec New York Pennsylvania Abenteurer, Kaufleute, Aktionäre ansässig Plantagenbesitz (Tabakanbau), Sklaverei durch Arbeitskräftemangel 'Virginia ` North Carolina East Florida South Carolina Maine (part of Massachusetts) New Jersey Delaware Maryland New Hampshire Massachusetts Rhode Island Connecticut Nova Scotia Flucht vor religiöser Unterdrückung in Europa Orientierung an sehr strengen moralischen Glaubensgrundsätzen Ökonomischer Erfolg = Zeichen für Auserwähltsein Gottes („Prädestinationslehre“) Ablehnung zentralisierter, kirchlicher Hierarchien Misstrauen gegenüber jeder staatlichen Macht North Atlantic Ocean New England Colonies Middle Colonies Chesapeake Colonies Southern Colonies Proclamation line of 1763 Boundaries of colonies 200 Miles 200 Kilometers Mittelatlantik: Süden: Unzufriedenheit führt zur Auswanderung aus Europa > multinational ,,philantropische Haltung" = jeder Mensch ist innerlich „gut“ (menschenfreundlich und sozial) Quäker Mitbestimmung + Zukunftsoptimismus Ökonomische Interessen Akuter Arbeitskräftemangel führte zum System der Sklaverei Hierarchisch geprägte Gesellschaft > Oberschicht von gebildeten Kaufleuten/Groß- grundbesitzern, Mittel-und Unterschichte von weißen Siedlern Plantagenarbeit + wirtschaftlicher Erfolg = gesellschaftlicher Erfolg → ,,Pflanzenaristokratie" Gemeinsamkeiten: Hoffnung auf religiöse, politische, wirtschaftliche Freiheit und Sicherheit Hauptsächlich europäische Einwanderer Erschließung des Landes > Gefühl von Besonderheit Selbstverwaltung als politische Prägung England als ,,Mutterland“ → „heilsame Vernachlässigung" Schleichende Erosion der britischen Macht in amerikanischen Kolonien Das Verhältnis zwischen den Kolonien und ihrem Mutterland Siedler begannen im 17. Jh. Rohstoffe anzubauen, die in England sehr begehrt waren Im 17./18. Jh. wuchs das Interesse des Mutterlandes an den Kolonien = steigende Zahl königlicher Kolonien Ziel der englischen Politik = Prosperität Englands (wirtschaftlicher Aufschwung) Seit 1660er regelten Handels- und Navigationsgesetze, dass viele Waren aus den Kolo- nien zunächst auf englischen Schiffen nach England gebracht und dort verzollt werden mussten, bevor sie von dort in andere Länder weiterexportiert werden konnten Importe in die Kolonien wurden teurer, durch Zölle verdiente der englische Staat er- heblich mit > sorgte für Unmut bei Kolonisten Der britischen Zentralgewalt gelang es im Laufe des 17. Jh. nicht, ihre Macht in den Kolonien zu erweitern Lokale Parlamente konnten nach 1689 ihre Befugnisse sogar ausbauen > verfügten über Finanzhoheit > kontrollierten Einnahmen und Ausgaben der Kolonien Parlamente weiteten Einfluss in die Exekutive aus, Selbstständigkeit und Selbstbe- wusstsein der Kolonisten nahm zu Rolle der ,,Native Americans" Verhältnis zwischen Native Americans und Patrioten war angespannt Natives lebten in ständiger Furcht vor den immer größeren Ansprüchen der weißen Siedler auf Landnahme Grenze wurde immer weiter nach Westen verschoben (insbesondere nach dem Frie- den von Paris 1783)