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Das Lehnswesen

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Das Lehnswesen

 Aufbau des Heeres vor den Vasallen
Bauernkrieger, die schlecht ausgerüstet waren, weil sie sich gute
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Aufbau des Heeres vor den Vasallen Bauernkrieger, die schlecht ausgerüstet waren, weil sie sich gute Waffen nicht leisten konnten → viele starben im Kampf ➤ haben zu Fuß gekämpft Umschwung durch Reiter > Durch die karolingischen Herrscher von Karl Martell bis Karl den Großen kampfentscheidendes Heeresteil bei der militärischen Expansion des Reiches ➤ Rüstung, Schlachtross, Packpferde und Verpflegung waren nun wichtig ein einzelner Bauernkrieger konnte sich diese Kriegszüge nicht mehr leisten wurden zum Kern der erfolgreichen Heere Karls des Großen waren waffentechnisch weit voraus Was sind Vasallen? Freie Männer in der Gefolgschaft eines Herrn, in dessen Schutz sie sich begeben haben; bedeutet: Sie waren Lehensmänner, die auf einem von der Kirche oder dem König geliehenen Besitz lebten. Dafür mussten sie für die Kirche oder den König in Feldzügen kämpfen. gehörten zur Oberschicht waren oder wurden Teil eines Adels Konnten wie der König Untervasallen haben Im Spätmittelalter = der ,,Herrenstand", der mit Klerus und Städten zum Vertreter des Landes gegenüber dem Fürsten wurde Lehnswesen > Lehen" = lat. feudum = Feudalismus, die Gesellschaftsform des europäischen Mittelalters Lehen: bestand aus Grundherrschaft, d. h. aus Ländereien mit Bauern Finanzierung der Rüstung o. ä. durch Abgaben der Bauern Bauern mussten neben ihrem Grundherrn auch der Kirche Abgaben leisten, den sog. Kirchenzehnt = hatten wenig für sich selbst = > Lehensgüter wurden der Kirche oder dem König entnommen Bischöfe und Äbte hatten Vasallen, die sie dem königlichen Heer...

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zur Verfügung stellten = Organisation der mittelalterlichen Herrschaft Enge Verbindung zwischen Lehnsmännern und König basierend auf Lehnstreue = wirkten so an Herrschaft mit Bei Konflikten = Lehnsgerichte Bauern waren abhängig, waren den Lehnsmännern also untergeordnet und hatten beispielsweise keine eigene Stimme Ritual der Lehnsnahme Treueid= Lehnsmann schwor, stets gesund und unversehrt, sicher, ehrenhaft, nützlich, leicht und möglich zu sein > Lehnsherr: versprach Schutz und Unterhalt > Lehensmann: versprach Kriegsdienst, Verwaltungs- oder Richtertätigkeit Nachteile: 1.) Vasallen wollten Lehensgut vererben bzw. aus Lehen Eigentum ohne Dienstpflicht machen → Konflikt mit König 2.) Annahme von Lehen zweier oder mehrerer Herren = mehrere Abhängigkeitsverhältnisse → Treue? eine Rangordnung schaffte später die „Heerschildordnung" Wer darf wen belehnen (Heerschildordnung)? > König belehnte geistliche Fürsten, weltliche Fürsten, Grafen und Herren, Ritter Geistliche Fürsten belehnten weltliche Fürsten, Grafen und Herren, Ritter Weltliche Fürsten belehnten Grafen und Herren, Ritter Grafen und Herren belehnten Ritter Die Feudalgesellschaft Lehenswesen mit Oberschicht, also streng hierarchische Gesellschaftsordnung Grundherrschaft mit abhängiger, abgabepflichtiger Bevölkerung Die Ämtervergabe > Ämter wie Herzogs- oder Grafenamt wurden wie Lehen vergeben ohne die Bedingung, bestimmten Qualifikationen zu entsprechen Oft wurde die Einsetzung des Bischofs durch den König oder die Investitur als Belehnung aufgefasst

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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