Geschichte /

Das Mittelalter

Das Mittelalter

 Vorgeschichte
Geschichtsklausur
Das Mittelalter
seit Zeit der Karolinger: Reich und Kirche
Karl der Große (Frankenkönig) 800
→ stellte Kirc

Kommentare (1)

Teilen

Speichern

29

Das Mittelalter

user profile picture

Leonie

1519 Followers
 

Geschichte

 

11/12/10

Lernzettel

Übersicht zum Mittelalter -Vorgeschichte -Das Reichskirchensystem -Die Reformbewegung von Cluny -Der Investiturstreit -Die zwei Schwertertheorie -Die mittelalterliche Feudalgesellschaft -Das Lehenswesen -Die Herrschaftssicherung des Königs Otto I.

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Vorgeschichte Geschichtsklausur Das Mittelalter seit Zeit der Karolinger: Reich und Kirche Karl der Große (Frankenkönig) 800 → stellte Kirche unter seinen eng miteinander verknüpft vom Papst zum römischen Kaiser gekrönt Schutz خا Macht der Kirche nahm immer mehr ab, die der fränkischen Könige stieg hingegen Spielball" der Machtinteressen der Könige & Kaiser Kirche wurde immer mehr zum I( * Das Reichskirchensystem - im Reich verfestigte sich unter Herrschergeschlechtern der Ottonen die enge Bindung zwi. Kirche u.. Kaisertum. charakteristisch für Reichskirchensystem: Übertragung von weltlicher Macht durch König o. Kaiser an Kirche →→Kaiser vergab Lehen an Bischöfe o. Abte →wurden zu seiner Versallen →ihm zur Treue verpflichtet Lehen fiel nach Tod d. Bischofs o. d. Abts an Kaiser/König zurück, da? Vorteil für Kirchenleute offizell keine Kachfahren hatten, die Anspruch stellen konnten Könige/Kaiser →Papst als Oberhaujot d. Kirche ü. allen Reichsbischöfe u. Reichsäbte hatten zwei Chefs" Bischöfen → Kaiser: verlieh ihnen ihr Amt u. die damit verbundene Nacht u. Einkünfte verlieh Bischöfe u. Abter gehorchten eher dem Kaiser mit seinem Herr u. seiner politischen. Entscheidungsgewalt, als dem Papst im fernen Rom bis Mitte d. 11. Jhd. verschmälerte sich päpstl. Einfluss → hatte so stark abgenommen, dass Papst nur mehr Macht über Stadt Rom u. deren Umland ausüben konnte - man konnte kirchl. Ämter gegen Geld kaufen → Simonie enormer. Sittenverfall innerhalb der Kirche Salier Könige u. Kaiser setzten in den Klöstern u. Bistümer ihnen treu ergebene Männer ein aus kirchl. Sicht nicht die Idealbesetzung...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

→→ keine Kirchenleute, sondern. Laien eingesetzt, die nicht unbedingt nach strengen Regeln der Kirche lebte, sondern Laien investitur sich wie welt. Fürsten benahmen Die Reformbewegung von Cluny Kirche mit Praxis der römisch-deutschen Könige u. Kaiser nicht zufrieden → versuchte wiederholt mit Reformen wieder Ordnung herzustellen. besondere Bedeutung erlangte die Reformbewegung (2. Hälfte d.. 10 Jhd.), die vom Kloster Cluny ausging → für die Rückbesinnung auf Urchristentum u. auf auf Benediktsregeln, für strenge Einhaltung d. Zölibats u. stellte sich gegen Ämterkauf u. Laieninvestitur Cluny unterstellte sich auch keinem welt!. Herrscher, sondern nur dem Papst → Mönche wählten dort ihren Abt selbst Der Investitur streit. Reformbewegung von Cluny befeuerte Konflikt zwi. Papsttum u. Kaisertum im Mittelalter → Reform konnte nur erfolgreich sein, wenn es Kirche gelinge den Einfluss. d. Kaisers zu schmälern Höhepunkt: Investiturstreit zwi. Kaiser Heinrich IV. u. Papst Gregor VIII. Kaiser sah ungeheuerlichen Eingriff in seinen Machtbereich → bisher hatte er bestimmt, wer Bischof o. Reichsabt wird. 5 vor Wahl zum Papst: Mönch in. mit Reformideen d. Cluny Wosters vertraut → strikt gegen Simonie u. Reichs- kirchensystem mit Laieninvestitur • immerhin gehörte das Lehen, dass er an Bistentum o. Kloster vergab dem Kaiser · Papst Gregor VII. behauptet in Schrift, dictatus papae": → er allein darf Ämter vergeben. → Kaiser hat. Entscheidungen zu akzeptieren → als Vertreter Christi auf Erden steht Papst über Kaiser Heinrich erklärte Papst Gregor für abgesetzt mit der Begründung er sei wahnsinnig geworden - Papst lies sich das nicht gefallen und verhängte den Bann über. Heinrich →→ Kirchenbann, was seiner Absetzung als Herrscher gleichkam Bann gegen Heinrich zeigte bald seine Wirkung: Fürsten und Bischöfe versagtem ihm die Treue ihm blieb nichts anderes übrig, als 1077 als Büße nach Halien zu ziehen und vor der Burg d. Papstes in Canossa um Vergebung zu bitten → Gang nach Canossa daraufhin löste Papst den Bann (er musste im als guter Christ vergeben) - Investiturstreit damit lange nicht beigelegt →Sobald Heinrich Zurück im Reich war, setzte er munter weiterhin Bischöfe u. Reichsäbte ein →wurde erneut vom Papst verbannt auch nach Streit zwi. Heinrich I. u. Gregor dem III. wurde der Investiturstreit noch lange nicht beigelegt u. weitergeführt. erst mit dem Wormser Konkordat 172 gelang ein Ausgleich / Kompromiss zwi. Papst u. Kaisertum → Uirche sollte entscheiden wer. Bischof wurde; die Wahl sollte allerdings in Anwesenheit d. Königs o. einer seiner Stellvertreter erfolgen, der dann den neuen Bischof o. den neuen Reichsabt. auch in sein weltliches Amt einführt, bevor er dann zum Bischof o. Abt geweiht wird. (>König durfte bei Auswahl der Bischöfe zwar mitwirken in dem er seine Wunschkandidaten mit den welf!. Herrschaftsrechten ausstattete; die formale Wahl abernahm jedoch wieder die Kirche) Die Zweischwertertheorie 1 - Christus hat dem Kaiser das weltliche Schwert als Zeichen der weltlichen Macht übergeben und dem Papst das geistliche Schwert als Symbol der geistlichen Macht beide Mächte gleichrangig dargestellt u. waren gleichermaßen für das Funktionieren der Welt wichtig bereits Papst Gregor VII. stellte diese Theorie in seinem dictatus pape" in Frage •Begründung mit Zitaten aus der Bibel "( →>>> → der Papst besitzte beide Schwerter und das weltliche Schwert sei nur an den Kaiser verliehen worden diese Auslegung sollte das Papsttum eine Stufe höher stellen und den Kaiser in seiner weltlichen Macht einschränken Die mittelalterliche Feudalgesellschaft verleiht Land und Ämter als Lehen, erhält Heeresfolge und Treue, Steuern verleihen Land und Ämter, gegen Schutz, erhalten Treue und Steuern verleihen Land, geben, Schutz, erhalten Treue und Steuern Frohndienste, Nahrung => Abgaben Papst König (Kron-) Vasallen Untervasallen Bauern Legitimation: Deus vult! Gott will es! Herzöge, Grafen, Bischöfe, Äbte Ritter, Dienst- mannen, Äbte Freie Adlige Unfreie: Bauern die meisten Menschen arbeiteten auf Land u. waren freie Bauern mit eigenem Land;. Erträgen leben konnten von ihren. bei Uriegsausbruch mussten Bauern ihr. Land verlassen hiemand konnte sich um Hof kammern aus Kot heraus übergaben Bauern ihren Besitz an Adlige o. Bischöfe → mussten dafür nicht mehr am Krieg teilnehmen dem Adel gehörte dadurch bald das maiste Land →Bauern wurden unfrei →→ Abhängigkeit von ihren Herren Grundherrschaft entstand Bauer wurde ein Stück Land zugeteilt, dass er bearbeiten sollte Grundherr hatte die Aufgabe, die Bauern in Kotzeiten zu unterstützen u. dessen Familie durch Soldaten zu beschützen - Bauern mussten im Gegenzug Abgaben u. Frohndienste zu leisten → zu bestimmten Terminen hatten sie einen Teil ihrer Ernte u. Nahrungsmittel an Grundherrn abzugeben zu Frohndiensten gehörte, dass Bauern neben ihrem eigenen Feld ? große Belastung, da ihnen die auch Felder d. Grundherrn bestellten u. dessen Vieh zu hüten Zeit fehlte für ihren eigenen Bedarf zu sorgen. Grundherrschaft als Voraussetzung für das Lehnswesen Das Lehnswesen Grundlage der mittelalterlichen Herrschaftsverhältnisse bezeichnet ein persönliches Verhältnis zwi. Lehnsherr u. Vasall Vasall bekam von seinem Lehnsher ein Lehen (etw. geliehenes) zur dauerhaften. Nutzung Lehen: Land (Dorf mit den dort lebenden Bauern) 0.. Ämter und Rechte als Gegenleistung verpflichteten sich die Vasallen zur Treue gegenüber ihrem Lehnsherr, den sie in Urieg u. Verwaltung unterstützten Königa Jan Spitze der Lehnsjyramide u. war oberster Lehnsherr →verleiht Grundbesitz u. Ämter an die Uronvasallen u. Kronvasallen konnten ihr Lehen an. Ontervasallen verleihen → nur den Kronvasallen. und nicht dem König zur Treue verpflichtet (Kriegsdienst pflicht) Untervasallen verliehen ihr. Lehen an Unfreie, die Dienste u. Abgaben ableisten mussten. die Stände im Mittelalter Grundherren Adelige Unfreie verleihen Land und Schutz und Treue Vergabe von Land Schutz und Treue verleiht Grundbesitz und Amter Rat und Hilfe Schutz und Treue Lehnspyramide. Ritter Abte gewährt ihnen Schutz ↳geist. Fürsten (Bischöfe) o. welt. Fürsten schworen bei Übergabe d. Lehens ihrem König die Treue u. verpflichteten sich, ihm in Kriegszeiten zu folgen Herzöge Grafen Bischöfe Kronvasallen König Untervasallen 121 Beamte Dienstmannen Weltliche Fürsten (Herzöge, Grafen) Lehen (Land, Anter) Hörige und leibeigene Bauern und Knechte Abhängige Hof-und Heerfahrt Amts- und Kriegsdienste Dienst und Treue Das Lehenswesen KÖNIG Lehen Ants- (Land, gegenseitige Kriegs- Anter) Treue dienste KÖNIGSVASALLEN gegenseitige Treue Ants- Kriegs- dienste Geistliche Fürsten (Bischöfe Reichsäbte) UNTERVASALLEN leisten Amts- und Kriegsdienste Dienstmannen, Ritter Dienst und Treue leisten Frondienste Naturalabgaben Dienst und Treue (Herzöge/Grafen) Die Herrschaftssicherung 1. Erkläre im Allgemeinen a) welche Probleme der Herrschaftssicherung der König hatte. des Königs ● → Ottol. Um seine Herrschaft zu sichern, war der König auf das Zusammenwirken der politischen Elite angewiesen. Diesem Zusammenwirken standen aber oftmals die Interessengegensätze zwischen dem König und den mächtigen Adligen (besonders den Stammesherzögen) entgegen. Den Stammesherzögen unterstanden größere Gebiete mit geschlossenen Stammesgruppen, z. B. Franken, Bayern, Sachsen, Diese hatten sich bereits mehrfach gegen ihn erhoben. Um ein wirkungsvolles Gegengewicht gegen die mächtigen Adligen zu haben, stärkte er die Bischöfe und Äbte mithilfe des Reichskirchensystems. b) welche Vor- und Nachteile des Reichskirchensystem als Lösungsansatz hatte. Otto I. entwickelte mit dem Reichskirchensystem ein Machtinstrument, indem er Kandidaten seiner Wahl in hohe Kirchenämter setzte, sie mit Grundbesitz, Ausgabe von Lehen und königlichen Rechten ausstattete und dadurch auf sich verpflichtete. Als Reichslehensnehmer konnten die kirchlichen Würdenträger zur Reichsverwaltung und zu Heeresdiensten herangezogen werden und dienten vor allem als Gegengewicht zu illoyalen Landesfürsten. Ein zusätzlicher Vorteil war, dass die Ehelosigkeit der Geistlichen garantierte, dass diese die Rechte immer zugunsten des Königs und nicht zugunsten ihrer Familien verwendeten. Außerdem konnte der König nach dem Tod eines Geistlichen die Rechte einem neuen Gefolgsmann seines Vertrauens übergeben. Nachteil des Reichskirchensystems war, dass der Herrscher nur solange Bischöfe und Äbte als Gegengewicht gegen die weltlichen Mächtigen einsetzen konnte, solange sein Recht, kirchliche Würdenträger selbst zu ernennen, nicht infrage gestellt war. Im Investiturstreit fand das Reichskirchensystem dann schließlich durch eine zunehmende Emanzipation der Kirche sein Ende. 2. Erläutere diese Aspekte anhand der Verwandten von Otto I. (Bruder Heinrich und Sohn Liudolf sowie Bruder Brun und Sohn Wilhelm). ● ● Milde gewährte Otto nur der engsten Familie. Weil er sie als loyale Wegbegleiter benötigte, belehnte Otto sie mit den großen Herzogs- und Bistümern. Seinen jüngeren Bruder Brun, einen hochgebildeten Geistlichen, ernannte er 940 zum Reichskanzler und 953 zum Erzbischof von Köln. Er wurde, wie auch Ottos ältester Sohn Wilhelm - 954 zum Erzbischof von Mainz erhoben - einer seiner einflussreichsten Gefolgsmänner und wichtigster Berater. Auf diese Weise vereinte OTTO I. geistliche und weltliche Macht. Seinem bereits erwähnten Bruder Heinrich, der ihn 941 sogar ermorden wollte, belehnte er nach dessen Unterwerfung mit dem Herzogtum Bayern. Heinrich, durch diese Aufwertung seines Ansehens zufrieden gestellt, wurde ebenfalls zu einem treuen Gefolgsmann. Tief erschütterte Otto der Aufstand Liudolfs, seines Sohnes aus der ersten Ehe mit Edgitha: Nach ihrem Tod 946 begann sich Liudolf, Herzog von Schwaben, aus vielerlei Gründen als potentieller Thronfolger benachteiligt zu fühlen. Seine verzweifelte Rebellion mündete darin, dass er mit den meist gefürchteten Feinden, den Ungarn, paktierte, was letztlich zu der Schlacht auf dem Lechfeld führte. Auch ihm vergab Otto, doch er entzog Liudolf das Herzogtum Schwaben, schickte ihn aber später in königlicher Mission nach Italien, wo dieser dann an Fieber starb. Um seine Herrschaft zu sichern, vereinte OTTO I. geistliche und weltliche Macht. Zudem besetzte er wichtige weltliche Positionen mit Familienmitgliedern, die ihm treu ergeben waren oder deren Treue er sich durch Unterwerfung oder Belohnung sicherte.

Geschichte /

Das Mittelalter

Das Mittelalter

user profile picture

Leonie

1519 Followers
 

Geschichte

 

11/12/10

Lernzettel

Das Mittelalter

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Vorgeschichte
Geschichtsklausur
Das Mittelalter
seit Zeit der Karolinger: Reich und Kirche
Karl der Große (Frankenkönig) 800
→ stellte Kirc

App öffnen

Teilen

Speichern

29

Kommentare (1)

R

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Übersicht zum Mittelalter -Vorgeschichte -Das Reichskirchensystem -Die Reformbewegung von Cluny -Der Investiturstreit -Die zwei Schwertertheorie -Die mittelalterliche Feudalgesellschaft -Das Lehenswesen -Die Herrschaftssicherung des Königs Otto I.

Ähnliche Knows

6

Luther und die Reformation

Know Luther und die Reformation  thumbnail

26

 

11

Investiturstreit

Know Investiturstreit  thumbnail

110

 

11/12/10

1

Lehnswesen im Mittelalter

Know Lehnswesen im Mittelalter  thumbnail

42

 

11/9/10

5

Mittelalter

Know Mittelalter thumbnail

29

 

11

Mehr

Vorgeschichte Geschichtsklausur Das Mittelalter seit Zeit der Karolinger: Reich und Kirche Karl der Große (Frankenkönig) 800 → stellte Kirche unter seinen eng miteinander verknüpft vom Papst zum römischen Kaiser gekrönt Schutz خا Macht der Kirche nahm immer mehr ab, die der fränkischen Könige stieg hingegen Spielball" der Machtinteressen der Könige & Kaiser Kirche wurde immer mehr zum I( * Das Reichskirchensystem - im Reich verfestigte sich unter Herrschergeschlechtern der Ottonen die enge Bindung zwi. Kirche u.. Kaisertum. charakteristisch für Reichskirchensystem: Übertragung von weltlicher Macht durch König o. Kaiser an Kirche →→Kaiser vergab Lehen an Bischöfe o. Abte →wurden zu seiner Versallen →ihm zur Treue verpflichtet Lehen fiel nach Tod d. Bischofs o. d. Abts an Kaiser/König zurück, da? Vorteil für Kirchenleute offizell keine Kachfahren hatten, die Anspruch stellen konnten Könige/Kaiser →Papst als Oberhaujot d. Kirche ü. allen Reichsbischöfe u. Reichsäbte hatten zwei Chefs" Bischöfen → Kaiser: verlieh ihnen ihr Amt u. die damit verbundene Nacht u. Einkünfte verlieh Bischöfe u. Abter gehorchten eher dem Kaiser mit seinem Herr u. seiner politischen. Entscheidungsgewalt, als dem Papst im fernen Rom bis Mitte d. 11. Jhd. verschmälerte sich päpstl. Einfluss → hatte so stark abgenommen, dass Papst nur mehr Macht über Stadt Rom u. deren Umland ausüben konnte - man konnte kirchl. Ämter gegen Geld kaufen → Simonie enormer. Sittenverfall innerhalb der Kirche Salier Könige u. Kaiser setzten in den Klöstern u. Bistümer ihnen treu ergebene Männer ein aus kirchl. Sicht nicht die Idealbesetzung...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

→→ keine Kirchenleute, sondern. Laien eingesetzt, die nicht unbedingt nach strengen Regeln der Kirche lebte, sondern Laien investitur sich wie welt. Fürsten benahmen Die Reformbewegung von Cluny Kirche mit Praxis der römisch-deutschen Könige u. Kaiser nicht zufrieden → versuchte wiederholt mit Reformen wieder Ordnung herzustellen. besondere Bedeutung erlangte die Reformbewegung (2. Hälfte d.. 10 Jhd.), die vom Kloster Cluny ausging → für die Rückbesinnung auf Urchristentum u. auf auf Benediktsregeln, für strenge Einhaltung d. Zölibats u. stellte sich gegen Ämterkauf u. Laieninvestitur Cluny unterstellte sich auch keinem welt!. Herrscher, sondern nur dem Papst → Mönche wählten dort ihren Abt selbst Der Investitur streit. Reformbewegung von Cluny befeuerte Konflikt zwi. Papsttum u. Kaisertum im Mittelalter → Reform konnte nur erfolgreich sein, wenn es Kirche gelinge den Einfluss. d. Kaisers zu schmälern Höhepunkt: Investiturstreit zwi. Kaiser Heinrich IV. u. Papst Gregor VIII. Kaiser sah ungeheuerlichen Eingriff in seinen Machtbereich → bisher hatte er bestimmt, wer Bischof o. Reichsabt wird. 5 vor Wahl zum Papst: Mönch in. mit Reformideen d. Cluny Wosters vertraut → strikt gegen Simonie u. Reichs- kirchensystem mit Laieninvestitur • immerhin gehörte das Lehen, dass er an Bistentum o. Kloster vergab dem Kaiser · Papst Gregor VII. behauptet in Schrift, dictatus papae": → er allein darf Ämter vergeben. → Kaiser hat. Entscheidungen zu akzeptieren → als Vertreter Christi auf Erden steht Papst über Kaiser Heinrich erklärte Papst Gregor für abgesetzt mit der Begründung er sei wahnsinnig geworden - Papst lies sich das nicht gefallen und verhängte den Bann über. Heinrich →→ Kirchenbann, was seiner Absetzung als Herrscher gleichkam Bann gegen Heinrich zeigte bald seine Wirkung: Fürsten und Bischöfe versagtem ihm die Treue ihm blieb nichts anderes übrig, als 1077 als Büße nach Halien zu ziehen und vor der Burg d. Papstes in Canossa um Vergebung zu bitten → Gang nach Canossa daraufhin löste Papst den Bann (er musste im als guter Christ vergeben) - Investiturstreit damit lange nicht beigelegt →Sobald Heinrich Zurück im Reich war, setzte er munter weiterhin Bischöfe u. Reichsäbte ein →wurde erneut vom Papst verbannt auch nach Streit zwi. Heinrich I. u. Gregor dem III. wurde der Investiturstreit noch lange nicht beigelegt u. weitergeführt. erst mit dem Wormser Konkordat 172 gelang ein Ausgleich / Kompromiss zwi. Papst u. Kaisertum → Uirche sollte entscheiden wer. Bischof wurde; die Wahl sollte allerdings in Anwesenheit d. Königs o. einer seiner Stellvertreter erfolgen, der dann den neuen Bischof o. den neuen Reichsabt. auch in sein weltliches Amt einführt, bevor er dann zum Bischof o. Abt geweiht wird. (>König durfte bei Auswahl der Bischöfe zwar mitwirken in dem er seine Wunschkandidaten mit den welf!. Herrschaftsrechten ausstattete; die formale Wahl abernahm jedoch wieder die Kirche) Die Zweischwertertheorie 1 - Christus hat dem Kaiser das weltliche Schwert als Zeichen der weltlichen Macht übergeben und dem Papst das geistliche Schwert als Symbol der geistlichen Macht beide Mächte gleichrangig dargestellt u. waren gleichermaßen für das Funktionieren der Welt wichtig bereits Papst Gregor VII. stellte diese Theorie in seinem dictatus pape" in Frage •Begründung mit Zitaten aus der Bibel "( →>>> → der Papst besitzte beide Schwerter und das weltliche Schwert sei nur an den Kaiser verliehen worden diese Auslegung sollte das Papsttum eine Stufe höher stellen und den Kaiser in seiner weltlichen Macht einschränken Die mittelalterliche Feudalgesellschaft verleiht Land und Ämter als Lehen, erhält Heeresfolge und Treue, Steuern verleihen Land und Ämter, gegen Schutz, erhalten Treue und Steuern verleihen Land, geben, Schutz, erhalten Treue und Steuern Frohndienste, Nahrung => Abgaben Papst König (Kron-) Vasallen Untervasallen Bauern Legitimation: Deus vult! Gott will es! Herzöge, Grafen, Bischöfe, Äbte Ritter, Dienst- mannen, Äbte Freie Adlige Unfreie: Bauern die meisten Menschen arbeiteten auf Land u. waren freie Bauern mit eigenem Land;. Erträgen leben konnten von ihren. bei Uriegsausbruch mussten Bauern ihr. Land verlassen hiemand konnte sich um Hof kammern aus Kot heraus übergaben Bauern ihren Besitz an Adlige o. Bischöfe → mussten dafür nicht mehr am Krieg teilnehmen dem Adel gehörte dadurch bald das maiste Land →Bauern wurden unfrei →→ Abhängigkeit von ihren Herren Grundherrschaft entstand Bauer wurde ein Stück Land zugeteilt, dass er bearbeiten sollte Grundherr hatte die Aufgabe, die Bauern in Kotzeiten zu unterstützen u. dessen Familie durch Soldaten zu beschützen - Bauern mussten im Gegenzug Abgaben u. Frohndienste zu leisten → zu bestimmten Terminen hatten sie einen Teil ihrer Ernte u. Nahrungsmittel an Grundherrn abzugeben zu Frohndiensten gehörte, dass Bauern neben ihrem eigenen Feld ? große Belastung, da ihnen die auch Felder d. Grundherrn bestellten u. dessen Vieh zu hüten Zeit fehlte für ihren eigenen Bedarf zu sorgen. Grundherrschaft als Voraussetzung für das Lehnswesen Das Lehnswesen Grundlage der mittelalterlichen Herrschaftsverhältnisse bezeichnet ein persönliches Verhältnis zwi. Lehnsherr u. Vasall Vasall bekam von seinem Lehnsher ein Lehen (etw. geliehenes) zur dauerhaften. Nutzung Lehen: Land (Dorf mit den dort lebenden Bauern) 0.. Ämter und Rechte als Gegenleistung verpflichteten sich die Vasallen zur Treue gegenüber ihrem Lehnsherr, den sie in Urieg u. Verwaltung unterstützten Königa Jan Spitze der Lehnsjyramide u. war oberster Lehnsherr →verleiht Grundbesitz u. Ämter an die Uronvasallen u. Kronvasallen konnten ihr Lehen an. Ontervasallen verleihen → nur den Kronvasallen. und nicht dem König zur Treue verpflichtet (Kriegsdienst pflicht) Untervasallen verliehen ihr. Lehen an Unfreie, die Dienste u. Abgaben ableisten mussten. die Stände im Mittelalter Grundherren Adelige Unfreie verleihen Land und Schutz und Treue Vergabe von Land Schutz und Treue verleiht Grundbesitz und Amter Rat und Hilfe Schutz und Treue Lehnspyramide. Ritter Abte gewährt ihnen Schutz ↳geist. Fürsten (Bischöfe) o. welt. Fürsten schworen bei Übergabe d. Lehens ihrem König die Treue u. verpflichteten sich, ihm in Kriegszeiten zu folgen Herzöge Grafen Bischöfe Kronvasallen König Untervasallen 121 Beamte Dienstmannen Weltliche Fürsten (Herzöge, Grafen) Lehen (Land, Anter) Hörige und leibeigene Bauern und Knechte Abhängige Hof-und Heerfahrt Amts- und Kriegsdienste Dienst und Treue Das Lehenswesen KÖNIG Lehen Ants- (Land, gegenseitige Kriegs- Anter) Treue dienste KÖNIGSVASALLEN gegenseitige Treue Ants- Kriegs- dienste Geistliche Fürsten (Bischöfe Reichsäbte) UNTERVASALLEN leisten Amts- und Kriegsdienste Dienstmannen, Ritter Dienst und Treue leisten Frondienste Naturalabgaben Dienst und Treue (Herzöge/Grafen) Die Herrschaftssicherung 1. Erkläre im Allgemeinen a) welche Probleme der Herrschaftssicherung der König hatte. des Königs ● → Ottol. Um seine Herrschaft zu sichern, war der König auf das Zusammenwirken der politischen Elite angewiesen. Diesem Zusammenwirken standen aber oftmals die Interessengegensätze zwischen dem König und den mächtigen Adligen (besonders den Stammesherzögen) entgegen. Den Stammesherzögen unterstanden größere Gebiete mit geschlossenen Stammesgruppen, z. B. Franken, Bayern, Sachsen, Diese hatten sich bereits mehrfach gegen ihn erhoben. Um ein wirkungsvolles Gegengewicht gegen die mächtigen Adligen zu haben, stärkte er die Bischöfe und Äbte mithilfe des Reichskirchensystems. b) welche Vor- und Nachteile des Reichskirchensystem als Lösungsansatz hatte. Otto I. entwickelte mit dem Reichskirchensystem ein Machtinstrument, indem er Kandidaten seiner Wahl in hohe Kirchenämter setzte, sie mit Grundbesitz, Ausgabe von Lehen und königlichen Rechten ausstattete und dadurch auf sich verpflichtete. Als Reichslehensnehmer konnten die kirchlichen Würdenträger zur Reichsverwaltung und zu Heeresdiensten herangezogen werden und dienten vor allem als Gegengewicht zu illoyalen Landesfürsten. Ein zusätzlicher Vorteil war, dass die Ehelosigkeit der Geistlichen garantierte, dass diese die Rechte immer zugunsten des Königs und nicht zugunsten ihrer Familien verwendeten. Außerdem konnte der König nach dem Tod eines Geistlichen die Rechte einem neuen Gefolgsmann seines Vertrauens übergeben. Nachteil des Reichskirchensystems war, dass der Herrscher nur solange Bischöfe und Äbte als Gegengewicht gegen die weltlichen Mächtigen einsetzen konnte, solange sein Recht, kirchliche Würdenträger selbst zu ernennen, nicht infrage gestellt war. Im Investiturstreit fand das Reichskirchensystem dann schließlich durch eine zunehmende Emanzipation der Kirche sein Ende. 2. Erläutere diese Aspekte anhand der Verwandten von Otto I. (Bruder Heinrich und Sohn Liudolf sowie Bruder Brun und Sohn Wilhelm). ● ● Milde gewährte Otto nur der engsten Familie. Weil er sie als loyale Wegbegleiter benötigte, belehnte Otto sie mit den großen Herzogs- und Bistümern. Seinen jüngeren Bruder Brun, einen hochgebildeten Geistlichen, ernannte er 940 zum Reichskanzler und 953 zum Erzbischof von Köln. Er wurde, wie auch Ottos ältester Sohn Wilhelm - 954 zum Erzbischof von Mainz erhoben - einer seiner einflussreichsten Gefolgsmänner und wichtigster Berater. Auf diese Weise vereinte OTTO I. geistliche und weltliche Macht. Seinem bereits erwähnten Bruder Heinrich, der ihn 941 sogar ermorden wollte, belehnte er nach dessen Unterwerfung mit dem Herzogtum Bayern. Heinrich, durch diese Aufwertung seines Ansehens zufrieden gestellt, wurde ebenfalls zu einem treuen Gefolgsmann. Tief erschütterte Otto der Aufstand Liudolfs, seines Sohnes aus der ersten Ehe mit Edgitha: Nach ihrem Tod 946 begann sich Liudolf, Herzog von Schwaben, aus vielerlei Gründen als potentieller Thronfolger benachteiligt zu fühlen. Seine verzweifelte Rebellion mündete darin, dass er mit den meist gefürchteten Feinden, den Ungarn, paktierte, was letztlich zu der Schlacht auf dem Lechfeld führte. Auch ihm vergab Otto, doch er entzog Liudolf das Herzogtum Schwaben, schickte ihn aber später in königlicher Mission nach Italien, wo dieser dann an Fieber starb. Um seine Herrschaft zu sichern, vereinte OTTO I. geistliche und weltliche Macht. Zudem besetzte er wichtige weltliche Positionen mit Familienmitgliedern, die ihm treu ergeben waren oder deren Treue er sich durch Unterwerfung oder Belohnung sicherte.