Der Schulterschluss der Rechten und die Wahlkampftaktik der Nazis
Im Oktober 1931 kam es zum Schulterschluss der rechten Parteien mit der Bildung der Harzburger Front. Diese Allianz zwischen NSDAP, DNVP, Stahlhelm und dem Alldeutschen Verband sollte die Kräfte der rechten Parteien bündeln.
Vocabulary: Die Harzburger Front war ein Bündnis rechtsgerichteter und konservativer Kräfte gegen die Weimarer Republik.
Die NSDAP setzte im Wahlkampf Juli 1932 auf eine ausgeklügelte Taktik:
- Anpassung der Themen und Slogans an verschiedene Zielgruppen
- Personalisierung der Kampagne mit Fokus auf Hitler
- Zurückstellung des Antisemitismus in der öffentlichen Darstellung
Diese Strategie erwies sich als erfolgreich und die NSDAP konnte viele Wähler erreichen. Gleichzeitig setzte die SA physische Gewalt gegen politische Gegner ein.
Trotz eines Wahlerfolgs wurde Hitler nicht zum Reichspräsidenten ernannt, was die NSDAP in eine vorübergehende Krise stürzte. Die Strategie, durch Wahlen an die Macht zu kommen, schien zunächst zu scheitern.
Highlight: Die Folgen der Weltwirtschaftskrise 1929 begünstigten den Aufstieg extremistischer Parteien wie der NSDAP, da viele Menschen nach radikalen Lösungen suchten.
In dieser Phase intensivierten die Nazis ihre Angriffe auf politische Gegner und zeigten öffentlich ihren Judenhass. Bei den folgenden Neuwahlen verlor die NSDAP jedoch Stimmen.





