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Die Weimarer Verfassung auf einen Blick

Die Weimarer Verfassung auf einen Blick

 Grundrechte:
• Hugo Preuß= ,,Vater der Verfassung"
• Katalog d. Grundrechte und Grundpflichten erst als zweiter Hauptteil eingeführt
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Felix

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Es ist eine kurze Zusammenfassung, über die Weimarer Verfassung und deren Aufbau Sie ist Gegliedert in folgende Punkte: - Grundrechte - Wahlsystem - Partein - Reichstag - Reichskanzler/-minister - Reichsrat - Reichspräsident - Schutz der Verfassung - Bau

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Grundrechte: • Hugo Preuß= ,,Vater der Verfassung" • Katalog d. Grundrechte und Grundpflichten erst als zweiter Hauptteil eingeführt Grundrechte = Kernstück jeder Verfassung oz.B.: Rechtsgleichheit, Freizügigkeit, Recht der freien Meinungsäußerung, Freiheit der Person, Glaubens- und Gewissensfreiheit keine Kontrolle der Staatsmacht Die Weimarer Verfassung o Grundrechte konnten mit Art. 48 außer Kraft gesetzt werden Politiker sahen Demokratie in Mehrheitsentscheidungen unabhängig der politischen Richtung Bürger hatten keine Möglichkeit Grundrechte vor Gericht bei Verletzung einzuklagen kein unantastbarer Verfassungskern • Verfassungsrechtliche Gleichstellung der Geschlechter o 41 von 310 Kandidatinnen zogen in die Weimarer Nationalversammlung o Nach Reichsverfassung haben Männer und Frauen die gleichen Rechte und Pflichten (Art. 109) o In der Realität war dem nicht so ● Wahlsystem: Wähler: Männer und Frauen über 20 -> auf 4 Jahre die Abgeordneten des Reichstages und alle 7 Jahre den Reichspräsidenten ● Wahlrecht: Verhältniswahlrecht (60 Tausend Stimmen = 1 Mandat) Bsp.: Frauen benötigen Erlaubnis des Mannes zum arbeiten keine Sperrklausel (= heutige 5% Hürde) ● keine Stimmen gehen verloren wie im Gegensatz zum Kaiserlichen Mehrheitswahlrecht • Volksbegehren und Volksentscheidungen wurde eingeführt Parteien: keine Sperrklausel (= heutige 5% Hürde) o → jede Partei fand Vertretung → Regierungsfähige Mehrheiten zu bilden war extrem schwierig (keine Kompromissbereitschaft der Parteien; eigene Interessen wurde dem Gemeinwohl vorgezogen und dadurch Regierung geschwächt) • Republikfeindliche Parteien versuchten mit Volkabstimmung die Menschen zu manipulieren • Bsp.: SPD, Zentrum, NSDAP, DDP, DVP, DNVP, KPD Reichstag: ● ● Wahl auf 4 Jahre durch das Volk Recht auf Gesetzgebung Kontrolle...

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der Regierung o d.h. Kanzler und Minister benötigen zur Amtsführung das Vertrauen der Parlamentsmehrheit (Misstrauensvotum (einfaches)) Reichstag kann durch Reichspräsidenten aufgelöst werden Verabschiedet Gesetzesentwürfe (erster Teil der Gesetzgebung) Reichskanzler/ -minister: können durch ein einfaches Misstrauensvotum des Reichstages abgewählt werden • Verabschieden Gesetzesentwürfe (zweiter Teil der Gesetzgebung) • Ernennung und Entlassung durch Reichspräsident Reichsrat: ● = Vertreter der Länder hatten ein Vetorecht / Einspruchsrecht für Gesetzte Reichspräsident: Wahl vom Volk auf 7 Jahre • Oberbefehlshaber der Reichswehr Ernennt und Entlässt Reichskanzler und Minister Ernennt das Reichsgericht kann den Reichstag Auflösen Konnte mit Art. 48 (Notverordnungen) die Grundrechte aussetzen und die Reichswehr im Inland einsetzten Schutz der Verfassung: Art. 48 dient weniger zum Schutz der Verfassung sondern eher zur Abschaffung der Verfassung Grundrechte = Kernstück, aber mit Art. 48 ausgesetzt Problematische Regeln = Markierung Aufbau: Die Verfassung der Weimarer Republik Reichskanzler Reichs- Reichspräsident Völker- rechtliche Vertretung Oberbefehl über die Reichswehr Notver- ordnungs- recht nach Art.48 WV 50 070 ZAHLENBILDER Ernennung Entlassung Auf- lösung Wahl auf 7 Jahre Verant- wortlichkeit des Kanzlers und der Minister Reichsminister kaiserreich/1 big.jpg?v=1473090842000 Vertrauen Reichstag 1919: 421 Abgeordnete 1933: 647 Abgeordnete regierung Wahl auf 4 Jahre Gesetz- ent- würfe Wahlberechtigte Bevölkerung Gesetz- entwürfe Ein- Gesetz- spruch Verab- gebung schie- dung Preußen. Bayern.. Volks- entscheid Sachsen. Württembg. Baden Thüringen. Hessen.... Hamburg. Reichs- gericht Reichsrat 66 Stimmen der 18 Länder 26 Oldenburg. 10 Braunschweig. 7 Anhalt. 4 Bremen.. 3 Lippe 2 Lübeck. 2 Waldeck. 2 Schaumb.-Lippe Meckl.-Schwerin...1 Meckl.-Strelitz 1 Erich Schmidt Verlag https://images.gutefrage.net/media/fragen/bilder/diskussion-warum-kam-es-zur-weimarer-republik-und-was-war-neu-im-gegensatz-zum-

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